Russland, Polen, Ukraine und Co. - Der Osteuropa Thread (News, kein Spam!)

Wird Vladimir Vladimirovich Putin am 31.12.2022 noch leben?

  • Ja

  • Nein


Die Ergebnisse sind erst nach der Abstimmung sichtbar.

shawnkemp

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Europa sollte auch den Umgang mit der Schweiz ordentlich überdenken.
Die ach so "neutrale" Schweiz die ständig an der Kriminalität und an den Verbrechen jeglicher Art sich dumm und dämmlich verdient, sollte auch Konsequenzen zu spüren bekommen. Dort wird den kriminellen eine Plattform geboten die unfassbar gegen jedes Vorgehen der EU ist.
Das war so geil damals, zack zack. Pls do it again...

Aufgrund massiver Drohungen der USA, elf Schweizer Banken wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung strafrechtlich zu verfolgen, stimmten der Ständerat und der Nationalrat im März 2012 sogenannten Gruppenanfragen nach dem US-amerikanischen Foreign Account Tax Compliance Act (FATCA) zu. Am 12. Juni 2013 nahm der Ständerat mit 24 zu 15 Stimmen bei 2 Enthaltungen die sogenannte «Lex USA» an.[16] Seit Juni 2014 leistet die Schweiz Amtshilfe, wenn sich eine Anfrage der USA auf eine Gruppe von sonst namentlich nicht genannten Personen bezieht und ein Verdacht mit speziellen „Verhaltensmustern“ begründet wird. Die betroffenen Banken geben dann die Namen der Verdächtigen preis.[17][18]
 

82÷81

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realität ist, dass in diesen zeiten keiner bock hat sich mit deiner paranoia auseinanderzusetzen, sorry. deine takes hier im thread sind in ordnung, einfach weitermachen und versuchen, dinge weniger persönlich zu nehmen.
Die Russen erklären der Ukraine den Krieg, aber ich bin paranoid?
Mein Beitrag war absolut in Ordnung und es gibt keinen Grund ihn zu löschen
Nur weil ich durch unser friedliches Europa nicht vollkommen verblendet bin, bin ich noch lang nicht paranoid
Ist klar, dass besonders Personen aus Deutschland, Österreich da ne andere Meinung haben, die Realität ist aber das, was gerade geschieht.
Natürlich wird man hierzulande völlig anders sozialisiert, nie wieder Krieg zu fördern, während es in den 75 Jahren keine Sekunde gab, in dem es nicht irgendwo auf der Welt Krieg gab, ist die Realität
Und diese Forderung beschränkt sich doch ohnehin auf das eigene Land, und ich bin da ganz dabei.

Wie gesagt, waren die Diamanten ein F*** dich an Bagabi und deine Rechtfertigung ein Witz...

In diesem Zeiten habe niemand Bock sich mit meiner "Paranoia" auseinandersetzen....tzzz lieber paar fröhliche vibes und Schwachsinn verbreiten...

Ich kann hier nicht Mal diskutieren, also bitte ich dich mit sofort Perma zu geben, andernfalls werde ich anders darum bitten

Weshalb soll ich sone scheiße akzeptieren und mir den letzten Funken selbstrespekt rauben lassen?


Ein schlechteres Ende als das von Pocahontas 2

Zumindest muss ich nicht mit psychotikern wie @Mxyzptlk einschlagen, der aus Prinzip jeden meiner Beiträge disliket,
Wenigstens muss ich mich nicht von mods im Rausch der Macht so behandeln lassen

Wenigstens bin ich pseudomods wie moody moony los, bei dem Vorfall geht's mir nicht um diese fucking Punkte, sondern wie man als mods hier allgemein reagiert und keiner der erfahrenen mods Mal den Praktikanten zurechtweist

Also Bann mich, ich komme nie wieder, glaub mir

Ihr seid mich los und einige hier sollen sich F****n gehen...der Akt der Zensur ist beschämendwert und geht zu weit...ganz wie Russland.....Forum hat mir ja gezeigt, was es von mir halt, also scheiß drauf
 

friday

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Erläutere mal den Punkt „fanatische Kriegstreiberei“ bitte. Von wem soll die ausgehen und wo siehst du die ?

klar, gerne: sie geht von social media und hier im thread aus, und an diesen orten sehe ich sie auch. und von regierungen ist ein shift in der rhetorik zu spüren, von "land x unterstützt" über "EU unterstützt" hin zu "nato unterstützt".

durch die tendenziöse berichterstattung wird sich eine realität zurechtgeschustert, in der man besten gewissens so richtig draufhauen kann, es kann gar nichts schiefgehen. atombomben? ach was, das würde der (auf der vorigen seite noch als "loco" bezeichnete) putin niemals tun. zivilverluste in der ukraine? ach was, die gewinnen doch! haben alle molotovs gebastelt!
 
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also bitte ich dich mit sofort Perma zu geben, andernfalls werde ich anders darum bitten
Aeko behält sich die nukleare Option vor
Die amis haben nicht mal Respekt vor Europa, für die sind wir Poorope, die denken wir sind arme Lutscher und ein Relikt aus der Vergangenheit
Will ich gar nicht bestreiten. Diese Haltung spiegelt sich ja auch in Bezeichnungen wie "Good old Europe" wider.

Ich meinte das eher im Sinne von, Europa ist der Traum für die meisten Amis, auch wenn sie es selbst nicht wissen. Für die 50-ish Millionen Amis die auf Food Stemps angewiesen sind, wäre die DDR schon ne Traumvorstellung.
 

O.Gebannter.

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klar, gerne: sie geht von social media und hier im thread aus, und an diesen orten sehe ich sie auch. und von regierungen ist ein shift in der rhetorik zu spüren, von "land x unterstützt" über "EU unterstützt" hin zu "nato unterstützt".

durch die tendenziöse berichterstattung wird sich eine realität zurechtgeschustert, in der man besten gewissens so richtig draufhauen kann, es kann gar nichts schiefgehen. atombomben? ach was, das würde der (auf der vorigen seite noch als "loco" bezeichnete) putin niemals tun. zivilverluste in der ukraine? ach was, die gewinnen doch! haben alle molotovs gebastelt!
Bro, die Ukrainer leisten in Teilen nunmal Widerstand und da einfach nur zuzusehen, wäre nunmal feige und falsch.
Wenn die Russen einst irgendwo einmarschiert sind, dann wurde die Gegenseite stets von der NATO mit Waffen beliefert und natürlich auch andersrum. Warum sollten die Russen darin heute ein größeres Problem sehen, oder da besonders allergisch drauf reagieren? Das war im kalten Krieg Business as usual, insofern verstehe ich die Bedenken bezüglich Waffenlieferungen nicht wirklich.
Mag sein, dass er a waffen hat, aber was soll ich damit anfangen? Sollen wir uns erpressen lassen?
 

MrAeko

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klar, gerne: sie geht von social media und hier im thread aus, und an diesen orten sehe ich sie auch. und von regierungen ist ein shift in der rhetorik zu spüren, von "land x unterstützt" über "EU unterstützt" hin zu "nato unterstützt".

durch die tendenziöse berichterstattung wird sich eine realität zurechtgeschustert, in der man besten gewissens so richtig draufhauen kann, es kann gar nichts schiefgehen. atombomben? ach was, das würde der (auf der vorigen seite noch als "loco" bezeichnete) putin niemals tun. zivilverluste in der ukraine? ach was, die gewinnen doch! haben alle molotovs gebastelt!
Ist ein emotionales Thema, keine Frage.

Aber man darf dabei nicht vergessen dass es sich dabei um einen unrechtmäßigen Angriffskrieg seitens Russland handelt, der zurecht von der Mehrheit der westlichen demokratischen Regierungen verurteilt wurde. Die Sanktionen sind nötig, können die Ukraine aber nicht retten, das wissen alle mittlerweile. Die Ukrainer kämpfen um ihre Heimat und ihr Land und werden umgebracht. Selbstverständlich klammert man sich da dann an gute Nachrichten, das ist für mich das normalste der Welt. Ebenso wie es normal ist, dass man in dem Fall für den Underdog ist und gegen den Aggressor. Man freut sich, dass die Ukrainer, denen man keine Chancen ausgerechnet hatte, Erfolge feiern, also weniger krass verlieren als gedacht. Am Verlieren sind sie trotzdem. Das wird hier aber auch niemand bestreiten.

Und vor allem: niemand, absolut niemand, kann garantieren dass es für sie unbedingt besser aussähe wenn sie sich kampflos ergeben hätten. Die Berichte über angebliche Todeslisten und Konzentrationslager mögen, weil sie aus westlichen Kreisen kommen, wie Propaganda wirken. Aber was ist wenn was dran ist? Würdest du dich ergeben wenn du das hörst, in der Hoffnung dass es nicht stimmt, bei der Geschichte die Putin hat und bei all den Infos, die man über seinen Umgang mit Widerstand etc. hat? Ich bezweifle es.

Es ist für mich völlig unverständlich, wie man angesichts dieser Tatsache ernsthaft darüber reden kann dass es falsch ist, sie in diesem Kampf zu unterstützen weil das mehr Menschenleben kostet. Die haben sich diesen Krieg nicht ausgesucht, aber sie kämpfen ihn. Dass es im Krieg Tote gibt ist unvermeidlich, aber diese Entscheidung hat Putin getroffen, nicht die Ukrainer.

Den Preis zahlen wir alle auf die ein oder andere Art und Weise, aber ihm aufgrund seiner Drohgebärden freie Hand zu lassen ist definitiv das falsche Signal, Atombombe hin oder her. Und wenn er diese Option zieht dann wird sich alles für uns alle ändern. Es klingt zynisch, aber es wäre nicht das erste Mal und am Ende haben wir es ohnehin nicht in der Hand.

Ganz abgesehen davon gibt es die Forderungen, die EU solle sich militärisch aufrüsten um gegen die aus dem Systemkampf mit den Autokraten hervorgehenden Bedrohungen gewappnet zu sein, nicht erst seit gestern. Und angesichts der ungewissen Zukunft der USA ist auch das der richtige Schritt. Keiner will das, aber es ist nötig, alles andere ist Träumerei die nichts mit der Realität zu tun hat.
 
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SirJackson

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Ist ein emotionales Thema, keine Frage.

Aber man darf dabei nicht vergessen dass es sich dabei um einen unrechtmäßigen Angriffskrieg seitens Russland handelt, der zurecht von der Mehrheit der westlichen demokratischen Regierungen verurteilt wurde. Die Sanktionen sind nötig, können die Ukraine aber nicht retten, das wissen alle mittlerweile. Die Ukrainer kämpfen um ihre Heimat und ihr Land und werden umgebracht. Selbstverständlich klammert man sich da dann an gute Nachrichten, das ist für mich das normalste der Welt. Ebenso wie es normal ist, dass man in dem Fall für den Underdog ist und gegen den Aggressor. Man freut sich, dass die Ukrainer, denen man keine Chancen ausgerechnet hatte, Erfolge feiern, also ein weniger krass verlieren als gedacht. Am Verlieren sind sie trotzdem. Das wird hier aber auch niemand bestreiten.

Und vor allem: niemand, absolut niemand, kann garantieren dass es für sie unbedingt besser aussähe wenn sie sich kampflos ergeben hätten. Die Berichte über angebliche Todeslisten und Konzentrationslager mögen, weil sie aus westlichen Kreisen kommen, wie Propaganda wirken. Aber was ist wenn was dran ist? Würdest du dich ergeben wenn du das hörst, in der Hoffnung dass es nicht stimmt, bei der Geschichte die Putin hat und bei all den Infos, die man über seinen Umgang mit Widerstand etc. hat? Ich bezweifle es.

Es ist für mich völlig unverständlich, wie man angesichts dieser Tatsache ernsthaft darüber reden kann dass es falsch ist, sie in diesem Kampf zu unterstützen weil das mehr Menschenleben kostet. Die haben sich diesen Krieg nicht ausgesucht, aber sie kämpfen ihn. Dass es im Krieg Tote gibt ist unvermeidlich, aber diese Entscheidung hat Putin getroffen, nicht die Ukrainer.

Den Preis zahlen wir alle auf die ein oder andere Art und Weise, aber ihm aufgrund seiner Drohgebärden freie Hand zu lassen ist definitiv das falsche Signal, Atombombe hin oder her. Und wenn er diese Option zieht dann wird sich alles für uns alle ändern. Es klingt zynisch, aber es wäre nicht das erste Mal und am Ende haben wir es ohnehin nicht in der Hand.

Ganz abgesehen davon gibt es die Forderungen, die EU solle sich militärisch aufrüsten um gegen die aus dem Systemkampf mit den Autokraten hervorgehenden Bedrohungen gewappnet zu sein, nicht erst seit gestern. Und angesichts der ungewissen Zukunft der USA ist auch das der richtige Schritt. Keiner will das, aber es ist nötig, alles andere ist Träumerei die nichts mit der Realität zu tun hat.

+ Folgender Punkt:

Wisst ihr weshalb es so etwas wie Kriegsgefangenschaft gibt? Um blutigen Dauer-Konflikten vorzubeugen. Wenn ich weiß, dass ich sowieso getötet werde, sterbe ich und nehme so viele wie möglich mit - relativ simpel.

Putin hat nicht einmal dies deutlich kommuniziert, sondern redet nach wie vor "Nazis" und "die Oberschicht" auszurotten.

Lel, der ist halt absolut durch.
 

ElectroBoogie

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Aber man darf dabei nicht vergessen dass es sich dabei um einen unrechtmäßigen Angriffskrieg seitens Russland handelt, der zurecht von der Mehrheit der westlichen demokratischen Regierungen verurteilt wurde. Die Sanktionen sind nötig, können die Ukraine aber nicht retten, das wissen alle mittlerweile. Die Ukrainer kämpfen um ihre Heimat und ihr Land und werden umgebracht. Selbstverständlich klammert man sich da dann an gute Nachrichten, das ist für mich das normalste der Welt. Ebenso wie es normal ist, dass man in dem Fall für den Underdog ist und gegen den Aggressor. Man freut sich, dass die Ukrainer, denen man keine Chancen ausgerechnet hatte, Erfolge feiern, also ein weniger krass verlieren als gedacht. Am Verlieren sind sie trotzdem. Das wird hier aber auch niemand bestreiten.

Und vor allem: niemand, absolut niemand, kann garantieren dass es für sie unbedingt besser aussähe wenn sie sich kampflos ergeben hätten. Die Berichte über angebliche Todeslisten und Konzentrationslager mögen, weil sie aus westlichen Kreisen kommen, wie Propaganda wirken. Aber was ist wenn was dran ist? Würdest du dich ergeben wenn du das hörst, in der Hoffnung dass es nicht stimmt, bei der Geschichte die Putin hat und bei all den Infos, die man über seinen Umgang mit Widerstand etc. hat? Ich bezweifle es.

Es ist für mich völlig unverständlich, wie man angesichts dieser Tatsache ernsthaft darüber reden kann dass es falsch ist, sie in diesem Kampf zu unterstützen weil das mehr Menschenleben kostet. Die haben sich diesen Krieg nicht ausgesucht, aber sie kämpfen ihn. Dass es im Krieg Tote gibt ist unvermeidlich, aber diese Entscheidung hat Putin getroffen, nicht die Ukrainer.

Den Preis zahlen wir alle auf die ein oder andere Art und Weise, aber ihm aufgrund seiner Drohgebärden freie Hand zu lassen ist definitiv das falsche Signal, Atombombe hin oder her. Und wenn er diese Option zieht dann wird sich alles für uns alle ändern. Es klingt zynisch, aber es wäre nicht das erste Mal und am Ende haben wir es ohnehin nicht in der Hand.

Ganz abgesehen davon gibt es die Forderungen, die EU solle sich militärisch aufrüsten um gegen die aus dem Systemkampf mit den Autokraten hervorgehenden Bedrohungen gewappnet zu sein, nicht erst seit gestern. Und angesichts der ungewissen Zukunft der USA ist auch das der richtige Schritt. Keiner will das, aber es ist nötig, alles andere ist Träumerei die nichts mit der Realität zu tun hat.
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friday

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Aber man darf dabei nicht vergessen dass es sich dabei um einen unrechtmäßigen Angriffskrieg seitens Russland handelt, der zurecht von der Mehrheit der westlichen demokratischen Regierungen verurteilt wurde. Die Sanktionen sind nötig, können die Ukraine aber nicht retten, das wissen alle mittlerweile. Die Ukrainer kämpfen um ihre Heimat und ihr Land und werden umgebracht. Selbstverständlich klammert man sich da dann an gute Nachrichten, das ist für mich das normalste der Welt. Ebenso wie es normal ist, dass man in dem Fall für den Underdog ist und gegen den Aggressor. Man freut sich, dass die Ukrainer, denen man keine Chancen ausgerechnet hatte, Erfolge feiern, also ein weniger krass verlieren als gedacht. Am Verlieren sind sie trotzdem. Das wird hier aber auch niemand bestreiten.

Und vor allem: niemand, absolut niemand, kann garantieren dass es für sie unbedingt besser aussähe wenn sie sich kampflos ergeben hätten. Die Berichte über angebliche Todeslisten und Konzentrationslager mögen, weil sie aus westlichen Kreisen kommen, wie Propaganda wirken. Aber was ist wenn was dran ist? Würdest du dich ergeben wenn du das hörst, in der Hoffnung dass es nicht stimmt, bei der Geschichte die Putin hat und bei all den Infos, die man über seinen Umgang mit Widerstand etc. hat? Ich bezweifle es.

Es ist für mich völlig unverständlich, wie man angesichts dieser Tatsache ernsthaft darüber reden kann dass es falsch ist, sie in diesem Kampf zu unterstützen weil das mehr Menschenleben kostet. Die haben sich diesen Krieg nicht ausgesucht, aber sie kämpfen ihn. Dass es im Krieg Tote gibt ist unvermeidlich, aber diese Entscheidung hat Putin getroffen, nicht die Ukrainer.

Den Preis zahlen wir alle auf die ein oder andere Art und Weise, aber ihm aufgrund seiner Drohgebärden freie Hand zu lassen ist definitiv das falsche Signal, Atombombe hin oder her. Und wenn er diese Option zieht dann wird sich alles für uns alle ändern. Es klingt zynisch, aber es wäre nicht das erste Mal und am Ende haben wir es ohnehin nicht in der Hand.

Ganz abgesehen davon gibt es die Forderungen, die EU solle sich militärisch aufrüsten um gegen die aus dem Systemkampf mit den Autokraten hervorgehenden Bedrohungen gewappnet zu sein, nicht erst seit gestern. Und angesichts der ungewissen Zukunft der USA ist auch das der richtige Schritt. Keiner will das, aber es ist nötig, alles andere ist Träumerei die nichts mit der Realität zu tun hat.

besten dank für deine antwort! ich gehe gerne darauf ein.

a) ich bin ein verfechter der EU-armee (a la macron) und freue mich daher über das erwachen europas, und spezifisch auch deutschlands, wie wurde es gestern so schön formuliert, dass deutschland "den mut findet, international seine interessen zu definieren".

b) ich feiere die helden der ukraine (ich denke, das habe ich die letzten tage auch deutlich gemacht) und befürworte das vorgehen europas, es darf nur eben keinen spass machen und die realen sowie hypothetischen konsequenzen müssen jedem immer klar sein.

c) ich würde es sehr begrüssen, wenn wir uns in diesem thread der objektivität verschrieben. er ist für viele user informationsquelle nr. 1 und ganz ehrlich, in den letzten tagen habe ich nur wenige plattformen mit nutzergeneriertem content gesehen, die derart zivilisiert und wahrheitsgetreu berichtet haben wie mzee. grosses kompliment dafür! in den letzten 24 stunden ist dies aber verloren gegangen und ich habe mich davon wohl triggern lassen. es hat sich angefühlt wie reddit.

d) das russische volk ist nicht der feind. sie mögen uns vielleicht nicht (siehe anekdoten aus counterstrike von jeronimo gestern, die mir ein bisschen zu einfach und schnell mit "Gamer sind Abfall" abgekanzelt wurden), aber sie sollen uns einfach in ruhe lassen und gut ist. priorität soll jetzt haben, dass die russen aus der ukraine abziehen und zwar so schnell und gewaltfrei wie möglich. diktatorensturz kann danach priorität einnehmen, von mir aus.
 

powder

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Und angesichts der ungewissen Zukunft der USA ist auch das der richtige Schritt. Keiner will das, aber es ist nötig, alles andere ist Träumerei die nichts mit der Realität zu tun hat.

Kurz meine 2 Cents zu der Zukunft der USA. In diesen düsteren Zeit muss sich Europa über den eigenen Standpunkt klar werden. Wollen wir möglichst mit allen Handel treiben oder unsere moralischen/politischen Grundsätze verteidigen? Ich denke uns muss klar werden, dass ein Europa sich ohne Amerika in dieser Welt weder militärisch noch wirtschaftlich behaupten kann. Die politische Stabilität von Amerika als "echter" Demokratie muss also im Interesse von Europa sein. Stell mal vor, wir hätten jetzt einen Trump in dieser Situtation.
 
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