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Stimmt. Die USA nehmen das mit den Menschenrechten ja nicht ganz so ernst.
30 Jahre Haft sind einfach unverhältnismäßig. Da braucht man gar nicht diskutieren.
Sehe ich nicht so.
Stimmt. Die USA nehmen das mit den Menschenrechten ja nicht ganz so ernst.
30 Jahre Haft sind einfach unverhältnismäßig. Da braucht man gar nicht diskutieren.
Für dich sind 30 Jahre Haft also eine durchaus angemessene Strafe?
Also ein 20 jähriger geht in den Knast und kommt als 50 jähriger wieder raus?
Läuft...
Nennt sich Hochverrat. Chelsea hatte gnug Zeit, um sich über die Konsequenzen im klaren zu sein.
Bradley Manning hat keinen Hochverrat begangen![]()
Sehe ich nicht so.
Manning wurde zunächst im Camp Arifjan in Kuwait festgehalten und dann Ende Juli 2010 in ein Gefängnis auf der Marine Corps Base Quantico verlegt.[23] Dort war er unter sehr scharfen Haftbedingungen in Einzelhaft. Er musste sich 23 Stunden am Tag in seiner Zelle aufhalten und hatte auch in der restlichen Stunde keinen Zugang zu Nachrichten und aktuellen Informationen. Bettlaken oder Kissen wurden ihm verwehrt.[24] Die Bedingungen entsprachen denen eines Supermax-Gefängnisses mit Isolationshaft,[25] die zu psychischen, kognitiven und körperlichen Schäden führen können.
Im März 2011 wurde über seinen Verteidiger David Coombs bekannt, dass Manning ohne Erklärung seine Kleidung abgenommen worden und er gezwungen worden sei, nachts sieben Stunden lang nackt in seiner Zelle auszuharren. Danach habe er nackt vor seiner Zelle antreten müssen. Die gleiche erniedrigende Form der Behandlung werde bis auf weiteres wiederholt. Brian Villiard, ein Sprecher des Gefängnispersonals, bestätigte den Vorfall unter Berufung auf die Gefängnisregeln.[26][27][28][29] Eine schriftliche Beschwerde Mannings selbst über seine Haftbedingungen wurde sechs Monate später abgelehnt.[30][31]
Im April 2011 teilte das amerikanische Verteidigungsministerium mit, Manning in Hinblick auf einen kommenden Prozess auf seinen Geisteszustand untersuchen zu lassen und verlegte ihn in die United States Disciplinary Barracks, ein Militärgefängnis in Fort Leavenworth, Kansas. Dort verbesserten sich seine Haftbedingungen, er durfte Besuch empfangen und Kontakt zu anderen Gefangenen haben. Unterstützer Mannings kritisierten zunächst, er sei nun weiter von seiner Familie und seinem Anwalt entfernt, zeigten sich dann jedoch zufrieden mit der Verlegung.[32][33][34][35][36] Die psychologische Untersuchung ergab seine Prozessfähigkeit.[37] Im Verlauf seiner Gerichtstermine in Fort Meade wurde Manning Anfang 2012 an einen unbekannten Ort in der Nähe dieses Militärstandortes verlegt.[38]
Im Januar 2013 erhielt Manning auf Grund der außergewöhnlichen Härte seiner Haftbedingungen im US-Stützpunkt Quantico eine Reduzierung seiner möglichen Haftstrafe um 112 Tage.[39]
Stimmt, wie nennt man das Stehlen und wie Weitergabe hunderttausender geheimer Dokumente denn sonst?
Der Prozess gegen Manning begann am 3. Juni 2013 vor einem Militärgericht in Fort George G. Meade.[132] Am 30. Juli 2013 wurde Manning in 19 von 21 Anklagepunkten, neben militärischen Regelverstößen auch wegen „Diebstahls“ und fünf Fällen von „Spionage“,[133] schuldig gesprochen. Ihm drohten maximal 90 Jahre Haft. Vom Anklagepunkt „Unterstützung des Feindes“ sprach ihn das Gericht frei.[134]
30 jahre sind okay, trotzdem verdient er den friedensnobelpreis oder sowas in der richtung,
in europa hätte man ihn auch asyl anbieten müssen aber dazu hat keiner eier
Großbritanniens Premier macht gegen eine der großen Zeitungen seines Landes mobil. David Cameron wirft dem "Guardian" vor, die nationale Sicherheit zu gefährden. Das Blatt hatte auf Basis des Snowden-Archivs die Internetüberwachung britischer Geheimdienste enthüllt.
die sind eben nicht außer kontrolle geraten, das sind ''unsere'' führungskräfte
Ziel seien nicht nur Terrorverdächtige, berichtet "Le Monde" unter Berufung auf die Snowden-Dokumente. Es seien auch die Telefondaten von Franzosen abgefangen worden, die offenbar nur wegen ihrer Geschäftstätigkeit oder der Mitarbeit in der Regierung oder bei Behörden für die NSA interessant waren. Laut "Le Monde" interessierte sich der US-Geheimdienst im Januar zudem besonders für E-Mail-Konten des französischen Internetanbieters wanadoo.fr, der rund 4,5 Millionen Nutzer hat, und E-Mail-Konten des US-französischen Telekomausrüsters Alcatel-Lucent.