Was müssen BEATS für euch haben ?

Fir Mark

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Die Drums müssen passend gesetzt sein, es gibt so viele Beats mit ultrageilem Sample / Melodie, die dann durch total hirnlose Drumprogrammierung verhunzt wurden. Das gilt sowohl für die Positionen als auch das Drumsample selber. Allgemein kann man mit den Standart 808-Drums schonmal viel dafür tun, richtig beschissene Drums zu haben :D
Deasweiteren gilt einfach, dass mich das Sample oder die Melodie anspricht. Ich mag beides gern, Synthieabfahrt oder 70er-Soul-Sample - hauptsache am Ende ist was rundes draus geworden.
 

kandemir-necnec

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ich find so soul/jazzige beats extrem kacke. nich weil ich die musik schlecht finde, aber ich möchte wenn ich hiphop höre aufwachen und nicht einschlafen!
 

Phil91

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beats die nicht klingen wie schon tausendmal vorhanden und beats, bei denen man noch eigene ideen erkennt
 

kyuba

Frischling
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Zuerst einmal ist Musik unantastbar.
Es gibt Lieder die meine Kumpels hören und so krass feiern, wo ich denke:


?


Dann gibts aber auch Lieder die ich so krass feier, wo die denken:

??



Für mich sollte ein Beat in meinem Kopf direkt eine Story tell'en können.
Ich stehe aber mehr auf diesen französischen melancho bushido sound.


Klavier
Kirchenglocke
Choir
Strings.

& fett programmierte drums.
 

Phil91

Altgedient
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klavier, kirchenglocken, choir, strings, hochgepitchte stimmen sind so sachen, die mir meistens einfach voll auf 'n sack gehen
nervig
 

BASSpirin

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Was bringt euch dazu einen Beat zu feiern?
Muss ne Atmosphäre haben, die zum Text passt, sprich: kein Battlebeat für nen Schmuserapper.
Richtung ist erst mal nebensächlich, sollte ganz klar nen Groove haben und nicht statisch klingen, bei mir gilt meistens: je natürlicher, desdo besser. Drums müssen gut abgemischt, gut gesetzt und abwechslungsreich sein, gerade bei eher minimalistischen Beats.
Rhodes, Saxophon, Slide-Guitar, jazzige Pianos sind nie verkehrt.
Guter Boom-Bap allgemein kann nur gefallen.
Scratches fehlen auch in den meisten (neueren) Beats.
Das ganze an Equipment festzumachen ist völliger Schwachsinn. Ohne ne Idee und Kreativität geht eh nicht viel..
Wichtiger als der Gesangspart ist ein Beat auch nicht, weil die sich gegenseitig unterstützen müssen.

Beispiele für Top-Beats:

Gesampled:
2 sec.-Sample und satte Drums tragen den gesamten Beat. Vom Premos Gehör mal ganz zu schweigen. Ist ein Sample aus nem 9 minuten-track. Komm grad nicht auf den Namen des Tracks.
http://www.youtube.com/watch?v=TI264qcI2lo

http://www.youtube.com/watch?v=og6N9w1KLXM

http://www.youtube.com/watch?v=rWnO_FRrrc0

http://www.youtube.com/watch?v=43QtCDrRuUE

Synthi:
http://www.youtube.com/watch?v=GQFfBvqTkqA

http://www.youtube.com/watch?v=sWtXwbXxMV0



auf soul/jazz/fusion-samples basierende beats gehen mir am besten rein. ich lege extrem großen wert auf die drums, wie sie klingen, wie sie arrangiert sind... es muss einfach grooven. das gleiche gilt für die bassline. ich mag vor allem die von dilla detablierte art, basslines einzuspielen.

synthiebeats kann ich nichts abgewinnen - zumindest den synthiebeats, die man in deutschland zu hören bekommt. ich weiß nicht, woran es liegt, vermutlich an den gewählten akkorden oder so. ich habe festgestellt, dass es bestimmte tonfolgen gibt, die ich favorisiere. leider kommen die bei diesen beats nicht vor.

ich mag warme beats mit einem schön ausbalancierten klangbild. am besten sind für mich beats, die man nicht gleich einer stimmung zuordnen kann. beats müssen bei mir interpretationsspielraum lassen. so ein 08/15-depri-beat mit piano-geklimper und traurigen streichern ist in meinen ohren schrott.

außerdem müssen beats definiert klingen und dürfen nicht überladen sein.

ich möchte noch hinzufügen, dass ich rhodes-samples liebe und die das tempo zwischen 92 und 96 bpm liegen sollte. aber das ist nicht zwingend notwendig. viele beats von lord finesse sind eher langsam, doch das passt zu den sample-chops und der "schwere", die in vielen seiner beats aus den 90ern vorkommt.
so siehts aus!

beats die nicht klingen wie schon tausendmal vorhanden und beats, bei denen man noch eigene ideen erkennt
danke!
 

neger187

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auf soul/jazz/fusion-samples basierende beats gehen mir am besten rein. ich lege extrem großen wert auf die drums, wie sie klingen, wie sie arrangiert sind... es muss einfach grooven. das gleiche gilt für die bassline. ich mag vor allem die von dilla detablierte art, basslines einzuspielen.

synthiebeats kann ich nichts abgewinnen - zumindest den synthiebeats, die man in deutschland zu hören bekommt. ich weiß nicht, woran es liegt, vermutlich an den gewählten akkorden oder so. ich habe festgestellt, dass es bestimmte tonfolgen gibt, die ich favorisiere. leider kommen die bei diesen beats nicht vor.

ich mag warme beats mit einem schön ausbalancierten klangbild. am besten sind für mich beats, die man nicht gleich einer stimmung zuordnen kann. beats müssen bei mir interpretationsspielraum lassen. so ein 08/15-depri-beat mit piano-geklimper und traurigen streichern ist in meinen ohren schrott.

außerdem müssen beats definiert klingen und dürfen nicht überladen sein.

ich möchte noch hinzufügen, dass ich rhodes-samples liebe und die das tempo zwischen 92 und 96 bpm liegen sollte. aber das ist nicht zwingend notwendig. viele beats von lord finesse sind eher langsam, doch das passt zu den sample-chops und der "schwere", die in vielen seiner beats aus den 90ern vorkommt.

ergänzend zu meinem beitrag einige hörbeispiele zur veranschaulichung:


ich mag den warmen sound, der durch das sample entsteht.



die positive grundstimmung des beats macht das aus dem kontext gezogen betrachtet ansonsten eher unspektakuläre drumarrangement und die zurückhaltende bassline mehr als wett. die elemente harmonieren perfekt miteinander.



sehr geil, wie flying lotus es geschafft hat, durch entsprechende drums dem beat eine hohe dynamik zu verpassen.




ein gottgleicher beat von dilla. gänsehaut. alles nur wegen des samples, d.h. wie es in zyklen auf und abbaut...



genau mein ding, was die atmosphäre angeht... surreal, unbekannt - ich liebe sowas. achtet mal darauf, wie wenig elemente der beat besitzt und wie effektiv sie im gesamtkontext arbeiten.




die drums definieren für mich den begriff boom bap. die kicks machen den track zum, was er ist. interessanter kontrast zwischen den harten, lebendigen drums und dem butterweichen sample...



die snare! die bassline gibt dem track den entsprechenden drive.



hier funktioniert wieder alles über die düstere, bedrohliche atmosphäre. die snare knallt bei erick sermon aber nicht so hart... das ist auf dem gesamten "double or nothing"-album der fall.



was für eine geile bassline! es klingt einfach schön, wie die bläser in regelmäßigen abständen reingleiten...



bassline = top. einer der smoothesten tracks, die ich kenne.



sehr geil, wie die kick die snare umspielt.



wieder diese mystische atmosphäre, die ich so favorisiere... leider sagen mir pharcyde als mcs nicht so zu.



verkifft-funky.



mystische atmosphäre, aber auch urban.









ein kleines meisterwerk...

es ist aber nicht so, dass ich nur east coast-rap aus der goldenen ära höre...
 
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milesdavis

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hey muss denn jeder beat ne bassline haben...ichhoere viel 90er boombap./....da ist mir aufgefallen, dass amnche beats mit sehr viel kick drinn gar keine basskine haben, brauchen sie auch net...was sagt ihr, muss jeder beat ne bassline haben. oder net
 

size 13

Altgedient
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ich hasse jeden einzelnen track, den neger187 gepostet hat. füsse-einschlaf-hip hop, wie ich ihn hasse. ultra schwul und todes langweilig.
 
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