so hab jetzt ne weile nur gelesen und freue mich zunächst über die angeregte diskussion...
zwei wichtige sachen
1. die ignorieren position - finde ich definitiv falsch, klar hat der standpunkt - wenige klicks usw. bisher kaum bekannt seine berechtigung
ABER
zuletzt wurde in zusammenarbeit mit der npd ein schulhof cd mit sogenanntem "nationalem sprechgesang" heraus gegeben - damit ist also bereits der punkt erreicht in dem die nazi rapper die bestehenden infrastrukturen der rechten szene in sachen musikproduktion nutzen, dass heißt es sind nicht nur irgendwelche headset-rapper - sondern da werden professionelle produktionen gefahren PLUS mailorder strukturen zum vertrieb PLUS strukturen zum organisieren von auftritten - die strategie und anziehungskraft des rechten "kulturprogramms" liegt darin gemeinschaftserlebnisse für die szene zu schaffen - dabei werden eben gezielt junge menschen angesprochen
@sandmann usw - klar werden 35 jährige backpacker die bereits im ersten bunker in berlin (so gauner zum beispiel) im zweifellsfall einem nazi eher auf die fresse hauen als ihn zu supporten oder zu tolerieren, die gefahr liegt vielmehr darin, dass junge menschen die bisher abgesehen vom mainstream rapp hören und baggys tragen mit tatsächlicher hiphop kultur nix am hut haben - die noch nie eine jam besucht haben oder ein hiphop festival - und die erlebt haben das hiphop von der idee her et pluribum unum (aus vielem eins) macht...die sind in meinen augen leicht damit zu ködern...
2. zum thema rechte writer - auch schon länger problematisch und es sind nicht nur hakenkreuzschmiererreien:
EDIT: Staatsfeind war schneller, selber blog