Was deepes gegen Drogen - Ernüchterung

jostyle

ist hier aktiv
Mitglied seit
1 März 2005
Beiträge
166
Was deepes gegen Drogen - Ernüchterung (mit Teil 2)

Ja, ich wollt hier auch mal ein paar Zeilen droppen, und zwar mit dem Titel "Ernüchterung". Es ist ein deeper, eher politischer Track und auch ein bisschen gegen Drogen. Kommentare, Feedback, Kritik und Lob ausdrücklich erwünscht. Postet bitte, was ihr davon haltet.


Ich nehm mir ein Stift und PAPIER
Und ich KOMPONIER Rhymes über Dinge, die mich KONTROLIERN
Ich KOMPRIMIER es auf CDs, denn ich schreibe über das, was mich BEDRÜCKT
Tausend Wege zum GLÜCK, doch keiner der funktioniert, es ist schon VERRÜCKT
Ich seh nen 13-jährigen, der meint er könnte mit dem Kiffen aufhören, doch das kann er NICHT
Ich seh es an seinem aufgeblähten GESICHT, das eine andere Sprache SPRICHT
Seine Reflexe zu langsam, sein Gehirn wirkt wie AUSGESCHALTET
Man könnte glauben, dass er sein Leben nicht mehr lebt, sondern nur noch VERWALTET
Das Life ist nicht LEICHT, man hat noch nichts ERREICHT
Aber man muss feststellen, dass sich trotzdem schon seine dunkle Seite ZEIGT
Der drogenabhängige Junge, von dem ich SPRECHE
Besitzt auch Waffen, und in der Klasse ist er der SCHLECHTSTE
Und ich frage mich, wie das in Deutschland heute noch SEIN KANN
81 Millionen Menschen in Deutschland, und jeder fühlt sich ALLEIN, MANN
Auch den Cops sind die Drogen egal, sie KÜMMERN SICH NICHT DARUM
Leben nur auf Kosten des Staates und RÜHREN KEINEN FINGER KRUMM
Sie denken, der Junge hat bestimmt ne KRANKENVERSICHERUNG
Egal, wo ich hinseh, ich kenn nur noch ein Gefühl: ERNÜCHTERUNG


Habe jetzt nochmal den zweiten Teil, den ihr auch in einem weiteren Post weiter unten findet, hier eingefügt:

Wir sitzen in der Schulstunde, also noch vormittags
Doch er holt was aus der Hosentasche und zeigt mir sein Gras
Dann ertönt der wohlbekannte Pausengong
15 min später, seh ich wie er wieder kommt
Dachte, ****, konnte meinen Augen nicht trauen, Mit roten Augen
kommt er angelaufen, er ist dabei sich sein Leben zu verbauen
Albern und etwas weggetreten,
begibt er sich wieder zurück in sein kaputtes Leben
Doch er ist die Drogen schon gewohnt, und deswegen
Verschleiert es zum Größtenteil die Auswirkungen und Schäden
Doch mit der Zeit wird es für jeden ersichtlich
Ihm geht es mittlerweile schlecht, und zwar richtig
Man müsste seine Eltern fragen: Ist er ihnen nicht wichtig?
Wenn er sagt, er hat zwei Wochen nix mehr genommen,
dann ist das nur ein schwacher Lichtblick
Es gibt tausende wie ihn, doch es gibt kein Mittel dagegen
Letztenendes können wir alle nur gut zureden und zusehen
Wie der Mensch sich den Herausforderungen stellt
Aber nicht mehr stehen kann, sondern fällt und zerfällt
Gute Ratschläge gibts reichlich, doch das reicht nicht
Versteht der Junge nicht, dass die Droge keine Zuflucht sondern der Feind ist?
 

PadmeAmidala

ist hier aktiv
Mitglied seit
24 März 2005
Beiträge
129
Das Thema find ich gut, endlich mal einer der über diese Seite schreibt !!!
aber das ding solltest du in ein 16 Zeiler bringen und ne Hook dazu machen....
Die letzte Zeile ist ziemlich schlecht gereimt
Krankenversicherung und Ernüchterung??

versuchs ma damit:
Diesem System fehlt der Schwung
und alles was ich seh is Ernüchterung....

ok dummes Beispiel.... aber so in der Art halt....

gleiche Zeilenlänge wäre auch nicht schlecht

Ansonsten find ich den Text gut!! Daraus solltes du unbeding mehr machen!!
 

jostyle

ist hier aktiv
Mitglied seit
1 März 2005
Beiträge
166
Ja erstmal vielen Dank fürs Feedback!
Der Text kam mir jetzt gerade in den Sinn, daher ist er noch nicht lang, und du hast recht, der letzte Reim ist noch nicht ausgefeilt. Ich werde noch dran arbeiten, aber wollte schon mal wissen wie es allgemein ankommt. Das, was ich beschreibe, entspricht übrigens der Wahrheit, der Junge ist das beste Beispiel dafür, was richtig harter Drogenkonsum bewirken kann.
Weiteres Feedback erwünscht!
 

PadmeAmidala

ist hier aktiv
Mitglied seit
24 März 2005
Beiträge
129
. Das, was ich beschreibe, entspricht übrigens der Wahrheit, der Junge ist das beste Beispiel dafür, was richtig harter Drogenkonsum bewirken kann.

Kiffen ist harter Drogenkonsum?

:confused:

Aber trozdem gutes Beispiel ,ist mir auch nicht unbekannt....
 

Akonis

auf Eis gelegt
Mitglied seit
10 Februar 2005
Beiträge
2.983
jo thema is cool zeilen länge is schwer zu flown sind keine 32 zeilen reime sind mittelmaß geht schon

peaz
 

GRÂF

Altgedient
Mitglied seit
5 April 2005
Beiträge
3.215
Der Text hat zwar nen Ansatz von Tiefgang, aber um am Ende eine so allgemeine Aussage zu machen wie "Egal, wo ich hinseh, ich kenn nur noch ein Gefühl: ERNÜCHTERUNG" solltest du ihn ausbauen. Dieses Schlußstatement wirkt sonst irgendwie zu großspurig und unglaubwürdig.

Du solltest auch darauf achten, dass die Zeilen inhaltlich miteinander verknüpft sind und dass du nicht von einem Gedanken in den nächsten hüpfst ohne eine logische Überleitung.

Beispiel:

Erst geht es um den bewaffneten Schüler auf Drogen, in der nächsten Zeile behauptest du, dass alle Einwohner in Deutschland allein sind und den nächsten Vers beginnst du mit "Auch den Cops sind die Drogen egal".

Das musst du in einen klareren Zusammenhang bringen, sonst hört es sich an wie an den Haaren herbeigezogen.

Die Reime sind zwar nicht sehr originell, aber zumindest reimt sich ein Großteil ;)
Versuch mal abundzu einen Doppelreim einzubauen, am besten indem du ein aussagekräftiges Wort ans Satzende stellt und versuchst, mit Sinn darauf zu reimen.
Das macht die Sache wesentlich interessanter, als wenn du nur auf solche Alltagsreime verwendest wie:

nicht - spricht
kann - man
spreche - schlechteste
darum - krumm

"Das Life ist nicht LEICHT" -> englische Wörter einzubaun nur weil sie besser klingen, aber genausogut durch das deutsche ersetzbar sind, kommt nicht gut. "Das Leben ist..." hätte es hier auch getan.

Aber immerhin mal ein Text, der was aussagen will, das ist schonmal positiv! Wenn du in Zukunft versuchst, so grobe Schonheitsfehler zu vermeiden, könnte was dabei rauskommen.
 

jostyle

ist hier aktiv
Mitglied seit
1 März 2005
Beiträge
166
Ja, noch mal vielen Dank fürs Feedback!
Eure Kritik werd ich mir zu Herzen nehmen, bin auch noch nicht so erfahren. Das mit dem "Life" hab ich auch nur gemacht, da ich das Wort "Leben" schon sehr oft verwendet hatte, und da wollte ich etwas abwechseln.
Kiffen ist vielleicht kein harter Drogenkonsum, nur er hat es sehr häufig über einen langen Zeitraum gemacht (und macht es immer noch), und das halt, obwohl er sehr jung ist.
Das mit den Gedankensprüngen, da muss ich euch recht geben, habe den text, wie gesagt, in einem rutsch durchgeschrieben, ohne groß Nachzudenken, aber ich werd es mir merken.
 

jostyle

ist hier aktiv
Mitglied seit
1 März 2005
Beiträge
166
Also, hier hab ich noch mal einen zweiten Part geschrieben, der den Track sozusagen vollendet. Ich habe versuch, auf die Kritik zu achten, allerdings glaube ich nicht, dass schon alles perfekt umgesetzt ist, an der Zeilenlänge und so weiter muss ich noch feilen, aber vielleicht interessiert ihr euch trotzdem für den zweiten Teil, Feedback und Kritik wird wieder gern angenommen, auch noch zum ersten Teil.


Wir sitzen in der Schulstunde, also noch vormittags
Doch er holt was aus der Hosentasche und zeigt mir sein Gras
Dann ertönt der wohlbekannte Pausengong
15 min später, seh ich wie er wieder kommt
Dachte, ****, konnte meinen Augen nicht trauen, Mit roten Augen
kommt er angelaufen, er ist dabei sich sein Leben zu verbauen
Albern und etwas weggetreten,
begibt er sich wieder zurück in sein kaputtes Leben
Doch er ist die Drogen schon gewohnt, und deswegen
Verschleiert es zum Größtenteil die Auswirkungen und Schäden
Doch mit der Zeit wird es für jeden ersichtlich
Ihm geht es mittlerweile schlecht, und zwar richtig
Man müsste seine Eltern fragen: Ist er ihnen nicht wichtig?
Wenn er sagt, er hat zwei Wochen nix mehr genommen,
dann ist das nur ein schwacher Lichtblick
Es gibt tausende wie ihn, doch es gibt kein Mittel dagegen
Letztenendes können wir alle nur gut zureden und zusehen
Wie der Mensch sich den Herausforderungen stellt
Aber nicht mehr stehen kann, sondern fällt und zerfällt
Gute Ratschläge gibts reichlich, doch das reicht nicht
Versteht der Junge nicht, dass die Droge keine Zuflucht sondern der Feind ist?
 

jostyle

ist hier aktiv
Mitglied seit
1 März 2005
Beiträge
166
Würde mich auch noch über ein Feedback zu Teil 2 freuen! Los, kommt schon!
 

hippiheppo213

auf Eis gelegt
Mitglied seit
18 Dezember 2004
Beiträge
1.004
Original geschrieben von jostyle
Würde mich auch noch über ein Feedback zu Teil 2 freuen! Los, kommt schon!

füg das über bearbeiten ein, sonst sieht das niemand
guck pls nochmal bei mir rein hab auf deinen comment geantwortet

finde das thema sehr gut gewählt... schwächselt zum schluss nur ein bischen
reime sind mir egal wie immer... kommt nur auf die message an
 
Oben Unten