pabeluga
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Die Überbevölkerung ist sicher ein riesiges Problem, aber das ist eine Variable, die man kaum beeinflussen kann.
Das Hauptproblem sind sicher die zu Neige gehenden fossilen Brennstoffe. Das Problem ist bekannt, doch es wird nichts getan, vorallem auch, weil die Ölkonzerne und die OPEC Länder zusammen viel zu mächtig sind und kein Interesse daran haben.
Aber Peak Oil ist nicht mehr fern, bzw. schon erreicht. Und jeder sollte wissen, was das bedeutet. Als damals die Saudis mit ihrem Öl Embargo kamen ist die komlette Weltwirtschaft in die Rezession geschlittert. Dabei haben die die Förderung ja nur um 2% oder 4% gedrosselt. Als dann die Gefahr einer Weltwirtschaftskrise zu groß wurde, haben sie ihr Embargo aufgegeben.
Jeder weiß also was passiert, wenn das Öl nur ein bisschen knapp wird. Die Spitze der Ölförderung wird ja von diversen Wissenschaftlern zwischen 2005 und 2015 erwartet. Selbst die großen Ölkonzerne sind inzwischen relativ still geworden.
2004 oder 2005 ist der Ölpreis förmlich explodiert. Auf 45 $. Rekordstand. Heute ist man bei 100 $. Das gibt schon zu denken. Klar, da hängen momentan die Spekulanten drin. Aber warum wohl? Nur weil das Öl knapp wird. Die Nachfrage steigt, aber die förderbare Menge geht zurück. Erst steigt der Preis. Aber was wenn die Nachfragelücke immer größer wird? Wenn die Märkte erkennen, dass sich da nichts mehr machen lässt? Das mangelnde Öl wird nicht das Hauptproblem sein, sondern die Panik. Jeder erinnert sich an die Panik bei der vergleichsweise geringen Immobilien Sache vor 2, 3 Jahren. Selbst das hat schon gereicht um die halbe westliche Wirtschaft an den Rand des Abgrundes zu bringen. Aber Öl wäre ein ungleich größeres Problem, da ca. 90 % aller hergestellten Produkte von Öl abhängen.
Theoretisch wäre es kein Problem, die komplette Welt regenerativ zu betreiben. Es wären nur gewaltige Investitionen erforderlich. Aber die Kosten wären um ein vielfaches geringer als die Kosten, die ein solcher Öl-Schock verursachen würde. Von den Kosten, die der Klimawandel verursacht will ich gar nicht reden (Umweltkatastrophen, zerstörte Ökosysteme, Anstieg der Meeresspiegel [80% der Weltbevölkerung lebt in Küstengebieten]).
Aber man muss eigentlich gar nicht so schnell alles umstellen. Das Energieeinsparpotenzial durch effizientere Technologien und vorallem durch Energieeinsparungen ist so dermaßen gewaltig. Aber irgendwie gibt niemand einen ****. Inzwischen gibt es immerhin minimale Anstrengungen, aber in Anbetracht dessen, was möglich wäre, ist das doch sehr wenig.
Ist natürlich nur ein Szenario, aber ich denke es ist nicht sooo abwegig. Wird ja auch von immer mehr Wissenschaftlern propagiert.
Interesante Gratisliteratur zum Thema gibt es hier:
Die Rolle der Ozeane beim Klimawandel
http://worldoceanreview.com/bestellen/
Zur Öl-Situation und wie man aus der Abhängigkeit kommen kann:
http://nanotech.sc.mahidol.ac.th/doc/oil-end-game.pdf
Das Hauptproblem sind sicher die zu Neige gehenden fossilen Brennstoffe. Das Problem ist bekannt, doch es wird nichts getan, vorallem auch, weil die Ölkonzerne und die OPEC Länder zusammen viel zu mächtig sind und kein Interesse daran haben.
Aber Peak Oil ist nicht mehr fern, bzw. schon erreicht. Und jeder sollte wissen, was das bedeutet. Als damals die Saudis mit ihrem Öl Embargo kamen ist die komlette Weltwirtschaft in die Rezession geschlittert. Dabei haben die die Förderung ja nur um 2% oder 4% gedrosselt. Als dann die Gefahr einer Weltwirtschaftskrise zu groß wurde, haben sie ihr Embargo aufgegeben.
Jeder weiß also was passiert, wenn das Öl nur ein bisschen knapp wird. Die Spitze der Ölförderung wird ja von diversen Wissenschaftlern zwischen 2005 und 2015 erwartet. Selbst die großen Ölkonzerne sind inzwischen relativ still geworden.
2004 oder 2005 ist der Ölpreis förmlich explodiert. Auf 45 $. Rekordstand. Heute ist man bei 100 $. Das gibt schon zu denken. Klar, da hängen momentan die Spekulanten drin. Aber warum wohl? Nur weil das Öl knapp wird. Die Nachfrage steigt, aber die förderbare Menge geht zurück. Erst steigt der Preis. Aber was wenn die Nachfragelücke immer größer wird? Wenn die Märkte erkennen, dass sich da nichts mehr machen lässt? Das mangelnde Öl wird nicht das Hauptproblem sein, sondern die Panik. Jeder erinnert sich an die Panik bei der vergleichsweise geringen Immobilien Sache vor 2, 3 Jahren. Selbst das hat schon gereicht um die halbe westliche Wirtschaft an den Rand des Abgrundes zu bringen. Aber Öl wäre ein ungleich größeres Problem, da ca. 90 % aller hergestellten Produkte von Öl abhängen.
Theoretisch wäre es kein Problem, die komplette Welt regenerativ zu betreiben. Es wären nur gewaltige Investitionen erforderlich. Aber die Kosten wären um ein vielfaches geringer als die Kosten, die ein solcher Öl-Schock verursachen würde. Von den Kosten, die der Klimawandel verursacht will ich gar nicht reden (Umweltkatastrophen, zerstörte Ökosysteme, Anstieg der Meeresspiegel [80% der Weltbevölkerung lebt in Küstengebieten]).
Aber man muss eigentlich gar nicht so schnell alles umstellen. Das Energieeinsparpotenzial durch effizientere Technologien und vorallem durch Energieeinsparungen ist so dermaßen gewaltig. Aber irgendwie gibt niemand einen ****. Inzwischen gibt es immerhin minimale Anstrengungen, aber in Anbetracht dessen, was möglich wäre, ist das doch sehr wenig.
Ist natürlich nur ein Szenario, aber ich denke es ist nicht sooo abwegig. Wird ja auch von immer mehr Wissenschaftlern propagiert.
Interesante Gratisliteratur zum Thema gibt es hier:
Die Rolle der Ozeane beim Klimawandel
http://worldoceanreview.com/bestellen/
Zur Öl-Situation und wie man aus der Abhängigkeit kommen kann:
http://nanotech.sc.mahidol.ac.th/doc/oil-end-game.pdf