Von Bullen und Bären - Der Börsen-Thread

G

(gelöscht)

Gast
Die aussage verwirrt mich, da die Index-ETFs ja praktis den Markt abbilden in dem man sich bewegen will.
Wenn man nur deutsche Aktien Will kauft man halt einen auf den DAX oder noch besser HDAX oder CDAX
wenn man sich im Amerkianischen Markt bewegen will auf den S&P500 und wenn man global denkt den MSCI World & EM

Ja da habe ich mich etwas komisch ausgedrückt. Ich spielte auf die aktiv gemanagten ETFs an, die sich auch besser entwickeln können als der Index, kommt auf den Manager an.

hmm, Präsidentschaftswahlen sind überbewertet, laber laber davor, alles wird anders bla bla blub und danach geht es sowieso mit dem Tagesgeschäft weiter (siehe Obama, siehe Grüne in BW) oder erwartest du tatsächlich eine Reichensteuer von 75%
zu China kann ich nix sagen, kein Plan...
Iran, ich denke das die zuständigen Leute da einen kühlen Kopf behalten werden ...
aber hat natürlich das Potential die Kurse zu erschüttern, kurzfristig, mittelfristig vielleicht, aber langfristig sicher nicht

Es geht ja nicht nur um den Spitzensteuersatz von 75 %. Hollande hat auch verlauten lassen, dass er den Fiskalpakt neu verhandeln möchte. Langfristig habe ich keine Sorge und halte einen Absturz auf 5900 Punkte für eher unwahrscheinlich.


Ich persönlich halte nichts vom Aussitzen der Verluste, auch wenn man langfrisitg investiert.
Falls es wirklich zu einer Korrektur kommt möchte ich auch das nötige Kapital haben um wieder günstig einzusteigen, deshalb die Stoppkurse.

J29LW.jpg


Ich habe letzte Woche mit meinem Bekannten gesprochen und er sichert sich noch zusatzlich mit Shortzertifikaten ab, vorallem bei Aktien die er vor der Abgeltungsteuer gekauft hat, weil er bei diesen Aktien keine Stoppkurse hat. Bei Aktien die vor der Abgeltungsteuer gekauft worden sind die Kursgewinne steuerfrei.
 
G

(gelöscht)

Gast
Viel lesen. Bücher, Finanznachrichten, Foren und zum Einstieg ein Musterdepot eröffnen.
 

Wanderzirkus

Altgedient
Mitglied seit
6 Juni 2007
Beiträge
1.325
Ich persönlich halte nichts vom Aussitzen der Verluste, auch wenn man langfrisitg investiert.
Falls es wirklich zu einer Korrektur kommt möchte ich auch das nötige Kapital haben um wieder günstig einzusteigen, deshalb die Stoppkurse.

J29LW.jpg


Ich habe letzte Woche mit meinem Bekannten gesprochen und er sichert sich noch zusatzlich mit Shortzertifikaten ab, vorallem bei Aktien die er vor der Abgeltungsteuer gekauft hat, weil er bei diesen Aktien keine Stoppkurse hat. Bei Aktien die vor der Abgeltungsteuer gekauft worden sind die Kursgewinne steuerfrei.

Wenn der Kurs um 50% fällt, kannst du nachkaufen. Du hast dann bei deier ersten Position zwar 50% verlohren
aber kaufst eine zweite die günstig ist wenn der Kurs dann um 100% steigt hast du
Positon 1. +-0%
Position 2. +100%

Am besten ist halt mit dem investieren anzufangen wenn der DAX möglichst weit unten ist, so bleibt recht wenig Platz nach unten
wenn man z.B. ein ETF auf den DAX hat welchen man bei 5900 gekauft hat, halte ich die möglichkeit eines Abrutschers auf 2950 (entspricht 50% verlust) bei gegen null.
In der Finanzkriese 2008 - 2009 war glaub ich etwas um 3900 das absolute minimum und das war schon eine "Extremsituration" und die erhohlung war auch recht schnell zur stelle...

Verkaufen schaft erst mal Steuerlasten von ca. 28% auf deinen Gewinn...

Kaufpreis 1000€
Verkaufpr. 2000€
Gewinn 1000€
Steuer auf Gewinn 280€

Du tauscht also:
Aktien im Wert von 2000€
gegen
Bargeld im wert von 1720€

falls dein erwarteter Kurssturz nicht eintrifft kriegst du für dein Bargeld nicht wieder so viele Aktien wie du vor deiner Aktion hattest
 
G

(gelöscht)

Gast
Vielleicht, kennst du dich damit aus?

Nein, aber ich rate dir davon ab.

Wenn der Kurs um 50% fällt, kannst du nachkaufen. Du hast dann bei deier ersten Position zwar 50% verlohren
aber kaufst eine zweite die günstig ist wenn der Kurs dann um 100% steigt hast du
Positon 1. +-0%
Position 2. +100%

Am besten ist halt mit dem investieren anzufangen wenn der DAX möglichst weit unten ist, so bleibt recht wenig Platz nach unten
wenn man z.B. ein ETF auf den DAX hat welchen man bei 5900 gekauft hat, halte ich die möglichkeit eines Abrutschers auf 2950 (entspricht 50% verlust) bei gegen null.
In der Finanzkriese 2008 - 2009 war glaub ich etwas um 3900 das absolute minimum und das war schon eine "Extremsituration" und die erhohlung war auch recht schnell zur stelle...

Verkaufen schaft erst mal Steuerlasten von ca. 28% auf deinen Gewinn...

Kaufpreis 1000€
Verkaufpr. 2000€
Gewinn 1000€
Steuer auf Gewinn 280€

Du tauscht also:
Aktien im Wert von 2000€
gegen
Bargeld im wert von 1720€

falls dein erwarteter Kurssturz nicht eintrifft kriegst du für dein Bargeld nicht wieder so viele Aktien wie du vor deiner Aktion hattest

Vielleicht hätte ich schreiben sollen "Falls es wirklich zu einer krassen Korrektur kommt möchte ich..."
Das Sicherheitsnetz soll mich vor größeren Verlusten innerhalb kurzer Zeitspannen bewahren. Wenn ein Wert in meinem Depot 20 % Verlust erleidet hat es einen gravierenden Grund. Nehmen wir zum Beispiel die BP Aktie nach der Explosion von Deepwater Horizon im Golf von Mexiko, das stellt wohl eine von dir erwähnte Extremsituation dar. Ein Stopp-Loss-Kurs hätte mich vor dem Kurseinburch bewahrt. Außerdem sollte man nach solchen Ereignissen das Unternehmen neu bewerten ob sich ein erneuter Kauf von Aktien überhaupt lohnt oder das Risiko doch zu groß ist.
Solange die Verluste in einem "vernünftigen" Tempo stattfinden habe ich ja immernoch die Zeit und Möglichkeit die Aktie neu zu bewerten und Stopp-Loss-Kurs anzupassen. Falls ich von der Aktie immernoch überzeugt bin, selbst nachdem sie sich schon dem Verkaufskurs bedrohlich genähert hat, kann ich ja wie du gesagt hast nachkaufen.

Es kann aber auch natürlich sein, dass ein Wert um über 20 % abstürzt und diese Verluste innerhalb weniger Tage wieder aufholt, dann habe ich jedoch Pech gehabt. Das ist aber glaube ich sehr unwahrscheinlich, außer ein UBS-Händler hat seine Finger im Spiel.
Bei den 20 % Verlust bin ich mir jedoch immernoch etwas unsicher.

Bisher wird sich meine Steuerlast, falls es wirklich zu einem Verkauf kommt, sehr in Grenzen halten, wenn überhaupt. Darüber mach ich mir weniger Sorgen.
Gibt es eine Formel für den Stoppkurs, der die Steuerbeastung und die Gebühren berücksichtigt?


EDIT:
Test mit Hilfe von Stopp-Loss-Kursen zeigt überzeugende Performance-Erfolge

Diese Vorgehensweise ist jedoch auf eine gewisse Art weltfremd, denn letztlich wird der Investor doch jeden Euro als Verlust empfinden, der sich aus einem Rückgang gegenüber dem zuvor erreichten Höchststand ergibt. So spräche viel dafür, Verluste nicht nur relativ zu den Kaufkursen zu begrenzen, sondern auch relativ zu den zuvor erreichten Höchstständen. Bezogen auf das Beispiel bedeutet dies, die Aktie vielleicht schon bei 180 Euro zum Verkauf freizugeben und nicht erst bei 99 Euro, wenn sich die Kurse gegenüber dem Höchststand schon mehr als halbiert haben.

Das Potenzial dieser Strategie wurde von den M.M.Warburg-Analysten so getestet, indem dem Modell erlaubt wurde, Aktien zum Verkauf freizugeben, wenn sie mehr als 10 Prozent unter ihren zuvor erreichten Höchstständen notieren. Dabei war nicht der historische Höchststand der Aktie gemeint, sondern der höchste Kurs seit Kauf der Aktie im Portfolio. Portfoliomanager sprechen hier auch von einem „Trailing Stop Loss“. Das Ergebnis fiel überzeugend aus und bestätigt die Vermutung, dass die zuvor beschriebene Strategie einer rein buchhalterischen Verlustbegrenzung suboptimal ist. Von den 500 Durchläufen zeigte sich in fast 90 Prozent der Fälle die Überlegenheit eines „Trailing Stop Loss“ gegenüber der Wertentwicklung des passiven Investments. Die Outperformance dieser Strategie ist so groß, dass selbst nach Kosten in den allermeisten Fällen ein Vorsprung in der Wertentwicklung gegenüber einer passiven Strategie übrig bliebe

http://m.faz.net/aktuell/finanzen/s...acht-sich-bezahlt-an-der-boerse-11106321.html
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Wanderzirkus

Altgedient
Mitglied seit
6 Juni 2007
Beiträge
1.325
Ein Trailing-Stop-Loss macht für mich sinn, wenn man sowieso verkaufen will.

Ich will z.B. die Aktie die von 100€ auf 200€ gestiegen ist verkaufen da ich diese nun für überbewertet halte.
mit einem verkaufskurs von 195€ bin ich mehr als zufrieden also setzt ich den stop loss auf -5€ und lass den Gewinn einfach weiter laufen... wenn der Kurs noch auf 210 steigt und von dort 5 euro fällt schlägt der Stop Loss ein...

Hällst deine Firmen momentan für Überbewertet?
 

Wanderzirkus

Altgedient
Mitglied seit
6 Juni 2007
Beiträge
1.325
Deutsche Post 11,58 €
INDUS HOLDING AG INHABER-AKTIEN 18,94 €
HAMBORNER REIT AG 6,37 €

AstraZeneca plc 34,88 €
Eli Lilly and Co. 32,00 €


Sehe ich alle als sehr defensiv, Dividendenstark (und in Ländern in denen die Quellsteuer kein Problem macht)
ich sage z.B. bei der Post eine steigung bis auf 14€ vorraus, Indus evtl. bei 25€,
Hamborner ist ne REIT und haut 90% ihres gewinnst in die Dividende, da seh ich weniger Steigung.

AstraZeneca und Eli Lilly sind Pharmafirmen, eine Branche die Umsatzrendieten von 20% fährt (Auto 3-5% Pi mal Daumen)

Aber bitte kein Geld auf meinen Rat investieren, ich mach das auch nicht so lange außerdem ist das ein Rapforum!
Ich hab die Tageskurse dazugeschrienen, in 2 Jahren könnt ihr mich bewerten :p
So, heute ist es passiert, die Post ist auf über 14€ gestiegen der Kaufpreis war 11,58... ich würde nun warscheinich verkaufen.
14,09/11,58 = 121,6%
wir haben also 21,6% Kursgewinn erziehlt... mal schauen was wir damit machen
 

Wanderzirkus

Altgedient
Mitglied seit
6 Juni 2007
Beiträge
1.325
[FREIE POSITION 121,6% CASH]
INDUS HOLDING AG INHABER-AKTIEN 22,69 € (4. Juli 2012 Div-Ausschüttung, ca. höher als 0,90€)
HAMBORNER REIT AG 7,49 €

AstraZeneca plc 34,70 € (+1.47€ Ex-Tag 15/02/12, Payment Date 19/03/12)
Eli Lilly and Co. 30,50 € (+0,37€ Quartalsdividende Ex-Tag Feb 13, 2012, Payment Date Mar 9, 2012)


Für die freie Cash-Positon habe ich Momentan zwei Verwendungsmöglichkeiten im Auge
1. Vivendi
ein Telekom/Medien-Unternehmen
unteranderem:
Telekoms in Frankreich, Afrika, Brasilen,
ein Pay-TV Sender in Frankreich,
Universal Music Group,
und Activison Blizzard,
2. Wincor Nixdorf
Hersteller von Kassensystemen und Bank/Geldautomaten aus Deutschland
Hier ist vor allem interesant, das Firmen als Kunden gewonnen werden, die dann den Firmeneigenen Service in Anspruch nehmen müssen...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Skip_Intro

Altgedient
Mitglied seit
18 Juli 2004
Beiträge
1.935
So, heute ist es passiert, die Post ist auf über 14€ gestiegen der Kaufpreis war 11,58... ich würde nun warscheinich verkaufen.
14,09/11,58 = 121,6%
wir haben also 21,6% Kursgewinn erziehlt... mal schauen was wir damit machen

Sicher, dass du jetzt schon verkaufen würdest? Ich hab mir mal die Analysten-Stimmen für Prognosen bis Juli 2012 angeschaut. Dort wurde im Mittel von einem Wert von 14,50€ bis Juli gesprochen.
 

Wanderzirkus

Altgedient
Mitglied seit
6 Juni 2007
Beiträge
1.325
Ich fühl mich mit der kleinen Cash Position ganz wohl, der Kurs kann natürlich noch weiter steigen, für überteuert halte ich die Post-Aktie immer noch nicht.
Auf Analystenmeinungen gebe ich sowieso nicht viel, da weiß ich nicht wer mit welcher Absicht dahinter steckt.

Weitere Möglichkeiten:
3. Tesco
Ein Einzelhändler aus GB mit engagement in Osteuropa, Indien und China.

4. GDF Suez
Energieversorger aus Frankreich

5. Amazon short
das ist etwas, das ich tatsächlich nie machen würde,
aber irgendwie springt mich dieses hohe KGV förmlich an.
 

Wanderzirkus

Altgedient
Mitglied seit
6 Juni 2007
Beiträge
1.325
Ich fühl mich mit der kleinen Cash Position ganz wohl, der Kurs kann natürlich noch weiter steigen, für überteuert halte ich die Post-Aktie immer noch nicht.
Auf Analystenmeinungen gebe ich sowieso nicht viel, da weiß ich nicht wer mit welcher Absicht dahinter steckt.

Weitere Möglichkeiten:
3. Tesco
Ein Einzelhändler aus GB mit engagement in Osteuropa, Indien und China.

4. GDF Suez
Energieversorger aus Frankreich

5. Amazon short
das ist etwas, das ich tatsächlich nie machen würde,
aber irgendwie springt mich dieses hohe KGV förmlich an.


Edit:
Vivendi unter 14€ (vor Div. Ex. May 4, 2012, Bonusshares May 8, 2012)
Wincor unter 38€ (Div. Ex irgendwann im Jan.)
Tesco unter 3,79€ (Div. Ex irgendwann im May)
GDF Suez unter 19,20€
Amazon short über 173€ oder 245$

so das sind meine geizigen Preise, mal schauen wer zuerst einschlägt.
 

Wanderzirkus

Altgedient
Mitglied seit
6 Juni 2007
Beiträge
1.325
Edit:
Vivendi unter 14€ (vor Div. Ex. May 4, 2012, Bonusshares May 8, 2012)
so das sind meine geizigen Preise, mal schauen wer zuerst einschlägt.
[121,6%]Vivendi 13,93€
INDUS HOLDING AG INHABER-AKTIEN 22,69 € (4. Juli 2012 Div-Ausschüttung, ca. höher als 0,90€)
HAMBORNER REIT AG 7,49 €

AstraZeneca plc 34,70 € (+1.47€ Ex-Tag 15/02/12, Payment Date 19/03/12)
Eli Lilly and Co. 30,50 € (+0,37€ Quartalsdividende Ex-Tag Feb 13, 2012, Payment Date Mar 9, 2012)
 

Skip_Intro

Altgedient
Mitglied seit
18 Juli 2004
Beiträge
1.935
Wie lange muss man eine Aktie eigentlich besitzen, um eine Dividende zu erhalten?
 

Skip_Intro

Altgedient
Mitglied seit
18 Juli 2004
Beiträge
1.935
Ok. Ich hatte es nämlich mal so verstanden, dass man sie mind. ein Jahr lang besitzen müsste.

War jm. schon einmal zu einer Hauptversammlung? Wie läuft das so ab?
 

Wanderzirkus

Altgedient
Mitglied seit
6 Juni 2007
Beiträge
1.325
das ist egal du musst sie nur an dem Tag besitzen an dem die Hauptversammlung des Unternehmens ist.
Nicht ganz richtig, es gibt den Ex Tag, an diesem Tag muss man die Aktie halten, dann gibt es den Pay-Day an dem sollte das Geld kommen.
EX-Tag wird auf der IR Seite der Homepage bekanntgegeben.
bei deutschen unternehmen ist der Ex-Tag meist der tag der HV.

Ok. Ich hatte es nämlich mal so verstanden, dass man sie mind. ein Jahr lang besitzen müsste.
Das ist ja der Witz z.B. Vivendi zahlt schon am 04. Mai die Dividende und am 8. gibts noch eine Bonusaktie. und dafür muss man nur ~2 Monate warten :)
Vivendi unter 14€ (vor Div. Ex. May 4, 2012, Bonusshares May 8, 2012)


Hab mir vorgenommen dieses Jahr auf die HV von MunichRE zu fahren.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Theo Rem

Altgedient
Mitglied seit
29 Mai 2008
Beiträge
4.288
Apple zahl Dividende. 2,65 Dollar pro Aktie.

Die Apple -Aktionäre werden erstmals seit 1995 wieder eine Dividende bekommen. Das kündigte das Unternehmen am Montag an. Die Auszahlung wurde auf 2,65 Dollar pro Aktie im Quartal angesetzt. Apple hatte in den neunziger Jahren die Dividendenzahlungen eingestellt als das Unternehmen am Abgrund stand.

Je Aktie hat das Unternehmen allerdings eine Bar-Reserve von 104 Dollar...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Oben Unten