Kreuzspinne
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Original geschrieben von Beat EL
Ich sitz jetzt 2 Min vor diesem Satz, und frag mich, was du mit deinen epileptischen Kurven meinst
Selbst wenn du die finden würdest, Brillen - Ingo, dein fortgeschrittener Analphabetismus hindert dich daran:
Analphabetismus
Unfähigkeit einzelner Menschen oder ganzer Bevölkerungsgruppen, sich der Schriftsprache als Kommunikationsmittel zu bedienen. Nach UNESCO-Statistiken gibt es ungefähr 950 Millionen Männer und Frauen, die nicht lesen und schreiben können. Weltweit sind zwei Drittel der analphabetischen Bevölkerung Frauen.
Es wird unterschieden zwischen primärem, natürlichem Analphabetismus, vor allem in Ländern mit gering ausgebautem Schulsystem, und sekundärem Analphabetismus, bei dem Kenntnisse im Lesen und Schreiben in der Schule erworben, aber durch mangelnde Anwendung und Übung vergessen wurden.
In Industrienationen wird von funktionalem Analphabetismus gesprochen. Funktionale Analphabeten sind Menschen, die aufgrund fehlender, unzureichender oder unsicherer Beherrschung der sich stets wandelnden Schriftsprache und aufgrund der Vermeidung schriftsprachlicher Eigenaktivität nicht in der Lage sind, Schriftsprache für sich und andere im Alltag zu nutzen.
Ursachen sind mangelnde Förderung und Unterstützung in Familie und Schule, Lebenslagen der Armut in Verbindung mit Alkoholmissbrauch und Gewalterfahrungen, fehlende Anregungsmilieus und Entfaltungsmöglichkeiten.
Geistige Behinderung schließt den Erwerb von Schriftsprache nicht notwendigerweise aus, verlangt aber i.Allg. eine verfeinerte methodisch-didaktische Vorgehensweise. ( Alphabetisierung, Grundbildung)
Literatur
Döbert-Nauert, M.: Verursachungsfaktoren des Analphabetismus. Deutscher Volkshochschulverband e.V.. Bonn / Frankfurt 1985.
Meisel, K. (Hrsg.): Alphabetisierung, Elementarbildung: Stand und Perspektiven / Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (DIE). Frankfurt a.Main 1996.
Hubertus, P.: Alphabetisierung und Analphabetismus. Eine Bibliographie. Hrsg.: Schreibwerkstatt für neue Leser und Schreiber. Bremen 1991.
Marion Döbert