Film Diskussionen [Kino, TV]

DeutschrapTourist

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Hab jetzt endlich mal "Payback: Straight Up", also den Director's Cut von "Payback" gefunden und mir angeschaut, ist schon sehr interessant verglichen mit der Kinofassung. Die Story weicht wirklich komplett ab nach einiger Zeit, das letzte Drittel ist völlig anders und der Film ist um einiges härter und humorloser.
 

D.U.T47

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bei apocalypse now is eigentlich jede szene top, deswegen würde ich prinzipiell zur längsten version greifen
glaub das wäre dann redux

wie soll die kinofassung die beste sein da is ja nich mal der surfboardiebstahl drinne
 

Bagabi

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Hab gestern das erste mal "Exodus" gesehen.
Ich kann das noch nicht recht einordnen, der Film liefert spektakuläre Bilder, einen Christian Bale, der eigentlich nie wirklich enttäuscht.
Wie akkurat die Verfilmung ist, kann ich nicht einordnen, obwohl mir die Story durchaus bekannt ist.
Wenn man den Film sieht, ohne sich zu viele Gedanken zu machen, hat man sicher Genuss wie Rabvis Mum nach farmers Samenerguss.
Da hätte man ne Schippe drauflegen können und sich an alte Monumentalfilme orientieren können.
Es ist ein Action Feuerwerk, die Zwietracht mit Gott finde ich sehr gut dargestellt, beim Verhältnis zu Rahmses, der relativ flach bleibt, wäre mehr Tiefgang angebracht gewesen.
Die göttlichen Plagen werden sehr schnell abgehackt und beim Leid der Völker kam bei mir nicht die geringste Emotion hervor.
Da hätte man Atempausen einlegen können und diese nutzen, um nicht bloß an der Oberfläche zu kratzen.

Dennoch ein handwerklich Geschick inszenierter Film, der kein Meisterwerk ist, das er hätte sein können, Ridley Scott versteht was von Inszenierung, aber sein Bombast füllen nicht die Unzulänglichkeiten des Drehbuch.

7/10

Heute "zwei an einem Tag gesehen",
Eine nette Mhh Dramedy/romcom, auch hier wäre mehr drin gewesen, dennoch hab ich gefallen an dem Film gefunden und mich von den Hauptdarsteelleemen und ihren Charakteren in den Bann ziehen lassen.
Shit, wenn Anne hattheway flirtet, wird einem klar, wie leicht es ist für ne Frau, sicher auch Mann, Leute zu täuschen.
Hier spürt man Chemie zwischen den Darstellern, davon lebt dieser Film.
Stellenweise ist er schon sehr Lächerlich und auch wenn er mir sehr gefallen hat, hab ich einiges daran aus zu setzen, der Film hätte in seinem Genre weit oben stehen können, so bleibt er leicht verdauliches Mittelmaß.
Sehr viele Klischees, aber der Film wollte sicher nicht das Rad neu erfinden.
Ich seh den Film und bin vielmehr über das Handeln der Protagonisten enttäuscht, ich weiß nicht, fuck mich einfach ab...

Der Film versprüht Charme und charissma, nutzt sein Potenzial nicht aus, verwertet den traumpass nicht zu einem Traum Tor.
Stellenweise zu plakativ um die Beziehungen der Protagonisten dar zu stellen, er verfehlt sein Zielpublikum, oder hätte sich ein anderes aussuchen sollen.

Da tuts mir wirklich leid um die Darsteller, die ihre Rollen gut spielen, doch das zu Grunde liegende Drehbuch strotzt nur so vor Defiziten und Klischees.

Feel good movie, den man sich ansehen kann und trotz aller Mängel für Liebhaber des Genres eine Empfehlung ist.

5,5/10
 

selectedJS

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The Devil all the Time war ganz gut, in der Mitte mal kurz etwas langatmig. Aber gutes Drama mit starken Schauspielern. Tom Holland auch gut in Form.

7/10
 

noface

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The Devil all the Time war ganz gut, in der Mitte mal kurz etwas langatmig. Aber gutes Drama mit starken Schauspielern. Tom Holland auch gut in Form.

7/10

ja aber...was is eigentlich die scheiss handlung? film is komplett ziellos und sogar die off-stimme versucht einen reim zu finden auf das gezeigte.

komischer schinken, konnte ihn aber auch nicht ausmachen.
 

$EBA

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hab mal diesen lance-armstrong-film (the program) angeschaut ... ist schon echt kurzweilig und der hauptdarsteller (ben foster) spielt armstrong richtig gut als jmd der weder sympathisch noch unsympathisch ist ... macht eigtl sogar bock darauf, diesen radzirkus weiterzuverfolgen, wenn nicht immer das mit dem doping wäre ... trotzdem ist armstrong halt schon ein krasser kämpfer gewesen, auch wenn das natürlich im nachhinein ein ordentliches gschmäckle hat ... ich würde sagen 8 von 10 punkten, kann man gut anschauen ... ich mein die story ist schon in echt einfach gut, daraus nen film zumachen war jetzt nicht die riesen transferleistung
 

noface

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fun fact die gaben früher bei der tour de france flugzettel raus, auf denen explizit stand, daß aufputschmittel nicht vom veranstalter zur verfügung gestellt werden.

FEven so, the Tour de France in 1924 was no picnic."[2][79] The acceptance of drug-taking in the Tour de France was so complete by 1930, when the race changed to national teams that were to be paid for by the organisers, that the rule book distributed to riders by the organiser, Henri Desgrange, reminded them that drugs were not among items with which they would be provided.[80] The use of Pot Belge by road cyclists in continental Europe exemplifies a cross-over between recreational and performance-enhancing abuse of drugs by sportsman.
https://en.wikipedia.org/wiki/Doping_in_sport#Cycling
 

selectedJS

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ja aber...was is eigentlich die scheiss handlung? film is komplett ziellos und sogar die off-stimme versucht einen reim zu finden auf das gezeigte.

komischer schinken, konnte ihn aber auch nicht ausmachen.
Hab gelesen, dass es eine Buchverfilmung ist und das Buch war eher eine Sammlung von Einzelgeschichten mit den Charakteren, die alle irgendwie in Verbindung stehen. Und der Regisseur halt einfach alles zusammen gleichzeitig in den Film gepackt. Hatte dein Gefühl auch, kommt im Film irgendwie komisch rüber. Lauter Einzelschicksale und erst in der zweiten Hälfte mal ein roter Faden mit Tom Holland.
 

Bagabi

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hab mal diesen lance-armstrong-film (the program) angeschaut ... ist schon echt kurzweilig und der hauptdarsteller (ben foster) spielt armstrong richtig gut als jmd der weder sympathisch noch unsympathisch ist ... macht eigtl sogar bock darauf, diesen radzirkus weiterzuverfolgen, wenn nicht immer das mit dem doping wäre ... trotzdem ist armstrong halt schon ein krasser kämpfer gewesen, auch wenn das natürlich im nachhinein ein ordentliches gschmäckle hat ... ich würde sagen 8 von 10 punkten, kann man gut anschauen ... ich mein die story ist schon in echt einfach gut, daraus nen film zumachen war jetzt nicht die riesen transferleistung
Der Typ war auch ein gerissenes Arschloch, baut sich diese krebsdtiftung auf, um nicht dran zu kommen und weils wahnsinnig schlecht für den Sport ist...

Man hört ja immer wieder, wie ehemalige Profis erwischt werden oder freiwillig aussteigen und berichten wie die sich alle am Flur begegnen und alle wissen, was sie da tun...

Wird seitdem nicht mehr auf orf übertragen und ich kenne auch keine Gewinner der letzten Wochen 8 Jahre....

Warum die überhaupt noch testen, oder wie man als Sportler so dumm sein kann und sich erwischen lässt.... Soll ja Methoden geben um bei solchen Tests zu betrügen... Beim Langlaufen haben vor 2 Jahren zwei Doping Typen erklärt, dass sie nur nen schluck Wasser mit irgendwas trinken müssten... Aber weiß nicht obs da Urin oder Blutuntersuchung hab, aber müsste schon Blut sein...

Österreich hat ja beim Langlaufen auch lange Tradition, erinnert mich noch, dass son doping trainer aufgeflogen ist und ein paar Jahre später bei olympischen nordischen wintersport als Berater tätig war, natürlich gleich aufgeflogen... Ich glaug Sepp Meyer - Josef meyer

Wie heißt der deutsche, der da zur amstrong Zeit einer seiner härtesten Konkurrenten war und ebenfalls aufgeflogen ist?
 

$EBA

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jan ullrich? der schiebt mittlerweile aber auch ne ordentliche psychose ... ullrich kam in dem film aber gar nicht vor, was mich überrascht hat, aber ist wohl nicht bekannt genug oder war halt für die handlung nicht nötig
damals ja eh standard, zu dopen, also wenn alle gedopt sind, hat man wieder nen fairen wettkampf :D naja gut, vlt mit einer art arzt-wertung, wie es bei der formel1 ne konstrukteurswertung gibt
 

guesswhosbizzack

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Parasite gesehen. Super Film.
War auch erst skeptisch wegen der Story Synopsis und habe so artsy Filmfestival Scheiß erwartet. Aber der war echt super unterhaltsam, smart und toll gefilmt.

Muss im Urlaub eh einiges von der Südkorea Bucketlist abarbeiten
 

Zacharias Double Chin

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Oskar Roehler verfilmt Fassbinders Leben /
Denkmal des toxischen Mannes (01.10.2020)

Sind große Künstler gute Menschen? Eher nicht. Das zeigt der neue Film über Rainer Werner Fassbinder, der in seiner Besessenheit nichts und niemanden schonte, auch nicht sich selbst.

Er war ein manisch-depressiver Menschenfänger, der ein paar verlorene junge Leute im München der Sechzigerjahre um sich sammelte, junge Leute mit "Filmfressen", wie er das nannte, aus denen er vor der Kamera etwas herausholte, was es dort eigentlich nicht gab. Junge Leute, die er abhängig von sich machte und dafür verachtete. Männer und Frauen, die er schlug und demütigte und quälte. Auf deren Arm er Zigaretten ausdrückte. Frauen, die er heiratete oder es ihnen versprach, um sie dann zusehen zu lassen, wie er mit Männern schlief.
spiegel.de


Oskar Roehler über "Enfant Terrible""Die Kunst ist sehr bösartig"
Oskar Roehler im Gespräch mit Susanne Burg
https://www.deutschlandfunkkultur.d...-ist-sehr.2168.de.html?dram:article_id=484764





oge, hat sich wohl erledigt
:(
 
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Don Creek

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The Gentleman

Die deutsche Synchro ist komplette Katastrophe. War wegen kiffen zu faul für Untertitel, grosser Fehler. Aber abgesehen davon ist Guy Ritchie irgendwie das Gefühl dafür abhanden gekommen welche überzeichneten Charaktere cool sind und welche peinlich.



4/10
 

noface

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War auch erst skeptisch wegen der Story Synopsis und habe so artsy Filmfestival Scheiß erwartet. Aber der war echt super unterhaltsam, smart und toll gefilmt.
les mal rein in diverse reddit threads. absolut irre was da visuell und in kleinen sätzen noch an metaphern versteckt ist...
 

Bagabi

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Ich mag Untertitel nicht besonders, als Element des Films, OK, aber dauerhaft ist das einfach störend und ich kann dem Film nicht wirklich folgen, den eigentlichen Film nicht sehen, das ist ein großer Störfaktor...


Noch 1-2 Fragen zu TeNeT

Der Film bricht bei der inversion doch seine eigenen Regeln bei der inversion, z. B wenn der Protagonist gegen sich selbst kämpft, benötigt er keine atemschutzmaske und kann invertiert einem Kampf gegen sich selbst standhalten und dass er invertiert sieht man insbesondere bei der ersten Darstellung des Kampfes, die beiden "Kontrahenten" bewegen sich ganz klar nicht in die gleiche Richtung des zeitflusses...


Müssten bei der inversion die Gedanken nicht auch rückwärts ablaufen? Sämtliche Prozesse des ZNS sowie PNS...
Das kann man nicht trainieren, man muss ja dazu schon im Sinn haben, was man denkt, aber das wäre ebenfalls ein invertierter Prozess... Schwierig zu erklären...
Die Welt auch noch invertierter wahrr zu nehmen wär halt für mich nicht vorstellbar visuell zu veranschaulichen, wenn doch wärs mindfuck pur... Wie ne inversions Demenz...

Inversion bedeutet determination wie auch der Umstand, dass es eine Zukunft gibt...
Wenns ne Zukunft gibt, spricht das für eine determinidtische Welt, in der unser Denken und Handeln vorher bestimmt ist und nicht uns obliegt...
Es erweist sich als Illusion...

Innerhalb des Films wurden soweit ich mich erinnern kann, nie von einer zeitmaschine gesprochen... Die Frage wirft sich auf, wie diese Botschaften an den Russen in die Vergangenheit gelangen könnten?
Geht ja nur durch inversion, also müsste das durch invertierter Personen geschehen, nur wär das praktisch unmöglich...
Wir wird das im Film nochmal erklärt?
Gar nicht, oder?

Schön mit den Botschaften wird das Prinzip der inversion umgekehrt, Nolan macht das so oft, dass die und das finde ich eigtl wieder genial, die Struktur des Films oder die Prinzipien dieser welt selbst einer Inversion entsprechen
Das ist jz meine Konklusion und Nolan strapaziert das mit kalkül so über, damit es einem ins Auge springt, er macht das schon mit nem Augenzwinkern, trotzdem gibt es immense Defizite in der figurenzeichnung, Schnitt, logiklückeen...

Könnte kein nordkoreaner als antagonist herhalten? Natürlich alles ne James bond Hommage, nur bond Bösewichte sind nicht zwangsläufig russischund das wurde durch den kalten Krieg und aversion gegen den Kommunismus in der Film historie schon dermaßen überstrapaziert
...
Hätte man nicht einen Chinesen nehmen können? Wo bleibt die ethnische Diversität?

Den Dialog mit Michael Caine halt ich inzwischen für ne versteckte vierte wand, Das Wort Tenet öffne viele richtige, aber auch viele falsche Türen (der Interpretation), dennoch hätte es den Protagonisten beschäftigen müssen, spätestens wenn er das mit der Inversion erklärt bekommt...

Es scheint fast so, dass Nolan hier nicht den Mut besitzt den Film so komplex sein zu lassen, wie er es nötig gehabt hätte und er nimmt Unzulänglichkeiten in Kauf um Botschaften auf biegen und brechen an den Zuschauer zu bringen, die er im Endeffekt sowieso nicht schnallt, weil der Fokus wo anders liegt und selbst wenn, hat der Zuschauer ja keinen Mehrwert davon...

Der Film bietet auch tolle Möglichkeiten, z. B könnte Pattinson wie bei zurück in die Zukunft seinen Tod nur vortäusvhen und stattdessen nen anderen unwissenden in die Schlacht ziehen lassen... Unwissenheit ist eine Waffe, weshalb erzählt deer protagonist Pattinson das überhaupt, Pattinson hat das doch überhaupt erst vom Protagonisten, ich mein dieses Credo "Unwissenheit ist eine Waffe"....

Er erzählt es ihm höchstens um es zu verhindern, weshalb sonst sollte er ihm von seinem Tod erzählen?

Im Gründe bildet er Pattinson dazu aus ihm gar nichts zu erzählen und ihn in im dunklen tappen zu lassen und das nur, weil es bereits geschah, erneute Inersion in der Struktur.... Logik wird umgedreht, damit macht es sich Nolan halt auch einfach...

Alles in allem ein misssglückter, überambitionierter film, ich hinkd ständig hin und her bei. Der Bewertung...

Nolan hat aus irgendner Grund nie ganz den Mut, sich an Filme ran zu wagen mit dem Kaliber eines Kubrick Streifen oder Coppola, etc. Er nimmt sich die zum Vorbild und baut daraus Filme für ein größeres Publikum, was großartig ist, er hat tolle Filme hervorgebracht, nur zieht er manchmal den schwanz ein...

Bei inception hätten die Träume dem Zuschauer deutlich abgefahrene Welten zeigen können, OK die träumen alle luzid, doch selbst dann kann das ganze total wird sein, farbenprächtige, fliegende Gegenstände, fliegende Protagonisten, ist doch eigtl ne matrix, ob dicaprio seine ki der wieder sieht, interessiert mich gar nicht so, ebenso wenig fühle ich mit dem Asiaten mit, der ne Ewigkeit im Traum gefangen gewesen sein muss...

Nolan geht auf Distanz zu den Figuren, was nicht nötig wäre, dass er es kann, hat er doch auch in anderen Filmen demonstriert....

Ich fände synergetische regieprozesse wirklich interessant, multi regie, ein Nolan, sein Bruder und Tarantino... Oder villeneuve... In etwa wie in four rooms, NuR Das jeder Raum, Handlung, Figur, Dialog, gemeinsam gestaltet wird...


Ach man könnte sator Quadrat aufpimpen und den Pimlegionär ins Spiel bringen, das savas Quadrat...

Wär doch was 5 verschiedene Sprachen zu verwenden und so ein Quadrat zu konstruieren...oder nen Würfel...
 
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