MCFlashbeer
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- 23 Juli 2001
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Damals - MCFlashbeer
Wie war es damals? in New York, vor 20 Jahren,
Grandmaster Flash und Scorpio waren unsere Vorfahren,
aber es gibt noch viel mehr zusehen, als die DJ Cultur und Rap,
Züge anmalen, Wildstyle davon handelt dieser Track.
Ich war nie wirklich dabei, bin viel beschäftigt mit der Reimerei,
auch wenn ich erst 3 Jahre dabei bin, ist mir der Sinn nicht einerlei,
trotzdem laufe ich mit offenen Augen durch die Stadt,
mein Blick vorbei an einem Zug der einen Namen hat,
und schon fühl ich mich zurückversetzt, vor 20 Jahren,
Rap,Graffitie und Breakdance waren unser allen Vorfahren,
was sich damals entwickelt hat an Lebensenergie,
die Folgen sehen wir alle nur die Hintergründe manche nie,
BlockParties in den Ghettos, neues Leben auf den Strassen,
mit der Zulu Nation gegründet, Köpfe die Ideen besassen,
an jeder Ecke dieser Stadt junge Künstler repräsentieren ihr Leben,
voller Power, immer dabei nicht mehr zu nehmen als zu geben,
toleranz in einer Situation die nicht gefährlicher sein kann,
Wildstyle, heut bist du oben, morgen ist der nächste dran,
schwarze Jugendliche beherrschen ihr Fach mit Worten oder Händen,
in Freestylesessions oder den bekannten Tags an den Wänden,
jeder möchte der beste sein und schon fehlt uns ein Punkt,
was ist passiert dass es zwischen uns und Hiphop funkt,
Gedanken die Herzen füllen und die uns alle vergessen lassen,
deshalb BlockParties in den Ghettos, neues Leben auf den Strassen.
Refrain:
dieses Lied handelt von damals - vor 20 Jahren,
wir können alle nur davon träumen, weil wir nie wirklich da waren,
sind nach aussen hin allein, aber eigentlich dabei,
der Gedanke dass es existiert macht mich von heute frei.
Zwar war man auf den Parties nie wirklich allein,
aber sollte das denn schon alles sein ?
ich rede von Sprühern die Nachts unterwegs sind mit ihrem Gepäck,
ohne Schutz vor dem Gesetz auf der Suche nach dem nächsten Tag,
gebe einem Zug deinen Namen und bald kennt dich ein Teil der Welt,
das waren Hoffnungen die entstehen wenn ein Traum zusammen hält,
überall wo man hinschaut, keine wirklich gute Situation,
die Bronx ist hinüber, nur das kennt man hier schon,
ist hinein gewachsen in dieses Leben, wo Geld regiert,
schwarze unterdrückt werden, sobald man den halt verliert,
deshalb weisst der Weg hier raus, nicht in ein anderes Land,
in eine andere Kultur mit dem Microphone in der Hand,
MC's schiessen aus den Boden bilden die erste HiphopSzene,
und ebenen den Weg für eine kommerzielle Erfolgssträhne,
die Sugarhill Gang, Platten die die Stadt verlassen,
nach Blockparties und neuem Leben auf den Strassen,
eine Einstellung die gefällt, wenn man sich nicht vom Thema entfernt,
denn hier raus kommen nur die besten, das haben wir gelernt,
nur wer was drauf hat wird wer werden, kann sich hier ausleben,
einen Namen verschaffen und ein wenig in dieser Kultur abheben,
aber auf dem Boden bleiben, zuviele haben das damals nicht beachtet,
die Sache gerät in eine andere Richtung und der Sinn ist entmachtet,
Gewalt nimmt Überhand, Gangs werden zu rivalisierenden Gruppen,
und verlieren das letzte Stück leben in den Armen politischer Truppen,
die Macht der weissen, wird den schwarzen so schnell kein neues Gesicht verpassen,
aber vielleicht in Blockparties in den Ghettos und neuem leben auf den Strassen.
Refrain:
dieses Lied handelt von damals - vor 20 Jahren,
wir können alle nur davon träumen, weil wir nie wirklich da waren,
sind nach aussen hin allein, aber eigentlich dabei,
der Gedanke dass es existiert macht mich von heute frei.
Wir sind in einem neuen Jahrtausend, die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen,
mir bleibt nichts anderes übrig als durch Videos in diese Welt hineinzusehen,
möchte etwas mitbekommen, der Flair der toten Stadt,
mittlerweile so lebendig weil sie ein neues Gesicht hat,
die Bronx ist nicht mehr die Bronx, nicht mehr die Basis die mal war,
das was es entstehen lassen hat, erkennt man heut nicht mehr so klar,
kaputte Häuser und Müll, Symbole der Vergangenheit,
eigentlich müsste man froh sein, doch wurde das Leben nicht befreit,
eine Fassade lässt sich überstreichen, ein Image kann man erreichen
aber Moral und Humanität wird hier mit der Zeit nur verbleichen,
wir können Nachts nur nach draussen schaun und mit unseren Träumen fliehen,
zu Menschen die jetzt gerade unterwegs sind und ihre Linien an Zügen ziehen,
mit Sprühdosen unterwegs, echte Künstler ohne Geld,
anonyme Sprüher oder in der Nachbarschaft bekannter Rapheld,
das Leben hat genug Facetten, genug Züge zum aufspringen,
Dinge die beeinflussen und Lebensqualität bringen,
Dinge die der Sache mehr als ein neues Image verpassen,
nur deshalb gibt es heute neues Leben auf den Strassen,
das damals wird nie zurückkehren, trotzdem nehme ich mir ein Stück,
habe gefunden was mich glücklich macht, sehe das als grösstes Glück,
schaue den Film Wildstyle und schlafe gleich danach ein,
Träume von vor 20 Jahren und lasse meinen Platz hier allein.
Ich wache auf daheim, hier in meinem Zimmer an der Strasse,
in Gedanken in letzter Nacht, gestoppt bei der zweiten Phase,
die Polizei hinter uns und wir nicht schnell genug zum fliehen,
das Adrenalin steigt als wir uns aus diesem Tunnel ziehen,
doch die Falle schnappt zu, war heute nicht unsere Nacht,
ab in den Streifenwagen, Kunst als Opfer der gesetzlichen Macht,
die nächste Szene, schon zu spät, sitze in einem sterrillen Raum,
schrecke auf, atme durch ... was für ein realistischer Traum,
das Leben kann täuschen, wenn man sich beeinflussen lässt,
trotzdem blicke ich zurück und halte an meinen Gedanken fest.
®MCFlashbeer
Wie war es damals? in New York, vor 20 Jahren,
Grandmaster Flash und Scorpio waren unsere Vorfahren,
aber es gibt noch viel mehr zusehen, als die DJ Cultur und Rap,
Züge anmalen, Wildstyle davon handelt dieser Track.
Ich war nie wirklich dabei, bin viel beschäftigt mit der Reimerei,
auch wenn ich erst 3 Jahre dabei bin, ist mir der Sinn nicht einerlei,
trotzdem laufe ich mit offenen Augen durch die Stadt,
mein Blick vorbei an einem Zug der einen Namen hat,
und schon fühl ich mich zurückversetzt, vor 20 Jahren,
Rap,Graffitie und Breakdance waren unser allen Vorfahren,
was sich damals entwickelt hat an Lebensenergie,
die Folgen sehen wir alle nur die Hintergründe manche nie,
BlockParties in den Ghettos, neues Leben auf den Strassen,
mit der Zulu Nation gegründet, Köpfe die Ideen besassen,
an jeder Ecke dieser Stadt junge Künstler repräsentieren ihr Leben,
voller Power, immer dabei nicht mehr zu nehmen als zu geben,
toleranz in einer Situation die nicht gefährlicher sein kann,
Wildstyle, heut bist du oben, morgen ist der nächste dran,
schwarze Jugendliche beherrschen ihr Fach mit Worten oder Händen,
in Freestylesessions oder den bekannten Tags an den Wänden,
jeder möchte der beste sein und schon fehlt uns ein Punkt,
was ist passiert dass es zwischen uns und Hiphop funkt,
Gedanken die Herzen füllen und die uns alle vergessen lassen,
deshalb BlockParties in den Ghettos, neues Leben auf den Strassen.
Refrain:
dieses Lied handelt von damals - vor 20 Jahren,
wir können alle nur davon träumen, weil wir nie wirklich da waren,
sind nach aussen hin allein, aber eigentlich dabei,
der Gedanke dass es existiert macht mich von heute frei.
Zwar war man auf den Parties nie wirklich allein,
aber sollte das denn schon alles sein ?
ich rede von Sprühern die Nachts unterwegs sind mit ihrem Gepäck,
ohne Schutz vor dem Gesetz auf der Suche nach dem nächsten Tag,
gebe einem Zug deinen Namen und bald kennt dich ein Teil der Welt,
das waren Hoffnungen die entstehen wenn ein Traum zusammen hält,
überall wo man hinschaut, keine wirklich gute Situation,
die Bronx ist hinüber, nur das kennt man hier schon,
ist hinein gewachsen in dieses Leben, wo Geld regiert,
schwarze unterdrückt werden, sobald man den halt verliert,
deshalb weisst der Weg hier raus, nicht in ein anderes Land,
in eine andere Kultur mit dem Microphone in der Hand,
MC's schiessen aus den Boden bilden die erste HiphopSzene,
und ebenen den Weg für eine kommerzielle Erfolgssträhne,
die Sugarhill Gang, Platten die die Stadt verlassen,
nach Blockparties und neuem Leben auf den Strassen,
eine Einstellung die gefällt, wenn man sich nicht vom Thema entfernt,
denn hier raus kommen nur die besten, das haben wir gelernt,
nur wer was drauf hat wird wer werden, kann sich hier ausleben,
einen Namen verschaffen und ein wenig in dieser Kultur abheben,
aber auf dem Boden bleiben, zuviele haben das damals nicht beachtet,
die Sache gerät in eine andere Richtung und der Sinn ist entmachtet,
Gewalt nimmt Überhand, Gangs werden zu rivalisierenden Gruppen,
und verlieren das letzte Stück leben in den Armen politischer Truppen,
die Macht der weissen, wird den schwarzen so schnell kein neues Gesicht verpassen,
aber vielleicht in Blockparties in den Ghettos und neuem leben auf den Strassen.
Refrain:
dieses Lied handelt von damals - vor 20 Jahren,
wir können alle nur davon träumen, weil wir nie wirklich da waren,
sind nach aussen hin allein, aber eigentlich dabei,
der Gedanke dass es existiert macht mich von heute frei.
Wir sind in einem neuen Jahrtausend, die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen,
mir bleibt nichts anderes übrig als durch Videos in diese Welt hineinzusehen,
möchte etwas mitbekommen, der Flair der toten Stadt,
mittlerweile so lebendig weil sie ein neues Gesicht hat,
die Bronx ist nicht mehr die Bronx, nicht mehr die Basis die mal war,
das was es entstehen lassen hat, erkennt man heut nicht mehr so klar,
kaputte Häuser und Müll, Symbole der Vergangenheit,
eigentlich müsste man froh sein, doch wurde das Leben nicht befreit,
eine Fassade lässt sich überstreichen, ein Image kann man erreichen
aber Moral und Humanität wird hier mit der Zeit nur verbleichen,
wir können Nachts nur nach draussen schaun und mit unseren Träumen fliehen,
zu Menschen die jetzt gerade unterwegs sind und ihre Linien an Zügen ziehen,
mit Sprühdosen unterwegs, echte Künstler ohne Geld,
anonyme Sprüher oder in der Nachbarschaft bekannter Rapheld,
das Leben hat genug Facetten, genug Züge zum aufspringen,
Dinge die beeinflussen und Lebensqualität bringen,
Dinge die der Sache mehr als ein neues Image verpassen,
nur deshalb gibt es heute neues Leben auf den Strassen,
das damals wird nie zurückkehren, trotzdem nehme ich mir ein Stück,
habe gefunden was mich glücklich macht, sehe das als grösstes Glück,
schaue den Film Wildstyle und schlafe gleich danach ein,
Träume von vor 20 Jahren und lasse meinen Platz hier allein.
Ich wache auf daheim, hier in meinem Zimmer an der Strasse,
in Gedanken in letzter Nacht, gestoppt bei der zweiten Phase,
die Polizei hinter uns und wir nicht schnell genug zum fliehen,
das Adrenalin steigt als wir uns aus diesem Tunnel ziehen,
doch die Falle schnappt zu, war heute nicht unsere Nacht,
ab in den Streifenwagen, Kunst als Opfer der gesetzlichen Macht,
die nächste Szene, schon zu spät, sitze in einem sterrillen Raum,
schrecke auf, atme durch ... was für ein realistischer Traum,
das Leben kann täuschen, wenn man sich beeinflussen lässt,
trotzdem blicke ich zurück und halte an meinen Gedanken fest.
®MCFlashbeer