Bitte Eminem hierdurch ersetzen:
"the cross" zählt für mich jetzt auch nicht zu den besten tracks auf dem album, du machst den für mich aber schlechter als er ist. "zone out" wegen dem freakigen beat eigentlich auch ganz geil, finde die bravehearts aber auch nicht so schrecklich. find da eher so langweiler wie "hey nas" oder "heaven" unnötig.
"dance" mega stark. "get down", "made you look", "book of rhymes", "mastermind", "revolutionary warfare"![]()
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"warrior song" auch mit ordentlich power und alicia hat mich wie fabi definitiv überrascht. "i can" einer der wenigen, vielleicht der einzige, rap-song, der einen kinderchor gut in szene setzt.
für mich sein drittbestes album.
God`s Son (13.12.2002)
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"That's a one-hot-album-every-10-year average" - Nas liefert hier das dritte sehr gute Album binnen 12 Monaten. Da hat er dem Jigga nochmal aufgezeigt, dass seine Milchmädchenrechnung hanebüchen ist. Nach dem Tod seiner Mutter hatte Nas anscheinend einen großen Tatendrang und ein großes Mitteilungsbedürfnis. Wie so oft liefern Musiker gute Musik ab, wenn es ihnen mental nicht gut geht. Nas bestätigt diese Theorie hier abermals.
Für mich unterscheidet sich das Album von den Vorgängern in einigen Aspekten. Tracks, auf denen Nas den G raushängen lässt, sucht man hier vergebens. Viel mehr öffnet er sich wie nie zuvor und erteilt dem Zuhörer Einblicke in sein Privatleben.
Das Album startet mit "Get Down" sehr stark. Für nicht wenige vielleicht der beste Song des Albums. Auf jeden Fall ein herbes Brett. "The Cross" feier ich nicht, da der Beat von Eminem Schrott ist. Den baut dir jeder Hobbyproduzent besser. Einer der wenigen Minuspunkte des Albums. "Made you look" ist eine Hymne, die ich in Kombination mit dem Video immer noch feier. Das Ding ballert und zeigt einen Nas, wie man ihn sich wünscht. Mit "Last real toller Typ alive" folgt ein weiteres Brett, während mit dem Feature mit den Bravehearts der Tiefpunkt des Albums folgt. Die sind echt so wack, dagegen rappen D12 (abzüglich Em und Proof) wie Rakim mal Kool G Rap. Es folgen weitere gute Tracks, wobei Songs wie "I can" leider etwas zu cheesy sind. Ich feier den immer noch, da ich ihn damals auch gefeiert habe, die Lyrics stören mich nicht mal, auch die Kinderhook nicht, aber das Sample ist einfach komplett ausgelutscht und uncool geflipped, das geht gar nicht mehr. Das Sample etwas dezenter und ich könnte das noch mehr feiern. Es folgen ausnahmslos starke Songs, wobei das Feat mit Pac sowie "Dance" besonders herauszustellen sind.
Fazit: Fast ausnahmslos gut produziert, liefert Nas hier absolutes Topniveau ab. So wünscht man ihn sich. Es ist und bleibt ein richtig starkes Album. Wenn Stillmatic 9.7 gekriegt hat, gebe ich hier 9.5 Punkte. Abzüge wegen Eminem und den Bravehearts.
Das Konzept anscheinend er nicht verstanden hat.Mag das ALbum auch gerne. Made you look richtige Hp Hop Hymne und die Straßen fühlen Hits wie get down, last real toller Typ und Revolutionaire warfare.
Ganz so geil wie ihr find ichs dann aber doch nicht: Beats von the cross und Zone out wie hier schon erwähnt Zumutungen, Kinderchöre und kindgerechte Texte auf I can sehr unangenehm, Thug mansion find ich mit normalem Beat besser.
Was mich immer extrem triggert ist das Gelaber bei Book of rhymes. Das ist so ein geiler Beat und Nas kickt da richtig dope Texte, aber alle paar Bars dann sowas wie " oh man, das ist ja voll wack....ich bin so dope, dass selbst diese Texte zu schlecht für mich sind....ah da ist ja die Telefonnummer von Tina" lak halt die Fresse.
Inwiefern?Hör grad bei dem Album auch viel Big Daddy Kane Einfluss raus.
und was ist das Problem?Da hört man schön fruity loops naus.
Street´s Disciple (30.11.2004)
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Nachdem Nas im Jahr 2003 kein Album veröffentlicht hat, kommt im Jahr 2004 nun ein Doppelalbum. Jenes hatte er ja bereits 1999 angekündigt. Nas möchte damit in die Fußstapfen von 2Pac und Biggie treten, die im Gegensatz zu Jay-Z vorzeigbare Doppelalben liefern konnten. Einige sehen das bei "Life after Death" vielleicht anders, ich aber nicht. Nun folgt also der Versuch von Nas, auf 25 Tracks inklusive Intro ebenfalls in diese Riege aufzusteigen.
Meine Bewertung der heute gehörten Songs:
Intro
Nas baut hier etwas Spannung auf. Naja, großartig bewerten kann man die gesprochenen Worte nicht.
A Message To The Feds, Sincerely, We The People
Überdurchschnittlich guter Track, aber nichts Spektakuläres.
Nazareth Savage
Beat gefällt mir null. Vielleicht der schlechteste Track des Albums.
American Way
Geflällt mir schon mehr, auch inhaltlich. Leider ist die Hook von Kelis ziemlich kacke.
These Are Our Heroes
Vielleicht der beste Track des Albums. Mir gefällt da eigentlich alles ganz gut dran. Diss gegen Kobe natürlich diskussionswürdig.
Disciple
Auch ein guter Track. Der Beat gefällt mir und Nas liefert hier auch ab.
Sekou Story
Nas hier in der Rolle der Scarlett. Finde ich irgendwie nicht so cool umgesetzt. Kein schlechter Track, aber die Idee hätte hier deutlich besser umgesetzt werden können.
Live Now
Starker Track mit typischer Message und erneutem Rollenwechsel. Hier besser umgesetzt.
Rest Of My Life
Durchschnittlicher Track, nicht mein Fall.
Just A Moment
Respektvolle Idee, den Legenden zu gedenken. Die Hook von Quan gefällt mir aber nicht so. Ein Track mit gutem Potenzial, der hätte besser sein können.
Reason
Holt mich nicht ab, eher langweilig.
You Know My Style
Gefällt mir gar nicht. Finde den Track überhaupt nicht akzeptabel.
Suicide Bounce
Durchschnittlicher Beginn mit einem guten Busta, der mir sonst eigentlich nicht so gefällt. Wenn, dann auf älteren Werken.
Street's Disciple
Titeltrack mit seinem Vater, der für mich klargeht, aber niemanden vom Hocker reißen sollte.
U.B.R. (Unauthorized Biography Of Rakim)
Nette Idee, aber nicht so stark umgesetzt. Bitte dasselbe für weitere Mcees mit besserer Umsetzung.
Virgo
Doug E. Fresh Ehre. Ludacris ist auch da. Durchschnittlicher Track.
Remember The Times (Intro)
Keine Wertung.
Remember The Times
Nein danke. Sind mir hier zu viele Informationen, die mich nicht so interessieren.
The Makings Of A Perfect Bitch
Kann man mal hören, aber auch keine Erleuchtung.
Getting Married
Nas über seine baldige Ehe. In der Retrospektive sicher ganz interessant zu hören.
No One Else In The Room
Durchschnitt.
Bridging The Gap
Ausgelutschtes Sample, deswegen für mich als Single auch nicht so zu gebrauchen.
War
Kein Highlight, aber sicher hörbar.
Me & You (Dedicated To Destiny)
Haut mich nicht um, man kann es aber auch nicht großartig kritisieren.
Thief's Theme
Akzeptabler Abschluss, geht schon klar.
Fazit:
Natürlich viel zu viele Tracks. Nas ist hier textlich nichts vorzuwerfen, wenn man sich die Menge anguckt, ist das im Großen und Ganzen alles in Ordnung für seine Verhältnisse. Leider sind die meisten Tracks nur Durchschnitt. Dies liegt daran, dass sie zwar starke Texte haben, der Rest allerdings abfällt und langweilig ist. Beats ballern dann nicht oder Hooks sind einfach kacke. Nas kann rappen, das weiß jeder, aber großartige Tracks im Ganzen zu basteln, hat er hier nicht geschafft. Dennoch hätte man hier eine gute 13-Track-CD erstellen können, hätte man die stärksten Songs genommen und diese nochmal etwas überarbeitet. Als Nachfolger der beiden Vorgänger ist das allerdings schon eine große Enttäuschung. Dies liegt am Arrangement. Ich ordne es erstmal hinter "I am" ein. Es ist einfach ein Durchschnittsalbum, deswegen 5 von 10.
Man kann bei NAS (ausser Illmatic + It was written) immer Songs streichen. Street´s Disciple ist jedenfalls viel besser als I AM und Nastradamus meiner Meinung nach.Das Ding ist unterschätzt, also wenn man es auf 1 Album runterbricht und paar Songs weglässt. Quasi ne 2.0 Version macht wie Blueprint 2.
Dann ist das nämlich richtig gut...