Öfter mal was neues? Ist doch ein wundervoller Trend, wenn lauter Jugendliche ihr kurzweiliges Glück im Ausland suchen. In dem Alter hast du da noch die wenigstens Probleme und später den größten Zugewinn. Dabei geht es doch gar nicht um die Leugnung der eigenen Herkunft - so unwichtig diese auch sein mag - sondern um Horizonterweiterung. Spieß ma nicht so rum in deinem Alter.
Braucht man einen Alltag, um eine fremde Kultur kennen zu lernen? Natürlich lernst man sie bei einem längeren Aufenthalt besser kennen (wenn man es denn richtig anstellt). Aber um Weltoffenheit zu proben und die eigenen Kopfgrenzen einzureißen reichen normale Urlaube auch schon, wenn man sich mal abseits der Touristenhochburgen aufhält.
Und wie ich schon sagte, glaube ich nicht daran, dass viele Auslandsaufenthalte zwingend für Weltoffenheit sind und im Umkehrschluss genauso. Das ist eine Geisteshaltung, die auch in Köpfen von Menschen entstehen kann, die ihr gesamtes Leben in einem Bergdorf verbracht haben.