Ich finde Guerilla Maab überschätzt und übertrieben. Es ist ganz gute Musik, aber so vergöttern würde ich sie nicht. Außerdem ist es in Deutschland so, dass sowieso jeder zweite Hip Hop Gangsta gerne aus ATL oder Houston kommen würde und wenn du mit ihnen über Rap redest kommen sie dir mit Guerilla Maab weil die Underground sind ("Was kennst du die nicht? Die sind underground, nicht so Bubblegum Kommerz-Rapper"). Aber keinen Text verstehen
Außerdem kann man, wie einige es tun, nicht NY Rapper mit Dirty South Rappern vergleichen.
Ein Trae oder ein Z-Ro sind vom Flow und den Reimen vielleicht lange nicht in der selben Liga wie die genannten New Yorker Rapper, aber man sollte bedenken dass Dirty South weniger eine Musikrichtung als eine Lebenseinstellung ist. Die Musik vermittelt ein ganz bestimmtes Lebensgefühl und eine Grundhaltung, die dort eben alltäglich ist. Das mit dem New Yorker Asphalt-Dschungel zu vergleichen und sich aufzuregen, dass die Südstaaten-Rapper weniger hart abgehen (den Chefrapper Ludacris mal ausgenommen) ist wie Bananen und Kokosnüsse zu vergleichen.
Dirty South rockt, aber ihr solltet aufhören die Rapper zu vergleichen, es geht nicht.
Und es ist noch immer Geschmackssache ob ich auf die langsame tiefe Stimme von Trae stehe oder das Doubletime Massaker von Busta Rhymes auf Break Ya Neck abfeiere (oder sogar beides

)