Original geschrieben von Attaphek
er ist dienlich für den gehalt einer diskussion beim thema zu bleiben:
wenn es keinen rassimus mehr geben würde, gäbe es diesen thread nicht mehr....
abschließend: rassismus,etc ist nicht natürlich, naturgegeben sondern resultat gewisser phänomene, faktoren, diese können ebenso wie sie entstanden sind und sich weiterhin transformatieren auch überwunden werden...
das die politik darin nicht interessiert ist liggt auf der hand...
ein wesentlicher faktor für rassimsus, etc sind im 21 jhd die ungleichen materiellen verhältnisse die diesen immerwieder reproduzieren....
trotzdem wird es immer ein paar rassisten,etc geben da es immer menschen geben wird die irre,dumm,verrückt,gewaltätig,etc sind...
transformatieren ist ein geiles wort!
? Ich bekräftige doch gerade, dass es noch Rassismus gibt statt ihn zu leugnen, bloß will ich mich nicht bei den Gründen auf Strukturen des Menschen wie Politik oder Wirtschaft festlegen, da diese ja aus dem Denken des Menschen hervorgegangen sind, also seiner Natur entsprungen sind. Fremdenfeindlichkeit und -distanzierung wird nun mal überall in der Natur beobachtet. Die Angst vor dem Fremden lässt die eigene Gemeinschaft zusammenrücken und verstärken, wie Gemeinschaft definiert wird hängt dabei ganz vom Organismus ab. Ob bei Zellverbänden gleichartig differenzierte Zellen, bei Ameisen Ameisenstaaten oder bei Menschen Sippen Völker oder Nationen.
"trotzdem wird es immer ein paar rassisten,etc geben da es immer menschen geben wird die irre,dumm,verrückt,gewaltätig,etc sind..."
Genau. Und deswegen ist dieses Problem in der Menschheit und im Menschen verankert. Es gibt immer diese schwarzen Schafe. Doch sie sind nunmal ein Bestandteil der Herde so wie Ausnahmen die Regel bestätigen.
Solange es Menschen gibt, gibt es Fremdenfeindlichkeit.
Zitate:
"Rassismus ist ein weltumspannendes Phänomen, das u.a. mit der Hybris von Menschen auf der einen, und mit der Gehorsamkeit von Menschen auf der anderen Seite zu tun hat. Stereotype Vorurteile, Illusionen und Klischees begleiten in der Regel dieses Denkschema Dem Rassismus ähnliche Attitüden betreffen generell das Verhältnis gegenüber dem "Anderen" und "Fremden". Mobbing gehört gewissermaßen in dieselbe Kategorie, wobei es immer um eigene existentielle Ängste geht, die man verdrängt, indem man scheinbar oder offensichtlich Schwächere mehr oder weniger drangsaliert. Man sucht sich, wie schon die biblische Metapher von Kain und Abel zeigt, so genannte Prügelknaben oder Sündenböcke zur Bewältigung des eigenen Alltags. Es geht in diesem weiteren Sinne nicht nur um Menschengruppen, sondern auch um Aggression und Ausgrenzung gegenüber dem Einzelnen.
Die Einteilung von Menschen in besondere, abgrenzbare Gruppen ist uralt. Aber erst die Neuzeit hat versucht, die Schlussfolgerung des Rassismus wissenschaftlich zu begründen.
m 20. Jahrhundert haben sich in vielen Ländern ausgeprägte Formen des modernen Rassismus herausgebildet, die zum Teil zu offiziellen Ideologien der jeweiligen Staaten wurden - Beispiele sind:
* die systematische Vertreibung und der Völkermord an der indigenen Bevölkerung Amerikas
* die Zeit der Rassendiskriminierung in den Südstaaten der USA, die zwischen 1890 und 1960 ihren Höhepunkt erreichte
* der rassistisch motivierte Völkermord an den Armeniern im Osmanischen Reich
* die Rassengesetze der Nationalsozialisten in Deutschland und in anderen europäischen Staaten zwischen 1933 und 1945
* das Apartheids-Regime in Südafrika, das nach 1948 seine extremste Entwicklung nahm
* die Politik der australischen Regierung gegenüber den Aborigines"
Es ist somit ignorant nur von einem deutschen Rassismus zu sprechen, da es ein menschliches Problem ist.