Adventskalender: Türchen #22 Fatoni & Mauli

Und wie­der neigt sich ein prall gefüll­tes HipHop-​Jahr dem Ende zu. Um es gebüh­rend abzu­schlie­ßen, stell­ten wir rele­van­ten Per­sön­lich­kei­ten der deut­schen HipHop-​Szene vier Fra­gen zu den ver­gan­ge­nen Mona­ten. Egal, ob Jour­na­list, Rap­per, Pro­du­zent oder ande­re, dem Hip­Hop nahe­ste­hen­de Künst­ler – sie alle ver­ra­ten uns ihre per­sön­li­chen High­lights aus 2019. Zudem beant­wor­te­ten sie uns eine wei­te­re Fra­ge, um auch das ver­gan­ge­ne Jahr­zehnt noch ein­mal Revue pas­sie­ren zu las­sen. Somit las­sen wir nicht nur ein ein­zel­nes Jahr, son­dern gleich eine gan­ze Deka­de fei­er­lich aus­klin­gen. Wir wün­schen unse­ren Lesern sowie allen Lieb­ha­bern und Prot­ago­nis­ten der Kul­tur eine besinn­li­che Weih­nachts­zeit.

 

Fato­ni

MZEE​.com: Wel­ches Album aus die­sem Jahr war dein abso­lu­ter Favo­rit?

Fato­ni: Wahr­schein­lich das Album von OG Kee­mo. Hab' die Plat­te aber zum jet­zi­gen Zeit­punkt noch nicht gehört. (lacht) Ansons­ten fand ich "Tua" und "Athen" sehr stark!

MZEE​.com: Und wer ist dei­ne Per­sön­lich­keit des Jah­res der deut­schen Rap­sze­ne?

Fato­ni: Tua. Für sein "Wenn ich gehen muss"-Video.

MZEE​.com: Von wel­chem New­co­mer 2019 wird man in den nächs­ten Jah­ren noch viel hören?

Fato­ni: Ganz klar Die P.

MZEE​.com: Wel­che Emp­feh­lung aus dem Jahr 2019 kannst du unse­ren Lesern vor Ende des Jah­res noch geben?

Fato­ni: Johann Voigts und Paul Schwenns VICE-​Artikel über sexu­el­le Beläs­ti­gung auf dem splash! Fes­ti­val. Außer­dem Prinz Pis öffent­li­che Brie­fe zum The­ma struk­tu­rel­ler Ras­sis­mus – sel­ten so gelacht.

MZEE​.com: Mit 2019 endet auch gleich­zei­tig eine Deka­de. Was waren dei­ne liebs­ten drei Alben aus den 2010er Jah­ren?

Fato­ni: "Hin­ter­land" von Casper, "Rus­sisch Rou­let­te" von Haft­be­fehl und "To Pimp A But­ter­fly" von Kendrick Lamar.

 

Mau­li

MZEE​.com: Wel­ches Album aus die­sem Jahr war dein abso­lu­ter Favo­rit?

Mau­li: Das ist für mich "A Dif­fe­rent Kind of Human (Step 2)" von Auro­ra.

MZEE​.com: Und wer ist dei­ne Per­sön­lich­keit des Jah­res der deut­schen Rap­sze­ne?

Mau­li: Yan­nick Niang vom DIFFUS-​Magazin. Es ist sel­ten, dass ein Jour­na­list ein Inter­view wirk­lich wie ein Gespräch auf­zie­hen kann. Nicht nur die Fra­gen able­sen und ab und zu "Ja, hm, aha" sagen. Er macht das super.

MZEE​.com: Von wel­chem New­co­mer 2019 wird man in den nächs­ten Jah­ren noch viel hören?

Mau­li: Von Aga­Jon hab' ich die­ses Jahr zum ers­ten Mal gehört. Der wird in den nächs­ten Jah­ren hof­fent­lich noch oft zu guten Alben bei­tra­gen.

MZEE​.com: Wel­che Emp­feh­lung aus dem Jahr 2019 kannst du unse­ren Lesern vor Ende des Jah­res noch geben?

Mau­li: Ist nur bedingt Rap. Eigent­lich gar nicht. Aber das von Baz­z­a­zi­an pro­du­zier­te Album "The Ope­ra" von Miss Plat­num kann ich jedem nur ans Herz legen. Deutschrap war mal wie­der super unan­ge­nehm.

MZEE​.com: Mit 2019 endet auch gleich­zei­tig eine Deka­de. Was waren dei­ne liebs­ten drei Alben aus den 2010er Jah­ren?

Mau­li: Ich habe fünf Favo­ri­ten. M83 mit "Hur­ry Up, We're Drea­ming", Flo­rence + the Machi­ne und ihr Werk "Cere­mo­ni­als" und "A Dif­fe­rent Kind of Human (Step 2)" von Auro­ra. Außer­dem das Album "Stay Trip­py" von Jui­cy J und "Raci­ne car­rée" von Stromae.

(Sven Aumil­ler & Sabri­na Heu­ler)
(Fotos von Jan Phil­ip Wel­che­ring (Fato­ni) & Man­darin­ka (Mau­li))
(Gra­fik von Dani­el Fersch)