jop ein großteil der linken partei blamiert sich grad bzw sie halten ganz die klappe, weil sie merken, dass ihre außenpolitischen russland positionen grad nicht beliebt sind oder sie einsehen, dass sie komplett naiv waren
aber bin dennoch skeptisch bei den 100 milliarden die auf einmal dann doch da sind und ihren letztendlichen nutzen
der krieg wird sich doch sehr wahrscheinlich auf die ukraine beschränken oder glauben hier tatsächlich welche, dass im nächsten monat die nato partner polen, tschechien oder geschweige denn deutschland angegriffen werden? zudem kommt hinzu, dass russland nach dem ukraine krieg doch schwächer ist als vorher oder nicht? die eigene wirtschaft wurde komplett gefickt, man hat sich zum vasallen chinas gemacht und muss hoffen, dass wenigstens die ihre rohstoffe annehmen und man hat den gesamten westen gegen sich aufgebracht
wo ist da die langfristige militärische bedrohung? wenn russland atomwaffen benutzt ist es eh over für beide seiten auch wenn man vorher 400 milliarden investiert
vllt übersehe ich aber auch offensichtliche argumente also ergänzt mich gerne
Sicher ist das sehr wahrscheinlich, dass Russland erstmal nach dem Krieg unabhängig vom Ausgang militärisch und wirtschaftlich deutlich schwächer dasteht. Aber es geht ja nicht nur um die aktuelle Situation sondern auch um die langfristige Perspektive. Und da haben wir aktuell ein Putin-geführtes Russland, das sein wahres Gesicht entblößt hat und es deutet wenig darauf hin, dass sich etwas in Russland ändern wird. Im Gegenteil wurde mit dem Einmarsch die Büchse der Pandora geöffnet und Russland hat nun auch keinen Grund mehr dafür, sich als friedlicher demokratischer Staat auszugeben, der lediglich sicherheitspolitische und keine territorialen oder andersgearteten Interessen in Europa vertritt.
Sicher, wenn es zu einem Atomkrieg kommen würde, wäre alles aus, aber selbst Putin würde diesen Schritt kaum wagen. Und wenn Konflikte ausgetragen werden und Putin weiterhin expansive Interessen wahrnimmt, ist es doch besser, eine militärische, nicht-atomare Drohkulisse zu haben, als nur eine Abschreckung mit Atomwaffen.
Stell dir vor, die NATO verfügte über kein nennenswertes Verteidigungspotential abgesehen von Atomwaffen, Russland jedoch schon.
Dann könnte Putin etwa auch noch das Baltikum angreifen wollen (das ist natürlich rein hypothetisch und unwahrscheinlich, aber nur zur Verdeutlichung). Die NATO könnte dann meinen, dass das Baltikum einen Atomschlag nicht wert ist, hätte dann aber auch keine konventionellen Waffen, um sich zu verteidigen. Dies wüsste natürlich Putin und könnte dort einmarschieren, in dem Bewusstsein, dass die NATO nichts unternehmen könnte, ohne einen Atomkrieg zu riskieren. Nach dem Baltikum könnten weitere Länder folgen.
Das Verfügen über eine Abschreckung, die schreckliche Folgen hat und zur Auslöschung der Welt führen kann (Atomkrieg) und eine Abschreckung, die schreckliche, aber nicht ganz so verheerende Folgen (konventioneller Krieg) hat, ist besser, als wenn man nur über erstere verfügt.