wie stark beschäftigt euch euer hobby?

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Altgedient
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ich eröffne hier mal n thread, weil ich mal gerne wüsste wie doll euch euer hobby beschäftigt ODER anders ausgedrückt:

wie produktiv seid ihr?

bei mir ist das eig so, dass ich phasen hab in denen ich jeden tag neue sketche in mein blackbook male, manchmal nur einmal die woche...und manchmal auch schon mal nen monat gar nicht...

also:
wie oft zeichnet ihr,wie viel % setzt ihr davon (zum beispiel an der hall) auch um?


oder verdient jemand von euch vielleicht sogar sein geld damit?
 

SkimmeR

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ich bin eigendlich imma am malen. Ganz egall wo ich bin es kommt ständig was zu stande auch wenns der billigste bubblestyle is. An die Hall geh ich eigendlich auch recht häufig. Ob ich da jetzt aus langweile spaß hingehe oder um ein Burner zu machen is dabei ehrlichgesagt nebensächlich. Ich würd sagen ich habseit Jahren spaß a Malen. Ich konfrontiere mich tagtäglich mit graffiti.Natürlich habe ich auc manchmal durchhänger zB.: Wen ich mit Arbeits-Aufträgen voll gepumpt werde. Aber es ist nie so dass nichts zustande kommt. Das minimum was ich am tag male sind einpaar inprovisierte Tags, aber solche durchhänger habe ich wirklich selten.
 

Before

Altgedient
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ich bin eigendlich imma am malen. Ganz egall wo ich bin es kommt ständig was zu stande auch wenns der billigste bubblestyle is.


ja das is bei mir auch schon so, dass ich halt paar tags knalle,paar oneliner throwups...aber das sind ja meisstens eingespielte dinge...und nichts was man neu entwickelt...korrigier mich wenn ich falsch liege
 

SkimmeR

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jap aber sowas ist bei mir halt der seltenste fall. Ich freestyle zu 90 prozent wenn ich male und dann übernehme ich es auch wenn es gut aussieht
 
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bei mir isses auf jeden fall kein hobby, das ist für mich keine freizeitbeschäftigung....
aber bin schon oft immer irgendwas grafisches oder buchstaben am krizteln... ;)
freue mich auch immer nach nem anstrengenden tag abends dann zu sketchen!
 

Before

Altgedient
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ok wie möchtest du es dann nennen: ne "BERUFUNG"???:D:p

nene ich weiß schon was du meinst...aber ich denke, dass es bei dir nicht andres ist als bei dem rest..fande nur keine treffendere bedeutung:)
 

paranoid

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Ich beschäftige mich mit meinem Hobby "bängen" 24/7. Der einzige Weg, tighter Spraygängster zu werden, wie ich meine!
 

Before

Altgedient
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und so vonwegen "kunst" im herrkömmlichen sinne..mit pinsel und leinwand undso?!:p
 

SkimmeR

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ja klar man ^^ ich hab so ziehmlich alles ausprobiert. Von pinsel und leinwand bis selber farben herstellen und malen enfach alles :D aber ich bleibe da nach de ganzen erfahrungen doch lieber bei dem herkömmlichen. Ich hab übrigens heute aus langweile mit lackmarkern ein kleines ding auf meine eisteepackung gemalt :D wenn herschafft es möchte kann ich es ja reinposten
 

SkimmeR

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eisdteekc9.jpg

langweilstyle :D aber produktiv
 

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Ich find den Thread merkwürdigerweise sehr sinnvoll
obgleich ich denke das nicht richtig gefragt wird.

Aber ich denke das das "Hobby" und alles was es
verbindet wenig damit zu tunhat bzw sich nicht
daran messen lässt wie lang man sketch, malt,
was man malt, worauf man malt, mit wem man
malt oder in welchen Magazinen man seine Pieces
am Ende sieht. Ich will es auch nicht eine Lebens-
einstellung nennen oder einen interessanten Ersatz
für all das Stupide was einem heutzutage als so-
genannte Freizeitbeschäftigung angeboten wird.

Ich denke Graffiti und das was es heute ist trifft
vielleicht in diesem Thread auf interessante Unter-
schiede zumal die Beweggründe zu malen vor einigen
Jahren noch ganz andere waren. Ich will aber jetzt
hier nicht die Frage stellen nach dem warum sondern
ebim Thema bleiben.

Ich male seit einigen Jahren, Graffiti war und ist
für mich weder Jugendbewegung, Hobby, Lücken-
füller noch ist es mir so wichtig das ich deswegen
wichtige Dinge im Leben vernachlässige.

Wenn man Graffiti mal mit einer Frau vergleicht
wird man schnell feststellen das sich sehr viele
Parelellen herausstellen, Graffiti ist eine Haßliebe,
für mich jedenfalls, schon immer gewesen. Ich
denke die Jahre ohne Graffiti wären nicht ansatz-
weise schlechter gewesen, jedoch bereue ich nichts.

In Graffiti kann man sich hineinsteigern, in Graffiti
kann man aufgehen und an Graffiti kann man seelisch
und moralisch zugrunde gehen. Graffiti ist weder
Fluch noch Segen. Zumindest für mich. Graffiti kann
moralische Unterstützung sein. Graffiti kann Dein Leben aber auch komplett auf den Kopf stellen
und aus Dir ein Wrack machen.

So ist es immer wichtig mit diesem Ding "Graffiti" gut
umzugehen, es vernünftig zu dosieren. Zu wenig davon und Du wirst nie wirklich fühlen. Zu
viel davon und Du wirst es fühlen, aber nicht
lang. Optimalerweise lässt sich mit Graffiti gut
leben wenn man es auch mal zur Seite
stellt und ein Hobby sein lässt. In den
seltensten Fällen ist nonstop 24/7 Graffiti ein
konsequenter positiver Einfluss im Leben, nicht
selten trennt sich da schnell die Spreu vom
Weizen. Nach meiner Erfahrung haben nur
die welche die korrekte Dosierung gefunden
haben es geschafft Graffiti über viele eigene
Lebensabschnitte hinweg mitzunehmen und es immer noch machen bzw daran Gefallen finden.

Doch bei all dem was ich hier schreibe sprechen wir
von völlig verschiedenen Dingen denn Graffiti kann
von jedem praktiziert werden, völlig verschieden, und
wenn ich mal das Sprichwort "nur die besten sterben
jung" anwenden darf. Denn die Besten der Besten,
die Aktivsten der Aktivsten, die sind es welche leider
nicht lange Bestand haben und nach einigen Jahren von der Bildfläche verschwinden, aus Gründen
der oben genannten extremen Dosierung,
also ja, nennen wir es eine Droge.

Graffiti hat eigentlich alles was einen abschreckt das
in bestimmten Ausmaßen zu tun. Nehmen wir das
Beispiel der zahllosen Writer welche auf Zügen im
Laufe der Jahrzehnte neue Standards gesetzt haben
und immer wieder Grenzen überschritten haben,sowohl
kreative wie auch aktive. Jeder der es verdient hat
seinen Hype den er verdient, aber Hype, also Fame
im weitesten Sinne ist wie eine Flamme, wenn man
diese nicht minutiös am Leben erhält erlischt sie,
egal wie lange sie gebrannt hat.

Daher sollte sich jeder genau überlegen wie man mit
Graffiti umgeht, was man damit eigentlich will und ob
man sich Writer, Sprüher oder was auch immer nennt.
Graffiti ist ein sehr weiter Begriff, und ich sehe immer
wieder wie dreist dieser Begriff "Writer" eigentlich ge-
nutzt wird, denn Du malst nicht um einen Beweis zu
erbringen, täglich Sketche zu malen, Schulblöcke aus
Langeweile zu füllen oder 10 Dosen im Jahr zu leeren.

Anyway, ich bin vom Thema abgekommen. Aber ich
denke das Thema, wenn denn wirklich danach gefragt
wird wie sehr einen Graffiti selbst beschäftigt, könnte
sehr interessant sein. Aber die Antworten hier sind mal
wieder klassischer Fall von am Thema vorbei.

Also lasst uns einen weiteren Thread zerreden, seit
wann sind interessante Threads in diesem Forum
denn wieder am Leben, würde mich stark wundern

TWISTER
 

Dirk Diggler

Altgedient
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Ich
denke die Jahre ohne Graffiti wären nicht ansatz-
weise schlechter gewesen, jedoch bereue ich nichts.
TWISTER

würde ich so nicht sagen. durch graffiti habe ich viele interessante menschen kennengelernt, mit denen ich ohne diese gemeinsamkeit wahrscheinlich niemals etwas zu tun gehabt hätte. ebenso haben sich durch graffiti extrem starke freundschaften entwickelt. hätte ich meine jugend nicht damit verbracht mich stundenlang mit manchen leuten über graffiti zu unterhalten, zu fachsimpeln, sich auszutauschen, sich zu vertrauen und gemeinsame aktionen zu unternehmen, ich denke manche freundschaften wären nie so stark geworden. das kann sich mit den jahren sicherlich ändern, jedoch möchte ich diese zeit keinenfalls missen, da sie einen gewaltigen anteil meiner gesamten jugend hatte.

heute ist graffiti noch immer ein relativ großer bestandteil in meinem alltag, doch die faszination und intensität ist wesentlich weniger geworden. die leidenschaft sowie der antrieb sind abgeflacht. kann temporär sein oder auch ein zeichen der abgestumpftheit und das man das ganze drumherum mittlerweile vielleicht zu gut kennengelernt hat.
 

Herr Schafft

Altgedient
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Daher sollte sich jeder genau überlegen wie man mit
Graffiti umgeht, was man damit eigentlich will und ob
man sich Writer, Sprüher oder was auch immer nennt.
Graffiti ist ein sehr weiter Begriff, und ich sehe immer
wieder wie dreist dieser Begriff "Writer" eigentlich ge-
nutzt wird, denn Du malst nicht um einen Beweis zu
erbringen, täglich Sketche zu malen, Schulblöcke aus
Langeweile zu füllen oder 10 Dosen im Jahr zu leeren.

Verstehe ich das richtig dass du am Anfang deines Beitrags schreibst, dass einem Graffiti das Leben versauen kann wenn man es zu exzessiv betreibt (siehe hardcore trainfraktion usw) und du dich am Ende über die beschwerst die auch was anderes in ihrem Leben machen und sich "writer" nennen?
 
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