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MC_Smitz

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3 Dezember 2001
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neuer track von meinem man caba und meiner wenigkeit
(caba fängt an und dann immer abwechselnd die parts)

...für die unter euch die wirklich nichts besseres zu tun haben und ein wenig zeit mitbringen!

Nachtwachen

Ich verlasse die Gesellschaft, in der es nur Betrug gab
Weil ich von ihr mehr als genug hab
So schließe ich mich in meinem Zimmer ein
Mein Licht soll der Kerzenschimmer sein
Und da ich mein Leben in Reimen ausleb
Hoffe ich, das mir heute noch eines aufgeht
Und so sitze ich vor meinem Fenster
Spiele nicht den kleinen Gangster
Spiele auch nicht den schnellen Richter
Ich spiele den intelektuellen Dichter
Denn der bin ich nun mal
Deswegen empfind’ ich nur Qual
Mein Leben ist leidvoll
Denn ihr denkt, ihr seid toll

Ich befinde mich auf der Suche doch es ist ein komischer Abend
Licht und Schatten beide gucken so fragend
Beide sind schauen ziemlich unerfüllt
Das Licht fällt lieblos zusammen geknüllt
Von Straßenlaternen und reflektiert das triste grau vom Pflasterstein
Wird die ewige Suche mein Laster sein
Oder befreie ich mich vom auferlegten Kettenhemd
Das mich und meinen Retter trennt

Ich bin noch immer hier
Schließlich gehört dieses Zimmer mir
Denn hier wohn ich
Hat mich mein Gottverlassen
Denn das Mondlicht
Bricht sich in leeren Wodkaflaschen
Die mittlerweile auf dem auf dem Fensterbrett stehen
Ich würde hier nur zu gerne weggehen
Einfach nur raus aus dieser Stadt
Doch wie sehr hat sie mich geprägt
Sie ist wie ein Rucksack, denn man immer mit sich trägt
Ich kann sie einfach nicht ablegen
Ich kann nicht einfach abheben

Und nun schweb ich davon weil mich der Wind trägt
Vorbei an Häuser in den man sein Kind schlägt
Vorbei an Wohnungen gefüllt von Leere
Ein Hauch hebt mich in die nächst höhere Sphäre
Nun befinde ich mich auf Augenhöhe mit Gewitterwolken
Die mir bis zum verregneten Gitter folgten
Von dort an verließ mich ihr Schutz und schlug mich alleine durch
Vor den bittern Regentropfen zeigte ich keine Furcht

Ich blicke in die Ferne
Mein Ziel sind die Sterne
Dabei hab ich keine Ahnung von Sternenkarten
Bewege mich also auf leeren Pfaden
Doch ich weiß, dass man an diesen Ort nie kommt
Jetzt sehe ich, wie am Horizont
Wolken den Himmel erobern
Ich dachte immer, der Horizont wär’ so fern
Doch die Wolken brauchen nur Minuten um über der Stadt zu stehen
Und sie sind gekommen um sich satt zu sehen
Die ersten Tropfen fallen schon
Sie kommen herunter von ihrem alten Thron
Sind jetzt wieder an die Naturgesetze gebunden
Doch ich habe sie als Schätze gefunden
Denn sie sind wie Traumtänzer
Und eröffnen mir ein Traumfenster

Auf einem dieser Tropfen schwebe ich zur Mutter Erde
In ihnen bricht sich das Licht der Sterne
Der Blick geht immer Richtung Ferne
Denn vor mir liegt noch ein weiter Weg
Ich hoffe auf den Wind der mich weiter trägt

Die Wodkaflaschen sind mittlerweile durch die Tropfen des Regens gefüllt
Ich hoffe, dass sich mir bald der Zweck meines Lebens enthüllt
Ich frage mich, wann ich endlich klar sehe
Doch klage nicht, nur weil ich in Gefahr lebe
Er wird mir den Weg schon zeigen
Ich glaube an ihn und seh schon Zeichen
Die mir eins sagen:
Den Termin für deine Zukunft werd ich vereinbaren
Deswegen folge ich dem Scheinbaren
Und deswegen wer ich’s nie einklagen

In mir herrscht die Diktatur des Hoffens
Noch liegt mein Schicksal in der Macht des Tropfens
Und wir fallen und fallen weiter ins Bodenlose
Doch ich mach mir keine Sorgen denn wir landen auf Gottes Rose
So lass uns tief fallen, der Aufprall wir nicht hart sein
Denn des Bodens Milde wird durch Gottes Liebe gewahrt sein

Der Wodka dreht runden in meinem Kopf
Ich suche nach dem kleinen Knopf
Der meine Genialität frei legt
Was leider nicht zu jeder Zeit geht
Mittlerweile bin ich plitschnass
Doch aufgeben? Vergiss das!
Ich habe vom Zweifler genug
Und spül ihn herunter, das ist nur weiterer Schluck
Jetzt versuche ich klar zudenken
Und dieses Gedicht der Nacht zuschenken
Ich versuche den Tag zulenken
Und versuche einfach nur nachzudenken


Den Aufprall bekam ich nicht zu spüren
Da der Wind beschloss mich weiter zu führen
Der Boden unter uns wirkte wie ein schwarzes Loch
In dem sich sogar mein guter Feind die Zeit verkroch
Und weil mir der Wind kein weiteres Geleit versprach
Beschloss das, das ende der Trägheit naht
Von nun an traf die Qual der Entscheidung mich
Am Ende der Straße erkannte ich ein frierendes kleines Licht
Es zitterte als durchlebe es seinen letzten Atemzug
Ich sah das Licht sterben, in Gedanken bedeckte ich es mit einem zarten Tuch

Ich habe beschlossen, das Mischen aufzugeben
Habe beschlossen mich da morgen rauszureden
Ihr werdet dann dazu verpflichtet mir Applaus zu geben
Dabei werde ich euch nur einen Auszug geben
Doch momentan verdichten die Schmerzen sich
Und es erlischt das Kerzenlicht
Also verlasse ich meinen angestammten Platz
Ich gehe nicht mehr, ich wanke fast
Ich komm in den Keller um neue Kerzen zu suchen
Ich kann es nicht verhindern, wegen den Schmerzen zu fluchen
Schließlich finde ich die Kerze und neue Erleuchtung
Jetzt fühle ich mich erneut jung

Nun steh ich vor dem Fenster
Wie Gespenster kreuzen Licht und Schatten mein Blickfeld
Ich seh einen armen Schattenumriss der einen Stift hält
Und wie Gift fällt Tropfen um Tropfen im Sekundentakt
An das Fenster eines Mannes der das Wort noch nicht gefunden hat
Er quält sich durch Ideenlosigkeit
Die sich durch eine matte Denkerpose zeigt
Er wirft einen finsteren Blick in die dunkle so weite wirkende Ferne
Hofft auf weise Worte der denkenden Sterne
Ich erkenne in ihm die innere Leere
Und beschließe das ich dieser den Rücken zukehre

Es ist alles dunkel, die Stadt schläft
Doch ich sehe, wie jemand durch die Nacht geht
Und zu mir aufschaut
Er hat diesen Blick, der mich aufbaut
Er hat dieses Glänzen in den Augen
Er lässt mich an meinem Fenster in dem Glauben
Etwas besonderes zu sehen
Ich frage mich: Kann das gut gehen?
Meine letzte Flasche ist aufgebraucht
Der Typ ist aus dem Nichts aufgetaucht
Und genau dorthin ist er wieder verschwunden
Und ich muss meine Welt wieder erkunden
Also weiter geht’s und die Zeit vergeht
Plötzlich geht hier die Sonne auf
Und ich komme auf den Mann zurück
Wünsche ihn in diese Land zurück
Denn er ist die Idee, die ich gesucht habe
Er war das, was ich nie seh’, der Grund warum ich geflucht habe
Ich muss ihn wiederfinden
Und uns zu einem Lied verbinden
Weil er die Vollendung meines Talents war
Muss ich ihm folgen, und ich spring aus dem Fenster
 

Pleasure

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10 Februar 2003
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485
hab's mir nich ganz durchgelesen.
war ganz o.k. fürn anfang...

Mein Leben ist leidvoll
Denn ihr denkt, ihr seid toll

die fand ich weak
 

Headtrick

auf Eis gelegt
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Geht doch schon klar....
Flow hab ich nich ganz raus gelesen aber es reicht ja schon wenn du es rappn kannst....
Im großen und ganzen würd ich den Text auf jeden fall nochmal überarbeiten....

Keep on...
 

$Phillies$

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16 Januar 2003
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ich find n auch ok!

Ich würd nur mehr auf die Zeilenlänge achten....wenn sein muss auch Füllwörter benutzen....
 
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