MTV - Marktlands totalpräsente Videologie
Die Videologie ist ein trojanisches Pferd. Und in den meisten Fällen ist, wie zum Beispiel in China, nicht der BBC oder CNN die Gefahr sondern das Dudelfernsehen MTV. Dieses trojanische Pferd der schönen Künste in unser Gehirn, bietet einen faszinierenden Blick auf den rasanten Wandel mit dem Fernsehen mit Musik und Musikfernsehen mit unserem Leben verknüpft werden. Entstand doch MTV ironischerweise als Nebenprodukt von Performance und Experimentalfernsehen im Kulturfernsehen. Barry Diller, Eigner des QVC-Shoppingkanals schrieb hierzu:" Einer der Gründe für den bahnbrechenden Erfolg von MTV in der Medienbranche liegt darin, daß die Grenze zwischen Unterhaltung und Werbung vollkommen aufgehoben ist." Beispiele für den Kometenhaften Aufstieg: Mitte der Achtziger sendete MTV bereits international. Anfang 1993 verfügte der Sender weltweit über ein Publikum von fast einer viertelmilliarde Haushalte und damit über ein "Publikum" von fast einer halben Milliarde Zuschauer in über 71 Ländern. Die Zuschauerzahlen steigen täglich und haben Sender wie zum Beispiel CNN längst hinter sich gelassen. MTV Europe nahm seine Sendung für die damalige DDR zwei Tage vor dem Mauerfall auf und machte damit, überspitzt gesagt, diesen fast unwichtig. Sumner Redstone, Eigentümer von MTV (und dreimal so alt wie der Durchschnitt seiner Beschäftigten), meinte zum Thema Einheitsbrei Musik schlicht: "Durchschnittskinder in Tokio haben viel mehr mit Durchschnittskindern in London gemein als mit ihren Eltern. Dennoch - eine Homogenisierung der Weltmusik findet nicht statt!". Obwohl kaum zu leugnen ist, das junge Zuschauer am liebsten amerikanische Programme sehen, die von MTV auf den Markt gedrückt werden. Und da wo noch lokale Popgruppen einen Platz finden, äffen diese amerikanische nach. Die wenigen selbstkritischen Amerikaner machen sich ernsthaft Sorgen über den Schaden den dieser kulturelle Kolonialismus auslösen könnte. Doch auf solche Warnungen möchten zum Beispiel Osteuropäische Sendeanstalten nicht hören. Doppelzüngig wird dann von Musik als Befreiung gesprochen und das MTV Teil des Demokratisierungsprozesses in Osteuropa sei - MTV befreit die Welt. Freilich ist MTV ein komplexes Medium mit einer vielfältigen Botschaft: Unterschwellig bietet es freiheitssehnsüchtige und autoritätsverachtende Kurzeinblendungen an (daher sein Reiz für Widerstandsbewegung und Möchtegernrebellen), katalysiert den Musikkonsum (daher die Werbeeinblendungen), verstärkt die Pseudoidentität („wir sind die Welt“) sogar dann noch, wenn es die Unterschiede der verschiedenen Staaten hervorhebt. Dieses Programm flirtet mit Gewalt und macht Sex zu einem brutalen Sport, mit Mädchen als garniertem Fleisch und gestylten Jungmannen als verdummten ****maschinen. Dies sind die neuen Herrenmenschen - ein Ideal das niemand wirklich erreichen kann aber soll. Der Sender feiert die Jugend und fördert eine ewigkindlich Bewußtseinsarmut, in der Leben sich durch passive Konsumfreude definiert. Die Masse folgt diesen Idee und jedermann will dazugehören. Und nun sind neue Werte geschaffen worden, da jeder sie befolgt - Videologie als Kultur ist geboren. Heute geht die Masse vollkommen unkritisch mit Medien um. Songtexte und Fernsehen können Liebe und Haß verkaufen, zur Nachbarschaftshilfe oder zum Abschlachten von Minderheiten und Andersdenkenden auffordern - eine fantastische Plattform um die neue Weltordnung zu verherrlichen oder die paranoide Angst vor Ausländern, Bullen, Schwarzen, Weißen und Juden zu schüren. Selbst Emanzipation ist hierin unmerklich verstorben. Zwar ist die klassische Rollenverteilung nicht mehr zwingend gegeben. Doch echte Gleichberechtigung gibt es immer noch nicht. Inzwischen wird sie totgeschwiegen, einerseits aus politischem Desinteresse und andererseits aus dem veränderten Bild. Frauen sind heute nur dann noch bedeutend wenn sie „gut“ sprich gesellschaftskonform aussehen. Und das Frauenbild von heute verlangt doch eher eine Karikatur einer echten Frau: Groß, ewig lange Haare, riesige Brüste, dunkelbraun gebrannt, sportlich, unsäglich dünn und nicht zwingend mündig und intelligent. Ein Bild dem tagtäglich circa 95% aller Frauen hinterherhecheln. Nüchtern betrachtet gehören doch die vermarkteten Rebellen in der Videologie der Weltordnung viel mehr zum Establishment als ihre Hörer. Eben noch singen sie über die Freiheit jederzeit ein Verbrechen zu begehen und wenig später geben sie eine Pressekonferenz zum Verbot von Raubkopien und MP3s - die Vorzeigekriminellen der Weltordnung singen gespaltener Zunge. Die Generation Y mit ihren vielerlei Hautfarben und Kulturen ist ganz und gar amerikanisch. So vermarktet das weiße Amerika heuchlerisch eine Zufallsauswahl von „Helden“ des schwarzen Amerikas, um „heroisch“ ins Auge gefasste Märkte zu erobern. Und diejenigen, die sich vermarkten lassen gehören dazu und lügen damit sich und ihren „Brüdern“ in die Tasche. Bei MTV geht es um den Sound von Amerika, um "Stil" und Effekt, wo nichts so ist, wie es scheint, wo schlecht gut ist und die Freundin eine Respektsperson und Mord ein spannende Sache. Wo Politik nichts gilt, wo einem Mündigkeit und Selbstbestimmung lediglich suggeriert wird, wohl aber mit Bildern Politik gemacht wird. MTV als Sprachrohr der jungen Welt trägt weder Lederhosen noch Bauernkittel und "spricht" weder serbokroatisch noch chinesisch, noch deutsch oder spanisch. Der Sender hat die Ohren und Augen taub gemacht für Buddha, Jesus, Familie und Staat. Auch wenn sie von der Illusion leben, für jeden da zu sein. Aber es zählen nur die Milliarden Dollarerträge, Profit und Nutzen sind die oberste Instanz. In Amerika wird Politik fast ausschließlich über das Fernsehen gemacht. Das Bild eines einzigen toten Soldaten in Somalia, verbunden mit einem TV-Roman und einiger herzzerreißenden Musik löste sofort den amerikanischen Rückzug und das Ende der damit verbundene Hilfe aus. Das Pentagon nimmt heute nur noch sehr ungern Verluste hin. Nicht nur wegen dem Trauma Vietnam, sondern hauptsächlich aus Medienangst. Dieselbe Angst die die Politik sehr oft in ihrem Handel total behindert. Es gibt keine abstrakte Doktrin, sei es nun Durchhaltepolitik, Demokratie, Antikommunismus oder Antiimperialismus die wie früher gegen die medialen Führungsmittel noch bestehen könnte. Die Veränderung der neuen Weltordnung hat in den Menschen eine bemerkenswerte Ambiguität geschaffen. Die rechtsradikalen Bands zum Beispiel benutzen ironischerweise eine Musik die stark an Punkrock erinnert kombiniert mit einer Lyrik die selbst Goebbels stolz gemacht hätte. Sie schimpfen auf ein unfreies Deutschland voller Ausländer, aber nicht gegen Handys, McDonalds oder Lonsdalekleidung. Alles durch das Sprachrohr der Rockmusik, was ja nun auch nicht gerade Urdeutsch ist oder?!? "Hauptzweck des Fernsehens ist doch letzten Endes das die Zuschauer dranbleiben", schreibt Medienkritiker Mark Crispin, "daher sind die Medien bemüht Ihr Publikum ständig zu versorgen.“ Und eben dies geschieht durch das Ersetzen von Realität durch Videologie und Traumwelt. Der erste Imperativ der neuen Weltordnung lautet, die neue kulturelle Werterhaltung zu erzeugen, die für materiellen Konsum unerlässlich ist. Und das vielgenannte Zauberwort dieser Ordnung ist Globalisierung - schaffen von Absatzmärkten weltweit, die dann von vielen unkritischen Konsumenten bezahlt werden. Und diese sublime Veränderung durch Werbung als Sonde in unser Gehirn läuft auf allen Ebenen. Es ist die 21. Runde - Titelkampf. Die Existenz der Menschheit als solches gegen die Versklavung zum Nurkonsumenten. Fast schon wirken die Bedenken der Sozialistischen Machtblöcke in Bezug auf Werbung wie ein Hiobsbotschaft: Durch Werbung wird der Bürger negativ in seinem Kaufverhalten beeinflusst. Disney kleine Verkaufshelfer in ihren (Kauf)Vergnügungsparks proklamieren zum Beispiel ständig das die Welt immer kleiner wird. Und eben diese immer kleiner werdenden Welt verblödet durch Teletubbies, Beavis und Butt-Head und automatische Rechtschreibüberprüfungen. Gangstarap als anderes Beispiel suggeriert einem rastlosen und allein gelassenen Teenagerpublikum das Verbrechen, Polizistenkillen und Frauenverachtung cool, Reife, Lernen, Kritik, Verantwortung und Erwachsenwerden wiederum überflüssig sind. Auch wenn die Vertreter der Musikfirmen versichern, das alles nicht so gemeint ist. Und heute in Hobbythek: Wir basteln uns einen paranoiden, gut situierten, leichtbeeinflussbaren Singlekonsumenten.
Die Videologie ist ein trojanisches Pferd. Und in den meisten Fällen ist, wie zum Beispiel in China, nicht der BBC oder CNN die Gefahr sondern das Dudelfernsehen MTV. Dieses trojanische Pferd der schönen Künste in unser Gehirn, bietet einen faszinierenden Blick auf den rasanten Wandel mit dem Fernsehen mit Musik und Musikfernsehen mit unserem Leben verknüpft werden. Entstand doch MTV ironischerweise als Nebenprodukt von Performance und Experimentalfernsehen im Kulturfernsehen. Barry Diller, Eigner des QVC-Shoppingkanals schrieb hierzu:" Einer der Gründe für den bahnbrechenden Erfolg von MTV in der Medienbranche liegt darin, daß die Grenze zwischen Unterhaltung und Werbung vollkommen aufgehoben ist." Beispiele für den Kometenhaften Aufstieg: Mitte der Achtziger sendete MTV bereits international. Anfang 1993 verfügte der Sender weltweit über ein Publikum von fast einer viertelmilliarde Haushalte und damit über ein "Publikum" von fast einer halben Milliarde Zuschauer in über 71 Ländern. Die Zuschauerzahlen steigen täglich und haben Sender wie zum Beispiel CNN längst hinter sich gelassen. MTV Europe nahm seine Sendung für die damalige DDR zwei Tage vor dem Mauerfall auf und machte damit, überspitzt gesagt, diesen fast unwichtig. Sumner Redstone, Eigentümer von MTV (und dreimal so alt wie der Durchschnitt seiner Beschäftigten), meinte zum Thema Einheitsbrei Musik schlicht: "Durchschnittskinder in Tokio haben viel mehr mit Durchschnittskindern in London gemein als mit ihren Eltern. Dennoch - eine Homogenisierung der Weltmusik findet nicht statt!". Obwohl kaum zu leugnen ist, das junge Zuschauer am liebsten amerikanische Programme sehen, die von MTV auf den Markt gedrückt werden. Und da wo noch lokale Popgruppen einen Platz finden, äffen diese amerikanische nach. Die wenigen selbstkritischen Amerikaner machen sich ernsthaft Sorgen über den Schaden den dieser kulturelle Kolonialismus auslösen könnte. Doch auf solche Warnungen möchten zum Beispiel Osteuropäische Sendeanstalten nicht hören. Doppelzüngig wird dann von Musik als Befreiung gesprochen und das MTV Teil des Demokratisierungsprozesses in Osteuropa sei - MTV befreit die Welt. Freilich ist MTV ein komplexes Medium mit einer vielfältigen Botschaft: Unterschwellig bietet es freiheitssehnsüchtige und autoritätsverachtende Kurzeinblendungen an (daher sein Reiz für Widerstandsbewegung und Möchtegernrebellen), katalysiert den Musikkonsum (daher die Werbeeinblendungen), verstärkt die Pseudoidentität („wir sind die Welt“) sogar dann noch, wenn es die Unterschiede der verschiedenen Staaten hervorhebt. Dieses Programm flirtet mit Gewalt und macht Sex zu einem brutalen Sport, mit Mädchen als garniertem Fleisch und gestylten Jungmannen als verdummten ****maschinen. Dies sind die neuen Herrenmenschen - ein Ideal das niemand wirklich erreichen kann aber soll. Der Sender feiert die Jugend und fördert eine ewigkindlich Bewußtseinsarmut, in der Leben sich durch passive Konsumfreude definiert. Die Masse folgt diesen Idee und jedermann will dazugehören. Und nun sind neue Werte geschaffen worden, da jeder sie befolgt - Videologie als Kultur ist geboren. Heute geht die Masse vollkommen unkritisch mit Medien um. Songtexte und Fernsehen können Liebe und Haß verkaufen, zur Nachbarschaftshilfe oder zum Abschlachten von Minderheiten und Andersdenkenden auffordern - eine fantastische Plattform um die neue Weltordnung zu verherrlichen oder die paranoide Angst vor Ausländern, Bullen, Schwarzen, Weißen und Juden zu schüren. Selbst Emanzipation ist hierin unmerklich verstorben. Zwar ist die klassische Rollenverteilung nicht mehr zwingend gegeben. Doch echte Gleichberechtigung gibt es immer noch nicht. Inzwischen wird sie totgeschwiegen, einerseits aus politischem Desinteresse und andererseits aus dem veränderten Bild. Frauen sind heute nur dann noch bedeutend wenn sie „gut“ sprich gesellschaftskonform aussehen. Und das Frauenbild von heute verlangt doch eher eine Karikatur einer echten Frau: Groß, ewig lange Haare, riesige Brüste, dunkelbraun gebrannt, sportlich, unsäglich dünn und nicht zwingend mündig und intelligent. Ein Bild dem tagtäglich circa 95% aller Frauen hinterherhecheln. Nüchtern betrachtet gehören doch die vermarkteten Rebellen in der Videologie der Weltordnung viel mehr zum Establishment als ihre Hörer. Eben noch singen sie über die Freiheit jederzeit ein Verbrechen zu begehen und wenig später geben sie eine Pressekonferenz zum Verbot von Raubkopien und MP3s - die Vorzeigekriminellen der Weltordnung singen gespaltener Zunge. Die Generation Y mit ihren vielerlei Hautfarben und Kulturen ist ganz und gar amerikanisch. So vermarktet das weiße Amerika heuchlerisch eine Zufallsauswahl von „Helden“ des schwarzen Amerikas, um „heroisch“ ins Auge gefasste Märkte zu erobern. Und diejenigen, die sich vermarkten lassen gehören dazu und lügen damit sich und ihren „Brüdern“ in die Tasche. Bei MTV geht es um den Sound von Amerika, um "Stil" und Effekt, wo nichts so ist, wie es scheint, wo schlecht gut ist und die Freundin eine Respektsperson und Mord ein spannende Sache. Wo Politik nichts gilt, wo einem Mündigkeit und Selbstbestimmung lediglich suggeriert wird, wohl aber mit Bildern Politik gemacht wird. MTV als Sprachrohr der jungen Welt trägt weder Lederhosen noch Bauernkittel und "spricht" weder serbokroatisch noch chinesisch, noch deutsch oder spanisch. Der Sender hat die Ohren und Augen taub gemacht für Buddha, Jesus, Familie und Staat. Auch wenn sie von der Illusion leben, für jeden da zu sein. Aber es zählen nur die Milliarden Dollarerträge, Profit und Nutzen sind die oberste Instanz. In Amerika wird Politik fast ausschließlich über das Fernsehen gemacht. Das Bild eines einzigen toten Soldaten in Somalia, verbunden mit einem TV-Roman und einiger herzzerreißenden Musik löste sofort den amerikanischen Rückzug und das Ende der damit verbundene Hilfe aus. Das Pentagon nimmt heute nur noch sehr ungern Verluste hin. Nicht nur wegen dem Trauma Vietnam, sondern hauptsächlich aus Medienangst. Dieselbe Angst die die Politik sehr oft in ihrem Handel total behindert. Es gibt keine abstrakte Doktrin, sei es nun Durchhaltepolitik, Demokratie, Antikommunismus oder Antiimperialismus die wie früher gegen die medialen Führungsmittel noch bestehen könnte. Die Veränderung der neuen Weltordnung hat in den Menschen eine bemerkenswerte Ambiguität geschaffen. Die rechtsradikalen Bands zum Beispiel benutzen ironischerweise eine Musik die stark an Punkrock erinnert kombiniert mit einer Lyrik die selbst Goebbels stolz gemacht hätte. Sie schimpfen auf ein unfreies Deutschland voller Ausländer, aber nicht gegen Handys, McDonalds oder Lonsdalekleidung. Alles durch das Sprachrohr der Rockmusik, was ja nun auch nicht gerade Urdeutsch ist oder?!? "Hauptzweck des Fernsehens ist doch letzten Endes das die Zuschauer dranbleiben", schreibt Medienkritiker Mark Crispin, "daher sind die Medien bemüht Ihr Publikum ständig zu versorgen.“ Und eben dies geschieht durch das Ersetzen von Realität durch Videologie und Traumwelt. Der erste Imperativ der neuen Weltordnung lautet, die neue kulturelle Werterhaltung zu erzeugen, die für materiellen Konsum unerlässlich ist. Und das vielgenannte Zauberwort dieser Ordnung ist Globalisierung - schaffen von Absatzmärkten weltweit, die dann von vielen unkritischen Konsumenten bezahlt werden. Und diese sublime Veränderung durch Werbung als Sonde in unser Gehirn läuft auf allen Ebenen. Es ist die 21. Runde - Titelkampf. Die Existenz der Menschheit als solches gegen die Versklavung zum Nurkonsumenten. Fast schon wirken die Bedenken der Sozialistischen Machtblöcke in Bezug auf Werbung wie ein Hiobsbotschaft: Durch Werbung wird der Bürger negativ in seinem Kaufverhalten beeinflusst. Disney kleine Verkaufshelfer in ihren (Kauf)Vergnügungsparks proklamieren zum Beispiel ständig das die Welt immer kleiner wird. Und eben diese immer kleiner werdenden Welt verblödet durch Teletubbies, Beavis und Butt-Head und automatische Rechtschreibüberprüfungen. Gangstarap als anderes Beispiel suggeriert einem rastlosen und allein gelassenen Teenagerpublikum das Verbrechen, Polizistenkillen und Frauenverachtung cool, Reife, Lernen, Kritik, Verantwortung und Erwachsenwerden wiederum überflüssig sind. Auch wenn die Vertreter der Musikfirmen versichern, das alles nicht so gemeint ist. Und heute in Hobbythek: Wir basteln uns einen paranoiden, gut situierten, leichtbeeinflussbaren Singlekonsumenten.