Ranking aller Snoop Dogg Alben

KingReisi

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Schöner Thread und eine ziemliche und ab und zu für die Ohren schmerzvolle Aufgabe.
Die Hintergrundinformationen zu den Alben finde ich am interessantesten.

Wie schon zum xten Mal angemerkt ist es schade, dass er seine Alben so aufbauscht.
So zirka 6-10 Tracks auf den meisten weniger und seine Diskografie wäre nicht so durchwachsen.
 

SnoopDeVille

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Schöner Thread und eine ziemliche und ab und zu für die Ohren schmerzvolle Aufgabe.
Die Hintergrundinformationen zu den Alben finde ich am interessantesten.

Wie schon zum xten Mal angemerkt ist es schade, dass er seine Alben so aufbauscht.
So zirka 6-10 Tracks auf den meisten weniger und seine Diskografie wäre nicht so durchwachsen.

Deswegen war der Output von Death Row/Snoop am Anfang auch so qualitativ hochwertig. Gab da mal ein Interview von Snoop wo er erzählt hat wie das damals ablief mit den Aufnahmen. Da gabs eine extreme Qualitätskontrolle, vom Schreiben bis zur Produktion usw
Bspw. hat Snoop da seine Texte geschrieben und D.O.C dann nochmal drübergeschaut und z.B. gesagt „Zeile 4-6 ist nicht so krass, das kannst du besser schreib da nochmal was neues“ bis es dann krass war oder Dre hat tausende Takes gemacht und die in der Booth geknechtet bis alles „perfekt“ klang.
In dem Interview hat er auch erzählt, dass damals auch mal wacke Songs gemacht wurden oder Texte nicht on point waren, es ist nur alles direkt gelöscht oder verworfen worden.

Die Qualitätskontrolle gabs später halt nicht mehr so extrem sodass sich auch viele Filler eingeschlichen haben.

Und natürlich wurden auch oft geile Songs weggelassen und stattdessen B-Ware draufgepackt.
 

Blaugrana

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Snoop Dogg Presents: Tha Eastsidaz
Release: 1.2.2000

Bewertung:
★★★★★★★★★


Nachdem Snoop mit seinem Album "No Limit Top Dogg" im Mai 1999 ein sowohl von Fans als auch Kritikern wieder sehr positiv aufgenommenes Projekt veröffentlichte folgte rund ein halbes Jahr später mit Dr. Dres "2001" die nächste Bombe. Über den Klassikerstatus des Chronic-Sequels muss man natürlich nicht mehr extra reden aber nicht nur dieses Album allein, sondern eine ganze Reihe anderer Veröffentlichungen leitete zu dieser Zeit eine Art „zweiten Frühling“ für Gangsta Rap von der Westküste ein. In dieser Phase erschien auch das nun vorliegende Debütalbum der „Eastsidaz“.

Denn nach „No Limit Top Dogg" und seinen Beiträgen auf "2001" brachte Snoop dann gleich zum Anfang des neuen Jahrtausends ein neues Projekt an den Start. Statt einem Snoop Dogg Soloalbum wurde jedoch mit "Snoop Dogg Presents: Tha Eastsidaz" ein Kollaboalbum über Snoops eigenes Label "Dogghouse Records" veröffentlicht. Die titelgebenden Eastsidaz bestanden dabei aus Tray Deee, welcher den meisten schon seit den Death Row Zeiten als Teil von Snoops Crew ein Begriff war und Goldie Loc, welcher auf dem ein Jahr zuvor erschienenen "No Limit Top Dogg" als Snoops Protegé seinen Einstand gab. Snoop selbst ist dabei als inoffizielles drittes Mitglied ebenfalls mit von der Partie.

Soundtechnisch handelt es sich bei dem Album um ein durch und durch nach West Coast Gangsta Rap klingendes Projekt in seiner besten Form. Vom in charakteristischem Blauton gehaltenen Cover als Farbe der Crips welcher alle drei Mitglieder angehören zu den Features welche unter anderem von den Twinz, Rappin 4 Tay, Xzibit, Nate Dogg, Bad Azz, Warren G, Kam, Jayo Felony, Kurupt oder Kokane beigesteuert werden bis hin zur Produzentenentourage bestehend aus Meech Wells, Battlecat, Warren G, Soopafly, LT Hutton, Jelly Roll, Blaqthoven und Goldie Loc selbst, ist hier ganz klar wohin die Reise geht.

Besonders erwähnenswert ist dabei, dass das Album durch seinen alles dominierenden West Coast Sound jederzeit wie aus einem Guss klingt und sich keine deplatzierten oder störenden Elemente finden die den Sound verwässern würden.

Ich persönlich habe das Album wahrscheinlich schon hundert Mal komplett durchgehört und besonders im Sommer läuft das Ding eigentlich regelmäßig bei mir. Das könnte auch daran liegen, dass das Album für mich mit einigen sehr guten Erinnerungen verknüpft ist und einige Ereignisse/Zeiten in meinem Leben begleitet hat. Gottseidank ist die hohe Bewertung des Albums aber nicht auf nostalgische Verklärung zurückzuführen sondern die Qualität spricht hier absolut für sich.

Gründe dafür gibt es mehrere:

Zuallererst einmal wäre da die Gruppenkonstellation aus Tray Deee, Snoop Dogg und Goldie Loc. Alle drei haben ihren ganz eigenen Style, die Chemie zwischen den Protagonisten passt wunderbar und somit ergänzen sich die einzelnen Gruppenmitglieder perfekt gegenseitig. Snoop kickt seine Raps smooth und lässig wie immer, Goldie Loc klingt mit seiner extrem roughen Stimme und energischen Delivery im besten Sinne wie ein Gangbanger der seine Parts irgendwo auf den Straßen von Long Beach spittet und Tray Deee verströmt einen unglaublich authentischen OG Flavour (er ist auch der älteste in der Gruppe und wenn man sich ansieht bzw. anhört wie viel der gute Mann auf dem Kerbholz hat, dürfte die entsprechende Aura keinen mehr verwundern) und flext wie immer lyrisch und raptechnisch auf höchstem Niveau über die Beats.

Auch bei den Beats ließ man sich nicht lumpen, die Produzenten liefern allesamt eine extrem starke, unverkennbar West Coast lastige Soundkulisse die den Rappern die optimale Bühne für ihre Performances gibt. Wie gesagt fällt vorallem die extrem Konsistenz auf, alles wirkt rund und aus einem Guss, egal ob es leisere Töne oder Partybanger sind.

Was die Features angeht findet hier ein Schaulaufen der West Coast Prominenz statt. Jayo Felony, Kurupt, Kam oder Kokane um nur einige zu nennen passen hier perfekt ins Gesamtbild.

Dementsprechend gibt es natürlich so einige Anspieltipps. Als erstes muss natürlich der Überhit „Gd Up“ genannt werden. Auf einem mächtig bouncenden Battlecat Beat der die Scheiben im Auto ordentlich vibrieren lässt kicken die Eastsidaz hier ihre Reime, Ohrwurm Hook inklusive. Pflicht für die heiße Jahreszeit, am besten natürlich über eine ordentliche Anlage während dem Fahren. Auf „Now We Lay Em Down“ liefert Meech Wells einen Mörderbeat auf den Snoop, Tray Deee und Goldie Loc wie angegossen passen, dazu gibts eine klassische Kokane Hook welche klasse P-Funk Throwback Vibes verbreitet. „The Big Bang Theory“ kommt mit einem für Produzent Warren G sehr untypischen, harten Beat daher auf dem vorallem Kurupt und Tray Deee ordentlich abreißen. „Dogghouse“ bringt feinste Hood Houseparty Vibes, „Tha Eastsidaz“ und „Give It 2 Em Dogg“ kommen mit ultra smoothen, langsam durch die Boxen rollenden Instrumentals und tollen Performances der Eastsidaz um die Ecke, auf „toller Typ 4 Life“ flexen Goldie Loc, Tray Deee und Bad Azz auf dem temporeichen Beat um die Wette und „Got Beef“ bietet einen unglaublich eingängigen Beat mit einer sehr coolen Melodie, eine eingängige Hook und tollen Raps (leider ist Goldie Loc nur in der Videoversion dabei). Auf dem atmosphärischen Another Day“ kann man die fiebrige, angespannte Stimmung in der Luft förmlich riechen während Goldie Loc und Tray Deee ihre Hoodstories erzählen, „Life Goes On“ von Snoop bietet zum Schluss noch eine düster-traurigen Widmung an verstorbene Freunde, während mit „Be Thankful“ versöhnlichere Töne angeschlagen werden und eine erfrischend unpeinliche Nummer über Dankbarkeit herauskommt. Auch das genial gerappte Tray Deee Solo „Tha G in Deee“ und das sommerlich-lässig groovende „LBC Thang“ sollten erwähnt werden.

Ich könnte hier eigentlich jeden Song einzeln ansprechen, skippen muss man nämlich nichts da alle Songs mindestens gut hörbar sind. Das Album lässt sich wunderbar am Stück durchhören, vorallem im Sommer während einer längeren Autofahrt mit entsprechender Musikanlage entfaltet sich der Sound ideal.

Zwei, drei weitere Goldie Loc oder Tray Deee Solotracks wären sicher noch cool gewesen da Snoop hier gleich eine handvoll selbiger auf dem Album hat, und manche Features hätten ruhig etwas prominenter eingesetzt werden können, bspw. Xzibit oder Dr. Dre welche leider keine Parts beisteuern aber das ist immernoch meckern auf hohem Niveau.


Anspieltipps: Alles
Skips: Nichts


Extras:







Hier haben wir zum einen die Videoversion von „Got Beef“ mit Goldie Loc Part (ich finde hier die Clean Version bezüglich Snoops kurzem Part tatsächlich besser).

Desweiteren wurde zum Album noch ein Film gedreht, natürlich kommen hier auch allerhand Songs aus dem Album vor.

Im darauffolgenden Jahr stieg Snoop schließlich noch sehr erfolgreich in den Erwachsenen-Filmmarkt ein und lieferte zwei Videos für Hustler ab, der erste wurde auch gleich passenderweise unter dem Titel „Snoop Doggs Doggystyle“ veröffentlicht. Auch hier kommen unter anderem einige Songs des ersten Eastsidaz Albums vor, dazu gibt es ein paar exklusive neue Tracks. Besonders cool ist dabei der Track „Lets Roll“ auf dem Goldie Loc über das geniale Michael Jackson Sample rappt.


Top Review, grad letztens erst wieder gehört. Super Album damals wie heute. G'd Up & Balls of Steel meine favs.
 

SnoopDeVille

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Tha Last Meal
Release: 19.12.2000

Bewertung:
★★★★★★★★


"Tha Last Meal". Der Titel deutet es schon an, beim dritten und finalen Album unter "No Limit Records" handelt es sich um das letzte Album bei dem Snoops ehemalige Labelheimat "Death Row" Anteile an seinen Einnahmen bekam. Somit war Snoop nach diesem Album sowohl in der Lage sein eigener Herr zu werden als auch eine ähnliche Situation wie Dr. Dre, welcher damals Eazy-E an seinen Death Row Einnahmen zum Teil mitverdienen lassen musste, endlich zu überwinden. Natürlich blieb zum Release des Albums weiterer Ärger mit Death Row und Suge Knight nicht aus. Dieser leakte Snoops neues Album Wochen vor Release auf seiner Website und bewarb im selben Atemzug auch noch schamlos sein "eigenes" Snoop Album "Dead Man Walkin" welches zuvor aus unveröffentlichtem Material zusammengeschustert und hastig auf den Markt geworfen wurde um mit Snoops Namen weiterhin die Kassen klingeln zu lassen.

Nichtsdestotrotz wurde"Tha Last Meal" ungeachtet aller Sabotageversuche seitens Suge Knight und Death Row erneut ein großer kommerzieller Erfolg, auch die Fans waren wie schon beim Vorgänger „No Limit Top Dogg“ mehr als zufrieden. Die große Abschiedsveranstaltung des Doggfathers auf "No Limit Records" fand dann auch mit entsprechend beeindruckender Besetzung statt.

Der Sound fällt hier wie schon bei "No Limit Top Dogg" mit ein paar Ausnahmen überwiegend West Coast lastig aus, für die Beats zuständig sind unter anderem Altmeister, Homie und Mentor Dr. Dre, Meech Wells, Battlecat, Scott Storch, Soopafly und Jelly Roll. Desweiteren gibt es auch noch zwei Beiträge von Timbaland sowie dieses mal nur einen einzigen klassischen "No Limit Beat" & Song.

Bei den Features fällt hier besonders der extrem oft vertretene Kokane auf. Dieser setzt mit seinem klassischen Old School Funk inspirierten Sound auf ganzen 8 Beiträgen seine ganz eigenen Akzente. Daneben gibt es mit den N.W.A. OGs MC Ren und Ice Cube, den Eastsidaz, Bad Azz, Lady Of Rage, Soopafly, Nate Dogg oder Butch Cassidy wieder jede Menge West Coast Prominenz. Auch Ruffy Ryders First Lady Eve und der Labelchef Master P sind mit von der Partie.

Kommen wir zuerst zu den Anspieltipps:
So sind beispielsweise die von Dr. Dre produzierten Songs allesamt sehr empfehlenswert. Auf "Hennesy N Buddah" gibt es gleich zum Auftakt einen absoluten Banger von Beat, Snoop der hier wie angegossen passt und absolut cool seine Lines kickt sowie eine sehr eingängige Hook von Kokane. Mit "True Lies" gibt es einen unglaublich lässigen und sehr reduzierten Soundteppich auf dem Snoop extrem smooth und geschmeidig seine Parts rappt, auch die Hook von Kokane bleibt erneut gut im Gedächtnis. Hier hätte Ich mir, genau wie bei "Hennessy N Buddah" definitiv noch einen 3. Part gewünscht. "Lay Low" ist wohl DER Banger des Albums, Dr. Dres Beat knallt derart simpel aber unglaublich effektiv durch die Boxen und sowohl die Rap Parts als auch die Hook und Gesangseinlagen von Nate Dogg und Butch Cassidy sind absolut on Point. Battlecat liefert auf „Stacey Adams“ einen hypnotisch langsam durch die Boxen kriechenden Beat auf dem Snoop lässig smoothe Pimp Raps serviert, inklusive perfekt dazu passendem Gesang von Kokane. Zusammen mit Suga Free welcher mir hier ausnahmsweise sehr gut gefällt überzeugt Snoop auf dem düster-wuchtig bouncenden „Bring It On“ mit seinen bedrohlichen Raps, Kokane ist mit seiner einprägsamen Hook natürlich ebenfalls vertreten. Auf "Issues" gibt es einen einzigen langen Part auf einem extrem starken Instrumental von Meech Wells. Mit "Set It Off" gibt es auf einem sehr einfachen aber gut nach vorne gehenden Timbaland Beat vorallem von MC Ren und Lady Of Rage zwei Hammerparts, während Ice Cube die Hook übernimmt, Snoop mit seiner lässigen Delivery einen guten Kontrasts setzt und Nate Dogg ein paar sehr unterhaltsame Lines einsingt. Auch "Wrong Idea" welches auch auf Bad Azz "Personal Business" Album verwendet wurde kommt sehr cool daher, bei "Go Away" trifft ein wuchtiger Meech Wells Beat auf einen hungrigen Snoop welcher aber unerklärlicherweise den selben Part 2 Mal rappt (!), und das abschließende "Yall Gone Miss Me" liefert mit seinem atmosphärischen Beat und Snoops Rekapitulation der Ereignisse einen würdigen Abschied von No Limit.

Die Skip Kandidaten sind für mich einmal das gescheiterte Gesangsexperiment auf "Leave Me Alone", das konfuse "I Cant Swim" bei dem deutlich mehr auf dem Beat gegangen wäre sowie "Back Up Off Me" auf dem eher unmotiviert ein Song von No Limits Skull Duggery neu aufgelegt wurde, inklusive deplatziertem Snoop Part.

Das von Timbaland produzierte "Whats My Name Part 2" kommt selbstverständlich nicht ans Original heran und ist auch vom Sound her definitiv Geschmackssache, "Brake Fluid" kommt mit einen eingängigen aber schnell arg repetitiven Scott Storch Beat um die Ecke, der mit 6 Minuten einfach viel zu lang ausfällt woran auch Snoops doch eher unspektakuläre Raps wenig ändern. Hier wäre ein kurzer, knackiger 2 Part Song dem Beat viel eher angemessen gewesen. Auch Ready 2 Ryde" und "Loosen Control" siedeln sich im ordentlichen Mittelfeld an, nicht mehr und nicht weniger.

Insgesamt liefert Snoop mit "Tha Last Meal" erneut ein sehr starkes Album ab, nach mehreren Durchgängen stelle ich es mit 8/10 auf eine Stufe mit „No Limit Top Dogg“. Die obligatorischen Skip Kandidaten gibt es natürlich trotzdem und, dass nicht jeder Song eine Granate ist muss man wohl nicht extra erwähnen. Hier wäre vielleicht eine Intervention seitens Dr. Dre bezüglich der finalen Tracklist hilfreich gewesen um die kleinen Schwächen auch noch auszubügeln, vorallem wenn man sich einige der extrem starken Leftovers ansieht die es aus unerklärlichen Gründen nicht aufs Album geschafft haben. Nichtsdestotrotz ein tolles Album mit viel erstklassigem Material.

Anspieltipps: Lay Low, Hennessy N Buddah, True Lies, Wrong Idea, Go Away, Set It Off, Issues, Yall Gone Miss Me, Stacey Adams, Bring It On
Skips: Leave Me Alone, I Cant Swim, Back Up Off Me,



Extras:












Wie immer noch ein paar Songs aus den Last Meal Sessions. "Back Up Hoe" war eine B Seite einer Single, "No Bacctraccin" und "Cant Out Pimp A Pimp" wurden von Meech Wells produziert. Bei "Its You I Adore" soll es sich wohl um einen Dr. Dre Beat handeln.
 
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Para_Paule

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Sehr geile Extra- Tracks wieder. Unglaublich das stattdessen so Drecck wie I can´t swim aufs Album genommen wurde.

Sind aber richtig viele Hits drauf. neben Lay Low und Hennesey & Buddah mocht ich auch ready 2 ride sehr. Ich mag Kokane einigermaßen aber der ging mir auf dem Album auf die Nerven nach ner Zeit. Kann mir nicht so viele seiner Hooks geben.

Echte Gz kennen set it off noch von den And1 Mixtapes. Das hier ist für mich das inoffizielle Music Video dazu



Edit. gerade nochmal reingeskipped und Kokane ist belastender als ich ihn in Erinnerung hatte. Auf wrong idea und Y´all gone miss me kommt er gut, aber alle seine anderen Parts ziehen es richtig runter.
 
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Altgedient
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Wieder wundervolle Arbeit geleistet, Mister. :thumbsup:

Nur in der Punktezahl stimme ich nicht zu. Für mich ist "Tha Last Meal" das zweibteste Snoop Album.
Erstmal zu den Songs, die dir nicht so taugen: "Whats My Name Pt.2" ist Geschmackssache, aber ich find den Song trotzdem cool. "Back Up Off Me" allein für den Magic Part feierbar, wobei das Recycling von Skull Duggerys "Where I'm From" nicht nötig war. "Brake Fluid" finde ich auch nice, wobei er für mich auf der Platte zu den schwächeren zählt. Bei "Never Leave Me Alone" bin ich bei dir, unnötiger Quatsch. Schade, dass der Beat von "Game Court" nicht für einen richtigen Song herhalten durfte.

Opener Song wie erwähnt Hammer. "True Lies" ist mit mein Lieblings-Chiller Track von Snoop, bei dem Beat komme ich immer so wunderbar runter und kann mich entspannen wie nix. "Wrong Idea" (Album Highlight) und "Lay Low" auch zwei Hammer Tracks, die perfekt diesen Post-Death Row Sound (den ich in einem früheren Beitrag genauer definiert hab) wiederspiegeln. "Set It Off" feiern ja leider nicht alle wegen dem komischen Beat, aber ich mag den Song trotzdem. Insgesamt feier ich gut die halbe Tracklist, die andere Hälfte ist aber auch sehr cool, und dann ist da halt nocht "Never Leave Me Alone". Die ganzen Beiträge von Koka sind natürlich auch Hammer. Hätte nur auf paar Tracks mehr als nur ne Hook und Hintergrundgeheule dazu geben dürfen, aber passts schon. Sehr schade, dass das gemeinsame Album mit Snoop nie offiziell veröffentlich worden ist.

Insgesamt Hammer Album. Gut aufgelegter Snoop, der variable flowt, Spaß an der Sache hat und gute Beats wie Features ans Land gezoegn hat. Was will ich mehr?

8.5/10 (an manchen Tagen 9/10)




Passt hier auch ganz gut zu.
 

Young Germany

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Ebenfalls mein 2.lieblings Snoop Album. Ready 2 ryde übertriebenes Brett. Bring it on feier ich auch extrem. Bei Y'all gone miss me kullern an so manchen Regentagen ein paar g-Tränen...
Lay low muss nix zu gesagt werden. Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass das Einer der besten hip hop Songs überhaupt ist. Da funktioniert einfach alles. True lies und stacey Adams sind sich doch recht ähnlich, verstehe die Differenzierung nicht, aber gut, alles Geschmackssache...
Wegen diesem Album bin ich überhaupt erst auf Kokane gestoßen und habe dann ihn und above the law nachgeholt.
Issues vom Konzept ein perfekter Song, der heute noch zu meinen Favoriten zählt... Rappe ich immer komplett mit, wenn's auf shuffle läuft.
War auch mein erstes Ami rap Album, das ich mir vom Taschengeld geholt habe. Auf Kassette überspielt und auf jeder Autofahrt mit den Eltern laufen lassen, die das erstaunlich entspannt gesehen haben :emoji_grimacing:
Bei wrong idea hat mein dad dann mal interveniert und gefragt: Was singt der da immer von Gangster Gangster? :emoji_zipper_mouth:
So viele Erinnerungen... Jaja Nostalgie und so aber das Album nimmt mir niemand und auch nicht meine 9,5 von 10
(i cant swim trotz allem Totalausfall)
Ich bounce jetzt nochmal zu dem intro... :emoji_call_me:
 

SnoopDeVille

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Kann mir irgendjemand hier einen halben Stern reinposten damit ich den kopieren und in meiner Bewertung dazu nehmen kann ?
Hatte ursprünglich 7,5 von 10 als Bewertung aber habe keinen halben Stern in der selben Art und deshalb erstmal 7 Sterne
 

guesswhosbizzack

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Wegen diesem Thread jetzt übel auf alte Westcoast Sachen hängengeblieben (Wetter verleitet ja auch dazu). Vorhin paar Kokane Solosachen ausgecheckt, fand ich aber alles nicht prall. Kann es sein das der nur als feat abgeliefert hat?
 

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Altgedient
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Vorhin paar Kokane Solosachen ausgecheckt, fand ich aber alles nicht prall. Kann es sein das der nur als feat abgeliefert hat?

Das würde ich aber mal Null unterschreiben. Klar ist Kokane auch Geschmackssache, aber der hat so ziemlich eine der stabilsten Discographien die es an der ganzen Westküste gibt. Wer den nur auf sein grandioses "Funk Upon A Rhyme" reduziert hat fett was verpasst. "They Call Me Mr. Kane" bestes West Coast Album '99 zusammen mit "2001". Und hat danach bis in die Moderne super abgeliefert, ob Solo oder als Feat. Jedes Album mindestens gut. Nur die letzte ("Finger Roll") fand ich bisschen öde, hatte aber auch gute Tracks.




Hammer, leider nur als Single rausgekommen.
 

Babastyle

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Ay ay Snoop whattup, this your toller Typ Dre
Ay man I was thinking I ain't said shit on your whole motherfucking album
So check it out, put this on there:
All you motherfucking haters out there, can suck my motherfucking dick!
And we still smoking, what?!
 

SnoopDeVille

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So habe jetzt bei wunderschönem Wetter nochmal ein paar der Songs intensiver gehört und „Bring It On“ und „Stacey Adams“ kommen definitiv zu den Empfehlungen dazu, deshalb 7,5->8 :cool:
Also nicht wundern wenn in der Review etwas umgeschrieben wurde :D
 

Mister Chimp

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für mich auch sein mit abstand zweitbestes album, war sogar lange zeit mein fav von snoop. kokane eine riesen bereicherung fürs album, sowieso einer der besten im game. alleine "hennesey n buddah" zu beginn ein traum.
wenn "lay low" und "wrong idea" auf dem discman liefen, dann konnte ich nur wie ein kleiner möchtegern-gangsta durch die straßen crip-walken.
"loosen control" (butch cassidy :cool:), "issues", "whats my name 2" :thumbsup::thumbsup::thumbsup:
 

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Altgedient
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"Wrong Idea" echt so Todes geil, an dem Song passt einfach alles. Bad Azz und Snoops Parts, die eingängige Hook und Kokas cooles Outro und natürlich der mega Beat. In meiner Top5 Snoop Songs. "Issues" muss auch nochmal erwähnt werden, obwohl kurz trotzdem Hammer. "I Can't Swim" taugt mir irgendwie auch. Is halt eine dieser Snoop Nummern die'n bisschen exzentrisch is aber die gehen mir meistens gut rein.

Bin mal auf die Review zum Nachfolger gespannt, da werden sich sicher einige Geister scheiden.
 

SnoopDeVille

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I Can't Swim" taugt mir irgendwie auch. Is halt eine dieser Snoop Nummern die'n bisschen exzentrisch is aber die gehen mir meistens gut rein.

Bei dem Song denk ich bei den ersten 4 Zeilen immer jetzt gehts los, klingt richtig stark und geil geflowed aber was dann kommt ist einfach unhörbar
 
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