Künstler-​Check ade – wie wir in Zukunft Newcomer supporten

"Kaum eine Sze­ne hier­zu­lan­de scheint so facet­ten­reich zu sein wie die Deutschrap­sze­ne. Wäh­rend es bereits jetzt schon fast unmög­lich erscheint, jeden ein­zel­nen, eta­blier­ten Ver­tre­ter zu ken­nen, steigt die Zahl neu­er, noch unbe­kann­ter Künst­ler expo­nen­ti­ell wei­ter an. Den Über­blick zu behal­ten, gleicht einer Her­ku­les­auf­ga­be: Hat man sich ein Gesicht der HipHop-​Hydra gemerkt, tau­chen schon wie­der min­des­tens zwei neue auf. Gleich­zei­tig ist es für unbe­kann­te, jun­ge Talen­te über­aus schwer, aus der über­wäl­ti­gen­den Mas­se an Musi­kern her­aus­zu­tre­ten und sich einen Namen zu machen."

 

Mit dem Anspruch, genau die­sen Künst­lern eine Platt­form zu geben und Euch gleich­zei­tig die wich­tigs­ten Artists aus dem Unter­grund vor­zu­stel­len, gin­gen vor fast fünf Jah­ren – am 1. Dezem­ber 2015 – unse­re Sound- und Mic Checks an den Start. Ins­ge­samt haben wir Euch seit­dem weit über 100 Künst­ler in den ver­schie­de­nen Aus­ga­ben vor­ge­stellt.

Doch wie der ein oder ande­re viel­leicht schon bemerkt hat, kamen seit April kei­ne neue Aus­ga­ben die­ser For­ma­te. Das liegt nicht etwa dar­an, dass uns die New­co­mer aus­ge­hen. Viel­mehr haben sich mit neu­en Platt­for­men auch neue Mög­lich­kei­ten erge­ben, Künst­ler vor­zu­stel­len und zu sup­por­ten. Des­we­gen haben wir Tage und Näch­te über­legt, designt, Ideen ver­wor­fen und über­ar­bei­tet, um Euch ein wür­di­ges Nachfolge-​Format bie­ten zu kön­nen.

Das Ergeb­nis könnt Ihr nun seit dem 24. Juli auf unse­rem Instagram-​Account bestau­nen. Hier stel­len wir Euch mit "… war unse­re Idee" in unse­rer Sto­ry regel­mä­ßig Rap­per und Pro­du­zen­ten vor – und zwar auf eine völ­lig ande­re Wei­se als in unse­ren bis­he­ri­gen Newcomer-​Formaten. Den Anfang hat der Rap­per Der Koli­bri gemacht – sei­ne Aus­ga­be könnt Ihr Euch inzwi­schen in unse­rem IGTV anschau­en. Das Bes­te dabei: Ihr könnt mit­ent­schei­den, was in den jewei­li­gen Aus­ga­ben pas­siert. Falls Ihr Euch fragt, wie das zu ver­ste­hen ist, schal­tet am 7. August ein, wenn uns Zac Bron­ski zeigt, was er an der MPC drauf hat.

(Lukas Päck­ert)
(Foto von Max Threl­fall)