Qualitätsmerkmale von Synthesizern

jS_kInG

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Hey! ich hab mal ne frage, und zwar was macht genau die qualität eines synthesizers aus???
kann man das so pauschal sagen?
wäre für jede antwort dankbar
 

fAbi-Shoxx

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Original geschrieben von jS_kInG
Hey! ich hab mal ne frage, und zwar was macht genau die qualität eines synthesizers aus???
kann man das so pauschal sagen?
wäre für jede antwort dankbar

würd mich ehrlich gesagt auch mal interessiern
also postet mal jungz

#greetz

fabi L.
 

DeNAcE

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der jeweilige eigensound des synthies und der persönliche geschmack...
 

jS_kInG

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Original geschrieben von DeNAcE
der jeweilige eigensound des synthies und der persönliche geschmack...

also kann man quasi nich sagen der is fett, der nich???
gibt es z.b. keine unterschiedliche qualität bei den oszilatoren?
greetz
 

jS_kInG

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und noch ne frage, was bedeuten die Begriffe
Cross Modulation
Oszillatorsynchronisation
Kaskadenfilter mit Resonanz bis zur Selbstoszillation
integrierter Arpeggiator

wär dankbar wenn ihr da weiterhelfen könntet.
wie ihr seht hab ich nich wirklich den plan von synthesizern...
wenn jemand ne koole seite hat die sich mit dem thema beschäfitigt wär des auch ziemlich digg!
greetz
 

NoOoBiE

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würd mich allerdings auch mal interessieren oder weiss hier niemand ne antwort?
 

per4mer

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und noch ne frage, was bedeuten die Begriffe

Cross Modulation - gibt 2 Arten: einfache und doppelte Crossmod., dabei moduliert ein Oszillator einen anderen (oder bei der doppelten der Zweite den Ersten zurück). Dadurch entstehen komplexe, teilweise disharmonische Obertonstrukturen

Oszillatorsynchronisation - die Frequenz (Tonhöhe) des MasterOSC wird dem SlaveOSC aufgezwungen, wird genutzt um 1. zwei Oszillatoren zum absoluten Gleichklang zu bringen oder 2. bei Modulation der Tonhöhe des Slave, die ja wegen des Sync gleichbleibt, entstehen ebenfalls neue Obertöne, der Klang ist sehr schneidend, wird gerne für Leadsounds eingesetzt

Kaskadenfilter mit Resonanz bis zur Selbstoszillation - ein Filter filtert Frequenzanteile aus einem Sound. die Grundtypen sind Tiefpass, Hochpass Bandpass (Tiefpass z.B. läßt die tiefen Frequenzen passieren usw.) es gibt aber auch noch andere Arten. Die Resonanz entsteht an der Einsatzfrquenz des Filters durch Erhöhung (interne Rückführung) des Pegels. Einige Filter geraten ab einem bestimmten Punkt in Eigenschwingung (Selbstoszillation), d.h. das Filter erzeugt einen Ton.
Das Kaskadenfilter ist eine spezielle Analogschaltung die von Bob Moog erfunden wurde, bei der 5 Transistorpaare in Reihe geschaltet sind (daher Kaskade oder im englischen Ladder). Ist so eine Kaskade hochwertig aufgebaut, ist das wohl das bestklingenste Tiefpass-Filter, da kann Software nur noch abstinken ;)

integrierter Arpeggiator - ein Arpeggiator splittet Akkorde auf (lernt man denn heute in der Schule gar nix mehr?). Man greift z.B. C - D# - G - C auf em Keyboard, dan wird nicht der ganze Akkord sondern die Töne in Reihenfolge automatisch abgespielt. Dafür gibts meist bestimmte Funtionen: rhythmische Auflösung, Oktaven, Abspielrichtung usw.

Wie du siehst ist das ein weites Feld, zu umfangreich für ein Forum ums richtig abzuhandeln. Es gibt zwei gute Bücher: Reinhard Schmitz
"Analoge Klangsynthese" (Wizoo) - sehr Basic, gut für Einsteiger
Florin Anwander "Synthesizer" (PPV)
 

per4mer

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der jeweilige eigensound des synthies und der persönliche geschmack...
also kann man quasi nich sagen der is fett, der nich???
gibt es z.b. keine unterschiedliche qualität bei den oszilatoren?

Natürlich kann sagen was fett ist, aber genauso wie bei Wurst hat jeder einen anderen Geschmack :D

Qualitätsunterschiede bei den OSCs gibt gewaltige, aber Hallo! Die kann man jedoch nicht unbedingt an zwei, drei Schlagworten festmachen, du mußt beim Hören selbst entscheiden was dir gefällt.
Ein Beispiel: OSCs von den meisten Virtuell-Analogen und VSTis erzeugen Aliasing. Was die einen als absolutes K.O.-Kriterium ansehen ist für andere die Offenbarung.
 

weirdlof

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wobei der pauschalbegriff "aliasing" auch sehr breit ist. es gibt bei synthesizern keine objektiven qualitätsmerkmale, da ein solches gerät eine reine geschmackssache ist, und etwaige mängel für andere wiederrum das salz in der suppe sind.

es gibt sicherlich die möglichkeit, beliebte synthesizer aufzulisten und in dieser tabelle würde wohl jeder das ein oder andere teil seines geschmacks finden, aber ich persönlich würde mir nicht anmaßen wollen, z.b. einen fizmo gegenüber einem q als "schlecht" zu bezeichnen.
 

per4mer

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wobei der pauschalbegriff "aliasing" auch sehr breit ist.

eigentlich nicht, ist ein klar definiertes technisches Phänomen

Aliasing
Scheinfrequenzen, die in einem digitalen Audiosystem dadurch entstehen, daß das zu verarbeitende Signal Frequenzen oberhalb der halben Sampling-Rate enthält. Diese können aber in einem digitalen System nicht mehr eindeutig dargestellt. Sie werden daher an der halben Sampling-Rate zurück ins Audiospektrum gespiegelt. Dadurch entstehen neue, im Originalsignal ursprünglich nicht vorhandene Frequenzen, die bei der D/A-Wandlung im Ausgangssignal erscheinen. Zur Vermeiung von Aliasing muß das zu digitalisierende Signal vor der A/D-Wandlung daher so gefiltert werden, daß keine Frequenzen oberhalb der halben Sampling-Rate mehr zurückbleiben. Ganz eliminieren läßt sich dieser Nebeneffekt allerdings nicht, so daß er unter Umständen deutlich hörbar wird - besonders dann, wenn ein Signal nach unten transponiert wird.
 

weirdlof

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ich mein aliasing in synthesizern und dessen auswirkung auf den entsprechenden sound sowieso die wirkung bei den höhrern. und das änder sich von mensch zu mensch, situation zu situation, komposition zu komposition. nächstes mal brauchste kein google anschmeisen.
 

NoOoBiE

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Original geschrieben von weirdlof
nächstes mal brauchste kein google anschmeisen.

:D Ihr habt mir bis jetzt schon viel weitergeholfen! und nun noch ne abschliessende frage : hat der waldorf pulse was drauf, is der aus EURER SICHT für Hiphop geeignet, und was kann man über das Preisleistungsverhältniss sagen???

Danke schonmal!
 

iguana

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den waldorf pulse finde ich etwas unhandlich... so von der bedienung her... (naja kann auch daran liegen dass ich nicht viel von klangsynthese verstehe) auf jeden fall würde ich mir damit schöne bässe in nem bruchteil der zeit zutrauen die ich mit softwäre bräuchte... was kostet son ding zur zeit?

greetz iguana
 

NoOoBiE

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Original geschrieben von iguana
den waldorf pulse finde ich etwas unhandlich... so von der bedienung her... (naja kann auch daran liegen dass ich nicht viel von klangsynthese verstehe) auf jeden fall würde ich mir damit schöne bässe in nem bruchteil der zeit zutrauen die ich mit softwäre bräuchte... was kostet son ding zur zeit?

greetz iguana


bei ebay bekommt einen so zwischen 100€-200€...
was meint eigentlich analog? man kann des ding doch trotzdem über midi ansteuern oder?
was für vorteile haben digitale???

danke schonmal...
 

co.kane

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Original geschrieben von NoOoBiE



bei ebay bekommt einen so zwischen 100€-200€...
was meint eigentlich analog? man kann des ding doch trotzdem über midi ansteuern oder?
was für vorteile haben digitale???

danke schonmal...
analog bedeutet dass da ein echter osc eingebaut ist der durch schwingung klänge erzeugt der dann durch die filter etc gejagt wird..............
ein digitaler simuliert das nur.

so ungefähr jedenfalls. bin nich so der profi in den sachen;)
 

weirdlof

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bei einem rein analogen gibt es zusätzlich noch analoge filter etc, sprich das gerät besteht nur aus analogen teilen. es gibt hyriden wie z.b. der walddorf q+, der zusätzlich zu seiner virtuell-analogen synthese 16 analoge filter besitzt (wobei v-a auch sehr gut klingen kannn).

der waldorf pulse ist ein tüpischer, monophoner synth, sprcih für leads, bässe usw ideal geeigent. ob der in deinen klangkosmos passt, kann man dir nicht genau beantworten, wenn du allerdings sowieso nur die tüpischen preset-sounds der chartproduktionen benutzt, solltest du damit locker hinkommen (abgesehen von pads etc natürlich).
 
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