samplenahe VST

bouraque

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Das ist definitiv richtig! Blas mal fest und locker in eine Trompete, das sind Sachen der Spielweise die es am Ende realistisch erscheinen lassen

ja ich hab leider keine trompete :oops:
und nur durch leiser und lauter oder offbeat spielen (@ sandmann was ich wie gesagt immer tu, also unterscheiden sich unsere geschmäcker vielleicht doch nicht so sehr :O) verwandelt meinen billigen plastik brass preset noch nicht in einen "anteup-bläser". und das ist es was ich will, oder eben vsti's die schon von anfang an so klingen.

In deinem Beispiel spielen 3 Instrumente abgesehen von den Crashes und den Kickdrums. Ein Bass, eine Trompete und ein tiefes Brass Instrument, keine Ahnung welches.

Befasse dich mit Bläsersätzen und vor allem Spielweisen. Wenn du es genau wissen willst

http://www.amazon.de/Bläser-arrangi...=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1296952514&sr=8-1

Ein durchaus cooles Buch. Bin mehrmals dabei eingepennt, aber wer es genau wissen will :D

Ansonsten ist dein Sample leicht angezerrt wie ich oben schrieb. Hört sich frequenzmäßig für mich derbe nach Bändchenmikrofon an, wehen den abgesenkten Höhen und den präsenten Mitten. Nehm dir einen EQ der einen etwas seidigeren Klang in den Höhen hat und senke die leicht breitbandig ab.

Es ist definitiv möglich, nur ist das eben Fummelarbeit. Dazu scheint mir der Produzent von Ante Up die Bläser gelooped zu haben. Der Teufel versteckt sich immer im Detail:D

haha mal sehen, vielleicht kauf ich mir das buch ja wirklich :D

was heisst seidigeren klang in den höhen bei einem eq? und was heisst überhaupt breitbandig? :D

also ich hab das schon stundenlang ausprobiert auch mit mehreren instrumenten diesen klang zu erreichen, habs bis jetzt noch nicht hingekriegt :oops:
 

Sandmann da MC

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ja ich hab leider keine trompete :oops:
und nur durch leiser und lauter oder offbeat spielen (@ sandmann was ich wie gesagt immer tu, also unterscheiden sich unsere geschmäcker vielleicht doch nicht so sehr :O) verwandelt meinen billigen plastik brass preset noch nicht in einen "anteup-bläser". und das ist es was ich will, oder eben vsti's die schon von anfang an so klingen.



haha mal sehen, vielleicht kauf ich mir das buch ja wirklich :D

was heisst seidigeren klang in den höhen bei einem eq? und was heisst überhaupt breitbandig? :D

also ich hab das schon stundenlang ausprobiert auch mit mehreren instrumenten diesen klang zu erreichen, habs bis jetzt noch nicht hingekriegt :oops:
Wenn du von einem Billig-Plastik-Brass-Preset sprichts, solltest du dir vielleicht ein höherwertiges suchen.;)

Womit arbeitest du denn?
 

florida

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Nein das ist das selbe wie bei einer Snaredrum. Wenn du härter draufhaust wird sie nicht nur lauter, sondern auch heller, hat mehr Obertöne und ist präsenter. genaus das selbe ist es bei einer Trompete. Neben der Lautstärke musst dasnn eben einen Lowcut-Filter auf die Velocity routen. Je doller du auf deine Keyboardtasten drückst, desto weiter ist das Filter geöffnet. Oder vielleicht tut es auch eine Filterhüllkurve.

Naja, du kannst die Filtergüte Q an einem Equalizer einstellen. Das z.B. ist eine breitbandige Anhebung im Logic EQ.

EQ1-%20kleiner%20Q-Wert.jpg


Das sind schmalbandige Cuts und Boosts im neuen Logic EQ :D

bass_eq.jpg


Das deine Soundfonts nicht nach Ante Up klingen ist auch kein Wunder :D Gerade bei Bläsern bedarf es hochwertige Samples in verschiedenen Spielweisen und Velocity Stufen um ein realistisches Ergebnis zu erzielen. Zudem sind viele Bläsersamples immer "klassisch angehaucht". Das heißt ein einfaches Sample verhallt. Im Pop kommt aber kein Übermäßiger Hall vor wie in der Klassik. Zudem werden hier Spielweisen gebraucht die es in der Klassik nicht gibt, z.B. der "Fall". Im Yellow Tools Independence ist eine Classic Brass und eine Pop Brass Abteilung die beide ziemlich cool sind wie ich finde. Musste mal schauen da gabs auch eien abgespeckte Free Version von, vllt findest du darin was.

Seidig...Wie soll ich das erklären..Viele EQs klingen in den Höhen harsch, spitz, digital. Einige der EQs für die UAD klingen so wie ich meine. Aber ich bezweifele dass du eine UAD besitzt :D

EDIT: Der Waves RenEQ klingt auch ganz akzeptabel. Die SSL Sachen sind ein Hit!
 

PeterPiper0815

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Und genau wegen diesem Ganzen frickeln finde ich es irgendwie komisch einen "Sampleklang" zu emulieren. Klar kann man das machen wie florida das auch schon beschrieben hat. Man muss eben erstmal analysieren was da eigentlich für Instrumente gespielt wurden, WIE sie gespielt wurden, wie das damals aufgenommen / abgemischt wurde usw. und das dann eben "in the box" nachbasteln. Bei einer komplexen Spielweise sogar Ton für Ton. Bei nem 3 stimmigen Bläsersatz ist das dan schon was anderes wie bei nem Klaviersound (auch wenn das Klavier vielleicht komplexere Sachen spielt ist das emulieren der Spielweise mit einem Keyboard doch wesentlich einfacher).

Von den Vinylemulationen halte ich nix. Zumindest das Knacksen klingt in meinen Ohren lächerlich gegenüber dem Original. Da würde ich eher so vorgehen dass man "stille & knacksen" von ner Platte samplet und das dann (wie florida das auch schon gesagt hat) mit in das selbstgespielte "einrechnen" lässt und danach choppt. Dann sitzen die Knackser auch immer an der gleichen Stelle in den gechoppten Samples wie es ja auch der Fall ist wenn man ein Saple direkt von Platte samplet und dann choppt.

Aber wie gesagt. Mir alles zu viel Aufwand. Zumindest hatte ich bis jetzt noch nicht das Verlangen danach so Mukke zu machen. Aber jedem das Seine.

peace
 

sicky popp

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@ florida:

klar ist ein rompler ein vsti...nur halt kein klassischer snyth mit dem man eigene sound kreieren kann....

warn n bisl doof ausgedrückt....



zum thema:

das führt hier doch zu nix....jeder sollte seinen eigenen sound finden und das tut man durch austesten....samplekalng digital emulieren zu wollen halte ich auch für blödsinn.

was ich allerdings schon gemacht habe ist halt mich selber zu samplen.

also das mit vst eingespielte zu samplen, mit bitcrushern, filtern und eq zu bearbeiten. dann son bisl unsauber choppen..da kann man recht viel machen...aber sample bleibt sample....
 

bouraque

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Das deine Soundfonts nicht nach Ante Up klingen ist auch kein Wunder :D Gerade bei Bläsern bedarf es hochwertige Samples in verschiedenen Spielweisen und Velocity Stufen um ein realistisches Ergebnis zu erzielen. Zudem sind viele Bläsersamples immer "klassisch angehaucht". Das heißt ein einfaches Sample verhallt. Im Pop kommt aber kein Übermäßiger Hall vor wie in der Klassik. Zudem werden hier Spielweisen gebraucht die es in der Klassik nicht gibt, z.B. der "Fall". Im Yellow Tools Independence ist eine Classic Brass und eine Pop Brass Abteilung die beide ziemlich cool sind wie ich finde. Musste mal schauen da gabs auch eien abgespeckte Free Version von, vllt findest du darin was.

EDIT: Der Waves RenEQ klingt auch ganz akzeptabel. Die SSL Sachen sind ein Hit!

ok ich google mal nach dem zeug danke :thumbsup:

Seidig...Wie soll ich das erklären..Viele EQs klingen in den Höhen harsch, spitz, digital. Einige der EQs für die UAD klingen so wie ich meine. Aber ich bezweifele dass du eine UAD besitzt :D

ach nicht alle equalizer beeinflussen den klang auf die gleiche weise??:confused::eek:


Von den Vinylemulationen halte ich nix. Zumindest das Knacksen klingt in meinen Ohren lächerlich gegenüber dem Original. Da würde ich eher so vorgehen dass man "stille & knacksen" von ner Platte samplet und das dann (wie florida das auch schon gesagt hat) mit in das selbstgespielte "einrechnen" lässt und danach choppt. Dann sitzen die Knackser auch immer an der gleichen Stelle in den gechoppten Samples wie es ja auch der Fall ist wenn man ein Saple direkt von Platte samplet und dann choppt.

ja das mit dem originalsound samplen hab ich auch schon gemacht wenn ich das knacksen und rauschen wirklich wollte, aber darum gehts hier gar nicht so wirklich
 
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BASSpirin

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Ansonsten ist dein Sample leicht angezerrt wie ich oben schrieb. Hört sich frequenzmäßig für mich derbe nach Bändchenmikrofon an, wehen den abgesenkten Höhen und den präsenten Mitten. Nehm dir einen EQ der einen etwas seidigeren Klang in den Höhen hat und senke die leicht breitbandig ab.
Welches Instrument meinst du? Logisch erscheint mir gerade nur der Bass. Blechbläser erzeugen doch zu hohen Schalldruck für n Bändchenmic oder?
Würd mich mal interessieren, weil ich bisher noch keine Bläser mikrofoniert hab.
 

florida

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Aus Erfahrung kann ich auch nicht wirklich sprechen da ich noch nie Bläser mit einem Bändchenmikrofon aufgenommen habe. Bläser haben einen Schalldruck von über den Daumen einfach mal 140 db SPL würde ich mal sagen. Wenn ich mir mal die Grenzen der Bändchenmikros anschaue, dann liegen wir im selben Grenzbereich. Wenn der Typ mit der Trompete also nicht grad 20 cm von deinem Mikro weg ist sinkt der Schalldruck logischerweise, wobei die Artikulation des Instruments immernoch erhalten bleibt. Also wird das sicherlich machbar sein.

Ob besagter Sound jetzt tatsächlich von einem Bändchenikro aufgenommen wurde wird nur der Produzent wissen :D Den Frequenzverlauf kriegt man ja auch auf 100 anderen Wegen hin.
 

xStrikerx

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@bouraque
ganz krass gesagt: wirklich nach "echt" klingt es eigentlich auch nur, wenn es "echt" ist. vor allem in einem Fall wie "ante up", in dem das Sample eben auch schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat. es gibt zwar auch VSTs, die klassischen 60er/70er/... sound emulieren. meines Erachtens klingen die aber immer um ein Vielfaches sauberer als tatsächliche Aufnahmen von damals (du kennst z.b. mal nach dem "Fab Four"/Beatles VST bzw. Videos davon suchen, das ist ein gutes Beispiel für das, was ich meine).

Fazit also meinerseits: wenn du den Klang einer Soulsingle von 1969 haben willst, kommst du nicht drumherum eine Soulsingle von 1969 zu samplen.
 
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florida

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http://www.auditive-media.com/SampleHQVSTiFX.mp3

Yellow Tools Independence, Spectrasonics Trilogy, Sylenth 1, mehrere Waves Ren EQ + Comp + Hall, D16 Decimort, 4 x D16 Devastor, zusammegefrickeltes Sample von Störgeräuschen als Audiofile. Auf den Bläsern ein minimales Delay und ein kaum wahrnehmbarer Cubase Chorus, in der Summe ein UAD Precision Comp zum "Zusammendrücken" des kleinen Arrangements.

Alles in allem frisst das bei mir unter Cubase 4.5/ Win7 64/ 4 GB Ram/ Quad Core 67 % der VSTi Leistung.

Ich finde das kommt ans original ran, nur hab ich die Melodie höher gespielt als sie es im original ist.

EDIT: Zeitaufwand ca 3,5 Stunden, 7 Kippen, 4 Whisky Cola. ich wollt´s mal auf die Spitze treiben und hatte grad keine besseren Einfälle :D

EDIT: Die Percussion Sample kommen aus Halion. Woher die One Shots tatsächlich kamen kann ich nicht sagen dafür habe ich zu viele Samples.
 
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Prisma

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http://www.auditive-media.com/SampleHQVSTiFX.mp3

Yellow Tools Independence, Spectrasonics Trilogy, Sylenth 1, mehrere Waves Ren EQ + Comp + Hall, D16 Decimort, 4 x D16 Devastor, Sample von Störgeräuschen als Audiofile. Auf den Bläsern ein minimales Delay und ein kaum wahrnehmbarer Cubase Chorus, in der Summe ein UAD Precision Comp zum "Zusammendrücken" des kleinen Arrangements.

Alles in allem frisst das bei mir unter Cubase 4.5/ Win7 64/ 4 GB Ram/ Quad Core 67 % der VSTi Leistung.

Ich finde das kommt ans original ran, nur hab ich die Melodie höher gespielt als sie es im original ist.

EDIT: Zeitaufwand ca 3,5 Stunden, 7 Kippen, 4 Whisky Cola. ich wollt´s mal auf die Spitze treiben und hatte grad keine besseren Einfälle :D

EDIT: Die Percussion Sample kommen aus Halion. Woher die One Shots tatsächlich kamen kann ich nicht sagen dafür habe ich zu viele Samples.

Propz! Das hört sich dope an. Es wär cool wenn du noch die zwischenschritte als audio posten würdest.

@bouraque: das lied aus deinem ersten Post verwendet ein sample!
 

florida

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Die Zwischenschritte kann ich nicht posten, da ich mir die Mixersettings gespeichert habe und das Arrangement nach dem Bouncen weggeschmissen habe. Konnte ja nicht ahnen, dass das von Belangen ist.

Ich kanns ja mal etwas ausführlicher erklären.

Als erstes habe ich den Bass geschraubt. Es ist ein Sample eines akustischen Bass aus dem trilogy, man hört das an der Releasephase. Das drückt aber es fehlen ein wenig die Öbertöne und das rauhe, also kam da eine fett komprimierte Sägezahnwelle oben drüber. Die Amp Hüllkurve habe ich der des akustischen Bass angepasst. Auf dem Bass habe ich eien 24db Lowpassfilter der auf die Filterhüllkurve reagiert. Das habe ich beides auf eine Gruppe geroutet. Die habe ich wiederum leicht komprimiert und mit dem Muslitband Distortion Plug In Devastor leicht angezerrt. Auf dem Bass ist ein kleiner Hallraum.

Die Bläser habe ich aus dem Yellow Tools Independence. Das Arrangement besteht aus 3 Bläsern. 2 Trompeten die ich leicht detuned habe und einem etwas tieferen, ich meine es war ein Horn, kein Plan. Das spielt eben die tieferen Noten. Wie der Kollege oben schon sagte kam es hier auf die Velocity an, an der habe ich bestimmt ne halbe Stunde per Hand rumgefrickelt. Dann habe ich mit einem Transienten Designer den typischen Attacksound der trompeten verstärkt. Das habe ich wiederum leicht komprimiert um es etwas zu verdichten. Auf der Gruppe ist ein Decimort, Chorus, ein Delay und ein Hall - in der Reihenfolge, falls es wen interessiert.

Danach habe ich eben die 3,4 Percussion Samples dazugesetzt. Die haben einen etwas größeren Hall und sind EQmäßig etwas weiter weg, sprich ich habe die Höhen mit dem Waves Ren EQ breitbandig angesenkt. Die Mitten habe ich bei dem Crash etwas mehr reingedreht. Auch hier ist ein Decimort drauf.

Dann habe ich mir ein Störgeräusch gesamplet. habe es geschnitten, geklebt und darunter gepackt. Das habe ich krass komprimiert, Die Bässe komplett rausgeschnitten und die Höhen betont. Das läuft durch ein Distotion Plug Ins, das die Höhen hochnimmt. Dazu habe ich ein weißes rauschen mit einem hochpassfilter etwas leider darunter gelegt und wieder mit Distortion udn Bitcrusher zerschossen. Deswegen die "störenden" Höhen.

Auf der Summe habe ich 2 leichte Komporessoren. Einer mit wenig Ratio und viel Threshold und der andere etwas mehr Ratio. Der erste ist der Waves SSL Bus Comp ( den habe ich oben vergessen) der andere besagter UAD Kompressor. Vor den Kompressoren sitzt wieder ein EQ mit dem ich hauptsächlich die Mitten betone, ein kaum wahrnehmbares Distortion Plug In sowie 2 Bitcrusher. Die das Gesamtpaket ziemlich alt werden lassen. Wer es genau wissen will, es ist der D16 Decimort, ein cooles Teil!

Das war´s eigentlich schon. Das ist eben eine echte Frickelei. Und wenn man etwas alt werden lassen will, kommt es maßgeblich auf die Lautstärkeverhältnisse der Elemente im Zusammenspiel mit den richtigen EQ Einstellungen an, habe ich festgestellt. Ist auch logisch.

Es gibt bestimmt elegantere, CPU sparendere und bessere Ergebnisse, aber das war mir der logischste Weg zu diesem Sound.

Sorry ich habe etwas wichtiges vergessen. Ich habe das fertig gebouncte Wave File, etwas nach unten gepitched, mit Halion.

Jetzt haben wir´s :D
 
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bouraque

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@bouraque
ganz krass gesagt: wirklich nach "echt" klingt es eigentlich auch nur, wenn es "echt" ist. vor allem in einem Fall wie "ante up", in dem das Sample eben auch schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat. es gibt zwar auch VSTs, die klassischen 60er/70er/... sound emulieren. meines Erachtens klingen die aber immer um ein Vielfaches sauberer als tatsächliche Aufnahmen von damals (du kennst z.b. mal nach dem "Fab Four"/Beatles VST bzw. Videos davon suchen, das ist ein gutes Beispiel für das, was ich meine).

Fazit also meinerseits: wenn du den Klang einer Soulsingle von 1969 haben willst, kommst du nicht drumherum eine Soulsingle von 1969 zu samplen.

joa ich will auch nur ein bisschen näher an den sound ran als ich es im moment kann.

http://www.auditive-media.com/SampleHQVSTiFX.mp3

Yellow Tools Independence, Spectrasonics Trilogy, Sylenth 1, mehrere Waves Ren EQ + Comp + Hall, D16 Decimort, 4 x D16 Devastor, zusammegefrickeltes Sample von Störgeräuschen als Audiofile. Auf den Bläsern ein minimales Delay und ein kaum wahrnehmbarer Cubase Chorus, in der Summe ein UAD Precision Comp zum "Zusammendrücken" des kleinen Arrangements.

Alles in allem frisst das bei mir unter Cubase 4.5/ Win7 64/ 4 GB Ram/ Quad Core 67 % der VSTi Leistung.

Ich finde das kommt ans original ran, nur hab ich die Melodie höher gespielt als sie es im original ist.

EDIT: Zeitaufwand ca 3,5 Stunden, 7 Kippen, 4 Whisky Cola. ich wollt´s mal auf die Spitze treiben und hatte grad keine besseren Einfälle :D

EDIT: Die Percussion Sample kommen aus Halion. Woher die One Shots tatsächlich kamen kann ich nicht sagen dafür habe ich zu viele Samples.
:eek::eek::thumbsup::thumbsup:
das klingt ja fast genau so wie das original, mehr als ich überhaupt gedacht hätte dass es möglich ist, jetzt muss ich das nur noch selbst drauf haben^^ und die tools irgendwie kriegen...


Die Zwischenschritte kann ich nicht posten, da ich mir die Mixersettings gespeichert habe und das Arrangement nach dem Bouncen weggeschmissen habe. Konnte ja nicht ahnen, dass das von Belangen ist.

och ne jetzt sag nicht du hast es einfach gelöscht :(

ich les mir den rest noch später durch, bin erst gerade nach hause gekommen.


aber danke für die vielen antworten ihr seid mir eine echte hilfe:thumbsup:
 

bouraque

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also du hast es komplett mit vsts und effekten gemacht die ich auf fl auch hinkriege?
 

florida

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Es kommt maßgeblich darauf an dass Du weißt was du tust und wie du es hinbekommst. Ob das nun ein Waves Compressor oder ein Sonalksis oder sonst was ist.

Ich habe besagte Plug Ins gewählt weil sie den Sound nach meinem Geschmack färben und "flexibel" sind.

Wenn Du in FL VST Plug Ins laden kannst und ein wenig Geld über hast, kannst du das o.g. Setup auch kaufen und benutzen, richtig.
 
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