"Lass mich schlafen, is doch erst 13 Uhr!" - Der Studententalk

--Cha\/ezz--

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Nochmal: Ohne festes monatliches Einkommen keinen Kredit. Egal ob Student oder Schulabbrecher.
 

eiskalt8

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du bist doch quasi auch soziologe und hast einen job oder ist das auf deine außergewöhnliche genialität und deinen arbeitseifer zurückzuführen?
 

--Cha\/ezz--

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du bist doch quasi auch soziologe und hast einen job oder ist das auf deine außergewöhnliche genialität und deinen arbeitseifer zurückzuführen?

Als Politikwissenschaftler hat man definitiv eine ähnliche Herausforderung. Ich hatte das Glück im ersten Job auf innovativen Themen arbeiten zu können. Gibt aktuell nicht so viele potenzielle Mitbewerber mit der Berufserfahrung in meinem Gebiet.

Und ja, ich arbeite fachlich in einem anderen Umfeld als im Studium.
 
Zuletzt bearbeitet:

aehmhierdings

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muss bis 3.2 bachelor arbeit abgeben 30-40 seiten. zehlt nur 15 ects. Hab inhaltsverzeichnis bis jez wie fang ich an lol und is das no zu schaffen?
 

Cord!al

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klar. hab meine während praktikum bei big4 (also ohne unternehmen) geschrieben.
auch erst nach einem monat angefangen. aber solltest jetzt nach den feiertagen mal loslegen.
 

Babastyle

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Kann ich in der Praxis nur bestätigen. Wir vergeben immer mehr Stellen intern an langjährige fähige Leute als extern Leute zu hirern, obwohl die ein Studium besitzen, welches eigentlich Voraussetzung für die Stelle wäre.

Was bringt dir aber n 30-jähriger Trottel der studiert und nie in seinem Leben , mit Ausnahme des Praktikums, gearbeitet hat.

Der Personalmarkt ist überfüllt mit durchschnittlichen Studenten, welche allesamt in der Praxis klar schlechter sind. Der Grund dafür ist nicht die fehlende Praxiserfahrung sondern schlichtweg die Gabe des Auffassens.


Besetze selbst auch eine Stelle für die andere 10 Semester studieren.
warum wusste ich beim lesen des beitrags, dass der letzte satz irgendwann kommt.. muss an meiner schlechten auffassungsgabe liegen.
 

SirJackson

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Fühlst du dich etwa angegriffen? Das war nicht meine Absicht.

Es werden immer mehr Studenten und das liegt sicher nicht daran, dass die Menschen immer schlauer oder gebildeter werden, sondern dass immer öfter über eklatante Schwächen hinweggesehen wird und Sozialkompetenz und Arbeitsbereitschaft Fremdwörter sind.

Oft reicht schon der 1. Auftritt der einen Studenten für ein multikulturelles Unternehmen komplett ausschließt, weil Der- oder Diejenige glaubt absolut alles zu wissen und entsprechend arrogant auftritt.

Nach den ersten 3 Wochen merken Sie dann, dass sie sich das "alles komplett anders vorgestellt haben".

Wenn ich morgen wieder auf der Arbeit bin, suche ich dir mal Quartalszahlen über eingestellte Studierte heraus und dann die Zahl der Beschwerden über zuviel und zu anspruchsvolle Arbeit.

Jahrelange Mitarbeiter des entsprechenden Unternehmens sind meist ( habe die genauen Zahlen nicht im Kopf) viel verlässlicher und seltener krank, weil sie die Unternehmensphilosophie kennen und nicht direkt beim 1. Schnupfen 3 Wochen krank sind.
 

Babastyle

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Ne fühle mich nicht angegriffen, weil ich weiß, dass es auf mich nicht zutrifft. Erstens bin ich kein durchschnittlicher Student und außerdem ist meine Fachrichtung nicht mit anderen Fachrichtungen zu vergleichen. Mich stört nur diese Verallgemeinerung deines Beitrags. z.B
"Was bringt dir aber n 30-jähriger Trottel der studiert und nie in seinem Leben , mit Ausnahme des Praktikums, gearbeitet hat."
Natürlich bringt er dir nichts, aber was bringt dir ein 30-jähriger Trottel der gearbeitet hat? ein Trottel bleibt ein Trottel oder?

Wenn bestimmte Stellen in einem Unternehmen für Absolventen angelegt wurden, dann muss es dafür einen Grund geben. Dann sind meistens gewisse Kompetenzen gefragt, die für diese Stelle notwendig sind. Diese müssen dann eigentlich vom Bewerber im Bewerbungsprozess gezeigt werden. Man muss dem Bewerber deutlich machen was man von ihm erwartet.

Wenn man eine Stelle nur für Studenten freigibt weil man denkt, dass Studenten schlauer sind als Nicht-Studenten dann ist das eindeutig schuld des Arbeitgebers und nicht die des Studenten oder des Staates.

Warum wurde deine Stelle für Studenten angelegt? Welche Kompetenzen hat man von einem Studenten/Absolventen erwartet und wie konntest du dir dieses Wissen aneignen?
 

SirJackson

Agressive Leader
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Sitze am Handy, gehe das mal kurz durch.

Hab mal geschaut, bei Arbeitnehmern mit Abschluss treten ca. 3,5 x häufiger Erkrankungen im 1. Jahr nach Einstellung für die entsprechende Stelle ein als bei "alten" Mitarbeitern nach Einstellung für das identische Aufgabengebiet 1. Jahr.

Es gibt bzgl des Arbeitspensums 1,8x soviel Beschwerden als bei "Normalos".

Ich selbst arbeite als Real Time Specialist und HR Business Partner.
 
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