Seit wann Sprühdosen?

MAVE

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Hallo pals:
Ich frage mich (und habs im web nicht gefunden) wann in der History ist der Umstieg von Markern auf Sprühdosen passiert. Laut einem Referat was ich gelesen hab war der erste, der Sprühdosen verwendet haben soll Tracy 168, und das war 1973, das scheint mir etwas spät, schließlich waren ein Jahr später bereits alle Linien zugebombt.
Also wisst ihr bescheid?
thanks
MAVE
 

Monopol

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häää?????

SO VIEL ICH WEISS WAR DER ERSTE
*****TAKI 183*****
DAT HAB ICH AUCH IM FERNSEHEN GESEHEN!

DAS WAR WOHL AUCH SCHON UM 1970 RUM!

der typ war irgendwie briefträger oda so! un hat einfach überall wo er hinkam seinen namen hin zu malen!

HAB ABRE AUCH GEHÖRT DAS UM 1960 RUM N MERIKANISCHER SOLDAT Über ALL SEINEN NAMEN HINGESCHMIERT HAT!!!!!!


(DENKE ABA DAT DER NICH UNBESINGT AN GRAFFITI GEDACHT HAT!!!!!):confused: :confused:
 

mighty Komapatient

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Re: häää?????

Original geschrieben von Monopol
SO VIEL ICH WEISS WAR DER ERSTE
*****TAKI 183*****
DAT HAB ICH AUCH IM FERNSEHEN GESEHEN!

DAS WAR WOHL AUCH SCHON UM 1970 RUM!

der typ war irgendwie briefträger oda so! un hat einfach überall wo er hinkam seinen namen hin zu malen!

HAB ABRE AUCH GEHÖRT DAS UM 1960 RUM N MERIKANISCHER SOLDAT Über ALL SEINEN NAMEN HINGESCHMIERT HAT!!!!!!


(DENKE ABA DAT DER NICH UNBESINGT AN GRAFFITI GEDACHT HAT!!!!!):confused: :confused:
käse. taki 183 war (angeblich) der erste tagger, aber er hat mit markern getaggt. ausserdem war er wohl eher der erste tagger, der bekannt geworden ist (durch einen artikel in der times 1971).
mit dem amerikansichen soldat meinst du sicher den, der zur zeit des zweiten weltkriegs "kilroy was here" an mehrere stellen geschrieben hat. natürlich aber nicht mit dosen, die gabs da noch nicht.

ich denke mal in den frühen siebzigern hats angefangen mit den dosen, vorher haben sie halt marker und farbe benutzt.
aber es ist immer schwer, zu sagen wer denn nun der erste war. ich denk mal auf die idee sind mehrere gekommen... eigentlich ist es auch recht egal.
 

MAVE

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history

Also ich mach grad ne Arbeit für die Schule. Das ist ein Teil daraus, is grad noch in Arbeit das ganze, also auch noch nicht richtig strukturiert. Wenn ihr wollt gebt eure Kommentare dazu ab oder stellt was richtig, wenn´s nicht stimmt.

History des American Graffiti

"Basically, when I look around, I see us living in a modern day Babylon, full of temptation, sin, distraction, corruption, injustice, and misguided fools being mentally enslaved. It seems to me the only way to wake people up from this kind of numbness is to destroy what they know: Their business, their places of commerce and their biggest place of gathering, the cities! Put it on their trains, on the lines they take to work, on their rooftops, on their highways, on anything just to make some people realize that culture isn't lost and that, at the very least, a small group of kids is fighting to keep it alive."

Graffiti in der typischen Form wie wir es heute kennen wurde gegen Ende der sechziger Jahre in New York erfunden. Genauer gesagt in den Ghettosiedlungen von Harlem oder Brooklyn, wo miserable soziale Verhältnisse vorherrschten, wie heute noch immer. Armut, Arbeitslosigkeit und Gewalt prägten diese Großstadtgebiete. In einer Gang zu sein war für die meisten Jugendlichen ganz normal. Im Gegensatz dazu gab es anderorts die Business class.
Was aber entscheidend ist, ist die Anonymität, die in der Großstadt vorherrscht. Man ist ein Niemand im Großstadtdschungel. Um dieser Anonymität zu entgehen wurden viele Wege gesucht... und gefunden. Einer davon ist, ganz einfach seinen Namen überall hinzuschreiben. Das wurde zwar schon vorher gemacht, sei es von politischen Aktivisten oder vor allem von puertoricanischen und afroamerikanischen Streetgangs, um ihr Territorium zu markieren, doch diese Vorgangsweise war bald im Begriff, zu explodieren.
In Philadelphia und Pennsylvania waren CORNBREAD und COOL EARL fleißig dabei, ihre Namen in der Stadt zu verbreiten.
Writing sollte aber in der Subway seinen Triumphzug beginnen.
Niemand weiß genau, wer tagging erfunden hat, aber man weiß, wer es berühmt gemacht hat: TAKI 183. Sein richtiger Name war Demetrius, der Sohn einer griechischen Einwandererfamilie, er lebte in Washington Heigts, 183ste Straße. Er sah den Namen JULIO 204 irgendwo auf der Straße stehen; Julio lebte in der 204ten Straße und hatte begonnen seinen Namen in ganz New York zu verbreiten. Demetrius kopierte diese Idee, er nahm seinen Spitznamen TAKI und dazu die Straße in der er wohnte. So entstand TAKI 183. Er war Botenjunge und auf seinen täglichen Bahnfahrten durch die fünf Verwaltungsbezirke New Yorks hinterließ er sein Pseudonym überall, wo er sich gerade aufhielt, vor allem in den Zügen und an den Stationen.
Diese beiden, mehr aber TAKI, waren also die ersten, die durch den unermüdlichen Eifer, den sie beim Markieren öffentlichen Territoriums an den Tag legten, bald in der ganzen Stadt bekannt waren. TAKI 183 war der King zu dieser Zeit. Auch COCO 144, SLY II, LEE 163d, PHASE 2, TRACY 168, JOE 136, FRANK 207, BARBARA 62, EEL 159, YANK 135, und EVA 62 gehörten zu den ersten.
Bemalt wurden Wände in den Straßen, dann aber auch Züge innen während man damit fuhr. Ziel war es, so viele Tags wie möglich anzubringen, die Competition begann.


Am 21. Juli 1971 erschien ein Artikel inkl. Interview in der New York Times über TAKI´s aufsehenerreichendes Treiben „Taki 183 Spawns Pen Pals", mit dem Resultat, dass in den darauffolgenden Wochen ganze Hundertschaften New Yorker Kinder und Jugendlicher seinem Vorbild folgten und ebenfalls die Subway mit ihrem Namen verzierten. Die Schriften wurden von allen gesehen und die Tagger fanden überall noch mehr Nachahmer. Bald war die Stadt mit Namenszügen überflutet, so dass der Effekt auftrat, wieder nicht beachtet zu werden weil man aus der Masse an Tags einfach nicht herausstach. Also musste man sich etwas neues einfallen lassen um gesehen zu werden. So wurden die Schriftzüge immer ausgefeilter, stylischer, verschnörkelter, und jeder versuchte, einen möglichst individuellen Schriftzug zu kreieren. In weiterer Folge wurden diese Tags immer größer, dicker, auch weil man immer dickere Filzstifte verwendete, aufwändiger, Logos kamen hinzu und die Namen wurden an immer neuen skurrilen Plätzen angebracht. Auch bildeten sich die ersten Writer-Crews, die sich zum Ziel setzten gemeinsam ihr Unwesen zu treiben, indem sie so viel wie möglich anmalten. Nur wer außergewöhnlich war, hatte eine Chance, wahrgenommen zu werden. Man kam auf die Idee statt Filzstiften Spraydosen zu verwenden, die waren effektiver und hatten mehr Power. Mit ihnen kann man jeden Untergrund bemalen. Der erste, der Sprühdosen verwendet haben soll war „Tracy 168“.
Die Schriften wurden nun großflächig angebracht, die ersten Pieces entstanden. Das erste Piece soll 1972 gemalt worden sein und wurde von einem Writer namens SUPER KOOL 223 geschaffen. (Dieser soll auch als erster den Kopf der Spraydose abgenommen und mit dem eines Ofenreinigers getauscht haben, wodurch das erste Fat Cap Verwendung fand und dickere Linien möglich wurden) Phase 2 behauptet, CC10, BARBARA und EVA haben das erste Peace gemalt. Noch im selben Jahr malten Riff und Phase2 das erste Wildstyle-bild.
 

MAVE

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history pt II

Bis dahin war Graffiti unbeliebt und für die Öffentlichkeit nur Kritzeleien, aber jetzt waren die Bilder schön. Die Leute nahmen eine Veränderung wahr. Vielfarbige Werbungen von Namen überschwemmten die Subwaystationen und füllten sie mit Leben und Wärme. Das war der Beginn der „Golden Age of Graffiti“, wie es Writer heute nennen.

Züge zu bemalen war eine großartige Idee, das hatte den entscheidenden Vorteil, dass dein Name im wahrsten Sinne des Wortes durch die Stadt fuhr und man ihn überall sehen konnte. Der Zug wurde zum Kommunikationsmittel und zur rollenden Galerie. Taki meint heute dazu:"I never thought it would be such a big thing." "But the subways were so lousy anyway...they were pretty filthy. I thought that kind of justified it."
Von nun an ging es Schlag auf Schlag. Ab 1974 waren die meisten Waggons innen zugetagt und außen von vorn bis hinten bemalt. SUPER KOOL 223 macht den ersten top to bottom, PHASE2 erfindet Arrows (Pfeile) und Bubble Style und 1976 malt CAINE1 den ersten Whole Train. Broadway Style und 3D-Style werden erfunden, sowie andere Methoden, die bis heute die Grundlage für kommende Generationen werden sollten.
HONDO 1, JAPAN 1, MOSES 147, SNAKE 131, STAR 3, PRO-SOUL, TRACY, LIL HAWK, CAY 161, JUNIOR 161 und STAY HIGH 149 waren ebenfalls äußerst aktiv. Schon 1974 nutzten einige Writer ihre Bekanntkheit und Kreativität und arbeiteten nebenbei als Bühnenbildner, Illustrator oder Comiczeichner, so z.B TRACY 168, CLIFF 159, BLADE ONE.
Die Entwicklung schritt voran und die Bilder wurden bunter, die Styles ausgefeilter, Charakters kamen hinzu, immer ausgefallenere Stellen wurden für die Pieces ausgesucht, wie Hausdächer oder Polizeireviere und Streifenwagen. Immer mehr Crews wurden gebildet (OTB (Out Ta Bomb), TNT (The Nation's Top), and CIA (Crazy Inside Artists))

Es galt, sich innerhalb der Szene, sich einen Namen zu machen. Das entscheidende Stichwort hierfür ist: "Fame". Diesen Ruhm erlangte man einerseits durch die Quantität seiner Bilder, andererseits durch deren Qualität und Style. Wer möglichst beides vereint, erntet die Lorbeeren.
Tracy 168:"After the colors, the challenge became who could do the biggest piece, the wildest. Then it was top-to-bottom, whole car, whole train. We worked on clouds and flames. We got into lettering. Everybody was trying to develop their own technique. When I would go into a yard (train), the first thing I would do is look around and see who was good. That would be my objective. To burn the best writer in the yard, and I wouldn't leave until I did something better than him."

Die enorme Anzahl an Peaces überforderte die Bahn und so begannen sie mit dem Gegenangriff, indem sie die Writer rücksichtslos verfolgte. Dies führte zum größten Bombing der Geschichte. Whole Cars wurden zur Standartübung und das System war gesprengt. Darunter versteht man, das alle Züge voll sind und die Reinigungsmänner nicht mehr nachkommen, also noch immer mehr gesprüht als entfernt wird, die Sprüher siegen.
Durch den Druck der Zuggesellschaft war man gezwungen Kompromisse in Sachen aufwendigen Style einzugehen und stattdessen Throw ups zu malen, also nur die Umrisse in einer oder zwei Farben mit nur angedeuteter Füllung. Oft wurden die Namen auch auf wenige, meistens zwei Buchstaben gekürzt. So waren die bekannen Namen nun TEE, IZ, DY 167, PI, IN, LE, TO, OI, FI, TI 149, CY, PEO. Man war nun viel schneller bei der Arbeit, das einzige Ziel war der Sieg über die Zugbetreiber.
Throw ups und Whole cars hatten ihren Höhepunkt 1975 bis 1977. Ab dann war wieder Style gefragt.

Graffiti schien außer Kontrolle zu geraten und wurde zum Problem für die Zuggesellschaft und die Stadt:
Zwischen 1970 und 1980 gab die MTA (Metropolitan Transit Authorities) 150 Millionen Dollar aus, um Graffitis zu beseitigen bzw. Sicherheitssysteme zu installieren. Um einen Quadratmeter zu reinigen bedurfte es 750 Dollar, ein Wholecar kostete also 78 000 Dollar.

Auch die Stadt erkannte das Problem und beteiligte sich an der Aktion gegen die Sprüher. Bürgermeister Ed Koch investierte 22,4 Millionen Dollar in neue Sicherheitsanlagen in den Abstellgleisen sowie riesige Stacheldrahtzäune und Wachhunde.

Dies alles stoppte die Writer jedoch nicht, sie fanden immer einen neuen Weg.
Dies veranlasste die MTA 1980 ein neu entwickeltes aggressives chemisches Mittel einzusetzen, das „The Buff“ hieß, um den Lack zu entfernen. Dieses Mittel war fast zu erfolgreich, denn es entfernte nicht nur das Graffiti, sondern auch die Züge selber, sodass furchtbare rostige Züge durch die Gegend fuhren, die viel hässlicher waren als die Graffitis. Dennoch proklamierte die MTA ihren Sieg gegenüber den Sprayern und blieb standhaft. Viele dachten Graffiti wäre nun gestorben.

"There was a time when the Lexington was a beautiful line. When children of the ghetto expressed themselves with art, not with crime. But then as evolution passed, the transits buffing did its blast. Now we wonder if graffiti will ever last..."
-graffiti epitaph by subway writer "Lee", 1980

Strengere Gesetze, Hausdurchsuchungen, Verhaftungen taten ihr übriges.
Es war ein Krieg gegen die Writer. Und es war ein Fehler, denn so wurden nur die älteren und guten Künstler gefasst, während die kleinen „Kritzler“ davonkamen. Dies hatte einen massiven Qualitätsverlust in der Szene zur Folge, es gab immer weniger Kunst und immer mehr Kritzeleien. Dieser herzlose Transit Crackdown zerstörte die letzten Hoffnungen, die diese Kids hatten.
Die Writer, die davonkamen, dachten daran aufzuhören und viele taten es auch. Sie betätigten sich anderwärtig kreativ in der Kunstbranche wie der Modeindustrie oder in Galerien um ihren Horizont zu erweitern.
Auch ist inzwischen die Kunstszene weltweit auf diese neue „Kunst“ aufmerksam geworden und empfängt die Sprüher mit offenen Armen. Shows und Ausstellungen zeigen DONDI, LEE, ZEPHYR, LADY PINK, DAZE und FUTURA 2000 und stellen die einst geheime Jugenduntergrundbewegung von New York ins Rampenlicht der weltweiten Schickimicki-Kunst-öffentlichkeit.

Ab den Achtzigern wurde das Klima in den Straßen rauer. Crack und Kokain tauchten vermehrt auf und Waffen wurden notwendig und auch leicht zu bekommen.
Es klingt lachhaft aber der Verkauf von Farblacken wurde beschränkt und unterlag strengen Vorschriften. Im Geschäft waren sie in verschlossenen Metallkäfigen versteckt und so vor Diebstahl sicher. Die Strafen für erwischte Sprayer wurden noch härter und ähnlich geahndet wie Mord.
Züge mit Bildern wurden so schnell wie möglich aus dem Verkehr gezogen und gereinigt, so dass die Writer oft gar keinen Sinn mehr darin sahen zu sprühen, da das Werk sowieso keiner sieht.

Doch viele sahen in den neuen Umständen auch eine neue Herausforderung und ließen sich auf den Kampf mit der MTA ein.
Sie spezialisierten sich auf ihren Yard und gingen höchst aggressiv vor, erhoben gar Anspruch auf ihr Territorium. Wer unbewaffnet in den Yard eines anderen eindrang um dort zu sprühen, musste damit rechnen von „Platzhirschen“ zusammengeschlagen und ausgeraubt zu werden.
Körperliche Härte und Zusammenhalt hielten Einzug in Graffiti wie bei Straßengangs. Der One-Tunnel und der Ghost yard wurden Schauplätze legendärer Auseinandersetzungen zwischen Writer Crews und sogenannte Cross out wars brachen unter ihnen aus. Der berühmteste Krieg war zwischen CAP MPC und THE WORLD. Aus diesen Kriegen gingen legendäre Crews hervor.
SKEME, DEZ, TRAP, DELTA, SHARP, SEEN TC5 um nur einige zu nennen.
1986 gewann die Subway endgültig die Oberhand, viele Writer hatten aufgehört und die meisten Linien waren völlig Graffiti-frei. An den Abstellgleisen patrouillierten rund um die Uhr unzählige Securities und der von der Transit Police neu eingerichtete Vandal squad. Graffiti wurde offiziell für tot erklärt.
Auf Seiten der Writer blieben nur eine Handvoll Draufgänger, die die Szene am Leben hielten.
Das war die Geburt dessen was unter Clean Train movement bekannt ist. Die Writer die noch aktiv an der Zugmalerei teilnahmen und sich nicht geschlagen gaben, bezeichnen Subwaymalen als einzige wahre Form des Writens und bezeichnen alle, die Wände, Lieferwagen, Schrottwagen oder ähnliches bemalen als fake writers. Sie lehnen es ab, den Kampf gegen die MTA aufzugeben. COPE2, SENTO TFP, POEM oder YES2 waren einige dieser Clean Train Fraktion.

Die globale Bewegung.
In den frühen Achzigern tourten amerikanische Writer durch Europas Kunstgallerien und Hip Hop erreichte internationale Popularität. Die europäische Jugend verliebte sich in die New York Street Culture. Henry Chalfant und Martha Coopers Buch „Subway Art“ und die Filme „Style Wars“ und „Wild Style“ lösten eine Graffiti und Hip Hop Lawine in Europa aus. Das Buch „Spray Can Art“ dokumentiert die frühen Bewegungen von Dosenkunst überall auf der Erde.
In den späten Achzigern war die Bewegung dann etabliert und marschierte mit voller Kraft voraus. Die zweite Generation der europäischen Sprayer wollten den Kontakt mir ihren Amerikanischen Idolen herstellen und dürsteten auch danach einmal am Geburtsort ihrer Kunst zu malen. So pilgerten unzählige europäische Writer nach NY wie nach Mekka. Sie bombten New York so heftig, dass die Leute dort glaubten, sie seien aus NY. In weiterer Folge fuhren auch viele Amerikaner nach Europa und es entwickelten sich Freundschaften und Verbindungen, wobei die Europäer die amerikanischen Writer dabei mit Farbe versorgten. Für viele Amerikaner war es ganz normal, mal eben am Wochenende nach Italien oder Deutschland zu fahren nur um Züge zu malen.
 

MAVE

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history pt III

In den späten Achtzigern wurden alle Züge der MTA gegen neue ausgetauscht. Die alten legendären Wagons wurden zu einem Schrottplatz nach Brooklyn gebracht, wo sie in die ewigen Jagdgründe eingehen sollten. Dies zog unzählige Writer an, um sie dort ein letztes mal zu bemalen. Sie schwelgten in Erinnerungen, malten und machten Fotos. Es war ihre Obsession für diesen Stahl Das ganze war relativ sicher, obwohl auch dort lauerte um bestimmte Personen in ihre Fänge zu bekommen, die auf ihrer Most Wanted Liste standen.

HIGHWAYS

Andere Sprüher fanden einen anderen Weg zum Ruhm. Sie spezialisierten sich auf die Highways.
Hier sind vorwiegend Tags und schwarze oder silberne Throw ups zu finden.

THE NEW YORK STREET MOVEMENT
Ein anderer Teil der Old School Writer, die ihr Hobby doch nicht aufgeben wollten und zurückkehrten, wie auch Neudazugekommene konzentrierten sich auf die Straße. FX, KD und TAT sind dort sehr fleißig am werken. Beliebt sind vor allem Hausdächer und andere schwer zugängliche Orte, die man von den Bahnen aus sehen kann.

PRINTMEDIEN

In den Achtzigern brachte Phase 2 das erste Graffiti Magazin auf den Markt, genannt „International Graffiti Times“ und bald gab es überall solche. Positiv ist daran zu bewerten, dass ausschließlich Leute daran arbeiten, die selbst sprühen, doch viele kritisieren dass Writing allein als Kommunikationsmittel genügt und das Magazin ein illegitimer Weg zu fame ist. “Real Writers bomb trains: not magazines".

VIDEO

In den späten Achtzigern begann SAN 2 mit der Produktion der bahnbrechenden Videoserie „Videograf“. Es war das erste organisierte Video von Writern für Writer. Danach gab es dutzende Videoserien mit immer dreisteren Aktionen.

CYBERSPACE

Natürlich hat auch das Internet nicht Halt vor Graffiti gemacht. Die Seiten reichen von solchen von Kindern, die noch nie in der Nähe eines Zuges waren und den Schutz und die Sicherheit des Internets suchen bis hin zu denen von Hardcore-bombern die ihre Werke zeigen, bis hin zu Multimedia- und Grafikdesignseiten, wo die Writer das Web als eine Kunstform nutzen.
Den Cyberspace zu bomben kann natürlich nicht ersetzen sich die Hände schmutzig zu machen, aber er ist definitiv eine Facette in der Writingkultur geworden.
Die Eingabe des Wortes „graffiti“ ergibt heute 1.620.000 Treffer.
 

ribsta

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ganz nett aber wusst i scho alles....

ach ja und "piece" wird so geschrieben

aber könnt ganz interessant sein für andere leute hier..



***ribsta***
 

D.R.O.N.E.

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Re: Re: häää?????

Original geschrieben von mighty Komapatient


mit dem amerikansichen soldat meinst du sicher den, der zur zeit des zweiten weltkriegs "kilroy was here" an mehrere stellen geschrieben hat. natürlich aber nicht mit dosen, die gabs da noch nicht.


:oops: natürlich gabs zu dieser zeit schon die sprühdose
 

MAVE

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ich weiß auch wie man piece schreibt. muss wohl ein denkfehler gewesen sein. aber wo steht das?

da is noch mehr bei dem referat, das is nur die history.
 

mighty Komapatient

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Re: Re: Re: häää?????

Original geschrieben von Staila Lama
:oops: natürlich gabs zu dieser zeit schon die sprühdose
hast recht, aber warum natürlich?
die wurde 1927 entwickelt, soviel zeit liegt da ja nun nicht zwischen. ausserdem liegt zwischen entwicklung und komerzieller vermarktung ja auch noch ein gewisser zeitraum.
 
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