Leistungsgesellschaften – Oder warum Geld nicht glücklich macht!

Le_Bron

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dumm nur dass du andauernd unter druck stehst weil du deine existenz von heut auf nachher verlieren könntest, die is net gesicehrt....und mit wenig geld du natürlich auch mehr sorgen hast die dich daran hindern können vollkommen glücklich zu sein

es schwebt immer im hinterkopf -> was wäre wenn, weil leider brauch man geld um in würdigen verhältnissen leben zu können bzw. im extremfall musst du auch noch deine kinder versorgen können




aber meiner meinung kann man auch in unserer gesellschaft glücklich werden wenn man einen job findet in dem man sich selbst auch verwirklichen kann
es gibt heutzutage nix schlimmeres als den falschen beruf zu haben
(beruf -> berufung)
dafür gibts dann drogen
 

3headed Monkey

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ich kann dieses ganze extreme leistungs- und karrieredenken heutzutage auch nicht so richtig nachvollziehen, muss ich sagen...deshalb war für mich bei der studiumswahl auch son unsinn wie jobchancen (als ob man das wirklich gut abschätzen könnte vorher - liegen ja immerhin grob 5 jahre zwischen studienbeginn und jobeinstieg) ziemlich irrelevant...ich verdien lieber n ticken weniger und mach dafür was, was mich interessiert und mir spaß macht, als dann ein leben lang nen job zu machen, auf den ich eigentlich keinen bock hab, nur um mir n tolles auto oder wasweißichnicht leisten zu können...nicht meine welt...
mag daran liegen, dass ich in ner großen familie aufgewachsen bin und bei uns nie übermäßig viel geld da war...immer ausreichend, aber halt nie viel...da hab ich vermutlich einfach andere werte mit auf den weg gekriegt als manch anderer....
 

Theo Rem

Altgedient
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Als Aussteiger auf irgendeiner Insel leben und sich ne Hütte aus Stroh und Schilf zusammenzimmer, und essen bei irgendwelchen nobelrestaurants klauen, damit man was zu beissen hat...aber respekt du bist konsumunabhängig...

bisschen extrem vllt :rolleyes:
 

Le_Bron

Altgedient
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das auf jeden fall mokey:thumbsup:

mir is geld schon wichtig, aber eben nicht wenn alles andere scheiße is

ich will einen job der spaß macht, geld bringt, mit viel freizeit lässt und dazu ne geile frau und gesundheit
 

3headed Monkey

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Du ziehst einen falschen umkehrschluss...
ich denke niemand von uns wäre gerne arm :)

es soll halt einfach zum leben reichen! nicht mehr nicht weniger.

ich denke, das bringt es gut auf den punkt...es muss zum leben reichen (und zwar so, dass es halt auch dafür reicht, dass ich unter der woche mal irgendwo in der kneipe 2-3 bier trinken gehen kann, am wochenende auch mal ohne gewissensbisse feiern gehen kann und mir ab und an mal ne kleinigkeit gönnen kann), aber geld um des geldes willen ist unsinn....
 

AlfredHipHop

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Ich kopple dieses Thema mal aus dem Amok-fred aus...

Mich würde interessieren wie ihr darüber so denkt.
Lebt ihr gerne in einer so leistungsfixierten Gesellschaft?
Würdet ihr lieber ein gemütlicheres Leben führen ohne viel Luxus?

Haltet ihr es für richtig, dass man ab 5-6 Jahren in eine Maschinerie gerät, die einem von Anfang an einbläut, dass nur Leistung zählt?
Dass man dazu erzogen wird zu funktionieren, als ein Produkt für die Wirtschaft.

Was denkt ihr von einem Zusammenhang von Hyperkapitalismus und der hohen Selbstmordrate? (ich weiss nicht wie es in D aussieht aber in der Schweiz ist sie hoch!)

Bin ich bloss ein weltfremder Spinner oder doch ein Denker? :D

Würd mich über eine Diskussion freuen, da ich dass für ein spannendes Thema halte!

find ich ein sehr interessantes thema :thumbsup:
ich halte es für richtig, dass kinder früh lernen, dass man "etwas" tun muss, um nicht stehen zu bleiben. wie man aber auch im asiatischen raum beobachten kann, kann zu viel einfach auch zu viel sein und fördert deshalb dann sehr merkwürdige verhaltensmuster (mangas, mädchen in schuluniformen, am schlüpfer riechen etc.) :p

nein aber ernsthaft, ich finde wettbewerb gut, wenn er in einem vernünftigen rahmen abläuft, aber da ich träume liebe, glaube ich immer noch daran, dass man kindern ihren talenten überlassen sollte :)
schulbildung zwar, klar, aber immer betrachtet unter dem aspekt der persönlichen begabung.
mathe für totale nullen macht einfach nach der 10ten klasse keinen sinn mehr, genauso wie mathe-asse nicht zwangsweise sport machen müssen sollten, wenn sie halbe krüppel sind, um es jetzt mal einfach auszudrücken
 

NeighdmeerXX

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genauso wie mathe-asse nicht zwangsweise sport machen müssen sollten, wenn sie halbe krüppel sind, um es jetzt mal einfach auszudrücken

Als ob du öfters als einmal zum Schuljahr zu Sport kamst :p

Den Rest deines Posts finde ich bedenklich. Kindern sollten selber erkennen, das sie "was" tun müssen und es sollte ihnen nicht aufgedrängt werden. Diesen armen kleinen Pflänzchen.
 

Romantichero

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ich denke, das bringt es gut auf den punkt...es muss zum leben reichen (und zwar so, dass es halt auch dafür reicht, dass ich unter der woche mal irgendwo in der kneipe 2-3 bier trinken gehen kann, am wochenende auch mal ohne gewissensbisse feiern gehen kann und mir ab und an mal ne kleinigkeit gönnen kann), aber geld um des geldes willen ist unsinn....

:thumbsup: :thumbsup:
ja so meinte ich es eigentlich auch. schon richtig, wie schon hier bereits erwähnt, dass man auch nicht glücklich sein kann wenn man den ständig daran denken muss über die runden zu kommen und an die zukunft - geht eher um sinnloses was das das glücklich sein und den zustand nicht unbedingt ändert.
 

3headed Monkey

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schulbildung zwar, klar, aber immer betrachtet unter dem aspekt der persönlichen begabung.
mathe für totale nullen macht einfach nach der 10ten klasse keinen sinn mehr, genauso wie mathe-asse nicht zwangsweise sport machen müssen sollten, wenn sie halbe krüppel sind, um es jetzt mal einfach auszudrücken

hm, das sehe ich etwas anderes...ich halte eine gewisse breite bildung als grundlage durchaus für wichtig, denke auch, dass es richtig ist, dass man gewisse fächer (wie mathe) bis zum schluss belegen muss, auch wenn ich den ganzen krempel wie irgendwelche funktionsableitungen und so selber nicht mehr gebraucht hab nach der schule (und dementsprechend auch bis zu nem gewissen maß verlernt hab)...auch sportunterricht als ausgleich halte ich für wichtig, allerdings finde ich eine benotung desselben (wie im übrigen auch in den fächern musik und kunst) komplett daneben...aber gut, schulbildung ist im grunde schon wieder ein gänzlich anderes thema, was wir vielleicht nicht unbedingt hier im thread diskutieren sollten...
 

Theo Rem

Altgedient
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:thumbsup: :thumbsup:
ja so meinte ich es eigentlich auch. schon richtig, wie schon hier bereits erwähnt, dass man auch nicht glücklich sein kann wenn man den ständig daran denken muss über die runden zu kommen und an die zukunft - geht eher um sinnloses was das das glücklich sein und den zustand nicht unbedingt ändert.

und was ist, wenn du um glücklich zu sein einen sportwagen und grosses haus brauchst? für ungefähr 1 mio?
 

Romantichero

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und was ist, wenn du um glücklich zu sein einen sportwagen und grosses haus brauchst? für ungefähr 1 mio?
dann hast du wohl einen kleinen penis und hörst farid bang :D

nein spaß, ich zitiere nochmal den 3-köpfigen affen:

aber geld um des geldes willen ist unsinn....

dann würde ich mich erstmal fragen wieso der jenige das braucht. entweder ist das ein langjähriger traum und somit nicht unter "wenn der milliardär jetzt nach 5 villen mit 30 zimmern eine neue villa mit 50 kauft - ist er dann glücklicher?" fällt.
ich rede nicht von "ach, wär das schön eine haus am strand zu haben" was nicht darauf zu führen ist auf "ich will unbedingt ein großes haus --> materiell --> ich will es allen zeigen" sondern um das eigene wohlbefinden was mit diesem haus dann wohl erfüllt wäre.
 

Theo Rem

Altgedient
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dann hast du wohl einen kleinen penis und hörst farid bang :D

nein spaß, ich zitiere nochmal den 3-köpfigen affen:



dann würde ich mich erstmal fragen wieso der jenige das braucht. entweder ist das ein langjähriger traum und somit nicht unter "wenn der milliardär jetzt nach 5 villen mit 30 zimmern eine neue villa mit 50 kauft - ist er dann glücklicher?" fällt.
ich rede nicht von "ach, wär das schön eine haus am strand zu haben" was nicht darauf zu führen ist auf "ich will unbedingt ein großes haus --> materiell --> ich will es allen zeigen" sondern um das eigene wohlbefinden was mit diesem haus dann wohl erfüllt wäre.

achso...na dann...so sehe ich das natürlich auch :D
 

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Altgedient
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Sehr gesunde Einstellung, wie ich finde...

So genügsam bin ich zwar nicht, wäre es aber eigentlich gerne.
Wie friedlich muss ein Leben sein, wenn man sich auf sowas beschränken kann?

Was haltet ihr davon, dass in der Hiphop-Szene (jaja, wenn mans so nennen kann) Materielles so gefeiert wird?
Ich kenne es zwar auch von mir, dass ich gerne so Zeugs schreibe (Besitz von Breitlings und co.) aber es gar nicht wirklich anstrebe...

das ist nicht nur im hip hop so.meine freunde können mit rap überhaupt nichts anfangen und denen bedeuten statussymbole krass viel,während mir das ganze eigentlich egal ist.

"was ich nicht habe,darüber brauche ich mir auch keine sorgen zu machen."
 
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Zu viel Leistungsdruck kann für bestimmte Persönlichkeiten sicherlich schädlich sein, aber in gesundem Maße kann ein bisschen Druck nicht schaden. Bin auch relativ leistungsorientiert erzogen worden, aber hatte auch immer viel Freizeit und bin zu nichts gezwungen worden. Das heißt Belohungsprinzip, z.B für gute Zeugnisse hab ich immer was schönes geschenkt bekommen, aber wenn es mal nicht so optimal gelaufen ist, dann hat man mir trotzdem nicht die Hölle heiß gemacht. Deshalb leiste ich eigentlich gerne, und gebe mir viel Mühe fürs Studium zu tun und arbeite nebenbei soviel ich kann. Das macht mich eigentlich auch sehr zufrieden und füllt mich aus.
Leistung zu zeigen, hat ja auch nicht zwangsläufig etwas mit Unfreiheit zu tun, häufig schafft man sich durch Leistung ja auch neue Möglichkeiten, die dann wiederrum nutzen kann. Wenn ich in der Woche viel gearbeitet habe und auch so weiß, dass ich fleißig war, dann schemckt mir am Wochenende auch das Bier besser, weil ich das Gefühl habe, es verdient zu haben. Bin auch glücklicher wenn ich etwas (positiven) Stress habe, weil ich dann etwas mit meiner Zeit anzufangen weiß. Dann bin ich einfach ausgelastet und meine hyperaktiven Züge stellen sich ein.
 
E

eiskalt

Gast
:confused: :confused: bist du der meinung ich hätte was falsches geschrieben oder mir widersprochen.

Das ist seine Art zu Argumentieren, wenns unangenehm wird, weicht er auf Sarkasmus aus. Er GLAUBT es dir einfach NICHT, wenn du sagst, du willst keinen Porsche und eine Villa, weil er einfach komplett andere Wertvorstellungen hat.

Du musst dir das so vorstellen, Theo Rem ist in der Beziehung wie ein Tier, dem du das Denken beibringen willst. Das geht aber gar nicht, weil dem Hund quasi physiologische Voraussetzungen fehlen, um überhaupt denken zu können. Deshalb kann Theo einfach gar nicht verstehen, warum Menschen ernsthaft sagen "ich hab ne kleine Wohnung, ne nette Freundin und nen lustigen Freundeskreis und mit der Bahn komm ich überall hin, ich brauch kein Auto, keinen Plasma Fernseher und auch keine Rolex", er kann diesen Gedankengang gar nicht denken und deshalb seid ihr (sind wir) in seinen Augen alles kleine Lügner, die sofort zugreifen würden, wenn ihr (wir) die Gelegenheit hättet (hätten).

Das wäre jetzt alles sehr vereinfacht, aber so hab ich das Phänomen Theo Rem ganz gut dargestellt.

Zu viel Leistungsdruck kann für bestimmte Persönlichkeiten sicherlich schädlich sein, aber in gesundem Maße kann ein bisschen Druck nicht schaden. Bin auch relativ leistungsorientiert erzogen worden, aber hatte auch immer viel Freizeit und bin zu nichts gezwungen worden. Das heißt Belohungsprinzip, z.B für gute Zeugnisse hab ich immer was schönes geschenkt bekommen, aber wenn es mal nicht so optimal gelaufen ist, dann hat man mir trotzdem nicht die Hölle heiß gemacht. Deshalb leiste ich eigentlich gerne, und gebe mir viel Mühe fürs Studium zu tun und arbeite nebenbei soviel ich kann. Das macht mich eigentlich auch sehr zufrieden und füllt mich aus.
Leistung zu zeigen, hat ja auch nicht zwangsläufig etwas mit Unfreiheit zu tun, häufig schafft man sich durch Leistung ja auch neue Möglichkeiten, die dann wiederrum nutzen kann. Wenn ich in der Woche viel gearbeitet habe und auch so weiß, dass ich fleißig war, dann schemckt mir am Wochenende auch das Bier besser, weil ich das Gefühl habe, es verdient zu haben. Bin auch glücklicher wenn ich etwas (positiven) Stress habe, weil ich dann etwas mit meiner Zeit anzufangen weiß. Dann bin ich einfach ausgelastet und meine hyperaktiven Züge stellen sich ein.

Aber du glaubst doch nicht ernsthaft, dass diese "ich bin wie ein Hund und krieg ein großes Leckerchen, wenn ich brav war, also bin ich brav"-Haltung irgendwie angeboren ist, oder?
 

kamalot

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Zu viel Leistungsdruck kann für bestimmte Persönlichkeiten sicherlich schädlich sein, aber in gesundem Maße kann ein bisschen Druck nicht schaden. Bin auch relativ leistungsorientiert erzogen worden, aber hatte auch immer viel Freizeit und bin zu nichts gezwungen worden. Das heißt Belohungsprinzip, z.B für gute Zeugnisse hab ich immer was schönes geschenkt bekommen, aber wenn es mal nicht so optimal gelaufen ist, dann hat man mir trotzdem nicht die Hölle heiß gemacht. Deshalb leiste ich eigentlich gerne, und gebe mir viel Mühe fürs Studium zu tun und arbeite nebenbei soviel ich kann. Das macht mich eigentlich auch sehr zufrieden und füllt mich aus.
Leistung zu zeigen, hat ja auch nicht zwangsläufig etwas mit Unfreiheit zu tun, häufig schafft man sich durch Leistung ja auch neue Möglichkeiten, die dann wiederrum nutzen kann. Wenn ich in der Woche viel gearbeitet habe und auch so weiß, dass ich fleißig war, dann schemckt mir am Wochenende auch das Bier besser, weil ich das Gefühl habe, es verdient zu haben. Bin auch glücklicher wenn ich etwas (positiven) Stress habe, weil ich dann etwas mit meiner Zeit anzufangen weiß. Dann bin ich einfach ausgelastet und meine hyperaktiven Züge stellen sich ein.

Ich respektiere das, wenn jemand Ehrgeiz zeigt. Ich finde, wenn jemand viel arbeiten will, soll er auch die Möglichkeit und den Verdienst dazu haben. Spricht ja nichts dagegen. Aber es ist ja dann auf eigenen Wunsch.
Und das Hauptziel ist dann nicht das Geld sondern du arbeitest halt gerne und bist darum glücklich!
Genau um das gehts mir ja auch :)
Ich kann ja niemandem vorschreiben was er zu Mögen hat.
 

Kentucky_Kid

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ich arbeite viel und hab so gut wie nie kohle.
find ich schon bloed.
ich waer ja fuer ne steuererleichterung fuer die sogenannte unterschicht.
hab nen kredit zu bezahlen, ne wohnung und auch ein auto das ich notgedrungen brauche um zur arbeit zu kommen.
ausserdem finde ich es sehr unfair wie manche behoerden verfahren.
biste n bonzenjunge werden dir..sagen wir mal strafzettel oder sonstiges einfach erlassen das ja der vadder irgendjemanden kennt und ich armer schlucker der eh zuwenig geld hat um sich jeden tag was zu essen zu kaufen muss dann noch doppelt und drreifach draufzahln.
wenn ich nicht neben meinem job noch arbeiten wuerde, wuerd ich nicht durch den monat kommen.
also waer ich somit mit mehr geld sicherlich gluecklicher.
 
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Aber du glaubst doch nicht ernsthaft, dass diese "ich bin wie ein Hund und krieg ein großes Leckerchen, wenn ich brav war, also bin ich brav"-Haltung irgendwie angeboren ist, oder?
Das nicht, aber sie beruht doch häufig auf pragmatischen Überlegungen.
Ich bin ja auch alles andere als brav und habe als Jugendlicher sehr viel Scheiße gebaut, aber so, dass ich nicht sonderlich negativ aufgefallen bin. Hatte eine ganz normale Jugend, und hab ganz normal Mist gebaut wie andere auch. Nur ich bin halt nicht so der Revoluzzertyp, der überall aneckt, war ich auch nicht, als ich jünger war. Ich hab nie auf Null-Bock-Typ und Stresser gemacht. Da hab ich lieber beim Familentreffen die 1er und 2er Noten vorgezeigt, hab Lob und Geld bekommen und dann von Opas Fuffi Alk für meine Jungs und mich geholt.
Außerdem verzeihen einen die Leute auch Fehltritte eher, wenn man sonst rundläuft.
Muss halt jeder für sich selbst wissen, wie er das handhabt. Ich bewerte andere Menschen zumindest nicht nach ihren Leistungen und Statussymbolen, aber möglicherweise tun andere das mit mir, und dann sorg ich präventiv vor, und erfüll meinen Soll. Dann kann mir keiner ins Kaffeewasser spucken, und ich hab trotzdem meinen Spaß.
 

RaperII

Frischling
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deine leistung ist eh nicht vorhanden. so leute wie du haben doch schon nen vorgezeichneten weg in die unbeschwerte zukunft. dass ist bei anderen leuten anders.
 
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