US-Kriegsverbrechen vor laufender Kamera

N.W.A Thug

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Krieg ist generell natürlich scheiße, aber nicht zu ändern. Im Grunde hatte die Menschheit ja so circa 2500 Jahre Zeit, sich effektivere Mittel auszudenken, aber daraus ist nichts geworden. Ich glaube manchmal die Leute brauchen den Krieg...

:rolleyes: :eek:
 

Orbit

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Viel schlimmer finde ich, wenn man Uranmunition verwendet.
Oder wenn man aufgrund von verbotenen Waffentests (im Atomwaffensperrvertrag), Atomwaffen in Afghanistan abschießt um dieses Verbot zu umgehen.
(Man denke an die atomare Verseuchung, die durchaus auch Nomaden betraf, auf die in keiner Weise Rücksicht genommen wurde.)
Und am allerschlimmsten finde ich das Machtvakuum, das es an vielen Orten der Erde gibt und die Monopolstellung der Macht in den USA.
Die Handlungsfähigkeit und die einzige Instanz, die dies noch verhindern könnte um eine Gegenmacht zu erzeugen, wäre die UNO, aber die ist leider auch nicht handlungsbereit-/fähig, weil in der UNO zuviele Plätze mit Staaten besetzt sind, die sich zu sehr abhängig von den USA gemacht haben.

Ansich bleibt nur noch, es hinzunehmen, aber ich will und kann das nicht.
 

Killa Instinct

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Original geschrieben von Sense Sheerin
Das war mit Sicherheit nicht die einzige ungerechtfertigte Aktion der US Streitkräfte im Irak, aber um ehrlich zu sein finde ich die Terroranschläge innerhalb des Landes wie gestern gegen die Schiitische Minderheit viel schlimmer.
 

Ichkannfliegen

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bei dem Film "The Big Red One" wird das auch diskutiert...
Schütze (in diesem Fall dargestellt von Mark Hamill [Luke Skywalker :D]) fragt den Offizier: "Warum dürfen wir nicht auf die Kranken und Verwundeten schießen?"..."Weil das nunmal nicht in Ordnung ist."..."Aber auf Gesunde schießen ist in Ordnung??"... Krieg = Verschwendung
 

HHHead

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Original geschrieben von Y2thaK
ich kann mir sowas nicht ansehen:(
allein die Tatsache bingt mich wieder in die alte "Bowling-for-Columbine-ich-könnte-an-die-Freiheitstatue-pissen-Stimmung"

:mad: :mad: :mad:
 

Sense Sheerin

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Hört doch endlich mal auf mit eurem dummen und undifferenzierten Anti-Amerikanismus. Amerika ist nicht Bush und die Soldaten, die dieses Verbrechen begangen haben sind nicht gleich die gesamte US Besatzungsarmee.
 

Killa Instinct

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Original geschrieben von Sense Sheerin
Hört doch endlich mal auf mit eurem dummen und undifferenzierten Anti-Amerikanismus. Amerika ist nicht Bush und die Soldaten, die dieses Verbrechen begangen haben sind nicht gleich die gesamte US Besatzungsarmee.

Ich glaube schon an dieser simplen Erkenntnis scheitert es bei vielen. Aber wozu auch differenzieren, wenn wir mal nicht die Kriegsverbrecher sind.
 

Sense Sheerin

Altgedient
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Original geschrieben von Killa Instinct
Ich glaube schon an dieser simplen Erkenntnis scheitert es bei vielen. Aber wozu auch differenzieren, wenn wir mal nicht die Kriegsverbrecher sind.

Das schlimme ist, daß vor allem Menschen eine antiamerikanische haltung haben, die sonst Toleranz und Weitsicht prädigen. Geht es um die USA scheinen diese Werte sofort an Bedeutung zu verlieren, denn dann gibt es nur noch das böse Amerika und die bösen Amerikaner. :rolleyes:
 

Killa Instinct

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tja, offenheit und toleranz sind in den meisten fällen eben doch nur dinge, die akzeptieren woran man sich gewöhnt hat, aber alles andere weiterhin verfluchen wie es ihnen passt.
 

Killa Instinct

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genau wie die medien und auch sonst jeder auf die USA fxiert ist, während andere Länder praktisch vorbei am öffentlichen Interesse vorbei tun und lassen können was ihnen passt.
 

Orbit

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Original geschrieben von Killa Instinct
genau wie die medien und auch sonst jeder auf die USA fxiert ist, während andere Länder praktisch vorbei am öffentlichen Interesse vorbei tun und lassen können was ihnen passt.
Ich finde trotz allem, dass die Medien nicht die grosse Gefahr beleuchten, die hinter den Gesetzesänderungen in Amerika steht.
Und dass die Presse schon länger nicht mehr allzu sehr so kritisch rangeht wie eine Presse rangehen sollte, das hat nichts mit Antiamerikanismus zu tun.
Und dass die Medien viele Länder ausser Betracht lassen, zb Liberia (wie ich finde, ein krasses Beispiel dafür) dass war schon immer so und ist nicht erst durch den Irak-Krieg gekommen.
 

Killa Instinct

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Aber wer interessiert sich zum Beispiel für den neuen russischen Zaren Putin? Wohl nicht allzu vieleauch nicht über dessen jahrenlange Kriege, die Ausschaltung von unabhängiger Presse und Oppositionellen denkern?
 

Sense Sheerin

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Die Presse ist meiner Meinung nach durchaus kritisch, man muß nur die richtigen Zeitungen lesen und Magazine schauen. Nachrichten haben nicht die Aufgabe zu kritisieren oder anzuprangern. Desweiteren sind die meisten Gesetzesänderungen in den USA nicht von öffentlichem Interesse in Europa, deshalb werden sie in den Medien nicht besprochen.
Afrika wird in den Medien nicht angesprochen, da es offen gesagt keinen Menschen interessiert. In der westlichen Welt kauft man Brot statt Böller und spendet zu Weihnachten die obligatorischen zehn Euro und dann hat es sich auch schon mit unserem Weltschmerz. Das Ego baut uns auf zum guten Menschen und wir lehnen uns zufrieden zurück.
 

Orbit

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Original geschrieben von Sense Sheerin
Die Presse ist meiner Meinung nach durchaus kritisch, man muß nur die richtigen Zeitungen lesen und Magazine schauen. Nachrichten haben nicht die Aufgabe zu kritisieren oder anzuprangern. Desweiteren sind die meisten Gesetzesänderungen in den USA nicht von öffentlichem Interesse in Europa, deshalb werden sie in den Medien nicht besprochen.
Afrika wird in den Medien nicht angesprochen, da es offen gesagt keinen Menschen interessiert. In der westlichen Welt kauft man Brot statt Böller und spendet zu Weihnachten die obligatorischen zehn Euro und dann hat es sich auch schon mit unserem Weltschmerz. Das Ego baut uns auf zum guten Menschen und wir lehnen uns zufrieden zurück.

Dann haben wir verschiedene Ansichten von ner guten Zeitung, ich finde eine gute Zeitung muss Lücken in der Gesellschaft aufdecken und das ist schon kritisch... Die Gesetzesänderungen sollten aber von öffentlichem Interesse sein. Denn Gesetzesänderungen sind das allererste was einen Staat befähigt zb menschenverachtende (zb. Guantanamo Bay) Institutionen zu legitimieren...
Medien sind meiner Meinung nach auch dazu da, den Menschen die meist gut versteckte Kehrseite von Beschlüssen und Handlungen zu beleuchten...
 

Sense Sheerin

Altgedient
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Eine gute Zeitung sollte auch kritisch sein, das habe ich nie bestritten. Ich sprach davon, daß Nachrichten nicht die Aufgabe haben zu kritisieren, denn sie sollen primär informieren. Das bedeutet die Ereignisse in der Welt ehrlich darzustellen und zu beleuchten. Das tun die dt. Medien meiner Meinung nach definitiv. Wir haben hier eine deutlich kritischere und ehrlichere Medienlandschaft als z.B. in den USA. Desweiteren empfinde ich eine übertrieben kritische Medienlandschaft wie in Großbritannien nicht erstrebenswert.
Die Gesetzesänderungen in den USA haben international keine Relevanz. Ich wüßte auch keine aktuellen Änderunge, die große weltpolitische Auswirkung hätte. Wenn es in den USA tiefgreifende Gesetzesänderungen geben würde, dann würden diese in den Medien auch kommuniziert werden.
Die dt. Medien klären und decken Mißstände auf. Ich brauche da z.B. nur an die unzählige Magazine der ARD und des ZDF zu denken, die minutiös Mißstände aufdecken.
 

Orbit

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Original geschrieben von Sense Sheerin
Das tun die dt. Medien meiner Meinung nach definitiv. Wir haben hier eine deutlich kritischere und ehrlichere Medienlandschaft als z.B. in den USA.
Ich brauche da z.B. nur an die unzählige Magazine der ARD und des ZDF zu denken, die minutiös Mißstände aufdecken.

Mit den Medien der USA sollte man glaube ich eh nicht vergleichen, das Ergebnis wird immer dasselbe sein.
Und ja ZDF und ARD, aber wenn ich an die anderen Sender denke, von denen ja auch viele von amerikanischen Konzernen aufgekauft wurden, dann sehe ich nicht viel von Kritik, eher eine ansätzliche Verherrlichung.
Und diese Sender haben sehr hohe Einschaltquoten im Gegensatz zu ARD und ZDF... Und leider steht nur noch das im Mittelpunkt der Medien... und ich sprach nicht von Nachrichten sondern von Zeitungen, da verlange ich beinahe Kritik...
Aber ansich sind unsere Standpunkte ja garnicht so verschieden .
 

Sense Sheerin

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Das dt. Privatfernsehen ist nicht in amerikanischer Hand. Die Berichterstattung ist nur aus einem einzigen Grund nicht so sonderlich kritisch: Kritische und informative Formate bringen keine Einschaltquote, das möchte einfach keiner sehen. Die öffentlich rechtlichen Sender können quotenunabhängig aggieren, das Privatfernsehen kann das nicht. Die dt. Zeitungen und Zeitschriften sind meiner Meinung nach recht kritisch.
 

Al Pacino

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Wer Menschen tötet ist automatisch im Unrecht. Und da macht es keinen Unterschied ob es Soldaten oder Zivilisten sind...zumindest für mich nicht.
 
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