Ranking aller Snoop Dogg Alben

Para_Paule

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Ist ein Dana Dane-Cover. Mit "Lodi Dodi" (Slick Rick) und "Vapors" (Biz Markie) waren doch bereits vorher Cover alter Klassiker drauf. Das "Brick"-Sample ist sowie ein Selbstläufer :thumbsup:.


Kannte ich nicht ( also den Song nicht das Samples).
Für mich extrem corny und nicht ansatzweise so gut gealtert wie lodi dodi von slick rick.
 

Young Germany

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Hammer Album, Snoop at its Best again... Just dippin so ein überbrett... Auch der clean battlecat remix hat was:
 

BochumerJunge

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Mal ganz allgemein: Fand Snoop Dogg immer gut, allerdings habe ich insgesamt nur an der Oberfläche gekratzt und außerhalb von Doggystyle nur die "Hits" gehört. Super Thread, fantastische Reviews, ich höre mich gerade zum ersten Mal durch die komplette Diskographie und muss zugeben, dass ich da richtig viel verpasst habe....andererseits kann ich vieles hier zum ersten Mal entdecken, was andere vermutlich schon seit Jahren kennen:).
Dickes Lob @SnoopDeVille
 

Score_

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Hammer Album, Snoop at its Best again... Just dippin so ein überbrett... Auch der clean battlecat remix hat was:

Hammer! Danke, kannte ich noch gar nicht. Um die Jahrtausend Wende kam von der West Coast eigentlich auch viel geiles Zeug, also diese Post Death Row Ära; Snoop mit "Top Dogg" und "Last Meal", Daz mit "RAW", Kurupt ersten drei Solos, Dogg Pound "Dillinger & Young Gotti", Dr. Dre "2001", 99er RBX und Kokane, erste Eastsidaz und noch einige mehr die mir spontan grad nich einfallen, und halt so Tracks wie der verlinkte. Kommt natürlich nicht an den Mid 90s G-Funk von Death Row ran (mitunter beste Musik wo gibt), aber generell ist der Sound von 99-02 schon sehr cool, kamen freshe Sachen aus der DPGC Ecke, LA, Long Beach und Co., Coole Zeit. :cool:

Wurde danach nur leider eher ruhiger, und wenige Acts wie Quik oder Kokane hielten die Fahne hoch.
 

heiligeremilius

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Hammer! Danke, kannte ich noch gar nicht. Um die Jahrtausend Wende kam von der West Coast eigentlich auch viel geiles Zeug, also diese Post Death Row Ära; Snoop mit "Top Dogg" und "Last Meal", Daz mit "RAW", Kurupt ersten drei Solos, Dogg Pound "Dillinger & Young Gotti", Dr. Dre "2001", 99er RBX und Kokane, erste Eastsidaz und noch einige mehr die mir spontan grad nich einfallen, und halt so Tracks wie der verlinkte. Kommt natürlich nicht an den Mid 90s G-Funk von Death Row ran (mitunter beste Musik wo gibt), aber generell ist der Sound von 99-02 schon sehr cool, kamen freshe Sachen aus der DPGC Ecke, LA, Long Beach und Co., Coole Zeit. :cool:

Wurde danach nur leider eher ruhiger, und wenige Acts wie Quik oder Kokane hielten die Fahne hoch.
GENAU DAS

Will mir schon lange eine Playlist mit diesen ganzen releases und Songs machen, bei dem Sound wird's mir einfach warm ums Herz. Die zweite Eastsidaz habe ich vor kurzem das erste mal gehört, sind finde ich auch stabile Sachen drauf.
 

Blaugrana

verwarnt
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No Limit Top Dogg
Release: 11.5.1999

Anhang anzeigen 36625



Bewertung:
★★★★★★★★


Nachdem Snoop mit "Da Game Is To Be Sold, Not To Be Told" sein erstes Album über "No Limit Records" veröffentlicht hatte folgte mit "No Limit Top Dogg" nach nicht einmal einem Jahr schon ein zweites Projekt. Mit dem Titel des Albums distanzierte sich Snoop von dem zu dieser Zeit bei Death Row unter Vertrag stehenden YGD Tha Top Dogg, welcher wie auch "Tha Realest" von Suge Knight zum einen wegen ihrer enormen stimmlichen Ähnlichkeit zu den "früheren" Death Row Superstars 2Pac und Snoop und zum anderen auch als pure Provokation zu Death Row geholt wurden. Allgemein begannen nach Snoops erfolgreichem Abgang von seinem früheren Label bald schon Schmäh-Kampagnen seitens Death Row welche vorallem auf Snoop Dogg & Dr. Dre abzielten und sich mit der Zeit immer mehr hochschaukeln sollten.

Snoop selbst hatte jedoch bei No Limit eine gute Bleibe gefunden, so wurde sein letztes Album von den Kritikern zwar eher negativ bewertet und so mancher Fan hatte bestimmt auch so seine Schwierigkeiten mit dem doch sehr ungewöhnlichen und zum Teil auch für Snoop eher unpassenden Sound des Albums, doch kommerziell war das Projekt sehr erfolgreich. Auch Snoop konnte nun von diesem kommerziellen Erfolg endlich auch einmal selbst profitieren jetzt wo es mit Master P und No Limit einen äußerst lukrativen, fairen Labeldeal gab. A propos Fairness: Nachdem Snoop mit "Da Game Is To Be Sold, Not To Be Told" irgendwo auch "Dienst nach Vorschrift" verrichtet hatte und ein fast ausschließlich von der Beats By The Pound Crew produziertes Album mit sehr charakteristischem No Limit Sound und Featuregästen präsentiert hatte, sah dies nun anders aus.

Für "No Limit Top Dogg" besann sich Snoop wieder auf auf seine Stärken und Kernkompetenzen. nämlich West Coast Gangsta Rap. Nachdem der Vorgänger in New Orleans entstand wo Snoop sich von all dem Drama an der Westküste distanzieren konnte, zog es ihn für die Entstehung dieses Albums immer öfter wieder in die Heimat und die örtlichen Studios zurück wo sich in diversen Sessions mit vielen alten Weggefährten zusammengetan wurde um Material für das Album aufzunehmen. Diese Umstände schagen sich dann auch auf den Inhalt nieder und die Produzenten und Features sprechen eine klare Sprache: Für die Beats verantwortlich zeichneten sich hier unter anderem Snoops damaliger Stammproduzent Meech Wells, DJ Quik und Snoops Mentor Dr. Dre der seine große Reunion mit seinem Homie Snoop feierte. Auch die Gastfeatures fallen dieses Mal deutlich abwechslungsreicher aus als auf dem Vorgängeralbum. So sind neben den No Limit Soldiers die zwar vorhanden sind, aber hier nur sehr spärlich auftreten auch alte Weggefährten wie Warren G, Nate Dogg oder der gute Doktor mit einem obligatorischen Verse vertreten. Ebenfalls vertreten sind unter anderem Snoops damaliger Newcomer Goldie Loc, Onyx Mitglied Sticky Fingaz, Suga Free, der DJ Quik Protege Mausberg und Xzibit. Somit durfte man sich also schon alleine anhand der Besetzung auf einen ganz anderen Sound freuen.

Und dieser Sound hat es definitiv in sich. Nach seinem letzten Ausflug in südlichere Gefilde steht der Sound von "No Limit Top Dogg" Snoop deutlich besser zu Gesicht. So gibt es zu einem überwiegenden Teil wunderbar zu Snoop passenden West Coast Sound, auch die Gäste tun ihr übriges und fügen sich nahtlos ins Soundbild ein.

Anspieltipps gibt es hier einige: So steuerte Dr. Dre ,welcher ca ein halbes Jahr später seinen Klassiker "2001" veröffentlichen sollte, gleich 3 Tracks bei. Auf dem Albumopener "Buck Em" kickt Snoop auf einem atmosphärischen, minimalistischen Dre Beat klassische Representer Lines und macht gleich zu Anfang klar wo die Reise hingeht. Mit "Bitch Please" gibt es gleich noch eine Monstersingle auf der vom genialen Beat, dem Zusammenspiel zwischen dem irre starken Xzibit und Snoop bis hin zum coolen Auftritt von Gangster Crooner Nate Dogg einfach alles stimmt. Auch der 3. Beitrag des Doktors, "Just Dippin" bei dem auf einem extrem lässigen Beat eine kleine Death Row Reunion mit coolen Parts von Snoop, Dre und Sängerin Jewell stattfindet weiß absolut zu überzeugen. Hausproduzent Meech Wells welcher schon auf dem Vorgänger einige Höhepunkte zu verantworten hatte überzeugt auch hier wieder mit einigen Brettern, vorallem das fette "My Heat Goes Boom" auf dem Snoop auf einem mächtig bouncenden Beat cool wie eh und je seine Drohungen kickt, der melancholisch, atmosphärische Storyteller "In Love With A Thug", die "G Bedtime Stories" auf denen Snoop etwas andere Gute Nacht Geschichten zum besten gibt, der atmosphärische "Gangsta Ride" mit einem genial flowenden Snoop oder das lässige "Betta Days" stechen hervor. Ebenfalls sehr stark sind das von DJ Quik produzierte "Dont Tell" auf dem zusammen mit den 213 Homies Warren G, Nate Dogg und Mausberg auf einem im besten Sinne nach Sommer in Kalifornien klingenden Instrumental Weibergeschichten ausgepackt werden, der Hoodbanger "20 Minutes" auf dem Snoop & Goldie Loc klassichen West Coast Gangsta Rap servieren oder auch das coole "Party With A D.P.G. inklusive Earth, Wind & Fire Sample. Ebenfalls erwähnt werden muss natürlich der Überbanger "Down 4 My Nz" mit C-Murder und Magic auf welchem Snoop selbst jedoch eher untergeht, was wohl auch daran liegen dürfte, dass dieser Verse lediglich ein Ersatz bzw. eine Notlösung war.

Natürlich gibt es auch ein paar unspektakuläre Songs auf dem 21 Tracks starken Album, so ist die "Ghetto Symphony" eine doch eher durchwachsene Angelegenheit, "Somethin Bout Yo Bidness" tut zwar keinem weh aber aus der Kombination von Snoop & Raphael Saadiq wäre sicherlich mehr zu holen gewesen als dieser doch eher schnarchige Slow Jam, "Bussn Rocks" ist eine okaye aber nicht unbedingt nötige Neuauflage eines Songs aus der Death Row Zeit und auf dem ansonsten coolen "Trust Me" stellt Suga Free ,den man wohl entweder liebt oder hasst, mit seiner sehr eigenwilligen Delivery für mich eher einem Störfaktor dar. "I Love My Momma" ist natürlich nett gemeint und das Instrumental und der Gesang ist durchaus ok, aber Snoops Part ist eher farblos.

Mit "No Limit Top Dogg" liefert Snoop zweifelsfrei sein bestes Albums seit der "Death Row Zeit. Der dominante West Coast Sound steht ihm super zu Gesicht und sorgt im Zusammenspiel mit den Gästen für eine sehr starke Platte. Definitiv sehr empfehlenswert!

Anspieltipps: Buck Em, My Heat Goes Boom, Bitch Please, Just Dippin, In Love With A Thug, G Bedtime Stories, Betta Days, Gangsta Ride, Party With A D.P.G., Dont Tell, 20 Minutes
Skips: Somethin Bout Yo Bidness, Ghetto Symphony, Bussn Rocks, I Love My Momma



Extras:






Hier noch zwei Leftovers. "Neva Again" wurde von Meech Wells produziert und entstand im Rahmen der Sessions für das Album, bei der Originalversion von "Gangsta Ride" war ursprünglich Daz Dillinger dabei. Der Song wurde neu aufgenommen da Master P keinen Beef auf Songs austragen wollte und somit dieser Diss Track gegen Swoop G und Lil C Style gestrichen wurde.


Top Review, nur stimmt für mich auf Trust Me so ziemlich alles. Neben Don't Tell wahrscheinlich mein Lieblingssong auf der Platte.

Mein Lieblingsalbum von Snoop!
 

SnoopDeVille

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Und "Down 4 My Tolle Typen" muss auch erwähnt werden, wie böse Magic hier flowt :cool: Aber auch lustig das ich aus so vielen Ecken verschiedene Storys über den Song gehört hab; letztes Jahr schwört Snoop, es war schon immer seine Idee gewesen, KLC meinte vor paar Jahren mal eigentlich hätte Magic den Song gemacht. Egal, Nummer ballert, Ende.



Da wird auch nochmal darüber gesprochen, würde zu gerne den Part hören den Snoop da zuerst für geschrieben hatte.

Einziger Skip is meistens "Buss'n Rocks", komm auf den Beat nich so klar.



Hier die Originalversion produziert von DJ Pooh
 

Historikk

Altgedient
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@SnoopDeVille
Mega geiler Thread! Schöne Reviews mit klasse Hintergrund Storys/Anmerkungen. Wissenswerte Sachen, die ich teilweise nicht kannte. Hast dir viel Mühe gegeben und ich bin echt gespannt auf die weiteren Alben. Auch wenn ich nicht mit jeder Bewertung komplett einverstanden bin, ist es alles nachvollziehbar. Nicht so wie in dem Samy Deluxe Thread . Da wird einfach ein Album zum aller ersten mal angehört und die spontane erste Reaktion darauf geschrieben....braucht kein Mensch.
 

SnoopDeVille

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Muss leider nochmal bis morgen warten, da gibts dann die Review zum ersten „Eastsidaz“ Projekt
 

SnoopDeVille

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Snoop Dogg Presents: Tha Eastsidaz
Release: 1.2.2000

Bewertung:
★★★★★★★★★


Nachdem Snoop mit seinem Album "No Limit Top Dogg" im Mai 1999 ein sowohl von Fans als auch Kritikern wieder sehr positiv aufgenommenes Projekt veröffentlichte folgte rund ein halbes Jahr später mit Dr. Dres "2001" die nächste Bombe. Über den Klassikerstatus des Chronic-Sequels muss man natürlich nicht mehr extra reden aber nicht nur dieses Album allein, sondern eine ganze Reihe anderer Veröffentlichungen leitete zu dieser Zeit eine Art „zweiten Frühling“ für Gangsta Rap von der Westküste ein. In dieser Phase erschien auch das nun vorliegende Debütalbum der „Eastsidaz“.

Denn nach „No Limit Top Dogg" und seinen Beiträgen auf "2001" brachte Snoop dann gleich zum Anfang des neuen Jahrtausends ein neues Projekt an den Start. Statt einem Snoop Dogg Soloalbum wurde jedoch mit "Snoop Dogg Presents: Tha Eastsidaz" ein Kollaboalbum über Snoops eigenes Label "Dogghouse Records" veröffentlicht. Die titelgebenden Eastsidaz bestanden dabei aus Tray Deee, welcher den meisten schon seit den Death Row Zeiten als Teil von Snoops Crew ein Begriff war und Goldie Loc, welcher auf dem ein Jahr zuvor erschienenen "No Limit Top Dogg" als Snoops Protegé seinen Einstand gab. Snoop selbst ist dabei als inoffizielles drittes Mitglied ebenfalls mit von der Partie.

Soundtechnisch handelt es sich bei dem Album um ein durch und durch nach West Coast Gangsta Rap klingendes Projekt in seiner besten Form. Vom in charakteristischem Blauton gehaltenen Cover als Farbe der Crips welcher alle drei Mitglieder angehören zu den Features welche unter anderem von den Twinz, Rappin 4 Tay, Xzibit, Nate Dogg, Bad Azz, Warren G, Kam, Jayo Felony, Kurupt oder Kokane beigesteuert werden bis hin zur Produzentenentourage bestehend aus Meech Wells, Battlecat, Warren G, Soopafly, LT Hutton, Jelly Roll, Blaqthoven und Goldie Loc selbst, ist hier ganz klar wohin die Reise geht.

Besonders erwähnenswert ist dabei, dass das Album durch seinen alles dominierenden West Coast Sound jederzeit wie aus einem Guss klingt und sich keine deplatzierten oder störenden Elemente finden die den Sound verwässern würden.

Ich persönlich habe das Album wahrscheinlich schon hundert Mal komplett durchgehört und besonders im Sommer läuft das Ding eigentlich regelmäßig bei mir. Das könnte auch daran liegen, dass das Album für mich mit einigen sehr guten Erinnerungen verknüpft ist und einige Ereignisse/Zeiten in meinem Leben begleitet hat. Gottseidank ist die hohe Bewertung des Albums aber nicht auf nostalgische Verklärung zurückzuführen sondern die Qualität spricht hier absolut für sich.

Gründe dafür gibt es mehrere:

Zuallererst einmal wäre da die Gruppenkonstellation aus Tray Deee, Snoop Dogg und Goldie Loc. Alle drei haben ihren ganz eigenen Style, die Chemie zwischen den Protagonisten passt wunderbar und somit ergänzen sich die einzelnen Gruppenmitglieder perfekt gegenseitig. Snoop kickt seine Raps smooth und lässig wie immer, Goldie Loc klingt mit seiner extrem roughen Stimme und energischen Delivery im besten Sinne wie ein Gangbanger der seine Parts irgendwo auf den Straßen von Long Beach spittet und Tray Deee verströmt einen unglaublich authentischen OG Flavour (er ist auch der älteste in der Gruppe und wenn man sich ansieht bzw. anhört wie viel der gute Mann auf dem Kerbholz hat, dürfte die entsprechende Aura keinen mehr verwundern) und flext wie immer lyrisch und raptechnisch auf höchstem Niveau über die Beats.

Auch bei den Beats ließ man sich nicht lumpen, die Produzenten liefern allesamt eine extrem starke, unverkennbar West Coast lastige Soundkulisse die den Rappern die optimale Bühne für ihre Performances gibt. Wie gesagt fällt vorallem die extrem Konsistenz auf, alles wirkt rund und aus einem Guss, egal ob es leisere Töne oder Partybanger sind.

Was die Features angeht findet hier ein Schaulaufen der West Coast Prominenz statt. Jayo Felony, Kurupt, Kam oder Kokane um nur einige zu nennen passen hier perfekt ins Gesamtbild.

Dementsprechend gibt es natürlich so einige Anspieltipps. Als erstes muss natürlich der Überhit „Gd Up“ genannt werden. Auf einem mächtig bouncenden Battlecat Beat der die Scheiben im Auto ordentlich vibrieren lässt kicken die Eastsidaz hier ihre Reime, Ohrwurm Hook inklusive. Pflicht für die heiße Jahreszeit, am besten natürlich über eine ordentliche Anlage während dem Fahren. Auf „Now We Lay Em Down“ liefert Meech Wells einen Mörderbeat auf den Snoop, Tray Deee und Goldie Loc wie angegossen passen, dazu gibts eine klassische Kokane Hook welche klasse P-Funk Throwback Vibes verbreitet. „The Big Bang Theory“ kommt mit einem für Produzent Warren G sehr untypischen, harten Beat daher auf dem vorallem Kurupt und Tray Deee ordentlich abreißen. „Dogghouse“ bringt feinste Hood Houseparty Vibes, „Tha Eastsidaz“ und „Give It 2 Em Dogg“ kommen mit ultra smoothen, langsam durch die Boxen rollenden Instrumentals und tollen Performances der Eastsidaz um die Ecke, auf „toller Typ 4 Life“ flexen Goldie Loc, Tray Deee und Bad Azz auf dem temporeichen Beat um die Wette und „Got Beef“ bietet einen unglaublich eingängigen Beat mit einer sehr coolen Melodie, eine eingängige Hook und tollen Raps (leider ist Goldie Loc nur in der Videoversion dabei). Auf dem atmosphärischen Another Day“ kann man die fiebrige, angespannte Stimmung in der Luft förmlich riechen während Goldie Loc und Tray Deee ihre Hoodstories erzählen, „Life Goes On“ von Snoop bietet zum Schluss noch eine düster-traurigen Widmung an verstorbene Freunde, während mit „Be Thankful“ versöhnlichere Töne angeschlagen werden und eine erfrischend unpeinliche Nummer über Dankbarkeit herauskommt. Auch das genial gerappte Tray Deee Solo „Tha G in Deee“ und das sommerlich-lässig groovende „LBC Thang“ sollten erwähnt werden.

Ich könnte hier eigentlich jeden Song einzeln ansprechen, skippen muss man nämlich nichts da alle Songs mindestens gut hörbar sind. Das Album lässt sich wunderbar am Stück durchhören, vorallem im Sommer während einer längeren Autofahrt mit entsprechender Musikanlage entfaltet sich der Sound ideal.

Zwei, drei weitere Goldie Loc oder Tray Deee Solotracks wären sicher noch cool gewesen da Snoop hier gleich eine handvoll selbiger auf dem Album hat, und manche Features hätten ruhig etwas prominenter eingesetzt werden können, bspw. Xzibit oder Dr. Dre welche leider keine Parts beisteuern aber das ist immernoch meckern auf hohem Niveau.


Anspieltipps: Alles
Skips: Nichts


Extras:







Hier haben wir zum einen die Videoversion von „Got Beef“ mit Goldie Loc Part (ich finde hier die Clean Version bezüglich Snoops kurzem Part tatsächlich besser).

Desweiteren wurde zum Album noch ein Film gedreht, natürlich kommen hier auch allerhand Songs aus dem Album vor.

Im darauffolgenden Jahr stieg Snoop schließlich noch sehr erfolgreich in den Erwachsenen-Filmmarkt ein und lieferte zwei Videos für Hustler ab, der erste wurde auch gleich passenderweise unter dem Titel „Snoop Doggs Doggystyle“ veröffentlicht. Auch hier kommen unter anderem einige Songs des ersten Eastsidaz Albums vor, dazu gibt es ein paar exklusive neue Tracks. Besonders cool ist dabei der Track „Lets Roll“ auf dem Goldie Loc über das geniale Michael Jackson Sample rappt.
 

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Altgedient
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Wieder sehr schöne Review mit tollen Infos. :thumbsup:
Merke grade, dass ich das Album seit vielen Jahren nicht mehr gehört hab. Fand die Tracks mit Koka, "Balls Of Steel" und "The G In Deee" aber sehr cool. Insgesamt hab ich es auch gut in Erinnerung. Gebs mir morgen auf dem Weg zur Arbeit mal wieder.
 

Dnvito

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Habe tatsächlich das Album noch nie gehört, aber nach der Review habe ich richtig Bock drauf
 

SnoopDeVille

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Wieder sehr schöne Review mit tollen Infos. :thumbsup:
Merke grade, dass ich das Album seit vielen Jahren nicht mehr gehört hab. Fand die Tracks mit Koka, "Balls Of Steel" und "The G In Deee" aber sehr cool. Insgesamt hab ich es auch gut in Erinnerung. Gebs mir morgen auf dem Weg zur Arbeit mal wieder.

„Balls Of Steel“ ist extrem lässig, ging in der Review etwas unter. Muss immer noch bei dieser Passage lachen

Would you stop schemin, and lookin hard
I got a great big bodyguard
So step up if you wanna get hurt
toller Typ mad cause I touched under his bitch skirt
I get the money, the money I got
Hoes call me Doggy when they feel real hot
That's how it is, ask yo' kids
I stole ya ho while you was in prison

Delivery dazu auch passend :D



Habe tatsächlich das Album noch nie gehört, aber nach der Review habe ich richtig Bock drauf

Dann aufjedenfall nachholen :thumbsup:
 

SnoopDeVille

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Am Sonntag geht es hier weiter. Mich würden zwischenzeitlich noch vorallem die Meinungen der Leute hier interessieren die das Teil jetzt zum ersten Mal gehört haben, aber auch sonst immer her mit den Meinungen :cool:
 

Sugawolf

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Auch wenn dafür nachher das Haus meiner Mutter aus einem tiefergelegten `72er Chevy Impala zerschossen wird, aber "G`d Up" war für mich immer eine von Battlecat schlechtesten Produktionen. Für mich sind manche seiner Produktionen einfach zu smooth und nicht so laid-back-playa wie ich es mag. Hatte mir das Album daher auch erst letztes Jahr zum ersten Mal richtig angehört. Mir gefällt "Take It Back To `85" mit dem Butch Cassidy-Gecroone, dem nach vorne gehenden Beat und den Vocal-Cuts am besten.
 

SnoopDeVille

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Auch wenn dafür nachher das Haus meiner Mutter aus einem tiefergelegten `72er Chevy Impala zerschossen wird, aber "G`d Up" war für mich immer eine von Battlecat schlechtesten Produktionen. Für mich sind manche seiner Produktionen einfach zu smooth und nicht so laid-back-playa wie ich es mag. Hatte mir das Album daher auch erst letztes Jahr zum ersten Mal richtig angehört. Mir gefällt "Take It Back To `85" mit dem Butch Cassidy-Gecroone, dem nach vorne gehenden Beat und den Vocal-Cuts am besten.

Natürlich ist das immer Geschmackssache aber Battlecat ist für mich einer der krassesten Produzenten aus dem Westen, tonnenweise Klassiker Beats gehen auf sein Konto. Finde auch die Chemie mit Snoop immer super, wenn die beiden zusammenarbeiten kommt meist was cooles dabei raus.
 

Julez1948

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Am Sonntag geht es hier weiter. Mich würden zwischenzeitlich noch vorallem die Meinungen der Leute hier interessieren die das Teil jetzt zum ersten Mal gehört haben, aber auch sonst immer her mit den Meinungen :cool:
Habs gestern während der Gartenarbeiten gehört und quasi im Cripwalk die Hecke geschnitten.

Also deine Review trifft es sehr gut. Macht Spaß das Album und werde es jetzt öfter laufen lassen
 

Sugawolf

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Den Legendenstatus will ich Battlecat auch gar nicht absprechen. "Gumbo Roots" ist für mich persönlich, ein Top 20-Album von der Westküste und "Crip Hop" auf dem 2. Eastsidaz-Album für mich die perfekte Glorifizierung von Bandengewalt. Aber den "G`d Up"-Beat mochte ich einfach nie.
 

SnoopDeVille

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Habs gestern während der Gartenarbeiten gehört und quasi im Cripwalk die Hecke geschnitten.

Also deine Review trifft es sehr gut. Macht Spaß das Album und werde es jetzt öfter laufen lassen

Replay Value bei dem Album ist aufjedenfall enorm, was sind so deine Favoriten bezüglich einzelner Tracks ?
 
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