ich halte sozialpädagogik einfach generell für ein billiges gutmenschen"studium", in dem gerade-so-mit-3,7-durchs-abi-kommer von einem leben träumen, in dem sie muhammed und ali aus dem ghetto nebenan erklären, dass sie sie verstehen können und dass ihre aggressionen vom ausgegrenztsein aus der gesellschaft und vom aussenseiterstatus der türken herrühren, totale toleranz und akzeptanz etc
"und jetzt schreiben wir alle einen hip-hop-text in dem wir unsere aggressionen gewaltfrei verarbeiten und über unsere probleme nachdenken, okay?

"
"siktir lan, scheisen katoffel, halts maul isch sitz hier nur wegen scheisen hurrenson jugendstrafe, geh weiter körner fressen lak ökokatoffel ischör"
"hey, guck mal, darüber kannst du doch gerade schreiben, ali

ich verstehe dich wirkl..." *papierflieger von hinten an den kopf bekomm*
"ali das ist kein mittel, um deinen unmut über den sozialunterricht zu äußern! und hör auf, aische ständig zum teemachen zu schicken, sie hat genau so das recht, hier zu sein, wie die anderen teilnehmer_innen

*
und am abend schöööön ein astra mit den genossen von den jusos in der alternativen kneipe um die ecke
geiles leben, aber irgendwie hast du es dir doch im seminar mit dem grünen-regionalabgeordneten zum thema "islam als teil der deutschen gesellschaft und interkultureller dialog" anders vorgestellt, oder?