DJ Danetic: Lass mal lieber einen bauen #12

Man kann es dre­hen und wen­den, wie man will: Nach wie vor erhal­ten Deutschrap-​Produzenten zu wenig Aner­ken­nung für ihren Anteil an Tracks und gan­zen Alben – wenn sie über­haupt Erwäh­nung fin­den. Und sind wir mal ehr­lich, so tra­gen gewiss auch wir als Maga­zin unse­ren Teil dazu bei. Oft­mals steht der Pro­du­zent nicht nur fern­ab des Ram­pen­lichts, son­dern irgend­wo weit hin­ter dem ent­spre­chen­den Rap­per. Wir kön­nen das nicht kom­plett und sze­ne­über­grei­fend ändern, aber wir möch­ten nach und nach ein wenig mehr für die machen, die letzt­end­lich für den Sound ver­ant­wort­lich sind. Dazu gehört auch die­ses For­mat, in dem wir Pro­du­zen­ten bei ihrer Arbeit im Stu­dio beglei­ten, sie mal ganz allein zu Wort kom­men las­sen und anhand einer Chal­len­ge end­lich einen Blick hin­ter die Kulis­sen erhal­ten. Getreu dem Mot­to: Fer­ti­ge Beats abspie­len kann jeder – "lass mal lie­ber einen bau­en!"

 

Wenn man sich fragt, ob man gera­de in einem Stu­dio, einem Plat­ten­la­den oder einer Ber­li­ner Altbau-​Wohnung steht, kann man sich sicher sein: Es ist von allem ein biss­chen. DJ Dane­tic ver­eint Lebens­raum und Lei­den­schaft. Im Studio-​Zimmer ange­kom­men, hät­ten wir uns am liebs­ten stun­den­lang durch die Plat­ten gewühlt. Denn neben an der Wand hän­gen­den Klas­si­keral­ben fan­den wir Picture-​Discs in Rega­len und 12-​Inches über­all ver­streut. Doch eigent­lich waren wir ja nicht wegen der opti­schen Rei­ze gekom­men, es soll­te etwas für die Ohren geben und so stell­te sich auch der Ber­li­ner DJ und Pro­du­cer unse­rer Her­aus­for­de­rung, in 60 Minu­ten einen Beat zu bau­en …

 

DJ Dane­tic: Lass mal lie­ber einen bau­en #12 (Repor­ta­ge)

 

Wer sich den Beat von DJ Dane­tic ger­ne noch ein­mal anhö­ren möch­te, fin­det ihn ab sofort auf unse­rer MZEE SoundCloud-​Seite. Hier sind alle Instru­men­tals des "Lass mal lie­ber einen bauen"-Formats exklu­siv zu fin­den:

DJ Dane­tic auf Face­book
DJ Dane­tic auf Insta­gram

(Kris­tina Scheu­ner)
(Kame­ra: Leo Neu­bi)
(Nach­be­ar­bei­tung: Frit­ti)