war das nicht der beitrag von vor zwei jahren, kollegah mit zuhälterrap, orgi mit pornorap, ne ganz normale berichterstattung von prosieben, was hätten die den sagen sollen? dass das ein unglaubliches Entertainment ist und das man sich das unbedingt ungucken soll? können die doch nicht machen
ich weiß nicht, wie alt der beitrag ist, auf jeden fall war es der mit orgi und kolle.
also meine erste idee ist, dass pro7, gerade taff, mal besser die finger von einem thema lässt, was nix mit russischen milliardären, it-girls, brustOPs und c promis in cannes oder nizza zu tun hat.
daniel aminati sollte lieber weiter seinen luxuskörper aufbauen, anstatt versuchen zu moderieren. die komische andere tante sollte dem boss am cock saugen und für ihn geld ranschaffen, damit er das ZHT3 bringen kann.
so. der bericht an sich ist journalistisch betrachtet ein no-go, weniger wegen der kernaussage (porno-rap kritisch, könnte sich negativ auswirken), als wegen der form. als da wären: völlig zusammenhangslos geschnittene interviewschnippsel. gerade bei orgi. seine aussage zu frauen wird völlig aus dem zusammenhang gerissen. die aussagen von dem arche kerl. werden verkauft als statements zu kolle und orgi, sind aber völlig allgemeiner form. es sind keine aussagen über kolle, so werden sie aber präsentiert. die interviews mit den konzertbesuchern, allen voran die blonde biatch. gefundenes fressen, aber vermutlich lang gesucht. und ganz deutlich wird da doch: bei der hat nicht der porno-rap die dummheit verbrochen, sondern erziehung und sozialisation. dass porno-rap dann eine art magische wirkung gerade auf solche gestalten ausübt, ist ein anderes thema, ein interessantes, vielleicht ein wichtiges, aber das interessiert taff natürlich nicht. auch die frage nach huhn und ei wird gar nicht gestellt. was war zuerst, der porno-rap oder der konsument, der porno-rap gefordert hat?
suggeriert wird per geschickter schnittechnik: der rap sagt etwas aus (vermittelt durch konzert/video-einspieler, bestimmte zeilen herausgegriffen), der hörer plappert es unreflektiert nach (vermittelt durch kurzen interview-schnippsel mit irgendeinem hansel, der zufällig auf dem konzert rumstand). ursache-wirkung, künstliche herstellung einer kausalkette.
und wenn ich nicht eigentlich arbeiten müsste könnte ich noch weiter über diesen scheiß taff beitrag abkacken
edit:
und, spaßeshalber, konfrontier die kernaussage des beitrags über rap einfach mit diesem beitrag, ebenfalls bei taff:
http://www.youtube.com/watch?v=X1cJgoTwkXo&feature=related