Ranking aller Snoop Dogg Alben

Babastyle

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Damit wären wir dann bei Aftermath
Hat Eminem nicht schon zu dres Zeiten bei death row immer wieder parts gedropped? Dachte wenn er da geblieben wäre könnte man Eminem immer wieder da mit einrechnen.

Edit: hab das falsch in Erinnerung. Eminem wurde erst 1997 unter Vertrag genommen also gab es da keinen parallelen Verlauf
 

Para_Paule

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Die Straßen verlagen nach den no Limit Reviews.
 
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SnoopDeVille

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Da Game Is To Be Sold, Not To Be Told
Release: 4.8.1998

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Bewertung:
★★★★★


Eine kurzer Rückblick ins Ende des Jahres 1996:

Snoop hatte gerade sein zweites Album "Tha Doggfather" veröffentlicht. Die Verkaufszahlen waren stark, wenn auch nicht auf dem gigantischen Level des Vorgängers und die Meinungen der Kritiker und Hörerschaft fielen ebenfalls passabel bis gut aus, eine Euphorie wie bei "Doggystyle" blieb jedoch aus. Snoop hatte immer noch einen Status als absoluter Megastar, doch privat und finanziell sah es für ihn düster aus. Dr. Dre hatte das Label verlassen, 2Pac war tot und Labelchef Suge Knight saß im Gefängnis. Dieser wollte, während Snoop sich bemühte die Wogen zu glätten und sich von dem Konflikt zwischen Ost und Westküste immer weiter distanzierte weiterhin auf Konfrontation gehen und dachte gar nicht daran Frieden zu schließen. Dies führte neben den schon vorher bestehenden Spannungen und der bei Death Row immer präsenteren Gewalt endgültig zu einer Feindschaft zwischen Labelchef und Künstler. Außerdem war Snoop trotz Starstatus pleite da sein Mordprozess zum einen große Mengen Geld in Anspruch genommen hatte und zum anderen Suge Knight bereits seit Beginn von Death Row seine Künstler nicht fair auszahlte, so waren beispielsweise Snoops Haus und Autos auf ihn geschrieben und die Vergütung für seine Musik belief sich auf kleine Summen die in keinem Verhältnis zu dem ihm eigentlich zustehenden Honorar standen.



Snoop war verständlicherweise alles andere als glücklich mit der Lage und fing an unter dem Projektnamen "Fuck Death Row" ein Album aufzunehmen. Dieses sollte über Mack 10s "Hoo Bangin Records" Label veröffentlicht werden. Sowohl "Hoo Bangin Records" als auch "No Limit Records" waren zu diesem Zeitpunkt unter dem Majorlabel "Priority Records" organisiert, was dazu führte, dass beide Labels ihre Studios im selben Gebäude hatten. Während der Aufnahmen zu "Fuck Death Row" traf Snoop dort auf Master P und die No Limit Künstler. Man verstand sich auf Anhieb gut und so steuerte Snoop auf Mystikals Album "Unpredictable" einen Gastbeitrag auf dem Song "Gangstas" bei. Snoop kam im Gespräch mit Master P schon bald auf sein anstehendes "Fuck Death Row" Projekt zu sprechen. Dieser setzte sich daraufhin mit Snoop an einen Tisch und redete ihm das Projekt aus um nicht noch mehr Gewalt und mögliche weitere Eskalationen zu befeuern. Stattdessen bot er Snoop seine Hilfe an um ihn aus seinem Vertrag mit Suge Knight zu befreien und ihm einen "Neustart" zu ermöglichen. Er kaufte Snoop ein Anwesen in New Orleans, zwei Autos, und gab ihm noch dazu eine größere Summe als Polster. Kurz darauf besuchte Master P Suge Knight im Gefängnis, machte dort einen Deal und schaffte es schließlich Snoop aus seinem Vertrag frei zu kaufen. Ebenso wichtig wie Master Ps finanzieller Status war für Snoops Signing auch dessen Status auf der Straße. So hatte P Street Credibility, Verbindungen und Einfluss en masse und konnte Snoop so optimal den Rücken stärken und Suge Knight und seinem Umfeld Paroli bieten. Snoop zog darauf hin mitsamt seiner Familie und Crew nach New Orleans und begann kurz darauf die Arbeiten an seinem ersten Album für No Limit, das auf den sperrigen Titel "Da Game Is To Be Sold, Not To Be Told" hörte und innerhalb kürzester Zeit aufgenommen wurde. Hier war wohl die Devise "Man muss das Eisen schmieden solange es heiß ist", denn No Limit war zu dieser Zeit unglaublich erfolgreich. So warf das Label in einem absolut irren zwei Wochen Takt neue Alben auf den Markt wovon viele Gold und Platin Auszeichnungen erreichen konnten. Am 4. August 1998 wurde also Snoops neues Album veröffentlicht.

Finanziell war es ein großer Erfolg, der Power Move einen Superstar wie Snoop unter Vertrag zu nehmen zahlte sich in dieser Hinsicht definitiv aus. Die Kritiken fielen durchwachsen bis negativ aus, aber für Snoop und seinen späteren Werdegang war dieses Projekt wohl essenziell.


Für mich persönlich ist "Da Game Is To Be Sold, Not To Be Told" eine durchwachsene Angelegenheit. So bekommt man hier weniger eine Snoop Dogg Album, als viel mehr ein No Limit Album featuring Snoop Dogg geboten. Von 20 Songs wurden hier 15 Produktionen von No Limits Hausproduzenten-Team Beats By The Pound zusammengezimmert. So gibt es dann überwiegend typischen No Limit Style zu hören welcher deutlich in Kontrast zu Snoops bisherigem West Coast Sound steht. Ich bin dabei selbst ein großer Fan von No Limit und höre einige der Alben immer noch sehr gerne, wer sich etwas auskennt wird da bestimmt an Knaller wie C-Murders "Life Or Death", Macs "Shell Shocked" oder natürlich Klassiker wie "Tru 2 Da Game" oder "Ghetto D" denken. Ich stehe somit also No Limit generell sehr positiv gegenüber. Doch leider geht die Rechnung 2 coole Dinge zu kombinieren und daraus etwas noch besseres zu erhalten hier nicht ganz auf. Der Grund dafür ist, dass Snoop auf einigen der Beats eher etwas unbeholfen und fehl am Platz wirkt. So zum Beispiel bei der Single "Woof". Hier kommt ein typischer, simpler aber gut nach vorne gehender Beat der an den Hit "Make Em Say Ughh" erinnert, Fiend und Mystikal brettern mit ihren mächtigen Stimmen und Flows perfekt über den Song, doch dann kommt Snoop im 3. Part und wirkt sichtlich überfordert und klingt mit seinem langsamen Flow total deplaziert. Das selbe bei "Tru Tank Doggs". Wieder ein sehr einfacher, nach vorne walzender Beat, Mystikal performt gewohnt aggressiv doch Snoop wirkt auch hier wieder wie das 5. Rad am Wagen und bremst den Song nur unnötig aus. Insgesamt ist das Album mit 20 Songs und 1 Skit auch viel zu lang und die Dichte an Füllermaterial ist dementsprechend hoch. "Hustle and Ball" hat einen unspektakulären Beat und einen ebenso durchschnittlichen, nichtssagenden Snoop zu bieten. "Dont let Go" langweilt mit einem lahmen Loop und einem sehr hektisch und holprig flowenden Snoop. Auch "Picture This" mit Mia X bleibt absolut nicht weiter hängen. Remakes, Sequels und Neuauflagen diverser Klassiker gibt es hier gleich mehrere. "D.O.G.s Get Lonely 2" auf dem Snoop mit völlig nichtssagendem Off Beat Gebrabbel dem Jon B Klassiker "They Dont Know" absolut nichts neues abgewinnen kann ist eine absolute Niete, die Remakes zu "Gangsta Gangsta" und "Loves Gonna Get Ya" sind solide aber absolut nichts was irgendwie herausstechen würde.

Mit "Gin & Juice 2" und "Still A G Thang" gibt es sogar 2 Sequels zu vorherigen Klassikern. Beide Songs können selbstverständlich nicht an den Klassikerstatus der Vorgänger anknüpfen, aber während "Gin & Juice 2" bis auf einen netten Beat nicht viel bietet ist "Still A G Thang" einer der stärksten Songs auf dem Album. Über einen lässigen West Coast Beat des Produzenten Meech Wells der um diese Zeit neu zu Snoop stieß rappt dieser cool wie eh und je einfach einen langen Part durch und verteilt am Ende auch noch Shoutouts an Dr. Dre und D.O.C.. Und damit sind wir auch schon auf der Habenseite des Albums denn ein paar starke Songs gibt es durchaus auch. So macht Snoop gemeinsam mit Mia X auf dem samplebasierten "Slow Down" eine gute Figur. Auf "20 Dollars To my Name" liefern sowohl Snoop als auch Fiend, Soulja Slim und sogar Silkk The Shocker starke Parts auf einem einfachen aber effektiven und eingängigen Beat ab. Auch „Aint Nuttin Personal“ geht mit einem düster-harten Beat und Snoop, C-Murder und Silkk The Shocker gut nach vorne, vorallem C-Murder macht hier eine gute Figur mit seinem bedrohlichen Part. Mit „Hoes, Money & Clout“ kommt ein weiterer Banger dazu. Auf einem böse klatschenden Old School Beat von Soopafly, inklusive Scratches von Daz Dillinger, fühlt sich Snoop sichtlich zuhause und rappt lässig seine Parts. Auch „See Ya When I Get There“ mit C-Murder und Mystikal, „Game of Life“ mit den aus Oakland stammenden Steady Mobbn und „Whatcha Gon Do“ passen mit ihrem deutlichen West Coast Sound sehr gut zu Snoop.

„Show Me Luv“ erinnert mit der Kombination aus DJ Pooh als Produzent und Charlie Wilson in der Hook an „Tha Doggfather“ bleibt aber extrem unspektakulär und plätschert so vor sich hin. Auf „Get Bout It & Rowdy“ darf Snoop schließlich auf eine Neuauflage des bekannten Klassikerbeats von „Im Bout It“ rappen was solide ist aber hinter den Erwartungen an eine solche Kombination deutlich zurückbleibt.

Insgesamt ist „Da Game Is To Be Sold, Not To Be Told“ wie schon eingangs gesagt ein extrem durchwachsenes Album. Es gibt viele Filler, unspektakuläre Neuauflagen und auch Snoop hat teils seine Probleme sich auf den Beats zu behaupten. Jedoch gibt es auch ein paar wirklich gute Songs, vorallem auf den West Coast lastigen Beats kommt Snoop gleich ganz anders zur Geltung und liefert einige coole Songs ab.


Anspieltipps: Still A G Thang, Slow Down, 20 Dollars To My Name, Aint Nuttin Personal, Game Of Life, See Ya When I Get There, Watcha Gon Do, Hoes, Money & Clout
Skips: Hustle & Ball, Dont Let Go, D.O.G.s Get Lonely 2, Picture This


Extras:






Hier noch 2 B-Sides von den Singles „Still A G Thang“ und „Woof“
Dazu gibt es noch eine Originalversion von „D.O.G.s Get Lonely 2“ mit P & Silkk die ich noch posten werde sobald ich sie gefunden habe (habe die aktuell nur auf dem Handy und Computer).
 
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Lik1

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ha, sixx minutes von doggfather feiere ich immer noch und bekommt hier nur hate. Vor allem der beat ist so gechillt...
Doggfather habe ich einige tracks damals totgehört... downtown assassins und sixx minutes aber die einzigen, die ich immer noch ab und zu höre. Doggfather, up jump da boogie, groupie, oj wake up, snoops upside ya head aber auch beim erneuten durchhören nach wie vor starke tracks. Bei da game is to be sold feiere ich nach wie vor die ersten 3 tracks und still a g thang, aber nicht wirklich wegen snoop und wahrscheinlich auch eher aus nostalgischen gründen... Das video von slow down lief damals oft bei ieiner rapsendung auf mtv die ich immer geguckt habe und iwann hab ichs auch gefeiert... aber ist halt auch einfach kein wahres snoop album. Das hat sich dann bei No Limit Top Dogg wieder eingependelt.
 

Score_

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Faire, aber schöne Review. Snoop und No Limit sind mitunter meine absoluten Lieblingsacts, daher würde es nahe liegen dass eine Kollabo von beidem eine glatte 10/10 wäre. Ist es aber nicht. Aber mir gefällt das Album trotzdem gut. Manchmal wirkt die Combo von Snoop und Beats By The Pound etwas fremdlich, ingesamt hab ich damit aber schon meinen Spaß. "Doggz Gonna Get Ya" ist der schwächste Track und verheizt das Mac Feature grandios. "Show Me Love" und "Dont Let Go" hätten auch nicht sein müssen.

"Picture This" mit Mama Mia mag ich sehr gern, der Beat groovt einfach ohne Ende und die beide legen ein super Zusammenspiel hin, so auch bei "Slow Down". "Tru Tank Dogs" und "Woof" sind eher typische aggressive NL Banger, auf denen Mystikal sich die Seele aus dem Leib rappt und Snoop durchaus etwas untergeht, aber am Ende sind beide Songs doch super. Die Sequels "Gin & Juice" und "Still A G Thang" find ich auch nice. "20 Dollars To My Name" passt der eher minimalistische Beat super zu den tollen Performances von Silkk, Mr. Whoomp Whoomp Fiend, Slim und Snoop. Letzterer wird auf "Ain't Nut'in Personal" von C-Murder und Crooked I (von Steady Mobb'n) gut gegen die Wand gerappt, trotzdem Hammer Nummer, nicht zuletzt wegen der tollen düsteren Atmosphäre, da hat Craig B am Mischpult ganze Arbeit geleistet. Will jetzt aber auch nicht jeden Song einzeln besprechen (eigentlich schon, aber will ich euch ersparen).

Insgesamt gefällt mir das Album ziemlich gut. Als No Limit Album sowieso, aber als pures Snoop Album ist es wohl doch eher im Mittelfeld anzusiedeln. Hätte mir noch n Song gewünscht, wo Snoop, Big Ed (fehtl hier leider insgesamt) und Steady Mobb'n alle drei kollaborieren, sie ihren Werdegang vom Westen in den Süden thematisieren. Aber da spricht halt der No Limit Freak aus mir. :p

8/10
 

Trae92

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Schöne Review, vor allem mit den zusätzlichen Erläuterungen. :thumbsup:

Hab mir das Album heute auch mal wieder angehört und würde bei meiner Bewertung auch etwas höher gehen, da es mir nach wie vor gefällt. Hat halt das grundsätzliche No Limit-Problem, nämlich eine zu lange Laufzeit und damit verbunden den ein oder anderen unspektakulären Fülltrack. Ist bei der bereits angesprochenen Masse an No Limit-Releases aus der Zeit auch kaum anders möglich.

Die Kombination finde ich aber immer noch interessant, vor allem weil man damit nicht unbedingt gerechnet hat. Hat in den Anfängen auch schon mal gezeigt, dass Snoop vom Sound her einfach das macht worauf er gerade Bock hat, kam ja dann später auch immer deutlicher raus.

Gleichzeitig ist er auf diesen Beats aber natürlich auch nicht so routiniert wie die anderen NL-Rapper und geht daher durchaus auch mal im direkten Vergleich unter.

Bin wahrscheinlich auch der Einzige hier, dem "Show Me Love" gefällt, find die Hook von Charlie Wilson echt nice.

Bei mir würden so 7/10 Punkte rausspringen.
 

SnoopDeVille

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Faire, aber schöne Review. Snoop und No Limit sind mitunter meine absoluten Lieblingsacts, daher würde es nahe liegen dass eine Kollabo von beidem eine glatte 10/10 wäre. Ist es aber nicht. Aber mir gefällt das Album trotzdem gut. Manchmal wirkt die Combo von Snoop und Beats By The Pound etwas fremdlich, ingesamt hab ich damit aber schon meinen Spaß. "Doggz Gonna Get Ya" ist der schwächste Track und verheizt das Mac Feature grandios. "Show Me Love" und "Dont Let Go" hätten auch nicht sein müssen.

"Picture This" mit Mama Mia mag ich sehr gern, der Beat groovt einfach ohne Ende und die beide legen ein super Zusammenspiel hin, so auch bei "Slow Down". "Tru Tank Dogs" und "Woof" sind eher typische aggressive NL Banger, auf denen Mystikal sich die Seele aus dem Leib rappt und Snoop durchaus etwas untergeht, aber am Ende sind beide Songs doch super. Die Sequels "Gin & Juice" und "Still A G Thang" find ich auch nice. "20 Dollars To My Name" passt der eher minimalistische Beat super zu den tollen Performances von Silkk, Mr. Whoomp Whoomp Fiend, Slim und Snoop. Letzterer wird auf "Ain't Nut'in Personal" von C-Murder und Crooked I (von Steady Mobb'n) gut gegen die Wand gerappt, trotzdem Hammer Nummer, nicht zuletzt wegen der tollen düsteren Atmosphäre, da hat Craig B am Mischpult ganze Arbeit geleistet. Will jetzt aber auch nicht jeden Song einzeln besprechen (eigentlich schon, aber will ich euch ersparen).

Insgesamt gefällt mir das Album ziemlich gut. Als No Limit Album sowieso, aber als pures Snoop Album ist es wohl doch eher im Mittelfeld anzusiedeln. Hätte mir noch n Song gewünscht, wo Snoop, Big Ed (fehtl hier leider insgesamt) und Steady Mobb'n alle drei kollaborieren, sie ihren Werdegang vom Westen in den Süden thematisieren. Aber da spricht halt der No Limit Freak aus mir. :p

8/10

Auf dem Song taucht doch Crooked Eye gar nicht auf sondern C, Snoop & Silkk.
Ansonsten immer her mit deiner Einschätzung der Tracks :)

Finde es extrem schade, dass Mac keinen Part auf dem Album bekommen hat und Soulja Slim auch nur einen Verse beisteuert, ohne Frage zwei der krassesten Rapper auf No Limit.
Dafür waren Silkks Parts überraschend stark.
 

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Auf dem Song taucht doch Crooked Eye gar nicht auf sondern C, Snoop & Silkk.
Ansonsten immer her mit deiner Einschätzung der Tracks :)

Finde es extrem schade, dass Mac keinen Part auf dem Album bekommen hat und Soulja Slim auch nur einen Verse beisteuert, ohne Frage zwei der krassesten Rapper auf No Limit.
Dafür waren Silkks Parts überraschend stark.
Pardon. Crooked Eye is schon auf dem Track, steuert aber nur ne Bar in der Hook bei. Sein Rap Part auf "Game Of Life" war eigentlich von mir gemeint, is gewohnt stark, für mich eh der most underrated No Limit MC.

Von Slim gibt's ja eh nicht soo viele Parts, verglichen mit den anderen NL MCs. War ja soweit ich weiß bis spät '97/early '98 im Knast und dann ab Ende '98 schon wieder (deshalb war der 99 auf kaum nem Album als Feature).

Hätte es vorhin nicht den "Regel" Post gegeben, hätte ich mich demnächst mal an ein Mammut Project der ganzen No Limit Discography gesetzt. Da hätte ich schon hart Bock drauf.
 

Trae92

Babo
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Hätte es vorhin nicht den "Regel" Post gegeben, hätte ich mich demnächst mal an ein Mammut Project der ganzen No Limit Discography gesetzt. Da hätte ich schon hart Bock drauf.
Solange du es durchziehst (und davon gehe ich bei dir aus), spricht da doch wenig dagegen. Kann man dann ja auch nach Jahren sortieren, der Übersicht halber. Find ich ne coole Idee.
 

SnoopDeVille

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Pardon. Crooked Eye is schon auf dem Track, steuert aber nur ne Bar in der Hook bei. Sein Rap Part auf "Game Of Life" war eigentlich von mir gemeint, is gewohnt stark, für mich eh der most underrated No Limit MC.

Von Slim gibt's ja eh nicht soo viele Parts, verglichen mit den anderen NL MCs. War ja soweit ich weiß bis spät '97/early '98 im Knast und dann ab Ende '98 schon wieder (deshalb war der 99 auf kaum nem Album als Feature).

Hätte es vorhin nicht den "Regel" Post gegeben, hätte ich mich demnächst mal an ein Mammut Project der ganzen No Limit Discography gesetzt. Da hätte ich schon hart Bock drauf.

Hab dazu auch mal gelesen, dass Snoop & Slim sich damals scheinbar ziemlich schnell gut angefreundet haben, sind ja ungefähr zur selben Zeit zu No Limit gekommen und haben auch noch einen coolen Song zusammen (At The Same Time) auf Slims Album.

Steady Mobbn finde ich auch ziemlich dope, hatten auch ne gute Chemie mit Snoop fand ich.
 

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Solange du es durchziehst (und davon gehe ich bei dir aus), spricht da doch wenig dagegen. Kann man dann ja auch nach Jahren sortieren, der Übersicht halber. Find ich ne coole Idee.
Erstmal sehen, wie sich die Aktivität in dieser Kategorie entwickelt. Grad wird ja täglich viel in den Rankings gepostet, warte da noch bis etwas abflaut. Aber Lust hätte ich schon. :thumbsup:
Hab dazu auch mal gelesen, dass Snoop & Slim sich damals scheinbar ziemlich schnell gut angefreundet haben, sind ja ungefähr zur selben Zeit zu No Limit gekommen und haben auch noch einen coolen Song zusammen (At The Same Time) auf Slims Album.

Steady Mobbn finde ich auch ziemlich dope, hatten auch ne gute Chemie mit Snoop fand ich.
"At The Same Time" mit Slim und "Ghetto Life" (vom zweiten Steady Mobb'n Album) auch sehr geile Songs, liebe beide. :emoji_heart_eyes:"Black Mafia" is für mich ein persönlicher Klassiker. Darauf würde ich im Detail aber wann anders eingehen. Geht hier ja eher um Snoop. ;)

EDIT: Was ich zum Snoop Album noch sagen wollte: Er und Master P hatten sich, laut nem Snoop Interview, auch beide drauf geeinigt dass Snoop erstmal in New Orleans lebt und den Sound von No Limit macht, um Death Row und den ganzen West Coast Krieg erstmal hinter sich zu lassen. Für "Top Dogg" fuhr Snoop ja wieder öfters nach LA, und hat wieder fast durchgehend den typischen Long Beach Sound auf Abumlänge durchgezogen.
 

SnoopDeVille

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Erstmal sehen, wie sich die Aktivität in dieser Kategorie entwickelt. Grad wird ja täglich viel in den Rankings gepostet, warte da noch bis etwas abflaut. Aber Lust hätte ich schon. :thumbsup:

"At The Same Time" mit Slim und "Ghetto Life" (vom zweiten Steady Mobb'n Album) auch sehr geile Songs, liebe beide. :emoji_heart_eyes:"Black Mafia" is für mich ein persönlicher Klassiker. Darauf würde ich im Detail aber wann anders eingehen. Geht hier ja eher um Snoop. ;)

EDIT: Was ich zum Snoop Album noch sagen wollte: Er und Master P hatten sich, laut nem Snoop Interview, auch beide drauf geeinigt dass Snoop erstmal in New Orleans lebt und den Sound von No Limit macht, um Death Row und den ganzen West Coast Krieg erstmal hinter sich zu lassen. Für "Top Dogg" fuhr Snoop ja wieder öfters nach LA, und hat wieder fast durchgehend den typischen Long Beach Sound auf Abumlänge durchgezogen.

Jop, die Geschichte hat Snoop schon öfters erzählt. P hat Snoop definitiv den Arsch gerettet, und noch heute wird der ja nicht müde zu betonen wie dankbar er ihm
bis heute dafür ist. Gab auch letztes Jahr oder Anfang dieses Jahres einen Livestream wo Snoop & P zusammen gechillt haben und unter anderem auch etwas über die damalige Situation geredet haben.

Was für mich auch immer ein interessantes „Was wäre wenn?“ Szenario war ist die Situation mit Snoop & Mack 10. Der gemeinsame Song „LBC & The ING“ war mega, frage mich manchmal was für Musik da sonst noch gekommen wäre.
 

Sugawolf

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Wie immer schöne Review :thumbsup:.
Nach dem Aufstehen die Inzidenzwerte checken und anschließend schauen ob es neue Reviews gibt, ist für mich mittlerweile fester Bestandteil meines Lebens geworden.
Bewerte No Limit-Alben nie als Ganzes, da, wie angemerkt, einfach unendlich viel Füllmaterial auf den Alben ist. Ein "gutes" No Limit-Album (nach `96) ist für mich einfach nur ein Album, bei dem 4-5 starke Songs drauf sind.
"Da Game Is To Be Sold, Not To Be Told" genießt für mich den selben Stellenwert, wie Bushido`s "VBBZSZ" für viele Leute im Deutschrap-Bereich. Nach der eher enttäuschenden Darbietung auf "Tha Doggfather", rappt Snoop komplette Nonsens-Lines über jeden Beat, den man ihm vor die Nase gesetzt hat, aber das mit einer Coolness, die man einfach nicht haten kann.
"Slow Down" mit dem Loose Ends-Sample, "Whatcha Gon Do" (stabiler Einstieg mit "See I`m tired of being broke, I like to smoke. I love the Westcoast but I need a vacation, bro" und Lebensweisheiten wie "toller Typ, let`s keep it real. Keep your eyes on your enemies, `cause some niggas kill" oder "And the bitches they`ll break ya. Keep your dick in your pants toller Typ, `cause they`ll play ya.), "Gin & Juice II", "DP Gangsta" und "Game Of Life" höre ich alle deutlich öfter, als alles vom Vorgänger.
 

SnoopDeVille

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Werbeclip und der Kurzfilm der damals gedreht wurde :D

Allgemein hatte Snoop 1998 auch auf Soundtracks, Compilations, Features etc. ein paar geile Tracks gemacht, die dann auch sehr nach dem gewohnten Snoop Sound klangen







Grade "Ride On" ist einer meiner Favoriten, eher unbekannt aber ein Bombentrack
 

pokusa

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Ich war nie der größte Snoop Fan, aber bin natürlich an jeglichem Nerd-Wissen interessiert. Stimmt es, dass er relativ früh, also ab Mitte/Ende der 90er, seine Texte größtenteils schon nicht mehr selbst geschrieben hat?
 

SnoopDeVille

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Ich war nie der größte Snoop Fan, aber bin natürlich an jeglichem Nerd-Wissen interessiert. Stimmt es, dass er relativ früh, also ab Mitte/Ende der 90er, seine Texte größtenteils schon nicht mehr selbst geschrieben hat?

Zu Chronic/Doggystyle Zeiten war Snoop noch der der für andere die Texte geschrieben hat, Hauptbeispiel natürlich The Chronic. Er und Kurupt haben auch Warren Gs erstes Album komplett geschrieben. Auch für Daz viele Parts als der angefangen hat. Auf dem "Dogg Food" Album z.B. "I Dont Like To Dream About Gettin Paid" da war der Text von Kurupt & Snoop. Später dann hin und wieder mal selbst Hilfe in Anspruch genommen.
Steht aber dann entsprechend in den Credits der Alben drin, z.B. bei Doggfather gab es eine handvoll Songs auf denen andere geschrieben haben, steht dann entsprechend so drinnen.
Das Ego Trippin Album 2008 war dann aber komplett fremdgeschrieben. "Neva Left" 2017 dafür wieder komplett selbst. Stört mich auch selbst bei Snoop am meisten.
 

pokusa

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Es halten sich ja noch die Gerüchte, dass D.O.C. Doggystyle größtenteils geschrieben haben soll, ist da was dran? Da findet man ja relativ wenig zu. Auch auf einem jüngeren Album (hab da die Übersicht verloren) gab es hörbare Vergleiche zu Kendrick. Also der Tenor ist schon - ganz krass formuliert - der, dass Snoop nie komplett selbst irgendwas geschrieben hat, was mich aber wundern würde ob seines einzigartigen Styles.

EDIT: Okay, wenn ich jetzt mal wieder nach dem Thema google, ist der Tenor der, dass Snoop sowieso immer eher so eine Art Freestyler war und diverse Leute seine Ideen dann in Verses gepackt haben. Hat er auch - laut Foren - mehrmals so öffentlich gesagt.
 
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