Das hiesse dann, wenn Du nicht mindestens vom 8-17:00 was machst, bist Du nicht recht dabei.
Wenn Du zum Beispiel beim Friseur die Haare auffegst, macht es Dir mehr Spaß von 8-17:00, als von 8-12:00, du fegst dann besser, bist motivierter.
Natürlich gibt es Jobs, z.B. als Wissenschaftler oder Künstler, daß richtest Du dich nicht nach Zeiten, da bist Du gepackt davon, es interessiert dich persönlich.
Aber leider interessieren sich nicht alle für ihren Job. Es spielen sehr, sehr viel mehr Faktoren mit, als daß die Leute motivierter sind, wenn sie mehr arbeiten „dürfen“. U.a. auch das von dir angesprochene Team-work, Mobbing ist z.B. ein Hinderungsgrund für 100% Einsatz.
Lebensqualität definiert sich schon lange „neu“ – oder alt, es gab schon immer verschiedene Ansichten. Es gab Könige und Kirchenfürsten, Bettelorden und Eremiten.
Manche brauchen tolle Klamotten, Autos, Bling-Bling- Zeugs halt, um sich wohlzufühlen, und sie scheuen auch nicht, sich zu verkaufen, versklaven und Prostituieren dafür, oder andere Abzulinken mit 120%igen Einsatz. Andere finden Schweinebraten ist Lebensqualität –weil sie vielleicht die Nachkriegszeit mitgemacht haben –und fressen sich halt zu Tode daran.
Andere finden, Sachen sind nicht so wichtig, oder Dinge machen sogar krank, und sie lassen sie weg. Anstatt sich Klamotte zu kaufen, machen sie sich vielleicht welche, oder sie reparieren ihr Auto selbst.
Es gab immer solche und solche, „neu“ ist daran nur, daß es immer schwieriger ist, sich dem Konsum zu entziehen. Wir sind nämlich inzw. nicht mehr homo sapiens, sondern homo consumens geworden