redfox
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- 17 Juli 2004
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- 1.246
Ich erwach' bei Sonnenaufgang, sag zu mir: "ein schöner Tag zum sterben!"
Meditier' zwei Stunden. Katana in den Händen - mein' Ahnen zu Ehren
Mit ihm kämpfend mein Leben zu lassen, ist für mich nicht tragisch
Im Gegenteil, ich leb' für diesen Augenblick und schnür' mein' Harnisch
Mein Wille ist felsenfest, meine Treue unbeugsam wie 'n stählender Amboß
Ich trete aus meiner Hütte. Bereit fürs Ende zähm' ich mein Schlachtross
Ich bin erfüllt, für diesen Morgen hab ich Zeit meiner Geburt trainiert,
gelernt, dass man zwar stirbt, doch nie - kämpfend bis zum Tod - verliert
Unser Untergang wird teuer erkauft, denn meine Wahl war sorgsam:
Ich mustere mein' Clan hinter mir. Jeder für sich - ein wahrer Gefolgsmann
Bin ein Samurai der alten Schule, lehrte jedem von ihnen das Hagakure
Heute erlangen wir ewigen Frieden und legendärer Sagen Ruhme
Doch genug der Worte, unsere Klingen dürsten nach Blut
und Taten sind die einzige Antwort wenn mein Fürst nach uns ruft
Zweifel ersticke ich im Keim, da ich mich der alten Werte besinne
Aus voller Kehle schallt: "Banzai" und ich streck die Schwerter gen Himmel
Ich seh die feindlichen Truppen, mein Blick schweift übers Fahnenmeer
Wie 'n Falke im Sturzflug tauch ich hinein, es gibt kein Erbarmen mehr
Unsere Angriffswelle - trifft wie eine Sturmflut auf des Gegners Festland
Und läutet eine Niederlage ein, die bereits von jeher feststand
Berauscht heb ich mein Wakizashi, parier' mit ihm den ersten Hieb
Konter mit einem Schwung, der seinen Helm zum Bersten trieb
Zwischen mir und deren Führer - nichts als müde Bauernsöhne,
Seelenlose Söldner, die ich ohne Anflüge von Bedauern töte
In die Flanken prescht ein Blitz zu Pferde - meine Reiterschaft
Blutrausch lässt sie Ekstasen erleben, wie es keine Geisha schafft
Doch unsere Kriegskunst ist nur ein Tropfen auf ‘nem heißen Stein
Denn das Verhältnis auf dem Feld dürfte eins zu dreißig sein
Plötzlich grollt ein Donner, ihre Schwerter spucken Flammen
Mein Gegner hüllt sich in Rauch, ich brech‘ unter dem Druck zusamm
Ich seh meinen Clan am Boden, und wie der Tod über sie hinweg rollt
Hab noch Kraft für einen Schlag und begehe rituellen Selbstmord
Zum besseren Verständnis:
Katana: Langschwert und Erbstück
Harnisch: „Ritterrüstung“ der Samurai
Hagakure: (Hinter den Blättern) => Buch und Ehrenkodex der Samurai
Banzai: Schlachtruf zu Beginn eines aussichtslosen Kampfes
Wakizashi: Kurzschwert
Geisha: ich umschreib es mal wie der Duden => „Gesellschafterin“

Meditier' zwei Stunden. Katana in den Händen - mein' Ahnen zu Ehren
Mit ihm kämpfend mein Leben zu lassen, ist für mich nicht tragisch
Im Gegenteil, ich leb' für diesen Augenblick und schnür' mein' Harnisch
Mein Wille ist felsenfest, meine Treue unbeugsam wie 'n stählender Amboß
Ich trete aus meiner Hütte. Bereit fürs Ende zähm' ich mein Schlachtross
Ich bin erfüllt, für diesen Morgen hab ich Zeit meiner Geburt trainiert,
gelernt, dass man zwar stirbt, doch nie - kämpfend bis zum Tod - verliert
Unser Untergang wird teuer erkauft, denn meine Wahl war sorgsam:
Ich mustere mein' Clan hinter mir. Jeder für sich - ein wahrer Gefolgsmann
Bin ein Samurai der alten Schule, lehrte jedem von ihnen das Hagakure
Heute erlangen wir ewigen Frieden und legendärer Sagen Ruhme
Doch genug der Worte, unsere Klingen dürsten nach Blut
und Taten sind die einzige Antwort wenn mein Fürst nach uns ruft
Zweifel ersticke ich im Keim, da ich mich der alten Werte besinne
Aus voller Kehle schallt: "Banzai" und ich streck die Schwerter gen Himmel
Ich seh die feindlichen Truppen, mein Blick schweift übers Fahnenmeer
Wie 'n Falke im Sturzflug tauch ich hinein, es gibt kein Erbarmen mehr
Unsere Angriffswelle - trifft wie eine Sturmflut auf des Gegners Festland
Und läutet eine Niederlage ein, die bereits von jeher feststand
Berauscht heb ich mein Wakizashi, parier' mit ihm den ersten Hieb
Konter mit einem Schwung, der seinen Helm zum Bersten trieb
Zwischen mir und deren Führer - nichts als müde Bauernsöhne,
Seelenlose Söldner, die ich ohne Anflüge von Bedauern töte
In die Flanken prescht ein Blitz zu Pferde - meine Reiterschaft
Blutrausch lässt sie Ekstasen erleben, wie es keine Geisha schafft
Doch unsere Kriegskunst ist nur ein Tropfen auf ‘nem heißen Stein
Denn das Verhältnis auf dem Feld dürfte eins zu dreißig sein
Plötzlich grollt ein Donner, ihre Schwerter spucken Flammen
Mein Gegner hüllt sich in Rauch, ich brech‘ unter dem Druck zusamm
Ich seh meinen Clan am Boden, und wie der Tod über sie hinweg rollt
Hab noch Kraft für einen Schlag und begehe rituellen Selbstmord
Zum besseren Verständnis:
Katana: Langschwert und Erbstück
Harnisch: „Ritterrüstung“ der Samurai
Hagakure: (Hinter den Blättern) => Buch und Ehrenkodex der Samurai
Banzai: Schlachtruf zu Beginn eines aussichtslosen Kampfes
Wakizashi: Kurzschwert
Geisha: ich umschreib es mal wie der Duden => „Gesellschafterin“