wahlweise auch nur konsequent und seinem weltbild folgend. When keepin real goes wrong, aber wenigstens das. Feige wärs in meiner verqueren Weltsicht, wenn ich mich dagegen wehren würde, obwohl ich ja nachweisbar zu nix taug. Warum sollte ich dann also etwas ändern wollen wenn es bisher nicht geklappt hat? Das wäre ja feige. Ich lebe mit den konsequenzen und ertrags halt und so behindert ich bin feier ich mich sogar noch dafür irgendwie. "Zivilisation" und ich, das passt einfach nicht, für beide seiten scheiße und win-win (wie in winnenden, ich find den gut) is für alle gut.
Für dein mitleid, ergo schwäche, kann ich ja nix, bin mir selbst genug beschäftigt. Und natürlich bin ich selbst schuld, ich behaupte ja auch nicht wirklich was anderes? Ist ja niemandes schuld, dass ich bin wie ich bin (s/o ans Armtattoo vom Hulkster) und die welt sehe wie ich es tue. Also klar hier und da kann man die latente gruppenbezogene menschenfeindlichkeit vornehmlich westweißer kommunistenkreise (also aller) erwähnen, aber sowas läuft ja auch tendenziell eher unter Folklore als unter ernsthaftes Verantwortung für eigenes versagen unterjubeln.
Aber um auf das zitierte zurückzukommen: In den letzten 7 Jahren, seit Uniabschluss und damit einhergehender Arbeitslosigkeit, gings mir unterm strich, nie besser als das letzte unterwegs. Klar ists hier und da immer mal wiedern struggle, aber nix was mich mehr belastet und es mir mieser gehen lässt als in anderen Lebensumständen. Ich bin allein, niemand langweilt mich, niemand will was von mir, keine Hierarchien oder sonstige Strukturen in die ich mich fügen muss, keine verantwortungen und verpflichtungen, analog dazu auch kein anspruch auf und rechte zu irgendwas. Ich hab keine gültigen papiere (ich weiß, dass das nichts heißt am ende, ist aber dennoch befreiend), nix. Wenn das unterm strich "vor die hunde gehen" ist, vor allem verglichen mit dem was vorher war einfach die bessere Variante.
edit: jetzt aber btt wieder, sonst regen sich die SAPcucks wieder auf.