und noch ne frage, was bedeuten die Begriffe
Cross Modulation - gibt 2 Arten: einfache und doppelte Crossmod., dabei moduliert ein Oszillator einen anderen (oder bei der doppelten der Zweite den Ersten zurück). Dadurch entstehen komplexe, teilweise disharmonische Obertonstrukturen
Oszillatorsynchronisation - die Frequenz (Tonhöhe) des MasterOSC wird dem SlaveOSC aufgezwungen, wird genutzt um 1. zwei Oszillatoren zum absoluten Gleichklang zu bringen oder 2. bei Modulation der Tonhöhe des Slave, die ja wegen des Sync gleichbleibt, entstehen ebenfalls neue Obertöne, der Klang ist sehr schneidend, wird gerne für Leadsounds eingesetzt
Kaskadenfilter mit Resonanz bis zur Selbstoszillation - ein Filter filtert Frequenzanteile aus einem Sound. die Grundtypen sind Tiefpass, Hochpass Bandpass (Tiefpass z.B. läßt die tiefen Frequenzen passieren usw.) es gibt aber auch noch andere Arten. Die Resonanz entsteht an der Einsatzfrquenz des Filters durch Erhöhung (interne Rückführung) des Pegels. Einige Filter geraten ab einem bestimmten Punkt in Eigenschwingung (Selbstoszillation), d.h. das Filter erzeugt einen Ton.
Das Kaskadenfilter ist eine spezielle Analogschaltung die von Bob Moog erfunden wurde, bei der 5 Transistorpaare in Reihe geschaltet sind (daher Kaskade oder im englischen Ladder). Ist so eine Kaskade hochwertig aufgebaut, ist das wohl das bestklingenste Tiefpass-Filter, da kann Software nur noch abstinken
integrierter Arpeggiator - ein Arpeggiator splittet Akkorde auf (lernt man denn heute in der Schule gar nix mehr?). Man greift z.B. C - D# - G - C auf em Keyboard, dan wird nicht der ganze Akkord sondern die Töne in Reihenfolge automatisch abgespielt. Dafür gibts meist bestimmte Funtionen: rhythmische Auflösung, Oktaven, Abspielrichtung usw.
Wie du siehst ist das ein weites Feld, zu umfangreich für ein Forum ums richtig abzuhandeln. Es gibt zwei gute Bücher: Reinhard Schmitz
"Analoge Klangsynthese" (Wizoo) - sehr Basic, gut für Einsteiger
Florin Anwander "Synthesizer" (PPV)