Neues von der Heimatfront - Der Thread für deutsche Politik III

Gronka Lonka

Gold Status Member
Dabei seit
7. Aug 2007
Beiträge
12.562
sagt ja garkeiner das diese leute zurecht dahingehören. deshalb sag ich ja, die sprache im neuen land lernen ist der erste schritt um arbeit zu finden, wird dir jeder jobcenter-fallmanager bestätigen.
zwang ist zwar immer ein blödes instrument, aber im endeffekt hast du den ja so oder so, hartz kriegst du ja auch nicht dafür das du rumsitzt, da musst du dich auch in irgendwelche projekte schleppen.
da arbeite ich doch lieber.
:thumbsup: nur brauchen die leute auch dafür die chance. fördern und fordern halt, aber eben richtig.
 

xStrikerx

Gold Status Member
Dabei seit
1. Okt 2002
Beiträge
6.500
das Nervige ist: so bescheurt manche Standpunkte auch sind, die Kritik an der Art der Auseinandersetzung mit der AfD ist leider richtig (übrigens das gleiche, was in ähnlicher Form auch schon mit anderen Parteien wie NPD oder PDS passiert ist). damit befeuern die anderen Parteien das schlechte Bild, was viele Bürger bereits von Politik haben (da kommen dann so dämliche Begriffe wie "Denkverbote" ins Spiel).
 

PilotOne

Frischling
Dabei seit
15. Sep 2014
Beiträge
104
das ist mehr oder weniger die elite der jeweiligen länder, die es zu uns schafft.
Da hast du wohl recht:

http://www.faz.net/aktuell/wirtscha...nd-nutzlos-in-der-neuen-welt-12642813-p4.html

Eine interne Auswertung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge ergab, dass knapp jeder dritte Asylbewerber nach eigenen Angaben nur die Grundschule besucht hat, weitere 15 Prozent gingen nie zur Schule. „Viele kennen nicht mal eine Zahnbürste“, berichtet eine Sozialpädagogin, die in einer Erstaufnahmeeinrichtung arbeitet. Kombiniert mit mangelhaften Deutschkenntnissen, führt das in eine berufliche Sackgasse, aus der wenige herauskommen.

:thumbsup:
 

Gronka Lonka

Gold Status Member
Dabei seit
7. Aug 2007
Beiträge
12.562
klar haben viele flüchtlinge eklatante bildungsdefizite. aber sie sind jung, gesund und intelligent genug, um nur mit dem nötigsten bepackt durch halb afrika nach europa zu kommen. das würde so ein kleiner schreibtischdelio wohl kaum schaffen.

wie gesagt, es kommt darauf an, wie wir den leuten gegenüber auftreten. wenn wir das mit fördern und fordern richtig durchziehen würden und dieses schlagwort nicht nur benutzen, um von der falschen prämisse ausgehend, dass flüchtlinge irgendwas in den arsch geschoben bekämen, ein "härteres durchgreifen" zu fordern, dann würde sich da einiges zum guten ändern.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

PilotOne

Frischling
Dabei seit
15. Sep 2014
Beiträge
104
Guter Artikel zum Thema:

http://www.welt.de/debatte/henryk-m...d-doch-nicht-am-Fluechtlingselend-schuld.html

Wir sind doch nicht am Flüchtlingselend schuld

Das Problem der Flüchtlinge sollte dort gelöst werden, wo es generiert wurde – nach dem Verursacherprinzip und mithilfe der Organisationen, die für die "islamische Solidarität" zuständig sind.

...

Was die Arabische Liga und die OIC heute leisten, ist schwer zu beurteilen. So wie es aussieht, veranstalten sie pompöse Konferenzen und rufen zum Widerstand gegen die um sich greifende Islamophobie in Europa auf.

Umso unverständlicher ist es, dass sie den Opfern der Kriege in Syrien und im Irak eine gefährliche Flucht in das islamophobe Europa zumuten, statt sich ihrer anzunehmen. Wenn sie schon nicht in der Lage waren, eine panarabische Armee aufzustellen, um Syrien und den Irak zu befrieden, sollten sie wenigstens die Hauptrolle bei der Aufnahme und Integration der Flüchtlinge übernehmen. Es wäre eine maßgeschneiderte Aufgabe für die Länder der Arabischen Liga und die OIC. Bis jetzt waren nur die Türkei, der Libanon und Jordanien dazu bereit.

...

Europa wird derzeit mit seinen hausgemachten Problemen nicht fertig. Der Euro nähert sich seiner Belastungsgrenze, die Wirtschaftsleistung nimmt ab, die sozialen Spannungen nehmen zu. Von den 18 Euro-Ländern weisen nur noch zwei die höchste Bonitätsnote "Triple A" auf: Deutschland und Luxemburg. Sogar Finnland, Holland und Österreich wurden vor Kurzem herabgestuft.

Jeder kann sein Häuschen zur Verfügung stellen

Die Einzigen, die noch Zuversicht verbreiten, sind Brüsseler Bürokraten wie Martin Schulz, der glaubt, das Problem durch eine "Reform unserer Einwanderungsgesetze" lösen zu können. Und mithilfe eines "Verteilungsschlüssels", der die Aufnahme der "Einwanderer" unter den 28 Mitgliedsstaaten der EU regelt.

Aber wir haben es nicht mit "Einwanderern", sondern mit Flüchtlingen zu tun. Und die wissen genau, wohin sie wollen. Nicht nach Bulgarien, Polen oder Rumänien, nicht einmal nach Griechenland, Portugal oder Spanien, sondern nach Deutschland und Schweden, und das aus guten Gründen, die mit der Sozialgesetzgebung zu tun haben.

Man muss nicht gleich so weit gehen wie Australien, das potenzielle Flüchtlinge mit der Drohung abzuschrecken versucht, sie würden in dem Land nie heimisch werden. Aber man sollte doch überlegen, ob man die Arabische Liga und die OIC nicht eindringlich bitten sollte, sich des Problems anzunehmen, um es regional und nachhaltig zu lösen – nämlich dort, wo es generiert wurde.

Wer findet, das sei nicht genug, der möge sein Häuschen in Bogenhausen oder im Grunewald einer Flüchtlingsfamilie zur Verfügung stellen. Und garantieren, dass er sich die nächsten zehn Jahre um sie kümmern wird.
:thumbsup:
 

Defnit

Gold Status Member
Dabei seit
7. Dez 2007
Beiträge
10.527
Diese Vergleiche mit den Aufnahmezahlen der Türkei und anderer angrenzender Länder stinken zum Himmel, aber werden dennoch immer wieder gebracht. Die kulturellen und ethnischen Unterschiede zwischen Syrern, Türken, Irakern, usw. sind marginal im Vergleich zu denen mit Westeuropäern. Das wäre in etwa so, als würde Deutschland bei sich Dänen und Belgier aufnehmen.
 
B

Braveheart

Gast
Sind halt auch direkte nachbarländer der kriegsgebiete...wenn jetzt in polen Krieg wäre würden die doch auch nicht nach china fliehen
 

Brotak

am Start
Dabei seit
9. Aug 2014
Beiträge
618
Sind halt auch direkte nachbarländer der kriegsgebiete...wenn jetzt in polen Krieg wäre würden die doch auch nicht nach china fliehen
das ist zu hoch für linke. ey, die menschen können zu erst immer nur an die grenze vom nachbarland flüchten.
was auch logisch ist wie 1+1=2. unfassbar
 

Gronka Lonka

Gold Status Member
Dabei seit
7. Aug 2007
Beiträge
12.562
ägypten ist kein direktes nachbarland und hatte zum zeitpunkt der erstellung dieses diagramms doppelt so viele flüchtlinge aufgenommen wie die gesamte eu.

davon abgesehen... vor dem IS nach saudi-arabien zu flüchten ist in etwa wie vor einem löwenrudel ins gepardengehege zu fliehen.
 

The Great Saiyaman

Gold Status Member
Dabei seit
6. Jun 2012
Beiträge
5.130
Sind halt auch direkte nachbarländer der kriegsgebiete...wenn jetzt in polen Krieg wäre würden die doch auch nicht nach china fliehen
ok,
und was gibt es jetzt an der statistik/diagramm auszusetzen bzw. wie kannst broders gülle verteidigen?
Mag dich ganz gut, aber in dieser sache stehst du auf der falschen seite der geschichte.
 
B

Braveheart

Gast
Nee da haste mich falsch verstanden...hab broders artikel garnicht gelesen, mir gings nur um den punkt dass es doch schon recht logisch ist dass in der türkei etc. deutlich mehr flüchtlinge ankommen als hier
 
B

Braveheart

Gast
guter kommentar

Das Asylrecht ist ein hohes Gut unserer freiheitlichen Demokratie und hat aus gutem Grund einen Platz im Grundgesetz. Würden illegale Einwanderung und Asylmissbrauch deutlich erschwert, stünden die Aufnahmekapazitäten der Länder vermehrt jenen Flüchtlingen zur Verfügung, die tatsächlich unter politischer oder religiöser Verfolgung gelitten haben und dringend Asyl benötigen. Wer aber eine fortschreitende Aushöhlung der Rechtsstaatlichkeit in Kauf nimmt und damit das Versprechen der Schlepperbanden einlöst, ruft nicht nur neue Massen chancenloser Asylbewerber auf den Plan, sondern auch jene politischen Kräfte, die das Asylrecht am liebsten gleich ganz abschaffen würden.
http://nblo.gs/10UmQE

hate me now
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

bachkippe

Altgedient
Dabei seit
13. Apr 2009
Beiträge
2.820
netter artikel zum spatenstich fürs größte us-militärkrankenhaus außerhalb der usa. wo? na wo schon.

http://www.nachdenkseiten.de/?p=23749

46 ha Wald wurden bisher zur Realisierung des Projektes gerodet. „Ein guter Tag für Deutschland“, meinte der Landrat von Kaiserslautern Junker (CDU). Und der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister (SPD) erinnerte an die „tiefe Freundschaft zwischen den USA und Deutschland“. Und er ergänzte, die US Streitkräfte setzen mit dem Bau dieser „weltweit bedeutsamen Einrichtung“ auf Rheinland-Pfalz. Das sei eine Botschaft, die das Land Rheinland-Pfalz gerne höre.
:D
 
Oben Unten