Russland, Polen, Ukraine und Co. - Der Osteuropa Thread (News, kein Spam!)

Wird Vladimir Vladimirovich Putin am 31.12.2022 noch leben?

  • Ja

  • Nein


Die Ergebnisse sind erst nach der Abstimmung sichtbar.

MrAeko

Administrator:in
Mitglied seit
19 Dezember 2003
Beiträge
40.063
Die Straßen Moskaus waren unterdessen wieder gesäumt von Zehntausenden Schaulustigen. "Der Tag des Sieges ist der Hauptfeiertag unseres Landes", erklärte die 64-jährige Ljudmila, die den vorbeifahrenden Militärfahrzeugen vom Straßenrand aus zuschaute. Die Parade wecke in ihr ein Gefühl der Stärke, sagte sie.

Der Blick auf die aktuelle Situation in der Ukraine, so Ljudmila, sei jedoch sehr schmerzhaft. "Es ist sehr schade, dass es so weit gekommen ist. Wir alle waren gleich. Ich habe in der Ukraine studiert, dann 40 Jahre in Russland gearbeitet. Schade ist überhaupt, dass die Sowjetunion zusammengebrochen ist", erzählt sie.

Total schade ja

Aber Putler hat wohl echt nix nennenswert Neues gesagt außer zu wiederholen, dass der böse Westen die Ukraine hochgerüstet hat um Donbass und Krim anzugreifen und dass man deshalb präventiv zuschlagen musste.

Dass ihm die beiden Gebiete nicht zustehen sparte er aus, natürlich
 

guesswhosbizzack

Platin Status
Mitglied seit
3 März 2013
Beiträge
13.047


Kriege langsam Gefühl das Putin die Ammo aufgebraucht hat. Son bisschen was braucht man ja auch zur Abschreckung und Verteidigung.

Den Krieg können beide Seiten einfach nicht gewinnen, Selenskyj hat ja schon Zugeständnisse gemacht und gesagt das man verhandeln kann wenn der Zustand vorm 24.2 wiederhergestellt ist. Da müssen jetzt einfach mal ernsthafte Gespräche stattfinden.
 

Brave Digger

Platin Status
Mitglied seit
24 September 2017
Beiträge
2.980
Hatten bestimmt die Sorge, dass ein Saboteur im Cockpit eine Bombe auf Putins Kopf wirft

Oder ein eingeschleuster Ukrainer eine Stinger abfeuert lel
 

guesswhosbizzack

Platin Status
Mitglied seit
3 März 2013
Beiträge
13.047
Rund ein Drittel der Menschen in Deutschland lehnt eine Reise von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in die Ukraine ab. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für den Spiegel. 35 Prozent der Teilnehmer sprachen sich gegen den Besuch von Scholz aus. 49 Prozent bejahten die Reise.

Dabei zeigte sich ein deutlicher Unterschied zwischen Ost- und Westdeutschen. Im Westen sprachen sich 53 Prozent für eine Reise des Bundeskanzlers in die Ukraine aus. 15 Prozent gaben an, unentschieden zu sein – und nur 32 Prozent lehnten eine Reise ab.

Dagegen sind die Mehrheitsverhältnisse in den ostdeutschen Bundesländern umgekehrt. Hier sprachen sich 49 Prozent gegen eine Reise in die Ukraine aus, 16 Prozent zeigten sich unentschieden und nur 35 Prozent gaben an, der Kanzler solle in die Ukraine fahren.

@Brave Digger was läuft da falsch bei euch
 

--Cha\/ezz--

Moderation
Supporter:in
Mitglied seit
31 Oktober 2002
Beiträge
45.523
Ganz interessanter Thread.


a) beide Seiten haben Gelände gewonnen. Russland wohl eine strategisch wichtige Position der Ukrainer im Donbass.

B) es gab einen Kampf um die Schlangeninsel.

 

MrAeko

Administrator:in
Mitglied seit
19 Dezember 2003
Beiträge
40.063
0DA4C8FB-E287-4FF8-B483-D88CF87D1C78.jpeg Hier noch 1 Interview mit based Robbie Habeck, Kanzler im Schatten

Fand seine Aussagen zu Habermas, Schwarzer, Pazifismus, Waffen und dem allseits (auch hier) beliebten Vorwurf der Kriegstreiberei gut.
 
Zuletzt bearbeitet:

RaketenAlfred

Gold Status
Mitglied seit
5 Juli 2018
Beiträge
1.789
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/ukraine-mariupol-141.html
Die Kritik an der ukrainischen Regierung wird mit jeder Stunde, die die Männer näher an ihren Tod rücken, unverhohlener. "Schade, dass uns ständig gesagt wird: 'Morgen helfen wir euch!' So war es im März, im April und im Mai", sagt der stellvertretende Kommandeur des Asow-Regiments Swjatoslaw Palamar.
Passiert sei jedoch nichts. Man sei alleingelassen worden. Die ukrainische Regierung hat sich bisher nicht zu diesen Vorwürfen geäußert.
Präsident Wolodymyr Selenskyj gibt an, militärisch könne man den Männern nicht mehr helfen. Diplomatisch versuche er alles. Und Präsidentenberater Oleksij Arestowytsch wird bei seiner allabendlichen Diskussion mit dem russischen Anwalt Mark Feygin ausfällig: "Diese ganzen scheiß, ehrenlosen Wichser, die über das Thema spekulieren. Die meinen, es gäbe eine militärische Lösung, aber die Regierung wolle nicht!", flucht er.
 

Cuvo

Platin Status
Mitglied seit
29 März 2019
Beiträge
4.718
lol hat dieser Alexander Kluge ernsthaft gesagt, dass die Kapitulation der Wehrmacht weiteren Tod verhindert hat? Manchen Leuten ist auch echt kein Take zu dumm. Das weiß markierte sind die Gebiete die die Achse am 1. Mai 1945 noch kontrolliert hat. Die Nachfolgeregierung von Dönitz in Holstein war zu dem Zeitpunkt vom Großteil des Gebiets abgeschnitten, nahezu alle großen deutsche Städte lagen in Schutt und Asche. Mal ab davon, dass der Obermufti sich schon umgebracht hatte, die Hauptstadt gefallen war und bereits Millionen Menschen gestorben waren, wollte Dönitz ja sogar erst eine Teilkapitulation im Westen verhandeln. Netterweise hat er dann auf die heroische Inszenierung der Niederlage verzichtet.

1024px-1945-05-01GerWW2BattlefrontAtlas.jpg


Dass einzelne Wehrmachtsangehörige Befehle verweigert haben und in manchen Städten noch schlimmeres verhindert haben, ist ja richtig. Aber wo ist das bitte zu vergleichen mit der Situation der Ukraine, die den Angriff auf die Hauptstadt sogar zurückgeschlagen haben und deren Krieg noch nicht im Ansatz so aussichtslos ist wie der der Wehrmacht?! Hätte die Wehrmacht 2 Jahre früher kapituliert, wäre es vielleicht was anderes, aber gerade da haben die Deutschen ja bis zur letzten Minuten gekämpft.

ukraine.JPG
 

DaSam8

Platin Status
Mitglied seit
9 Oktober 2020
Beiträge
2.287
https://www.n-tv.de/politik/Ruecktrittswelle-von-Gouverneuren-in-Russland-article23322954.html

Innerhalb weniger Stunden geben fünf russische Gebietschefs bekannt, dass sie zurücktreten oder sich nicht mehr zur Wiederwahl aufstellen lassen wollen. Offiziell geben sie ihr Alter und lange Amtszeiten an. Viele sehen darin aber eine Auflehnung gegen Putin oder einen Befehl von ganz oben.

In Russland hat eine ungewöhnliche Rücktrittswelle von regionalen Gouverneuren für Aufsehen gesorgt. Im Laufe des Tages erklärten innerhalb weniger Stunden insgesamt fünf Gebietschefs in verschiedenen Landesteilen, entweder zurückzutreten oder nicht zur Wiederwahl antreten zu wollen. Als erste verkündeten Sergej Schwatschkin aus dem sibirischen Tomsk und sein Kollege Igor Wassiljew aus dem rund 1000 Kilometer nordöstlich von Moskau gelegenen Kirow ihre Rücktritte. Dann folgten die Chefs von Saratow und der autonomen Republik El Mari. Der Gouverneur des Gebiets Rjasan, Nikolai Ljubimow, wiederum erklärte, nicht für eine zweite Amtszeit kandidieren zu wollen. Insgesamt besteht Russland aus mehr als 80 sogenannten Föderationssubjekten - das sind etwa Gebiete und autonome Republiken.
Als offizielle Begründung für ihre Rücktritte nannten die einzelnen Gouverneure unter anderem ihr Alter oder sie verwiesen auf recht lange Amtszeiten, die bereits hinter ihnen lägen. Bei vielen Bürgern aber sorgte die Rücktrittswelle für Verwunderung und auch Spekulationen. Im Nachrichtendienst Telegram fragten sich mehrere Nutzer, ob die Gebietschefs möglicherweise den seit zweieinhalb Monaten andauernden Krieg gegen die Ukraine und die wirtschaftlichen Folgen für Russlands Provinzen nicht länger mittragen wollten.
Durch die Sanktionen des Westens haben sich viele Unternehmen aus Russland zurückgezogen. Menschen verlieren massenhaft ihre Beschäftigung. Diese Welle könne in der aktuellen Situation ein Anzeichen dafür sein, dass das Schiff ins Kentern gerate und die "Ratten wohl lieber von Bord gingen", meinte der russische Politologe Abbas Galljamow.
Andere spekulierten, dass die fünf Politiker sich eventuell nicht loyal genug gegenüber dem Kreml verhalten hätten und nun auf Entscheidung von ganz oben ihre Posten räumen müssten. Einige Menschen zeigten sich besorgt, dass Präsident Wladimir Putin in den betroffenen Regionen vielleicht eine Teilmobilmachung plane, um die stockenden Kämpfe in der Ukraine zu verstärken. Sie argumentierten, es könne sein, dass die Gouverneure für den dann in der Bevölkerung aufkommenden Unmut nicht die Verantwortung tragen wollten. Belege für diese Vermutungen gab es aber bislang nicht.
Quelle: ntv.de, ysc/dpa
:emoji_thinking:
 
Oben Unten