Russland, Polen, Ukraine und Co. - Der Osteuropa Thread (News, kein Spam!)

Wird Vladimir Vladimirovich Putin am 31.12.2022 noch leben?

  • Ja

  • Nein


Die Ergebnisse sind erst nach der Abstimmung sichtbar.

Lanedu

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hahaha was ist das? Wieder mal gedankliche Masturbation?

Russland wird NIEMALS seine Nukes aufgeben. Genau so wenig wie Nordkorea.
Ganz egal welche Sanktionen der Westen verhängt. Nach den amerikanischen Interventionen in den letzten 30 Jahren wird keine Atommacht der Welt auf ihre Waffen verzichten. Russlands Angriff auf Ukraine legitimiert doch nur weiter den Besitz von Atomwaffen zum Selbstschutz. Diesen Krieg hätte es nie gegeben, wenn Ukraine nicht auf Ihre Atomwaffen verzichtet hätte.
 

wild-vandal

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hahaha was ist das? Wieder mal gedankliche Masturbation?

Russland wird NIEMALS seine Nukes aufgeben. Genau so wenig wie Nordkorea.
Ganz egal welche Sanktionen der Westen verhängt. Nach den amerikanischen Interventionen in den letzten 30 Jahren wird keine Atommacht der Welt auf ihre Waffen verzichten. Russlands Angriff auf Ukraine legitimiert doch nur weiter den Besitz von Atomwaffen zum Selbstschutz. Diesen Krieg hätte es nie gegeben, wenn Ukraine nicht auf Ihre Atomwaffen verzichtet hätte.

Ja aber man wird doch nochmal träumen dürfen
 
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Jedes Land hat per Völkerrecht ein Recht auf Selbstverteidigung, weshalb demilitarisierung per se ein illegitimes Ziel ist und einer der Gründe war, weshalb die Verhandlungen zwischen Russland und Ukraine scheiterten.

Das Ziel sollte es nicht sein, es den Russen irgendwie heimzuzahlen, sondern die zukünftige Demokratisierung des russischen Systems anzustreben. Deutschland ist doch das beste Beispiel dafür, wie man falsch (ww1) und wie man richtig (ww2) mit einem Kriegsverlierer umgeht.
 

Lanedu

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Klar wäre es wünschenswert, wenn ein korrupter Mafia Staat wie Russland keine Nukes besitzt. Erreichen könnte man es derzeit nur mit Gewalt. Dieser Besitz von Atomwaffen ist sowohl in der Politik als auch in der Gesellschaft tief verankert. Sie leben doch von dem Image „Genug Atomwaffen um die Welt zu zerstören“.
Wirtschaftliche Sanktionen helfen da nur sehr eingeschränkt.

Jedes Land hat per Völkerrecht ein Recht auf Selbstverteidigung, weshalb demilitarisierung per se ein illegitimes Ziel ist und einer der Gründe war, weshalb die Verhandlungen zwischen Russland und Ukraine scheiterten.

Das Ziel sollte es nicht sein, es den Russen irgendwie heimzuzahlen, sondern die zukünftige Demokratisierung des russischen Systems anzustreben. Deutschland ist doch das beste Beispiel dafür, wie man falsch (ww1) und wie man richtig (ww2) mit einem Kriegsverlierer umgeht.

Stimme ich absolut zu. Problem dabei, Deutschland war aber auch besetzt bzw. politisch total fremdbeeinflusst. Sowohl im Westen als auch im Osten. Diesen Einfluss auf Russland zu haben wird schwierig, wenn Putin und Co. innerhalb von Russland an der Macht bleiben.
 

BuddyHolly

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Chasen

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Medwedew vergleicht Bundestag wegen Waffen-Entscheidung mit Nazi-Zeit

13.12 Uhr: Russlands ehemaliger Präsident Dmitri Medwedew hat den Bundestag wegen der Zustimmung zur Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine mit Nazi-Deutschland verglichen. »Offenbar lassen den deutschen Abgeordneten die Lorbeeren ihrer Vorgänger keine Ruhe, die im vergangenen Jahrhundert unter anderem Namen im deutschen Parlament saßen«, schrieb der Vizechef des russischen Sicherheitsrats am Donnerstag im Nachrichtenkanal Telegram. »Das ist traurig für das Parlament. Es wird traurig enden.«

Wie bereits erwähnt, sollte er einmal Putin folgen wird es nicht besser. Gehe inzwischen auch schon davon aus, dass wir uns auf unabsehbare Zeit in einem Konflikt mit Russland befinden werden. Möge er in unseren Breitengeraden nicht militärisch sein.
 

Cuvo

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Die russischen Atombomben sind mittelfristig schon ein interessantes Thema. Wenn man davon ausgeht, dass die Russische Föderation früher oder später auseinanderbricht, wird es schon spannend sein was damit passiert. Dieses Land wird ja eigentlich nur von seinem Militär und der putinschen Politik zusammengehalten, die das Land auf Moskau zentriert hat.

Die jetzigen Sanktionen und der Krieg verschärfen das sicher, wenn sie solange anhalten, aber es wird ohnehin sehr spannend, was passiert, wenn Putin eines Tages abtritt oder stirbt. Soweit man weiß, gibt es da ja keinen designierten Nachfolger und selbst wenn, ist es natürlich fraglich, wie nahtlos der Übergang laufen wird.

Auch wenn alle Opposition ausgeschaltet ist und das Land offenbar auf strammen Weg in den Totalitarismus ist, unrealistisch ist es nicht, dass Gebiete wie Tatarstan und Tschetschenien eines Tages einen neuen Versuch unternehmen aus dieser Föderation auszubrechen oder wenigstens einen echten Föderalismus zu erzwingen, wenn sie die Möglichkeit haben. Das wäre dann notwendigerweise mit Reformen verbunden. Und wenn das passiert, könnten auch andere Gebiete nachziehen. Dass der ferne Osten z.B. für immer seine Orientierung in Moskau sucht, sicher auch fraglich.
 

wild-vandal

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Jedes Land hat per Völkerrecht ein Recht auf Selbstverteidigung, weshalb demilitarisierung per se ein illegitimes Ziel ist und einer der Gründe war, weshalb die Verhandlungen zwischen Russland und Ukraine scheiterten.

Das Ziel sollte es nicht sein, es den Russen irgendwie heimzuzahlen, sondern die zukünftige Demokratisierung des russischen Systems anzustreben. Deutschland ist doch das beste Beispiel dafür, wie man falsch (ww1) und wie man richtig (ww2) mit einem Kriegsverlierer umgeht.

Kann man nicht vergleichen. Deutschland war komplett zerstört und zurück auf 0 gesetzt. Das wird mit Russland nicht passieren (z.T. leider).
 
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