pearl harbor

[wkf]knuddelmonster

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der film geistert nun schon seit tagen durch die medien. der teuerste, der aufwendigste aller zeiten. auf rtl specials, natürlich ohne dabei ein kritisches wort zu verlieren. exzessiv werden die special effects gelobt bis alle superlative ausgelutscht sind, andere stellen die tolle love story in den vordergrund. der film ist ein typisches hollywood produkt. ein propagandafilm, triefend vor patriotismus. von der us army zensiert.
die situation damals sah folgendermassen aus:
der amerikanische präsident (weiss grad seinen namen nicht) weiss, das er in den zweiten weltkrieg eingreifen muss. sonst würde hitler den krieg am ende noch gewinnen und er stünde ziemlich blöd da. nun ist aber die amerikanische bevölkerung strikt gegen eine intervention ihrerseits. er hat also ein problem, denn er will natürlich auch wiedergewählt werden. nun fängt die army japanische funksprüche ab, die einen angriff auf pearl harbor ankündigen. der präsident hat nun zwei möglichkeiten. er kann den japanern zuvorkommen und seine flotte retten, müsste sich aber den vorwurf gefallen lassen, er habe amerikanische soldaten ohne die zustimmung der bevölkerung geopfert. die zweite möglichkeit währe, einen grossteil der pazivikflotte zu opfern um dann aber die gesamte bevölkerung hinter sich zu haben. er fackelt nicht lange, zieht wertvolle flugzeugträger aus pearl harbor ab und hinterlässt den japanern nurnoch ohnehin schrottreife kähne. er opfert über 2000 gis um eine rechtfertigung für den amerikanischen kriegseintritt zu erhalten.
was sagt ihr dazu? darf man unmenschlichkeit mit unmenschlichkeit bakämpfen? und, um nochmal auf den film zurück zu kommen, darf ein film krieg so (im negativen sinne!) beeindruckend und aussschliesslich auf unterhaltende weise erzählen? ich denke nein.

one *knuddel*
 

Raptor

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Dieser Film wurde von der Navy zum größten Teil finanziert und er spielt auf orginal Navy Stüzpunkten, also ist doch klar das der Film nur Sachen zeigt die die Navy positiv darstellt. Das ist aber generell bei jedem anderen amerikanischen Kriegsfilm auch so, kuckt euch mal ein paar an, die Amis sind immer die Guten und die Gegner die Bösen. Und wenn sie auch in Vietman die Zivilbevölkerung mit Napalm beschießen, sind sie immer noch die Guten.
 

newbie

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ursprünglich geschrieben von Tacitus

er opfert über 2000 gis um eine rechtfertigung für den amerikanischen kriegseintritt zu erhalten.
was sagt ihr dazu?
*ääähhh* bitte? die doitschen haben doch mit nem uboot ein amerikanisches pasagierschiff angegriffen und dadurch sind die amis in den krieg eingestiegen. da die japaner die verbündeten der doitschen waren, waren die japaner dann auch die gegner der amis. und dass sie perl harbor angreifen würden, damit konnte ja wohl nieman rechnen....
 

[wkf]knuddelmonster

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die deutschen haben mit ihrem u-boot krieg entscheidend zur kriegserklärung der amerikaner an die deutschen beigetragen, doch pearl harbor war der "tropfen", der das fass zum überlaufen gebracht hat. verzeiht, wenn ich mich unpräzise ausgedrückt habe. und sie haben sehr wohl davon gewusst. das ist eben der punkt, der im film, wohl auch wegen navy zensur, verschwiegen wird.
 

Bene

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ursprünglich geschrieben von Raptor
(...), kuckt euch mal ein paar an, die Amis sind immer die Guten und die Gegner die Bösen. Und wenn sie auch in Vietman die Zivilbevölkerung mit Napalm beschießen, sind sie immer noch die Guten.
Nicht bei allen Filmen. Schau dir mal Platoon an. Da werden die Amerikaner nicht als "die Guten" dargestellt,
im Gegenteil. Da ist die ganze Truppe ja in zwei Lager aufgeteilt, am besten ansehen, der zählt für mich zu den Besten Antikriegs-Filmen. Der schmale Grat fällt auch in die Kategorie. Wie auch immer. Bei der Soldat James Ryan wurde das zwar immer erwähnt, aber am Ende standen die Amis nur gut da, kämpfen bis zum letzten Mann und was so noch dazu gehört.
Und das mit dem torpedierten Passagierschiff war im 1.Weltkrieg, da sind die USA 1917 eingetreten.
Zum anderen meine ich, daß der damalige amerk. Präsident Roosevelt die Handelbeziehungen zu Japan abgebrochen hat, oder so ähnlich, und somit Japan geradezu provozierte. Das er dann aber die moderneren
Schlachtschiffe hat abziehen lassen und den Rest der Flotte ihrem Schicksal überlassen hat...Das kann ich eigentlich gar nicht glauben, dann wäre Pearl Habour ja zu 100% den Japanern zum Opfer gefallen, es war ein Überraschungsangriff, ansonsten hätte Roosevelt ja wohl eher die Truppen und alles verstärkt, oder nicht?
Das mit der Liebesgeschichte im (Anti-)Kriegsfilm kommt mir doch etwas so vor, als ob da 2 Zielgruppen mit angesprochen werden sollen. Bei Duell fand ich das noch schlimmer. Stalingrad mit Liebesgeschichte kombiniert? Nee, Danke! Den hab ich zwar nicht gesehen, aber bitte. Und das ganze teuer zu verfilmen, warum nicht?
 

*DJ cRaMbLe*

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hey leute, des mit den u-booten war als allererstes im ersten weltkrieg. Die deutschen haben jedes erdenkliche schiff, dass von drüben kam, bombadiert. Und aus diesem Grund ist die USA in den Krieg eingetreten. So jetzt wisst ihrs.
 

[wkf]knuddelmonster

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es war kein überraschungsangriff...
hätten sie die truppen verstärkt hätten sie es als provokation rechtfertigen müssen (war roosevelt nicht auch im 2. weltkrieg amerikanischer präsident?).

one *knuddel*
 

Bene

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Oh, etwas ungenau von mir, wer im 1.Weltkrieg amerk. Präsident war weiß ich nicht. Auch wenn ich das dann nicht ganz verstehe. Wir greifen euch an, wenn ihr die Truppen verstärkt erst recht?
 

Slowmo

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...hmm..ich hab ja meine Antipathie gegen die USA schon bekundet......aber dieser Film is natürlich wieder mal ein Paradebeispiel für die Fähigkeit der Amis sich nach jedem Krieg noch 80 Tapferkeitsmedaillen an die Brust zu hängen....... das typische Hollywoodamerika...
seicht inszenierte Liebesgeschichten vorm Hintergrund grosser Katastrophen...... die die damals starben würden sich im Grabe umdrehen... Der kollektivtod als Vermarktung zwecks Unterhaltung...bahh !!..da schau ich mir doch lieber Sachen an wie "Schindlers Liste" der ohne grossen PlemPlem auskommt........kommt zwar von Steven Spielberg aber der Film ist gut gemacht.....

Zu Platoon möcht ich sagen, das der Bene Recht hat...aber dies ist ja wohl eher die Ausnahme als die Regel......
Wer wirklich etwas über die jeweiligen Kriege erfahren möchte, sollte trotzalledem eher Augenzeugen und Beteiligte fragen, als sich den Krieg auf Zelluloid gebannt zu betrachten...

Ich wette der Film Pearl Harbor kriegt mindestens genausoviel Oscars wie Titanic..... ich kann nur sagen das ich mir soein Scheiss nich angucken werde



*Knuddel* ohne Spezialeffekt
 

Bene

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ursprünglich geschrieben von Slowmo

Wer wirklich etwas über die jeweiligen Kriege erfahren möchte, sollte trotzalledem eher Augenzeugen und Beteiligte fragen, als sich den Krieg auf Zelluloid gebannt zu betrachten...

*Knuddel* ohne Spezialeffekt
Da hast schon recht. Also, am besten sind da immer noch Dokus mit Zeitzeugen. Die sind wenigstens Objektiv und betrachten beide Seiten. Ich meine, die Leute die das durchgemacht haben, leben auch nicht ewig.
 

Slowmo

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...kleine Geschichtsaufbesserung....
ja es gab zwei Roosevelts.......
Theodore Roosevelt (einer der bekanntesten überhaupt)
wars von 1901-1909........
Der Präsident des ersten Weltkrieges hiess Woodrow Wilson 1913-1921......
dann kamen Warren Gamaliel Harding 1921-1923
Calvin Coolidge 1924-1929
Herbert Hoover 1929-1933
und dann kam Franklin D. Roosevelt 1933-1945......

so zum Verständnis......

dann hab ich noch was für Freidenker und Illuminatenfreaks.....unkommentiert und nicht von mir:

FRANKLIN DELANO ROOSEVELT trägt erwiesenermaßen die Hauptschuld am jüngsten Weltkrieg.Wem diese Tatsache nicht bekannt ist,sollte folgendes zur Kenntnis nehmen

"In konsequenter Verfolgung seiner Politik, die USA an der Seite Großbritanniens in den Krieg gegen das Deutsche Reich zu verwickeln ,hatten die USA schon Monate vor dem Japanischen Angriff auf die US-Flotte in Pearl Harbor mit eigenen Kampffliegerverbänden (Flying Tigers) auf Seiten Chinas in den japanisch-chinesischen Krieg eingegriffen. Der US-Amerikanischen Öffentlichkeit ist diese Kriegführung erst unlängst durch die juristischen Schritte der überlebenden US-Piloten bekannt geworden, die als Kriegsveteranen anerkannt werden wollen.

Dazu schreibt der US-Amerikanische Kongreßabgeordnete und Bewerber um die Präsidentschaft Patrick J. Buchanan in The San Diego Union vom 12. Juli 1991:
Robert Schriebmann, Anwalt der "Flying Tigers", ist im Besitz eines von Armee-Luftwaffen-General Henry "Hap" Arnold verfaßten geheimen Memorandums vom August 1941, das bestätigt, daß die Formierung der "Flying Tigers" "die Zustimmung des Präsidenten und des Kriegsministers" finde. Um einen Konflikt mit dem internationalen Recht zu vermeiden, wurde das ganze Projekt "als ein kommerzielles Unternehmen" organisiert, heißt es in einem geheimen Bericht des Armee-Geheimdienstes aus dem Jahre 1942.
David Ford, der ein Buch über Chennault's (Befehlshaber der "Flying Tigers") Helden schreibt, sagt, die Operation sei mit einem $ 100 Mio.-Kredit an China finanziert worden, den Finanzminister Henry Morgenthau (....) arrangiert habe.
Was das Pentagon fünfzig Jahre lang geleugnet habe, hat das Pentagon im May (1991) zugegeben: Die Flying Tigers hätten - obwohl ihre Maschinen mit den Hoheitszeichen der Chnesischen Streitkräfte versehen waren - "im aktiven Dienst" für die Vereinigten Staaten gestanden. Sie waren und sie sind Amerikanische Veteranen.








Das wars
*Knuddel*
 

Vonlo

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in letzter zeit sind solche kriegsfilme über den zweiten weltkrieg wohl "in mode gekommen"...
schon dieses jahr stallingrad und jetzt das hier...


*knuddel*
 

Bene

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nee, thirteen days wohl eher nicht ;) Aber sonst hast recht. In den letzten Jahren scheint das wieder "im kommen" zu sein. Aber Pearl Habour wird wohl ein Klischee-Film, wenn ich mir die Ausschnitte so ansehe...
da fliegen 5 Japanische Kampfflieger hinter einem Auto her und keiner trifft, aber wenn ein jap. Flugzeug an einem Turm mit Amerikanern vorbeifliegt sitzt gleich die erste Kugel *kopfschüttel* Jaja, der 2.Weltkrieg ist (hart gesagt) der Amerikaner liebstes Kind.
 

Vonlo

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ups... hab mal wieder nich nachgedacht :D *peinlich* halt mich bitte nich für dumm ;) (gleich kommt hoof wieder...)


*knuddel*
 

Faber

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dass die amis über japan ein handelsembargo verhängt haben, wird in diesem film wohl nicht vorkommen.
da wird das wahrscheinlich so ausgelegt, dass die japaner ohne großen grund angefangen haben.

den film werde ich mir natürlich nicht anschauen.
ich steh nicht auf liebesfilme.

und zweifelsohne ist dieser film ein liebesfilm.
genauso wie titanic.

huggy
faber
 

E-tsh

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Ich werd auf jeden reingehn weil ich so Filme 1. sehr gern gucke, die sich halt mit vergangenen Ereignissen beschäftigen oder auch mit Kriegen oda so und weil 2. die absolut geile Sau Josh Hartnett mitspielt :D :D hähä
Aber stimmt schon, die Amis sin natürlich immer die Superhelden...
 

Hoof

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So ne scheiße ! und dann kommt noch dazu so ne Liebesscheiße mit Ben aflek (0der wie der heißt !)
Wahrscehinlich stirbt der noch am ende, und dann haben alle Kinobesucher (besonders die kleinen Bravo-Girls :D) automatisch noch mehr hass auf die japaner !

Aber ich werde trotzdem reingehen...

13 days war aber ganz in Ordnung....
 

DikKknN

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richtig hoof! gut erkannt das mti den bravo girls! dieser film is doch reine propaganda! und ich möchtegerne ma wissen warum die dies jetzt immer noch tun! der kalte krieg is vorbei! oder machen sie es nur wegen ihrem starken patriotismus???
 

Xirior

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ich hab jetzt schon ein paar mal gelesen, das das ende so patriotistisch ist, das es für die deutsche version gekürzt wurde..................................



:(
 
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