Menschenfeind
Altgedient
- Mitglied seit
- 29 Juni 2009
- Beiträge
- 2.809
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Diese Sehnsucht, nach jemand praktisch Unbekanntem
Das Verlangen, das ich viel zu lange nicht mehr kannte
Dieser Druck in meiner Brust, er staut sich - wird zu Frust
Muss ihn rauslassen, aufpassen, erkenne nicht die Ausmaße
Ich fühle mich wie draufschlagen, sehe nur noch Grauphasen
Es gibt Keinen Masterplan mehr, keine Blaupause
---------------------#
--------------------- (schweres atmen)
Alles wird ruhiger, ich merke wie ich ausatme
Alle Farben nur noch lauwarme Versionen ihrer Taufpaten
Die Hände vor meinen Augen - Neongelb
Die Haut spürt kaum noch was, wie durch Neopren
Gespenstisch nackt und scharf alles vor mir entblößt
Warte auf den Klang, auf das Gefühl, das mich erlößt
Merke verstört, die Sprache hat gerade dafür kein Gehör
Sprache rein Sprache raus der stumme Epos ohne Applaus
Selbst 1000 Worte sind nicht eine Tat
Die Sprache sagt nicht mehr, was ich zu sagen hab
Selbst 1 Roman nähert sich dem Ganzen nicht an
Weshalb ich wütend den 1000 und 1. Text begann
Er sitzt dort allein, schon wieder die falsche
Falls Liebe wärme kennt, dann kennt er nur die kalte
Version von etwas altem, das man schon Ewig kannte
Etwas, dass stärkte und trotzdem irgendwann entmannte
Verdammte Gefühle trotz dem nächsten paar F_icks
Sucht er ständig nach der Frau, die er doch niemals kriegt
Er war schon lang nicht mehr verliebt, falls es wahre liebe gibt
Dann ist sie etwas, dem er nicht mehr erliegt
Oder nicht erliegen kann, das innere Feuer erloschen
Viel zu lange her deshalb__ die letzte Träne vergoßen
Seine Gefühle eine einzige Gosse voll von Dreck
Und nur neben dem Penner unter den Zeitungen versteckt
Liegt der letzte Versuch, der letzte hölzerne Scheidt
Wartet dort geduldig bis die Glut in ihm aufkeimt
(---Echoartig---: und etwas Hoffnung erscheint/
und etwas Hoffnung erscheint)
Erklärung des Titels:
Ich kenne ein paar Türken von meinem nebenjob und dort wollte mal einer Ausdrücken, dass er für bestimmte Dinge keine Worte auf Deutsch findet "Sprache rein, Sprache raus")
Diese Sehnsucht, nach jemand praktisch Unbekanntem
Das Verlangen, das ich viel zu lange nicht mehr kannte
Dieser Druck in meiner Brust, er staut sich - wird zu Frust
Muss ihn rauslassen, aufpassen, erkenne nicht die Ausmaße
Ich fühle mich wie draufschlagen, sehe nur noch Grauphasen
Es gibt Keinen Masterplan mehr, keine Blaupause
---------------------#
--------------------- (schweres atmen)
Alles wird ruhiger, ich merke wie ich ausatme
Alle Farben nur noch lauwarme Versionen ihrer Taufpaten
Die Hände vor meinen Augen - Neongelb
Die Haut spürt kaum noch was, wie durch Neopren
Gespenstisch nackt und scharf alles vor mir entblößt
Warte auf den Klang, auf das Gefühl, das mich erlößt
Merke verstört, die Sprache hat gerade dafür kein Gehör
Sprache rein Sprache raus der stumme Epos ohne Applaus
Selbst 1000 Worte sind nicht eine Tat
Die Sprache sagt nicht mehr, was ich zu sagen hab
Selbst 1 Roman nähert sich dem Ganzen nicht an
Weshalb ich wütend den 1000 und 1. Text begann
Er sitzt dort allein, schon wieder die falsche
Falls Liebe wärme kennt, dann kennt er nur die kalte
Version von etwas altem, das man schon Ewig kannte
Etwas, dass stärkte und trotzdem irgendwann entmannte
Verdammte Gefühle trotz dem nächsten paar F_icks
Sucht er ständig nach der Frau, die er doch niemals kriegt
Er war schon lang nicht mehr verliebt, falls es wahre liebe gibt
Dann ist sie etwas, dem er nicht mehr erliegt
Oder nicht erliegen kann, das innere Feuer erloschen
Viel zu lange her deshalb__ die letzte Träne vergoßen
Seine Gefühle eine einzige Gosse voll von Dreck
Und nur neben dem Penner unter den Zeitungen versteckt
Liegt der letzte Versuch, der letzte hölzerne Scheidt
Wartet dort geduldig bis die Glut in ihm aufkeimt
(---Echoartig---: und etwas Hoffnung erscheint/
und etwas Hoffnung erscheint)
Erklärung des Titels:
Ich kenne ein paar Türken von meinem nebenjob und dort wollte mal einer Ausdrücken, dass er für bestimmte Dinge keine Worte auf Deutsch findet "Sprache rein, Sprache raus")