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Wird Vladimir Vladimirovich Putin am 31.12.2022 noch leben?

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WuTangforever

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Huge Russian convoy north-west of Kyiv, images show​

Satellite images taken on Monday show a Russian military convoy north of Kyiv that stretches for about 40 miles (64 km) in an area north-west of Kyiv. It is substantially longer than the 17 miles (27 km) reported earlier in the day, according to the US company Maxar.


Die nächsten Tage werden für Kiew sehr bedenklich.
Selbst wenn das nur 4 Fahrzeuge pro 100 Meter wären, wären das 2.500 Fahrzeuge.

Interessante militärische Einschätzungen eines Geheimdienstlers zur nahenden Situation von Kiew in der FAZ:

Nach Auffassung von Militär- und Geheimdienstfachleuten bereiten die Russen einen Großangriff auf Kiew vor, mit dem der Krieg eine neue Stufe der Gewalt und Zerstörung erreichen wird. „Die Russen glauben wahrscheinlich, dass die ukrainische Verteidigung zusammenbricht, wenn sie Kiew einnehmen“, sagte ein leitender westlicher Geheimdienst-Vertreter am Dienstag der F.A.Z. Er fügte hinzu: „Das könnte eine Fehlkalkulation sein.“ Es wäre nicht die erste, seit der Überfall am Donnerstag voriger Woche begann.
In den ersten Tagen des Krieges sind die Russen mit leichten Einheiten Richtung Kiew vorgestoßen, Militärs sprechen von „Speerspitzen“. Sie brachten die entscheidenden Straßen und Knotenpunkte westlich und östlich des Dnepr rasch unter ihre Kontrolle. Allerdings ging den Fahrzeugen schneller der Sprit aus, als Tankwagen nachkamen. Und sie wurden keineswegs als Befreier willkommen geheißen, sondern – je näher sie Kiew kamen - mit Panzerfäusten. Dabei erlitten die Truppen erhebliche Verluste an Material und Personal.

Hinzu kam, dass auch die Luftlandeoperation am Flughafen Antonow dilettantisch verlief. Russische Spetsnaz-Kräfte versuchten das Gelände einzunehmen – und wurden immer wieder von ukrainischen Spezialkräften zurückgeworfen. In einer riskanten Operation, über die westliche Militärs verständnislos den Kopf schütteln, wurden Fallschirmjäger eingeflogen, obwohl die Russen noch gar nicht die Kontrolle über den Luftraum hatten. Dabei wurden nach Geheimdiensterkenntnissen ein oder sogar zwei Iljuschin-76 abgeschossen, mit jeweils bis zu 225 Mann an Bord.

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29 Hubschrauber, 191 zerstörte Panzer, fünf Luftverteidigungssysteme und zwei Kriegsschiffe​

Nach Angaben der ukrainischen Regierung sind bisher mehr als 5000 russische Soldaten gefallen, verwundet oder gefangen genommen worden. Diese Größenordnung wird von westlichen Diensten für plausibel gehalten, der Geheimdienstmann spricht von „signifikanten Verlusten“ der Russen. Nur zum Vergleich: Die Russen hätten dann in fünf Tagen ungefähr so viele Soldaten verloren wie die Amerikaner in acht Jahren im Irak. Außerdem berichtet die ukrainische Regierung über 46 abgeschossene Flugzeuge, 29 Hubschrauber, 191 zerstörte Panzer, fünf Luftverteidigungssysteme und zwei Kriegsschiffe. Diese Zahlen können im einzelnen nicht verifiziert werden, würden aber in etwa ins Bild passen. In sozialen Netzwerken kursieren zahlreiche Videos, die zerstörte Verbände und Abschüsse dokumentieren, auch wenn nicht alle authentisch sind.
Diese beträchtlichen Verluste haben nun zu einer taktischen Anpassung geführt. Das war am Montag schon in der zweitgrößten Stadt Charkiw zu sehen, die unter Artilleriefeuer gerät, das auch Wohngebete traf und nach ukrainischen Angaben Dutzende Menschen tötete. Es setzte sich am Dienstagmorgen fort, als zwei Marschflugkörper mit großen Sprengköpfen auf dem Platz der Freiheit im Zentrum einschlugen, dem größten öffentlichen Platz des Landes. Andernorts wurde international geächteter Streumunition eingesetzt – Tausende kleine Sprengsätze, die auf einer größeren Fläche detonieren. Das ist dokumentiert durch nicht explodierte „Bomblets“, die ihrerseits eine Gefahr darstellen.
Bei Belgorod, zehn Kilometer von der Grenze zur Ukraine entfernt, wurde zudem ein TOS-1-Raketenwerfer mit thermobarischen Sprengköpfen gesichtet. Diese Vakuumbomben haben verheerende Wirkung, ihre Druckwelle zerstört alles im Umkreis von bis zu 300 Metern. Nach Angaben des Geheimdienstlers wurden sie noch nicht eingesetzt, entgegen manchen ukrainischen Berichten. Aber er warnt: „Die Zahl der zivilen Opfer wird steigen, nicht nur, weil die Russen in dicht bevölkerte städtische Umgebung hineingehen, sondern auch weil sie in den vergangenen 48 Stunden zu Waffen gegriffen haben, deren tödliche Kraft und Streuwirkung viel größer ist.“ Es werde daher auch immer mehr Kriegsverbrechen geben. Aus diesem Grund hat der Internationale Strafgerichtshof am Montag Ermittlungen dazu aufgenommen.
Der Geheimdienst-Mann erwartet nicht, dass die russischen Truppen sofort ins Zentrum von Kiew vorstoßen. Denn dort wären die Panzer leichte Ziele. Zunächst sei mit massiven Angriffen auf die ukrainischen Verteidigungsstellungen am Stadtrand zu rechnen: mit Bomben, die von Kampfflugzeugen abgeworfen werden, mit Raketen und mit schwerer Artillerie. All das dürfte das Bild des Krieges in den nächsten Tagen prägen – eines weit brutaleren Krieges als bisher. Die russischen Streitkräfte kehren damit zu ihrem traditionellen Kampfmuster zurück, das auf überlegener Feuerkraft und geringer Präzision beruht. Die Kolonne vor Kiew dokumentiert, dass die kleinen, beweglichen taktischen Bataillonsgruppen jetzt zu Großverbänden massiert werden. Werden sie die ukrainische Hauptstadt in Schutt und Asche legen? In den Außenbezirken ist das zu befürchten, im historischen Zentrum rechnet der Geheimdienstler eher nicht damit. Er verweist darauf, dass Kiew, dass die Kiewer Rus in Putins Narrativ einer einheitlichen russischen Nation zentral sei. Es könne daher nicht in seinem Interesse sein, das alles zu zerstören. Allerdings, fügt er hinzu, der russische Präsident habe bisher „kein großes Maß an Rationalität gezeigt“.
 

Shayṭān

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Ich befürchte, dass das noch richtig, richtig übel werden wird. Wenn die echt das ganze Arsenal da auspacken…
 

DaSam8

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ripuli

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edit: man achte auf die truppen-richtungen im süden. angriffe auf moldawien sind also schon in planung.


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SirJackson

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Sorry, was ein quatsch. Wo soll auch diese Aussage hinführen? Ist das für Likes oder bestätigst du damit nur die eigenen Vorurteile oder warum schreibt man so einen kurzsichtigen Quatsch? Eigentlich auch egal, ist nicht das richtige Thema.

Soll ich dir jetzt 23 verschiedene Quellen um die Ohren hauen?

Denke das lassen wir tatsächlich, denn das artet nur aus. Wenn du wirklich - wirklich - deutlich machen willst, dass das nicht stimmt, dann kann ich darüber nur mit dem Kopf schütteln.

Da zähle ich Berlin übrigens leider Gottes sogar dazu.
 

ripuli

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den familien zu hause zeigen, dass die soldaten nicht auf einer übung sind, sonder in der ukraine. die familien sollen dann innerländisch druck machen, dass dietruppen nach hause geholt werden.

oder so.

e: also ich bin jetzt nicht so fit, was die durchschnittliche russische familie angeht. aber nehmen wir mal an, dass es da neben mutter und vater noch ein geschwister gibt und noch 2 lebende großeltern. weiterhin soll gelten, dass von den 120k 85% aus einmaligen familien kommen (also 15% haben verwandte in den dort eingesetzten truppen. ich denke das ist eine brauchbare schätzung).
also 102.000 familien zuhause, die nicht nur aus der oben genannten struktur bestehen, sondern auch noch verwandte 2. grades beinhalten (onkel, tante, cousins). nehmen wir also erweitert an, dass es im direkten umfeld des soldaten 10 familien mitglieder gibt. heißt also im "idealfall" >1mio aufgebrachte bürger. sollte ordentlich zündstoff geben in den russischen städten.
unbeachtet sind hier freunde und bekannte
 
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