Türkischunterricht an deutschen Schulen?

Türkischunterricht an deutschen Schulen?


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    121

Sayaman

Altgedient
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Fast wünscht man sich, dass endlich ein Politiker aufsteht und sagt: Wer bei der Einschulung nicht ausreichend Deutsch kann, muss auf Kosten der Eltern einen Kurs mit Prüfung machen oder seine Schulbildung halt im Herkunftsland machen.

Die Eltern sind schon Deutsche? Weg mit der Staatsbürgerschaft und ab die Post. Eltern wie Kinder. Und die dummen Beamten, die jemanden der uns nur ständig auf der Tasche liegt die Staatsbürgerschaft verleiht sollte man haftbar machen.
Wie schon mehrmals betont wird im aktuellen Gaza-Konflikt, dass sich die Linken und Rechten im Israel Konflikt vereinen gegen Israel/Juden, ist mit TrauSchauWem genau dasselbe. Nur dass die jungen Rechten auf die Muslime einschlagen und nicht mehr auf Juden. Deshalb mit Israel sympathisieren und gegen die Muslime hetzen. Der Hassfeind der Ultra-Rechten hat sich gewendet! :cool:
 

TrauSchauWem

Frischling
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Am besten nichts zum Thema schreiben und direkt die Nazi-Keule schwingen :thumbsup:

B2T, es geht auch anders:

http://www.zeit.de/2009/05/B-Vietnamesen

“Die Leistungen vietnamesischer Schüler stehen in einem eklatanten Gegensatz zum Bild, das wir sonst von Kindern mit Migrationshintergrund haben”, sagt die brandenburgische Ausländerbeauftragte Karin Weiss.
 
D

Di$$kret

Gast
Wie schon mehrmals betont wird im aktuellen Gaza-Konflikt, dass sich die Linken und Rechten im Israel Konflikt vereinen gegen Israel/Juden, ist mit TrauSchauWem genau dasselbe. Nur dass die jungen Rechten auf die Muslime einschlagen und nicht mehr auf Juden. Deshalb mit Israel sympathisieren und gegen die Muslime hetzen. Der Hassfeind der Ultra-Rechten hat sich gewendet! :cool:

Es ist so, die Rechtsextremen, sprich die Nazis sind weiterhin jduenfeindlich und hetzen deshalb gegen Israel... jene die sehr konservativ (Necons) sind, also vor allem international gesehen (auf Seiten der USA), sympathisieren dagegen mit Israel und kritisieren den Islam (was manchmal aber schons ehr an Islamophobie grenzt)... aber rechts würde ich das noch nicht nennen, eher neokonservativ...
 

Sayaman

Altgedient
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Es ist so, die Rechtsextremen, sprich die Nazis sind weiterhin jduenfeindlich und hetzen deshalb gegen Israel... jene die sehr konservativ (Necons) sind, also vor allem international gesehen (auf Seiten der USA), sympathisieren dagegen mit Israel und kritisieren den Islam (was manchmal aber schons ehr an Islamophobie grenzt)... aber rechts würde ich das noch nicht nennen, eher neokonservativ...
Für mich gibt es Nazis und Personen mit rechter Gesinnung. Nazis bezeichne ich ältere Personen, die vorallem auch mit ihrer Ansicht in der Vergangenheit zu tun hatten. Jedoch die Neonazis sind nicht per se Judenfeindlich, sondern benutzen nur das Feindbild der Vergangenheit. Sozusagen wollen die nur den Höhepunkt ihrer Bewegung(leider viel mehr als eine Bewegung) aufrecht erhalten.

Menschen mit extrem rechten Gesinnung wie Trauschauwem sind meiner Meinung nach, noch die schlimmeren Sorten als Nazis. Versteckter Rassismus treffen den einzelen Ausländer erheblich mehr, als eine offene und heutzutage von den meisten Menschen verachtende/verhasste Gruppierung.

Der Begriff Neokonservativ (ausgeburt in den USA) stellt keine Form von Rassismus oder nur Ausländerfeindlichkeit dar. NeoCon ist im Bezug 'Fremde-Menschen' in der Mitte positioniert, schlichtweg neutral. NeoCon ist keine extremere Form von Konservativ, sondern nur eine üble aussenpolitische (Weltherrschaft ^^) und wirtschaftliche Ergänzung des Konsevatismus.

Doch doch wenn seine Beiträge nicht radikaler Abstammung sind, dann gibt es kein 'Rechts' mehr auf Erden ;)
 

SpokenWord

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als freiwilliges wahlfach vollkommen ok ud an meiner alten schule auch schon lange vorhanden
 

blaM

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Klaaaar!! Sehr gute Idee!! :D


Bringt unser Land enorm voran! ;)
 

NickNase

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Menschen mit extrem rechten Gesinnung wie Trauschauwem sind meiner Meinung nach, noch die schlimmeren Sorten als Nazis. Versteckter Rassismus treffen den einzelen Ausländer erheblich mehr, als eine offene und heutzutage von den meisten Menschen verachtende/verhasste Gruppierung.


Doch doch wenn seine Beiträge nicht radikaler Abstammung sind, dann gibt es kein 'Rechts' mehr auf Erden ;)


Ob das Dein Ernst ist, erspare ich mir zu fragen. Sehr bequem, die Gefahr aus den eigenen Reihen immer schön auf die imaginären Nazis umlenken. Wenn Du Dich mal mit aktuellen Zahlen auseinandersetzen und dabei beachten würdest, dass selbst ein Hakenkreuzgraffiti als rechter Gewaltakt gewertet wird, würde Dir schnell die fundamentale Dummheit Deiner Aussage klar werden. Die Nazis des 21 Jahrhunderts kommen aus den Kreisen des Islam.

Türkisch an Deutschen Schulen? Freiwillig darf jeder lernen was er will. Gründet doch türkische Privatschulen und schickt Eure Kinder auf Eure Kosten dahin, hat doch sicher keiner was dagegen. Auch kann man in die Türkei gehen und dort türkisch lernen. Mir fällt nur gerade kein plausibler Grund ein warum wir das hier unterrichten sollten. Irgendwie kommt mir das so vor, wie das berühmte Kuckucksei, was man den dummen Deutschen zu tausenden ins Nest legt, ausbrüten, ernähren, großziehen und Ihnen das Wissen vermittelt lässt, wozu Ihr eigenes Land nie in der Lage wäre.
Klar die Türken sind und waren schon immer unsere Freunde, selbst zu Nazizeiten haben sie in der Waffen SS an der Seite der deutschen gekämpft. Die meisten von Ihnen haben wir neu mögen gelernt und wir bewundern ihren blinden Nationalstolz, obwohl es kaum rational verständliche Dinge gibt, die diesen rechtfertigt.
 

Kickzstyler

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als freiwilliges wahlfach vollkommen ok ud an meiner alten schule auch schon lange vorhanden

Freiwillig du sagst es.Aber wer denkt an die Lehrer die das unterrichten müssen?Nicht darum weil es eine schlimme Sprache wäre aber wer unterrichtet muss die Sprache können.Fliegen wir jetzt türkische Lehrer ein oder wie?

Das ist totaler Bullshit.Was will ich hier mit Türkisch?Du musst die Sprache auch anwenden können.Und wenn ich als die Türken in der U Bahn höre das doch selber schon Mischung aus Türkisch und Deutsch.
Nein mal im Ernst Aufwand und Nutzen stehen in keinem Verhältnis.Amerikaner fangen ja jetzt auch nicht im gesamtem Land an Spanisch zu reden nur weil es in Amerika Landesteile gibt, bei viele hispanischer Herkunft leben.
Ich glaube wir sollten die Schüler erst einmal mit ausreichenden Deutsch und Englischkenntnissen versorgen.

Also manchmal frage ich mich wofür ich Politiker eigentlich bezahle.
 

The Hobo

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So weit ich weiß wird in vielen US Schulen Spanisch angeboten.
Auf Platz 4 oder 5 steht im übrigen in den USA die Gebärdensprache, wie in vielen anderen Ländern auch. Das sollte man auch in Deutschen Schulen anbieten, wie es in anderen Ländern völlig üblich ist.
 

stoz-b187

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So weit ich weiß wird in vielen US Schulen Spanisch angeboten.
Auf Platz 4 oder 5 steht im übrigen in den USA die Gebärdensprache, wie in vielen anderen Ländern auch. Das sollte man auch in Deutschen Schulen anbieten, wie es in anderen Ländern völlig üblich ist.

Wenn ich in der Bahn in die tumben Gesichter der Schulkinder schaue, glaube ich, dass das Zukunft hätte, ja.
 

Kickzstyler

Altgedient
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So weit ich weiß wird in vielen US Schulen Spanisch angeboten.
Auf Platz 4 oder 5 steht im übrigen in den USA die Gebärdensprache, wie in vielen anderen Ländern auch. Das sollte man auch in Deutschen Schulen anbieten, wie es in anderen Ländern völlig üblich ist.

Richtig.In vielen aber nicht in allen.
Ich würde mal sagen im Norden ist Spanisch nicht so das ware.Es wird Grenznah unterrichtet.Hatte da mal mit einem ein Gespräch darüber.Da hieß es, dass die Einreise schon so streng geregelt ist bzw der Aufenthalt in der USA, dass die Familie größtenteils Englischkenntnisse aufweisen muss.Das ist die Grundvorraussetzung.
Deshalb wird auch Spanisch dann an Schulen angeboten, um dann die kommunikation zwischen Migranten und Amerikanern zu fördern.Er hat gemeint das funktioniert.
Die haben sicherlich auch Probleme mit Bandenkriminalität und sogenannten Ghettos aber dort bildet sich längst keine extreme Grüppchenbildung wie hier in Deutschland wo sich türkische oder russische Familien abschotten und Elternteile kein Deutsch können.
 

superhater

Altgedient
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Ein Grund für freiwilligen Türkischunterricht an deutschen Schulen ist übrigens der, dass es Migrantenkindern, die ihre Muttersprache systematisch erlernen (also nicht nur durch die Eltern, sondern inklusive Grammatik, Literatur etc.), deutlich leichter fällt, Deutsch zu lernen.
Der Sinn dieses Vorschlags ist also nicht, dass Deutsche Türkisch lernen sollen, sondern dass türkische Migranten ein besseres Sprachgefühl entwickeln, um leichter Deutsch zu lernen. Die Situation ist ja oft genug so, dass sie weder Türkisch noch Deutsch genügend beherrschen.
 

Ceza

Moderation
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Ob das Dein Ernst ist, erspare ich mir zu fragen. Sehr bequem, die Gefahr aus den eigenen Reihen immer schön auf die imaginären Nazis umlenken.

Ich glaub Sayaman hat genau diese Art von verstecktem Rassismus gemeint. Es gibt viele Gründe die gegen einen Türkischunterricht sprechen, aber genauso viele die dafür sprechen. Es liegt im Auge des Betrachters, welche Gründe überwiegen.
Aber zu deinem Text muss ich doch was loswerden. Ich finde es schön, wie Ressentiments in Pralinenschachteln verpackt werden. Um dann auch ja dem Vorwurf des Rassismus zu entgehen, müssen natürlich Sätze herhalten wie "Und ja immer sind die Nazis dran schuld!". Dieser Satz ist für mich nicht weiter als ein Euphemismus für "Ich hab ja nichts gegen Ausländer, aber...".
Außer diskriminierende Worte finde ich in deiner kleinen Propagandarede - was du wahrscheinlich als Argument bezeichnen wirst - nichts.
Aber selbst der Durchschnitts-Bild-Leser, kann mit Hilfe geringer geistiger Arbeit die Sinnlosigkeit und Widerwertigkeit deiner Aussagen erkennen.
Gehen wir mal Schritt für Schritt vor:

1.)
Sehr bequem, die Gefahr aus den eigenen Reihen immer schön auf die imaginären Nazis umlenken.
Wir betrachten jetzt diese Aussage im Kontext zu dem, was Sayaman geschrieben hat.
Menschen mit extrem rechten Gesinnung wie Trauschauwem sind meiner Meinung nach, noch die schlimmeren Sorten als Nazis.
Er geht hier eigentlich nur auf Leute mit rechter Gesinnung ein und betrachtet sie als weit gefährlicher, als Nazis, die das offen tun.
In deiner Aussage gehst du überhaupt gar nicht auf diesen Punkt ein?
Mir wäre es schon recht, wenn du mal die Gefahr, die du "in den eigenen Reihen" siehst, genauer erläutern würdest? Gewaltakte von Mitbürgern mit Migrationshintergrund? Wo ist in diesem Fall der Zusammenhang zum eigentlichen Thema frag ich mich?

2.)
Wenn Du Dich mal mit aktuellen Zahlen auseinandersetzen und dabei beachten würdest, dass selbst ein Hakenkreuzgraffiti als rechter Gewaltakt gewertet wird, würde Dir schnell die fundamentale Dummheit Deiner Aussage klar werden.
Die Aussage mag vllt. aus deiner Sichtweise "fundamental Dumm" ( :oops: ) sein, jedoch machen die Statistiken deutlich klar, dass es sich beim Großteil der Straftaten um sogenannte Propaganda Delikte handelt. Was jedoch keinen Grund zur Entwarnung von rechten Straftaten gibt.
Nehmen wir mal die von dir als sinnlos anerkannten Propaganda Delikte aus der Statistik raus. Selbst in diesem Fall ist ein Anstieg an rechten Gewalttaten erkenntbar.
Quellen:

Statistik aus dem Jahr 2005

Artikel der taz vom April 2007

Vor allem sehe ich hier nicht den Grund, warum Hakenkreuz-Graffitis als "harmlos" angesehen werden. Selbst wenn es Kinder an die Hauswand sprühen, muss es irgendwo einen Grund dafür geben, dass diese Kinder sich einen Spaß daraus machen, ein Symbol zu zeichnen, dass für Folter, Krieg und Massenmord steht.
Hier sieht man schon eine Verbindung zwischen deiner Verhamlosung der Straftaten und den Kindern, die das nicht ernst nehmen: Fehlende Aufklärung in Bezug auf die NS-Zeit.
Das Problem daran liegt eigentlich an der Schule. Ich unterstelle dir noch nicht mal, dass es deine Schuld ist, dass du mit den Symbolen oder Begriffen der NS-Zeit nicht viel anfangen kannst und sie somit einfach als Schmiererei abtust. Der Fehler liegt zum größten Teil an der Schule und zum Teil auch an deinen Eltern.
Ein weiteres Problem ist, dass die NS-Zeit von vielen gerne als Totschlagargument benutzt wird. Sobald eine Diskussion aussichtslos erscheint, wird die NS-Keule ausgepackt, was jedoch auf Dauer Leuten wie dir, MurderInc. oder sonstwem in die Hände spielt, da ihr im Gegenzug das "Argument" als "Standartargument" abtun könnt. Die Nazi Argumente werden einfach inflationär benutzt, was ihre Aussagekraft vemrindert!

3.)
Die Nazis des 21 Jahrhunderts kommen aus den Kreisen des Islam.
Hier müssen wir wieder mal die Begriffe erläutern. Nazi steht soviel ich weiß für Nationalsozialismus.
In deinem Kontext bezieht es sich jedoch sehr wahrscheinlich um die Straftaten, die von Nazis begangen wurden. Selbst dir ist in diesem Fall das Ausmaß der Brutalität bewusst, dass du es deinerseits als Argument gegen den Islam benutzt, wobei du es noch weiter oben in Bezug auf Deutschland runtergespielt hast.
Aber um auf deine Aussage einzugehen: Mir stellen sich 3 Fragen, wobei ich vorneweg noch 2 Aussagen machen will:

1.) Die muslimischen Länder sind heut zu Tage die antisemitischsten Länder der Welt! (Iran, Syrien, Jemen, Saudi-Arabien)

2.) Die muslimischen Länder hinken in Bezug auf Menschenrechte weit hinter den "christlichen" Ländern her. (Iran, Irak, Afghanistan usw.)

und genau jetzt kommen 3 Fragen:

a.) Welches muslimische Land hat einen Weltkrieg angefangen?

b.) Welches muslimische Land hat 9 Millionen Menschen wie am Fließband umgebracht?

c.) Welches christliche Land wurde von einem muslimischen Land ausgebeutet?

4.)
Türkisch an Deutschen Schulen? Freiwillig darf jeder lernen was er will. Gründet doch türkische Privatschulen und schickt Eure Kinder auf Eure Kosten dahin, hat doch sicher keiner was dagegen. Auch kann man in die Türkei gehen und dort türkisch lernen.
In diesem Punkt sieht man wieder, wie die Diskussion durch nicht beachten von einigen Fakten aus dem Ruder läuft. Der Unterricht sollte auch auf freiwilliger Basis angeboten werden.
Zum Punkt mit den Privatschulen muss gesagt werden, dass es schon solche Privatschulen gibt!

Quelle 1 aus der Zeit

Quelle 2 aus der Welt

Zu deinem Bedauern muss hier erwähnt werden, dass diese Schulen in Deutschland als Ersatzschulen anerkannt werden und somit auch staatliche Förderung bekommen!

Deine letzte "Argumentation", dass man in die "Türkei gehen" und dort "türkisch lernen" kann ist purer... wie soll ich es sagen... Dreck :D

5.)
Mir fällt nur gerade kein plausibler Grund ein warum wir das hier unterrichten sollten.
Obwohl ich diese Diskussion selten verfolge, sehe ich schon auf den letzten 2 oder 3 Seiten genug Gründe die dafür oder dagegen sprechen.
Dass die Türkei in den nächsten Jahren wirtschaftlich stark wachsen wird, ist mittlerweile in vielen Prognosen nachzulesen (unter anderem der CIA Jahresprognose von 2008) - jedoch sind das wie immer "nur" Prognosen.
Aber schon jetzt sieht man einige deutsche Firmen die in die Türkei investieren. Dort wäre es einfach von Vorteil wenn man einige "aus den eigenen Reihen" hätte, um besser kommunizieren zu können. Natürlich ist englisch immer noch business-language, aber englisch ist mittlerweile standartisiert. Es zählt schon fast nicht mehr als fremdsprache. Wer kein englisch kann, der hat im internationalen Wettbewerb keinerlei Chancen. Und genau in diesem Punkt kommt eine zweite Fremdsprache ins Spiel und muss eben nicht französisch oder spanisch sein, sondern vielmehr auf den Markt abgestimmt werden. Wenn ich für eine Firma arbeiten will, die mit türksichen Firmen enge Kontakte hat, dann bietet sich eben türkisch als 2. Fremdsprache an. Firmen gibt es viele, darunter zum Beispiel Grundig, die komplett in türkischer Hand ist oder aber auch Villeroy & Boch (Fliessensparte).

6.)
Irgendwie kommt mir das so vor, wie das berühmte Kuckucksei, was man den dummen Deutschen zu tausenden ins Nest legt, ausbrüten, ernähren, großziehen und Ihnen das Wissen vermittelt lässt, wozu Ihr eigenes Land nie in der Lage wäre.

Die Aussage ist sehr interessant. Neben der ganz offenbaren herablassenden Argumentation ("Wir sind klüger, die sind dumm") ist überhaupt kein Argument zu erkennen. Laut deiner Aussage sollte man dann eben die Migranten komplett aus dem Bildungssystem schließen (da du es ja als Affront siehst, diesen das Wissen zu vermitteln, dass sie laut deiner Aussage in ihrem Land niemals bekommen würden). Das jedoch beisst sich mit der Kritik an Migranten, dass sie sich zu wenig Mühe geben sich zu intergrieren.
Oder aber, du forderst von Leuten die sich hier ausbilden lassen uneingeschränkte Loyalität?
Wusstest du, dass die meisten Akademiker Deutschland verlassen?

Quelle aus dem Spiegel

7.)
Klar die Türken sind und waren schon immer unsere Freunde, selbst zu Nazizeiten haben sie in der Waffen SS an der Seite der deutschen gekämpft. Die meisten von Ihnen haben wir neu mögen gelernt und wir bewundern ihren blinden Nationalstolz, obwohl es kaum rational verständliche Dinge gibt, die diesen rechtfertigt.

Das ist mir auch sehr neu! Laut meines geschichtlichen Wissens, war die Türkei im 2. Weltkrieg bis 1946 neutral? Könntest du bitte Quellen vorlegen, wo die Türkei mit dem NS-Regime zusammenarbeitet?
Aber bitte keine Links von NPD-Seiten :oops:

Insgesamt betrachtet ein sehr sehr sehr sehr dummer und unreflektierter Post von NickNase... naja um ehrlich zu sein kann man von ihm (wenn man sich die anderen Beiträge durchliest) nicht viel mehr erwarten - der stat. quo ist wie immer gewahrt...
 

Kickzstyler

Altgedient
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Ein Grund für freiwilligen Türkischunterricht an deutschen Schulen ist übrigens der, dass es Migrantenkindern, die ihre Muttersprache systematisch erlernen (also nicht nur durch die Eltern, sondern inklusive Grammatik, Literatur etc.), deutlich leichter fällt, Deutsch zu lernen.
Der Sinn dieses Vorschlags ist also nicht, dass Deutsche Türkisch lernen sollen, sondern dass türkische Migranten ein besseres Sprachgefühl entwickeln, um leichter Deutsch zu lernen. Die Situation ist ja oft genug so, dass sie weder Türkisch noch Deutsch genügend beherrschen.

Gibts dafür eine Studie?
Türkische Migranten die können doch die türkische Sprache.Die kommen doch nicht ohne eine Sprache nach Deutschland.Das problem liegt eher darin, dass in Familien selten Deutsch gesprochen wird, diese dann nicht dem Unterricht folgen können...

Wenn ich ins Ausland komme und da dann Deutsche Grammatik angeboten bekomme wie soll mir das nutzen zum Beispiel Spanisch zu lernen?

Edit:

Also das aber nicht das Problem des Kultusministerium denen nach Türkisch beizubringen.Wer Auswandert muss auch bißchen Eigeninitiative an den Tag legen.Und gewillt sein eine Sprache nue zu lernen an statt einen auf Ghetto zu machen und sich den ganzen Tag als 50 Cent Junior zu fühlen
 

--Cha\/ezz--

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in diesem thread zeigt sich beinah beispielhafte die existenz fremdenfeindlicher reflexe in den köpfen vieler menschen.

freiwilliger türkischunterricht wäre einfach eine weitere sprache die man neben spanisch, italienisch etc an einer dt. schule lernen kann, warum sollte das schlecht sein ?

@ kickzstyler

viele kinder von türkischen mirgranten können türkisch eben nicht richtig sprechen.
 

superhater

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Kickzstyler: So ne Studie war ja die Grundlage für diesen Vorschlag. Und natürlich kommen die nicht OHNE Sprache hier her. Aber nach dieser Logik müssten deutsche Muttersprachler ja auch keinen Deutschunterricht bekommen. Bsp.: Meine Mama hat mir zwar beigebracht zu sprechen, aber keine Rechtschreibung, nicht den Akkusativ, nicht was eine Ellipse ist und nicht wie man einen Aufsatz schreibt.

Du beherrscht die Grammatik ja bereits. Aber das Türkisch, das viele Migrantenkinder hier sprechen, klingt in der Türkei wie übelstes Kauderwelsch. Geschweige denn, dass die sich schriftlich annähernd ausreichend ausdrücken können.
 

Kickzstyler

Altgedient
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1.) Die muslimischen Länder sind heut zu Tage die antisemitischsten Länder der Welt! (Iran, Syrien, Jemen, Saudi-Arabien)

2.) Die muslimischen Länder hinken in Bezug auf Menschenrechte weit hinter den "christlichen" Ländern her. (Iran, Irak, Afghanistan usw.)

und genau jetzt kommen 3 Fragen:

a.) Welches muslimische Land hat einen Weltkrieg angefangen?

b.) Welches muslimische Land hat 9 Millionen Menschen wie am Fließband umgebracht?

c.) Welches christliche Land wurde von einem muslimischen Land ausgebeutet?

Wir fangen jetzt aber nicht die Kulturfrage an oder?
Sind nur Weltkriege Kriege?
Holocaust Leugnung ist auch ein Verbrechen in meinen Augen.Siehe Iran.
In der Türkei wird auch der christliche Glaube unterdrückt.

Also jetzt holen wir mal nicht soweit aus.
Christen laufen auch nicht mit Bombengürtel rum.

Ne sorry.

Aber es geht darum, dass Migranten in Deutschland ohne jegliche Deutschkenntnisse den Unterricht besuchen und somit Abschlüsse nicht bestehen.

In meinen Augen ist es eine Mischung aus Eigeninitiative und Kursangebote an Migranten.
 

superhater

Altgedient
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Gibts dafür eine Studie?
Also das aber nicht das Problem des Kultusministerium denen nach Türkisch beizubringen.Wer Auswandert muss auch bißchen Eigeninitiative an den Tag legen.Und gewillt sein eine Sprache nue zu lernen an statt einen auf Ghetto zu machen und sich den ganzen Tag als 50 Cent Junior zu fühlen
´

Natürlich ist das dessen Problem. Integration ist immer das Problem der Gesellschaft, in der diese erfolgen soll. Bringt doch nichts, auf kleinen 50 Cents rumzuhacken und immer sonstwas von denen zu fordern. Letztendlich muss die deutsche Gesellschaft mit diesen Leuten dann zurechtkommen. Auch wenn das vielen nicht passt: Aber jeder, der hier lebt, ist nun mal ein Teil der Gesellschaft - und eben auch deren Problem, wenn er nichts auf die Reihe bekommt.
 

Ceza

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Holocaust Leugnung ist auch ein Verbrechen in meinen Augen.Siehe Iran.
In der Türkei wird auch der christliche Glaube unterdrückt.
Das habe ich ganz oben auch erwähnt.. und desweiteren hat NickNase die Büchse der Pandora geöffnet und nicht ich...
Hier ging es um den türkischunterricht in Schulen... jedoch arten solche Diskussionen immer aus und werfen dann die "Kulturfrage" auf... ich habe nur reagiert...
 

Kickzstyler

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Kickzstyler: So ne Studie war ja die Grundlage für diesen Vorschlag. Und natürlich kommen die nicht OHNE Sprache hier her. Aber nach dieser Logik müssten deutsche Muttersprachler ja auch keinen Deutschunterricht bekommen. Bsp.: Meine Mama hat mir zwar beigebracht zu sprechen, aber keine Rechtschreibung, nicht den Akkusativ, nicht was eine Ellipse ist und nicht wie man einen Aufsatz schreibt.

Du beherrscht die Grammatik ja bereits. Aber das Türkisch, das viele Migrantenkinder hier sprechen, klingt in der Türkei wie übelstes Kauderwelsch. Geschweige denn, dass die sich schriftlich annähernd ausreichend ausdrücken können.

In Deutsch wird aber nicht nur Grammatik gelehrt sondern Aufsätze schreiben sich präsentieren, deutsche Literatur verstehen.

Aber wenn das so ist müsste man dies dann nicht als pflichtfach einführen.Denn das Wort freiwillige Schulfächer ist bei der heutigen Jugend nicht unbedingt gefragt?
 
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