Im Artikel der Abendzeitung wird Herold weiter zitiert: „Wenn eines Tages ein Bus voller Türken im Ort ankäme, würde keiner eine Wohnung vermietet bekommen.“ Dafür sorge er persönlich. „Für solche Fälle gibt es nämlich eine Kasse in der Gemeinde, aus der die leer stehenden Wohnungen ein halbes Jahr bezahlt werden.“
Herold verneint: „Habe ich nicht gesagt.“ Auch sein Nachfolger im Bürgermeister-Amt, Stefan Baumgartner, will davon nichts wissen: Chamerau stelle wie jede Kommune ihren Haushalt auf, der von der Rechtsaufsicht genehmigt werde. Eine solche Kasse, ein Unding. Ausländer abzulehnen, das komme nicht infrage. Gottlob gebe es das Grundgesetz, das Rechte zusichere.