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Suris- Texte, usw...

Dieses Thema im Forum "Lyric Cypher" wurde erstellt von suris, 14. Nov. 2004.

  1. suris

    suris Aktivist

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    tausende Worte

    in deinen Augen seh ich meinen eigentlichen Traum
    und ich mal uns jetzt die Zukunft mit nem Einfaltspinsel aus
    denn du bringst die Farbe mit, mit der wir unsren Traum erfüllen
    sieh wir sind am Ziel beim Lauf der Dinge, Augenblicke
    -mit dir, lassen sich mit Diamanten vergleichen
    sie berreichern schon allein mit deiner Anwesenheit
    ich form das Sinnbild nun zur Realität- denn du bist das Girl das
    hinter mir ist selbst wenn ich mal neben mit steh
    ich erkannte schon im Angesicht, die Zeichen auf den ersten Blick
    als ich nach den Sternen griff, hab ich deine Hand erwischt
    drum solln dich diese Worte ergreifen- schritt für schritt
    richtung Zukunft ist nun unsre Vorgehensweise
    ich bin zwar aus allen Wolken geflogen, direkt in deine Arme
    ein Glücksfall-> ohne Netz und doppelten Boden
    Girl mit dir ist ein Traum wahr geworden- ich schreibe Zeilen
    doch sagt dein Bild mehr, als tausende Worte

    keine tausende Worte, hier zusammengedichtet
    halten denn Sinn und Gedanken im Griff
    ->in deinen Augen seh ich alles in nem anderen Licht
    ohne Worte schreib ich unsre ganze Geschichte

    es ist keine Sache der Ansicht, wenn ich in deine Augen seh
    seh ich für uns keine Gefahr- ich hoff du weisst es
    wertzuschätzen, was es für mich heisst- dir mein Herz zu schenken
    auch wenn das Geschenk, in Metaphern verpackt ist
    und für uns gibts keinen Hindernissweg, ich mach dir nichts vor
    ich bin der Mann der immer hinter dir steht
    und sollten wir mit unsern vorhaben, irgendwann ins Wasser fall'n
    lassen wir uns ganz entspannt, von den Wellen tragen
    nur mit dir will ich letzendes weg, und kauf 2 one-way-tickets
    für den Zug, bis ans Ende der Welt
    ->hör die bewegende Musik, Girl, ich will mit dir zum Beat
    aus der reihe tanzen, mach das Lied zur Lebensmelodie
    wo wir gemeinsam dann den Takt angeben- und ließt du einmal
    zwischen den Zeilen- ist es gedankenlesen
    ich hab mich in deinen Augen verloren- ich schreibe Zeilen
    doch sagt dein Bild mehr, mehr als tausende Worte
     
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  2. suris

    suris Aktivist

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    Gedankengänge

    ich hab in meiner Zeit so manches Blatt beschrieben
    handgeschrieben/ Texte- mit Herz und Seele, mir den Kopf zerbrochen
    -ständig diese Angstgefühle, wenn ich mich im Satz vertiefe
    alles sind nur Worte, die sind widerrum Gedankenspiegel!
    -tausende Worte- von der Stimme in mein'n Kopf gesprochen
    hab mein Spiegeldbild schon aus den -Augen verloren-
    meine Lebensenergie~ schwindet, langsam wirkt es kräfteraubend
    schwäche zeigen geht nicht, sonst wär ich schon lange weggelaufen
    angeschlagen geh ich mir der Angst gepaart
    hätt schon lang zum Strick gegriffen, könnte er die Last ertragen
    -traurige Bilder- ich hab schon mein Gesicht verlor'n
    gezeichnet von der Zeit, und Leid zeigt seine -tausend Gesichter-
    -mein blindes vertrauen, lässt mich jetzt ins leere laufen
    über Scherbenhaufen vor dem inneren Auge- geschaffen
    Szenarien die mich wieder mal ergreifen
    und die Antwort auf das ganze ist ein vielsagenden schweigen

    in einem Meer aus Illussionen, in Gedanken versunken
    redet mein Gewissen mit gespalterner Zunge
    und ich glaub das er lügt, zähl vergangene Stunden
    denn im Schatten der Wahrheit, kann Verstand nur verstummen

    ich lebe so dahin, in Gedanken versunken
    doch Gedanken sind mein Gift, und das Salz in den Wunden
    und das Narben verheilen, ist eine Frage der Zeit
    ->doch Zeit ist relativ was ich erst jetzt nach Jahren begreife
    Schicksalsschlag auf Schicksalsschlag- dennoch bin ich optimistisch
    ist da etwa irgendetwas bloß in meinem Kopf nicht richtig?!
    wenn ich denke das Gedanken, das erschafften was ich dachte
    muss sich ja die Angst entfachen, wenn der Hass die Überhand- hatte
    fallengelassen, verloren in der Gedankentiefe
    kann ich mich erst wiederfinden wenn ich den Verstand verliere
    -lebensvernichtend- hier brennt die Luft ich atme sie
    tief in meine Lunge bis die -Seele erstickt-
    jetzt schwimmt sie im Strom des Lebens-> Stimmen verschwinden
    ->innere Ruhe übertönt nun die Gewissenskonflikte
    -lähmende Stille- der Tod der Sinne haucht mir wieder leben ein
    Geschichten aus dem -Leben gegriffen-
     
  3. suris

    suris Aktivist

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    Gesellschaft

    ich seh die Menscheit stets nach Reichtum streben
    wobei die Lebenszeit verstreicht, und somit fehlt die Zeit zum leben
    mittlerweile fehlt die Einsicht, einzusehen
    unsre negativen Sichtweisen sind Leid und elend
    du kannst es in der Zeitung lesen
    Zwangspessimismus macht sich breit in Form von Massenvernichtung
    es sind eingeprägte, destruktive Denkgewohnheiten
    keiner kann sich von gesellschaftlichen Ketten losreissen
    doch wir sind den Schema F-~ nicht ausgerichtet
    und bestimmen dann in Augenblicken meist den Lauf der Dinge
    doch wer lebt schon noch lebensbejahend?
    das leben ist halt mehr als nur ein Schemaverfahren
    wer stets ausser sich ist- kann auch nur neben sich steh'n
    und steht statt weiter zu gehen seinem leben im Weg
    denn meistens sind Verhaltensweisen
    dann schuld- wenn Wunschgedanken letztlich nur Gedanken bleiben
    genau dessentwegen- benehmen wir uns oftmals daneben
    und leben geistig weggetreten
    weil Glück so schnell zur Ausnahme wird
    wenn wir andren Blind vertrauen, und Ziele aus den Augen verlieren
    und lassen uns verantwortungsvoll, bei Entscheidungen
    beeinflussen, das selbst ist nun abhandengekomm'n
    wir tragen zwar ein lebenlang den Schlüssel zum Erfolg
    mit uns mit- doch suchen nach dem passendem Schloss
     
  4. suris

    suris Aktivist

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    der letzte Weg

    ich war...
    bis zum bitteren Ende an die Hoffnung gebunden
    deine Worte war'n das Salz in meinen offenen Wunden
    "es ist schluss" ich bekämpfte dann mit Wodka den frust
    und war wochenlang un-unterbrochen betrunken
    sag wie sollte meine Seele sich denn regenerieren?
    ich wollt weinen/ deine kälte ließ die Tränen gefrieren
    und ich dachte, du würdest mich nie hängen lassen, bis
    du einfach weggegangen bist... und du nahmst meine Ehre
    und mein Herz mit dir mit, doch scheiss auf das Herz
    doch ich schwöre dir- ich hol mir meine Ehre zurück
    trink die letzte Flasche leer~ Sinn~ hin oder her
    ich erliege ohnehin hier nur, hilflos den Schmerz
    dieses Alltagsgeschehen- lässt Gedanken vernebeln
    du hast mich stehngelassen doch ich lass mich jetzt gehn
    mit geladerner Waffe, ich bin nicht bei sinnen
    aber folge demnach weiter meiner inneren Stimme
    die Gewissenskonflikte, hat der Alk bereits verdrängt
    ich bin regelrecht jetzt, nur der Schatten meiner selbst
    und ich bade nicht in Selbstmitleid... doch sehne
    mich seit Tagen in der Tat, nach gerechtigkeit
    mir steht nichts mehr im Weg, auf diesen steinigen Pfad
    deine Worte, schaufelten dir dein eigenes Grab
    der Tag des geschehens, du gingst einen Schritt
    zu weit und bist mir so zu Nahe getreten
    ich komm Stück für Stück näher, dieser Mord-gedanke
    lässt sich mittlerweile nicht mal mehr in Worte fassen
    dieser Zorn diese Wut, sind mit Angst gepaart
    denk nochmal zurück, denn heut ist unser Jahrestag
    ich wollt hoch hinaus doch musstest du mich runterholen
    ein letztes mal- will ich deine Lippen spüren
    und gebe dir den Kuss des Todes, ich war
    auf Wolke sieben, und falle jetzt auf Grund und Boden
    komme deinem Haus näher, mein Herz am raßen
    doch nur dieses vorgehn- lässt mich diesen Schmerz ertragen
    ich klopf an die Tür, "liebling mach auf"
    mit Angst in blick, sieht sie mir nun tief in die Augen
    den Finger am abzug, doch ich kann nicht aggieren
    halt die Waffe an mein'n Kopf, und lass es passieren
     
  5. mcjerome

    mcjerome Aktivist

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    die letzten 3 texte wie immer gut:thumbsup:
    zum text tausend worte:confused:
    ganz ehrlich keine ahnung was der soll aber
    den finde ich echt:thumbsdown:
    vor allem im gegensatz zu deinen anderen texten die niveau mässig ziemlich weit oben sind.
    die anderen gefallen gut auch wen ich da schon den ein oder anderen kannte.
     
  6. GencKS

    GencKS Frischling

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    *weggemacht*
    Weil ich nicht will, dass jemand noch bytet! xD
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 17. Juni 2010
  7. Flyingrhyme

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    allta deine texte sind sau geil:eek::thumbsup:
    wasn scheiss das ich dich hier nich früher entdeckt hab
    bisher hat jeder deiner texte die ich hier gelesen hab keine schwachstellen un sin einfach nur hammer
    auch probs für das lied mehr als tausend worte ich finds geil
    ab jetz schau ich hier ma öfter vorbei:thumbsup::thumbsup::thumbsup::);)
     
  8. Swite

    Swite Moderator

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    ja suris is schon schwer der chef :cool:
     
  9. Flyingrhyme

    Flyingrhyme am Start

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    achja ich wollt ma fragn wie lang rappst du schon weil das is einfach nur genial was du da schreibst ??
     
  10. suris

    suris Aktivist

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    danke man... freut mich wenns gefällt :)

    rappen tu ich eher weniger, das ist nicht so meins...
    aber schreiben schon sicherlich an die 7-8 jahre oder so!
     
  11. Flyingrhyme

    Flyingrhyme am Start

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    merkt man :)
    mach weiter so das is voll geil
     
  12. suris

    suris Aktivist

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    die... Verzweiflung liefert meiner Zuversicht den Gegenbeweiß
    bis das Leben erweicht- von den Tränen der Zeit
    sag was soll ich erwarten, von den kommenden Jahren
    wenn die offenen Fragen mit der Hoffnung begraben- sind
    leben heisst verweiln, um mit der Zeit zu vergehen
    sind wir auf der Erde um sich nur im Kreis zu bewegen?!
    und ich springe jetzt verängstigt, von der Klippe der erkenntnis
    das Gewissen wird letztendlich, meinem Schicksal zum verhängiss
    bin gefangen in Zeiten, einer blendenden Scheinwelt
    wie auf Alcatraz Island, in nem Mantel des Schweigens- gehüllt
    --und hier gibt es nur wenig zu sehn
    umgeben von den Mauern meiner eig'nen Realität
    ich trag die eiserne Maske- alleine gelassen
    jetzt ist meines erachtens- die Zeit der erwachens
    und Gedanken wirken mittlerweile Selbstzerstörrerisch
    wenn man weiß das man nur Teil von einer Weltverschwörrung ist

    ich betrachte das Leben- hier am Rand des geschehens
    mit ner in Ketten~ gelegten~ gefangenen Seele
    und ewartungsvoll erstrebe ich das Ende der Zeit
    das mich hoffentlich schlussendlich von den Ketten befreit

    hassgeladen-- trage ich die Waffe der Worte
    und versuche mit der letzten Kraft die Angst zu ermorden
    schreibe Zeilen zum verweilen, doch die Blätter verwelken
    fallengelassen- von damaligen helfenden Händen
    -ich führ nen scheinbar aussichtslosen Krieg mit der Zeit
    und verfall bei jedem Höhenflug der Tiefsinnigkeit
    --mein Floß der erwartung, es ist untergegangen
    mir fehlt das Lebenslicht um nicht weiter im dunkeln zu tappen
    nun bezahl ich Sünden teuer, mit dem Heiligenschein
    und der Teufelskreis schließt sich, denn die Zeit sie ist reif
    --die gepeinigt Seele, ist ein Zeichen der Zeit
    und das Leben zieht vorbei, das mehr Schein ist als sein
    der Wind des wandels weht die letzten Hoffnungen weg
    so steh ich vor Gericht alleine gegen Gott und der Welt
    mich führt der Tanz meiner Handschrift, in Dunkelheit die
    hier im Wald der verdammniss, nur ne Sache der Ansicht... ist
     
  13. suris

    suris Aktivist

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    Lebenszeichen

    stets von Zweifeln bekleitet, und auf Wegen gescheitert
    tret ich jetzt auf der Stelle, doch das leben geht weiter
    es lässt mich zurück, ich kanns nicht mehr verkraften
    auf den Boden der Tat-sachen- sitzengelassen
    irgendwo darunter liegt nun meine Hoffnung begraben
    und der Tod empfängt mich wahrhaft jetzt mit offenen Armen
    ich werde mich ihm, nur noch kampflos ergeben
    denn ich hab keine Angst vor ihm, bloß Angst vor dem leben
    -er reicht mir seine helfende Hand, denn von
    nahestehenden Menschen wurde ich zu oft hängen gelassen
    ich will nur noch mein Wesen vollstrecken, und greif zum Strick
    um zu zeigen wie sehr ich am leben noch henge
    meine Welt ist verdunkelt, und ich trage mein Kreuz
    schon seit ewiger Zeit durch diesen endlosen Tunnel
    denn darin sieht man alles in nem anderen Licht
    meine Welt steht Kopf, und es langsam wirkt es Halsbrecherisch

    zerschlagen von begebenheiten, nehm ich die Glock
    und halt sie an den Kopf, in der Hoffnung auf ein Lebenszeichen
    Finger am Abzug- und ich bete zu Gott
    das er mir verzeiht, wenn ich meiner Seele befreie
    hook 2x

    überführt von menschlichen Zügen/ mir lief die Zeit davon
    ich bin nachgelaufen aber auf der Strecke geblieben
    mach mir ein Bild von der Lage, das von Tränen verwischt- ist
    steh vor der Arche- wo's zum regnen beginnt, ich
    versuch Gott zu vertrauen, doch mal den Teufel an die Wand
    denn er hat es geschafft mir die Hoffnung zu rauben
    mit geschlossenen Augen- gehts der Klippe entgegen
    die Verzweiflung ist dem Glück und mir dazwischengetreten
    ich erwarte den Zeitpunkt, den Tag der entscheidung
    ich warte verzagt, hier im Tal der Verzweiflung
    seh nur Wolkengeflecht- das die Sonne verdeckt
    und der Sturm nach der Ruhe weht die Hoffnungen weg
    bin seit Jahren verflucht- ich mach Nägel mit Köpfen
    und schlussendlich damit meinen Sargdeckel zu
    jetzt wird Erde zu Erde- und Asche zu staub
    denn ich halt es nicht mehr aus, und die Waffe auf mein Haupt

    -ich hab die letzte Träne vergossen- hab abgeschlossen
    und mir so den Frust von der Seele gesprochen
    auf den Scheideweg entschieden für Weg der Entscheidung
    mit dem Tod als gewissenhafte Lebensbegleitung
    der Zuversicht beraubt- in nem Augenblick der schwäche
    und ich glaube nicht daran, das mein Glaube mich noch rettet
    aus dem Scherbenmeer, ich lauf darin gefahr zu ertrinken
    erst am Abgrund- hab ich den ernst der Lage begriffen
    und Erinnerungen sind, nun das Salz in der Wunde
    mein Gewissen- es spricht- mit gespalterner Zunge
    es vergiftet mein gebrochenes Herz- es gibt keine rettung
    denn es wurde schon zu oft zum Opfer von Schmerz
    es wurde mehrmals gebrochen, ich sitz niedegeschlagen
    in der Ecke- Schicksalsschläge sind halt härter als Knochen
    ich kann nur noch meine Seele verlieren, ich träume jede Nacht
    vom Tod, und werd den Traum nun realisieren
     
  14. Benz__Obacht

    Benz__Obacht am Start

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    guter text.....nägel mit köpfen....und am leben hängen und noch mehr....
    der metaphernkönig auf jeden:thumbsup:

    un hier...realisier mal aber nich

    hausse
     
  15. suris

    suris Aktivist

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    Spiegel-bild

    diese bitteren Zeilen- kommen Frei aus der Seele
    und sie suchen den Weg aus dem Treibhausgeschehen
    es ist Zeit endlich Reißaus zu nehmen, im Kreislauf des lebens
    hab'n zuviele den Geist aufgegeben
    mittlerweile handeln Menschen nur auf eigene Faust
    ihre Ziele und Träume sind auf Treibsand gebaut
    eine Ellbogengesellschaft- auf der Jagd nach dem Reichtum
    geht man über Schuldenberge bis ins Tal der Verzweiflung
    über den Kapitalisten wie die Aasgeier kreisen
    und uns offen und ehrlich stets die Wahrheit verschweigen
    ich bin leid nur zu geben, es ist Zeit um zu nehmen
    ich bins leid stets das Kleingeld in ner Scheinwelt zu zählen
    als ein Aussenseiter irgendwo am Rand der Gesellschaft
    im facettenreichen leben als Charakterdarsteller
    wo das Ego oft die Wahrheit in den Schatten gestellt hat
    und das Zwielicht- spiegelt sich im Glanz der Gewässer

    es ist jetzt an der Zeit, für jede Tat einzustehen
    und die Augen zu schließen um die Wahrheit zu sehen
    ich ergreife das Wort- gegen Richter und Henker
    und verfalle den Tiefsinn jetzt als Dichter und Denker
    den tiefen des stillen Gewässers... jetzt fließen Gedanken
    bis hin zu den dritten-Welt-Ländern
    denn statt Wasser und Brot- gibt es Waffendepots
    und wir ziehen unsere Grenzen, bei den Nachbarn in Not
    eine geisteskranke Welt- denn mit Sexualverbrechen
    lässt man eben von nem Kind mal schnell ne Welt zusammenbrechen
    und das Narben verheiln, ist eine Frage der Zeit
    doch ne tote Seele kann dann auch kein Rettungswagen retten
    seh die Tränen der Zeit- im Fluss vom Blut dieser Erde
    statt zu reden werden regelrecht die Zähne gezeigt
    und uns bleibt nur noch der Countdown zu zähl'n, und Träumen
    zuzusehen am Scheiterhaufen~ in Rauch aufzugehen

    diese Worte sind regelrecht ein Spiegel der Lage
    doch die Wirkung- liegt weiter in der Tiefe vergraben
    unter Feindseeligkeiten- die uns leichtsinnig leiten
    und uns ohne jeden Schwermut aus dem Gleichgewicht treiben
    weil wir denken- sie legen diese Grundlagen da
    ohne zu wissen~ die Gedanken sie sind Fundamental
    erst wenn der Untergang naht, sind am hoffen und beten
    sitzen stundenlang da- möge Gott uns vergeben
    für die menschliche Gier, die die Welt inszeniert
    der Mensch die Welt in der Hand hat und das Geld nicht regiert
    aber schweigen ist Gold- doch mir die Sache nicht Wert
    doch mit bloßen Worten trägt man dann nur Wasser ins Meer
     
  16. suris

    suris Aktivist

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    das ist meine Stadt, und

    ich kenn die Strassen wie die Westentaschen,
    in der Stadt des verbrechens herrscht nur das Gesetz der Rache
    hier gibt es nicht viel- ausser Gefecht
    und schon am frühen Morgengrauen beginnt das dawn of the dead
    glaub mir hier rennt dir ein kalter Schauer, über den Rücken
    Zäune grenzen Häuser ab, und Friedhöfe ne Klagemauer
    hier sind Menschenmassen, im Alltag stets weggetreten
    keine seltenheiten sind Massaker mit Kettensägen
    oft hörst du nen Hilfeschrei, das hier ist das Land der Berge
    halte deine Augen offen, Junge, denn the hill have eyes
    Eiskalte Engel sind hier Reisebegleiter
    und der friedlichste Tag ist noch der dreizehnte Freitag
    hier sind Ratteninvasionen, und im Angesicht des Todes
    achte auf die Strasse- ES- lauert in Kanalisationen
    in den Nebenbezirken, lebt das resident evil
    und wohnst du erstmal hier, ist dein Leben besiegelt
     
  17. suris

    suris Aktivist

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    stummer Poet

    er ist ein stilles Wasser auch bekannt als schweigender Mund
    stets in Gedanken vertieft~ und er leidet darunter
    er leidet nur Stumm, doch die Tinte der Feder
    macht das stille Gewässer zu nem reissenden Fluss
    -sein leben scheint oft farblos, von seinem Weltbild abgesehen
    die Welt scheint still zu stehen wenn er den Stift über das Blatt bewegt
    bei Zeichen auf Sturm, schreibt er Zeilen in den Wind
    in der Zeit der Verzweiflung, schreibt er seine Geschichten
    schreibt von schmerzen und Leid, um sein Herz zu befreien
    ein unbeschriebenes Blatt~ ziemlich schwer zu beschreiben
    ein gottverlassener Christ, es wirkt Melodramatisch
    er lebt so weltabgewandt, das man sein Wesen kaum wahrnimmt
    ihm schenkt keiner beachtung, und sein eigener Standpunkt
    ~versetzt ihm in ne seelenlose Geisterverfassung
    und an Tages des schweigens, wird es nächtelang schreiben
    um mit Worten, Gefühlen, Existenz zu verleihen
    auf den Blatt Papier, kann er sich charakterisieren
    den Menschen zeigen wer sich unter dieser Maske verbirgt
    er sein wahres Gesicht, ans Tageslicht bringen
    wo die Menschen in den Schriftzügen, Narben erblicken
    die Gedankenblitze sieht er als ein Himmelsgeschenk
    in den stimmen der Menschen, hört er singende Engel
    in nem stillen Gedenken, schreibt er silbe auf silbe
    als ein stummer Poet, einer schrillenden Welt
     
  18. suris

    suris Aktivist

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    das ist die Apokalypse/ in den Nahhostkonflikten
    fallen Bomben, Soldaten werden kampflos vernichtet
    Naturkatastrophen werd'n zur Superlative
    und U.S. Marines fall'n in Nuklerarkriegen
    du siehst Antifaschisten- an den Rechten geraten
    das hungernde Volk... stürzt die Kapitalisten
    es ist massenvernichtend- Kampfatheisten
    lehnen sich gegen die, die im Vatikan sitzen- auf
    und die friedlichen Atomkraftproteste
    werden währenddessen mit Patronen vollendet
    Schattengestalten hegen Rachegedanken
    Gott schickt Meteoriten, und die fackeln nicht lange
    Massenpanik herrscht- rund um den Globus
    und der Katastrophenzeitpunkt, der Mayaprophezeiung
    lässt nicht lang auf sich warten/ das Ende der Welt
    es ist menschengerecht... menschengerecht
     
  19. suris

    suris Aktivist

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    wahre Offenbarungen liegen meistens hinter Fassaden
    ich nehm die Maske ab, da wo sich zwei Gesichter verbargen
    ~>auf den eisernen Kriegspfad, in nem geistigen Tieffall
    fühle ich mich als Poet ernannt zum 13ten Krieger
    ->es ist seit Tagen 5 vor 12- und ein Zeichen der Zeit
    doch schneiden die Gedankensplitter mir ins eigene Fleisch
    und mein Feind ist vermeintlich~ ein schein~heiliges Heer
    ich steh davor~ bewaffnet mit einem zwei~schneidiges Schwert
    tief in Gedanken versunken-> hör ich 2 Stimmen sprechen
    und sie führen Streitgespräche mit gespaltenen Zungen
    in dem Tal der Halbwahrheiten, zwischen Gott und Geboten
    wird es zum Drahtseilakt, ohne Netz~ oder doppelten Boden
    am Scheideweg~ zwischen Fordergrund und Hintergedanken
    ->leb ich zwischen 2 Welten~ als ein namenloser Niemand
    stehe zwischen zwei Schranken- in nem knadenlosen Zwiespalt
    und dazwischen liegen in der zwischenzeit Welten
    mit schwarz-weiß-denken, hab ich Situationen ausgemalt
    und mir meine schwarzbefleckte weisse Weste Grau getarnt
    wenn sich die 2 Seiten der Medaille offenbarren
    werf ich eine Münze, und muss schließlich mit dem Kopf bezahlen
     
  20. suris

    suris Aktivist

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    meine Lyrics sind für Kritiker gefundenes Fressen
    ich schreib auf ehrliche Weise/ mit gebundenen Händen
    schreibe ernstgemeinte Zeil'n/ das Leben ist ein Live-konzert
    wo das Ego regelrecht die erste Geige bleibt
    ja, der Zeitgeist ist ne treue Seele, aber sag mir wer
    könnte heute noch~ seine eig'ne Hand für sich ins Feuer legen?
    wer? das ist etwas was man wahrnehmen sollte
    denn statt Wölfen im Schafspelz, seh ich Schafe im Wolfsfell
    und der Situationsberricht, hat ne Trauerbilanz
    viele belügen sich selber, aber glauben sich das
    keinen leisersten Schimmer, doch die lauterste Meinung
    ich schreib Lyrics von Herzen, ohne Aussenverkleidung
    und Gedankenblitze wirken wie ein rettender Stromschlag
    ...Wahrheit oder Lüge, dieses entweder oder
    eines schwarz-weißen-buisness's- und jeder hat die Wahl
    aber keiner fühlt sich hier noch zu der Wahrheit verpflichtet
     

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