Tom Doolie: Lass mal lie­ber ei­nen bau­en #03

Man kann es dre­hen und wen­den, wie man will: Nach wie vor erhal­ten Deutschrap-​Produzenten zu wenig Aner­ken­nung für ihren Anteil an Tracks und gan­zen Alben – wenn sie über­haupt Erwäh­nung fin­den. Und sind wir mal ehr­lich, so tra­gen gewiss auch wir als Maga­zin unse­ren Teil dazu bei. Oft­mals steht der Pro­du­zent nicht nur fern­ab des Ram­pen­lichts, son­dern irgend­wo weit hin­ter dem ent­spre­chen­den Rap­per. Wir kön­nen das nicht kom­plett und sze­ne­über­grei­fend ändern, aber wir möch­ten nach und nach ein wenig mehr für die machen, die letzt­end­lich für den Sound ver­ant­wort­lich sind. Dazu gehört auch die­ses For­mat, in dem wir Pro­du­zen­ten bei ihrer Arbeit im Stu­dio beglei­ten, sie mal ganz allein zu Wort kom­men las­sen und anhand einer Chal­len­ge end­lich einen Blick hin­ter die Kulis­sen erhal­ten. Getreu dem Mot­to: Fer­ti­ge Beats abspie­len kann jeder – "lass mal lie­ber einen bau­en!"

 

Dreh­ort für die drit­te Aus­ga­be unse­res For­mats war das Stu­dio von Tom Doo­lie in Frei­sing bei Mün­chen. Dort ange­kom­men, fiel uns direkt sei­ne gro­ße Plat­ten­samm­lung auf: Von Film­sound­tracks über Jazz bis hin zu Klas­sik war alles ver­tre­ten. Nach einem kur­zen Aus­flug in die Details sei­ner Samm­lung freu­ten wir uns noch mehr, dass Tom sich auf das Pro­jekt, einen neu­en Beat in unter einer Stun­de aus drei vor­ge­ge­be­nen Plat­ten zu bau­en, ein­ge­las­sen hat­te. Schnell war klar, dass er ein beson­de­res Fein­ge­fühl für Details und Sound­ele­men­te hat. Wir wün­schen Euch viel Spaß dabei, zuzu­gu­cken, wie er an die­se unge­wöhn­li­che Pro­duk­ti­on her­an­ge­gan­gen ist.

 

Tom Doo­lie: Lass mal lie­ber einen bau­en #03 (Repor­ta­ge)

 

Wer sich den Beat von Tom Doo­lie ger­ne noch ein­mal anhö­ren möch­te, kann das ab sofort auf unse­rer MZEE SoundCloud-​Seite. Hier sind alle Instru­men­tals des "Lass mal lie­ber einen bauen"-Formats exklu­siv zu fin­den:

Tom Doo­lie auf Face­book

(Kris­tina Scheu­ner)
(Kame­ra & Nach­be­ar­bei­tung: Flo­ri­an Sin­ger)