Nebenverdienst für Abgeordnete

newbie

Senior Member
Mitglied seit
16 Juli 2000
Beiträge
2.184
Ich bin ja teilweise schockiert darüber, dass über hundert Abgeordnete im Bundestag die Zeit haben einer Nebentätigkeit nachzukommen! Nicht nur wegen der Beeinflussung, auch deswegen weil man sich doch zwischen Wirtschaft und Politik entscheiden sollte. Also entweder oder. Die FDP ist ja klar dafür (zumindest Westerwelle), das Argument "wer will dann noch in die Politik gehen" kann man so nicht gelten lassen.

Was denkt ihr darüber? Sollte das generell verboten werden?
 

Huskey

gehört zum Inventar
Mitglied seit
9 Oktober 2003
Beiträge
1.912
wer noch zeit für nebenverdienste hat ist es nicht wert seine volle diät zu erhalten
 

MadSkillz#3

auf Eis gelegt
Mitglied seit
6 Juli 2003
Beiträge
2.710
Original geschrieben von Huskey
wer noch zeit für nebenverdienste hat ist es nicht wert seine volle diät zu erhalten

Was heißt Zeit!?
Die arbeiten ja nicht parallel bei Opel am Band!
Die bekommen eher Taschengeld für die Interessenvertretung!
 

newbie

Senior Member
Mitglied seit
16 Juli 2000
Beiträge
2.184
doch doch, manche arbeiten wirklich für konzerne, also beziehen nicht nur geld sondern "tun" auch was dafür. nur verstehe ich nicht wie man zb für "übersetzungsarbeiten" 60.000 euro brutto pro jahr bekommen kann!?
 

MadSkillz#3

auf Eis gelegt
Mitglied seit
6 Juli 2003
Beiträge
2.710
Original geschrieben von newbie
doch doch, manche arbeiten wirklich für konzerne, also beziehen nicht nur geld sondern "tun" auch was dafür. nur verstehe ich nicht wie man zb für "übersetzungsarbeiten" 60.000 euro brutto pro jahr bekommen kann!?

Wie gesagt: Die werden ja nicht in erster Linie für ihre Arbeit per Stundenlohn bezahlt sonder, dass sie ihren Einfluss geltend machen!
 

gohlis kid

gehört zum Inventar
Mitglied seit
13 März 2003
Beiträge
1.241
Original geschrieben von MadSkillz#3
Wie gesagt: Die werden ja nicht in erster Linie für ihre Arbeit per Stundenlohn bezahlt sonder, dass sie ihren Einfluss geltend machen!

die sollen aber das interesse der wähler vertreten und nicht das der unternehmen. wenn da ein konflikt zw. beiden interessen entsteht, wird es wohl meist zu gunsten der wirtschaft gehen. ich bin dafür, das es verboten wird, das abgeordnete eine nebenbeschäftigung haben, die müssen sich zu 100% auf ihre arbeit als politiker konzentrieren
 

Ticktackmann

auf Eis gelegt
Mitglied seit
5 Januar 2005
Beiträge
10
Original geschrieben von gohlis kid

ich bin dafür, das es verboten wird, das abgeordnete eine nebenbeschäftigung haben, die müssen sich zu 100% auf ihre arbeit als politiker konzentrieren

Ja, sehe ich genauso. Das durchtrieben und verlogene Dreckspack kann ganz gut von seinen Diäten leben - und warum sollte jemand, der uns von vorne bis hinten verarscht noch Extrageld bekommen?

Für: Politiker dürfen nur Politiker sein und KEINE Nebenberufe haben. Einmaliger Fehltritt - lebenslanges Politikverbot.
 

Faber

Altgedient
Mitglied seit
9 April 2001
Beiträge
4.849
die problembehebung ist so einfach, wie unreformierbar:

schüttet die abgeordneten zu mit geld. soll jeder ne halbe million bis zu einer million im jahr verdienen !!
von diesem geld müssen sie ihre private altersvorsorge regeln. also NULL staatliche rentenzahlung.
dank des hohen gehalts werden auch wieder die wirklichen experten für die politik angelockt. denn die gehen lieber in die wirtschaft.
wenn einem abgeordneten gekündigt wird, weil er scheisse baut, gibt es NICHTS mehr. dann soll er kucken wo er unter kommt. so hätten die abgeordneten auch wieder druck immer gute leistung zu bringen, und keine scheisse zu bauen.


diese reform würde vieles andere lösen. das thema nebenerwerb wäre auch keins mehr. sie wären nicht mehr bestechlich oder beeinflußbar weil sie selber gutes geld haben.


hach, wäre ich doch kanzler... :rolleyes:
diese reform wird vorerst KEINER in angriff nehmen.





god bles
faber
 

newbie

Senior Member
Mitglied seit
16 Juli 2000
Beiträge
2.184
Original geschrieben von Faber
diese reform wird vorerst KEINER in angriff nehmen.
klar, man darf ja wohl noch phantasieren dürfen ;)

aber sollte geld ein anreiz sein in die politik zu gehen? wer auf ein hohes gehalt aus ist, der ist imho in der politik fehl am platz
 

Faber

Altgedient
Mitglied seit
9 April 2001
Beiträge
4.849
Original geschrieben von newbie

wer auf ein hohes gehalt aus ist, der ist imho in der politik fehl am platz

das ist ja mit ein punkt.
das muss sich ändern.

die vielbeschriebene elite geht nicht in die politik.
da muss sie aber hin.






god bless
faber
 
Oben Unten