Ein Kollege hats ganz gut auf den Punkt gebracht:
Natürlich hatte Michael Jackson gehörig einen an der Marmel - keine Ahnung, ob das Anfang der Achtziger auch schon so war. Die Geschichte zeigt, dass je früher man ins Showgeschäft einsteigt, je früher man Erfolg hat und je früher einem der Arsch hinterhergetragen wird, umso größer die Gefahr ist, sich später nicht mehr zurechtzufinden, wenn es einmal nicht mehr so läuft. Der mediale Druck, der auf Michaels Schultern nach Thriller und Bad lastete, hätte vermutlich jeden Menschen austicken lassen. Aber was auch immer schiefgelaufen ist: Michael Jackson ist jetzt tot. Das schreibt und das liest sich immer noch irgendwie surreal, solche Ikonen können doch nicht einfach wegsterben? Schon gar nicht so früh! Ich erfuhr es am Donnerstag gegen halb eins, realisierte es jedoch erst am nächsten Morgen. Ich bin mir zwar sicher, dass Michael Jackson zuletzt ein tief depressiver, seelisch sehr verwirrter Mensch war und es somit vielleicht tatsächlich das Beste für ihn ist. Trotzdem macht mich dieses Wissen, auch drei Tage nach seinem Tod, nicht untrauriger. Bleibt mir nur nochmal von ganzem Herzen zu sagen: Jacko Dicker, Danke für Deinen Shizznit, Danke für die Inspiration und Danke, dass Du mir und Millionen anderen Menschen gezeigt hast, wie man Musik fühlt. See you at the crossroad.