Leistungsgesellschaften – Oder warum Geld nicht glücklich macht!

kamalot

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Ich kopple dieses Thema mal aus dem Amok-fred aus...

Mich würde interessieren wie ihr darüber so denkt.
Lebt ihr gerne in einer so leistungsfixierten Gesellschaft?
Würdet ihr lieber ein gemütlicheres Leben führen ohne viel Luxus?

Haltet ihr es für richtig, dass man ab 5-6 Jahren in eine Maschinerie gerät, die einem von Anfang an einbläut, dass nur Leistung zählt?
Dass man dazu erzogen wird zu funktionieren, als ein Produkt für die Wirtschaft.

Was denkt ihr von einem Zusammenhang von Hyperkapitalismus und der hohen Selbstmordrate? (ich weiss nicht wie es in D aussieht aber in der Schweiz ist sie hoch!)

Bin ich bloss ein weltfremder Spinner oder doch ein Denker? :D

Würd mich über eine Diskussion freuen, da ich dass für ein spannendes Thema halte!
 

kamalot

Altgedient
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du meinst statt seelisch arm wie die viele hier, dann lieber meteriell nicht so üppig leben, dafür aber glücklicher.

jupp, das seh ich auch so.

Ich versuche sowieso recht genügsam zu leben (ja ich weiss ich hab internet :D)...
da ich denke, dass ein Mensch nicht all zuviel braucht.
Viele schöne bunte Dinge sollen dich doch nur davon abhalten, sich auch mal Gedanken über ein paar Sachen zu machen!
 

NeighdmeerXX

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jupp, das seh ich auch so.

Ich versuche sowieso recht genügsam zu leben (ja ich weiss ich hab internet :D)...
da ich denke, dass ein Mensch nicht all zuviel braucht.
Viele schöne bunte Dinge sollen dich doch nur davon abhalten, sich auch mal Gedanken über ein paar Sachen zu machen!

Das ist der Punkt.
Was braucht man wirklich? Was zu essen, fließendes Wasser,ein Dach über dem Kopf, was zum anziehen. Der Rest ist im Grunde krass unwichtig. Aber heutzutage werden eben die elementaren Dinge in den Hintergrund gerückt und Nebensächlichkeiten zelebriert.
Und das, was ein Leben lebenswert macht, kannst du dir eh nicht kaufen.
 

Romantichero

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jupp, das seh ich auch so.

Ich versuche sowieso recht genügsam zu leben (ja ich weiss ich hab internet :D)...
da ich denke, dass ein Mensch nicht all zuviel braucht.
Viele schöne bunte Dinge sollen dich doch nur davon abhalten, sich auch mal Gedanken über ein paar Sachen zu machen!

ja, ich bin auch eher jemand der mit wenig auskommt. ich hab nichtmal ein auto und kann ohne leben. vor allem hast du recht dass die eigentlich wichtigeren sachen im alltagsstress vergessen werden.
 

kamalot

Altgedient
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Sehr gesunde Einstellung, wie ich finde...

So genügsam bin ich zwar nicht, wäre es aber eigentlich gerne.
Wie friedlich muss ein Leben sein, wenn man sich auf sowas beschränken kann?

Was haltet ihr davon, dass in der Hiphop-Szene (jaja, wenn mans so nennen kann) Materielles so gefeiert wird?
Ich kenne es zwar auch von mir, dass ich gerne so Zeugs schreibe (Besitz von Breitlings und co.) aber es gar nicht wirklich anstrebe...
 

Romantichero

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Das ist der Punkt.
Was braucht man wirklich? Was zu essen, fließendes Wasser,ein Dach über dem Kopf, was zum anziehen. Der Rest ist im Grunde krass unwichtig. Aber heutzutage werden eben die elementaren Dinge in den Hintergrund gerückt und Nebensächlichkeiten zelebriert.
Und das, was ein Leben lebenswert macht, kannst du dir eh nicht kaufen.

ja, der meinung bin ich auch. ich frage mich auch immer warum immer leute so scharf sind millionär zu werden? ich kann schon jetzt sagen dass ich einer der millonär wäre die kein stück glücklicher sein würden. wie gesagt: ich hab nichtmal ein auto... was würde mir dann ein lambo in der garage bringen, wenn ich doch schon mein ganzes leben lang ohne ausgekommen bin? dann würde ich denken "uh, der gehört jetzt mir" am anfang und erstaunt daneben stehen wie ein messebesucher. und dann?
 

Le_Bron

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kein geld macht erst recht nicht glücklich
also will ich lieber viel geld
 

WorldWhy

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reichtum und luxus sind etwas sehr schönes.aber ich muss immer öfters und auch bewusster an die folgen von meinem konsum denken.ich habe z.b. angefangen seit ramadan kein fleisch mehr zu essen und ziehs glaub ich ganz durch.aber von heute auf morgen alles aufgeben?...ich weiss nicht...aber dieser thread ist ein schritt in die richtige dichtung
 

Romantichero

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Was haltet ihr davon, dass in der Hiphop-Szene (jaja, wenn mans so nennen kann) Materielles so gefeiert wird?

vielleicht weil rap von der straße kommt und rapper die aus der armut stammen stolz darauf waren wenn sie was erreicht haben als jemand anderes im ghetto - sei es durch zuhälterei oder drogen verkaufen oder was auch immer und somit es präsentieren wollten.

Ich kenne es zwar auch von mir, dass ich gerne so Zeugs schreibe (Besitz von Breitlings und co.) aber es gar nicht wirklich anstrebe...

hm, kein plan. dann bist du wohl jemand der lieber in eine rolle schlüpft statt persönliches von dir preiszugeben und du lieber beim rap unterhalten willst und eher ein "cooler vergleich mit der breitling" willst statt dass zu dir jemand kommt und sagt "genauso hab ich das auch erlebt, du sprichst mir aus der seele - war sicher nicht leicht für dich das in einem song zu verarbeiten".
 

NeighdmeerXX

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Reichtum macht glaube ich nicht nur nicht glücklich, es ****t auch den Charakter, weil plötzlich die Angst da ist, das Geld und den Status wieder zu verlieren. :thumbsdown:
 

kamalot

Altgedient
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hm, kein plan. dann bist du wohl jemand der lieber in eine rolle schlüpft statt persönliches von dir preiszugeben und du lieber beim rap unterhalten willst und eher ein "cooler vergleich mit der breitling" willst statt dass zu dir jemand kommt und sagt "genauso hab ich das auch erlebt, du sprichst mir aus der seele - war sicher nicht leicht für dich das in einem song zu verarbeiten".

Da hast du sicher zum Teil recht. Ich möchte ja nicht in jedem Text mein Herz ausschütten, sondern auch einfach mal auf die Kacke haun :)

aber ich mag euch jungs... hab doch gewusst, dass ich nicht alleine bin :D:thumbsup:
 

Romantichero

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Da hast du sicher zum Teil recht. Ich möchte ja nicht in jedem Text mein Herz ausschütten, sondern auch einfach mal auf die Kacke haun :)

aber ich mag euch jungs... hab doch gewusst, dass ich nicht alleine bin :D:thumbsup:

nee alleine bist du damit nicht, ist ja keinn denkweise die irgendwie selten ist oder so.
 

EizEizBaby

Altgedient
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Du ziehst einen falschen umkehrschluss...
ich denke niemand von uns wäre gerne arm :)

es soll halt einfach zum leben reichen! nicht mehr nicht weniger.

dumm nur dass du andauernd unter druck stehst weil du deine existenz von heut auf nachher verlieren könntest, die is net gesicehrt....und mit wenig geld du natürlich auch mehr sorgen hast die dich daran hindern können vollkommen glücklich zu sein

es schwebt immer im hinterkopf -> was wäre wenn, weil leider brauch man geld um in würdigen verhältnissen leben zu können bzw. im extremfall musst du auch noch deine kinder versorgen können




aber meiner meinung kann man auch in unserer gesellschaft glücklich werden wenn man einen job findet in dem man sich selbst auch verwirklichen kann
es gibt heutzutage nix schlimmeres als den falschen beruf zu haben
(beruf -> berufung)
 
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