Hip Hop - Toleranter als andere Subkulturen?

THoR74

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Die Drum n Bass-Szene wie ich sie kenn ist sehr tolerant, was man auch z.B. am Publikum sieht. Kein Dresscode oder sonstiger Bullshit. Hab nicht mit sehr vielen Leuten aus der Sparte zu tun außer meinen Kollege, aber die, mit denen ich auf Party geschnackt hab, waren alle cool drauf.

Drum'n'Bass ist ja aber auch irgendwo der "HipHop der Rave-Szene":D. Glaub ein großer Teil der Junglists kam ja auch über HipHop zu DnB (ein großer Teil auch vom Techno und Metaller gibts da auch). Hast aber definitiv recht, hab noch nie ne Schlägerei oder extreme Streitereien auf Jungle-Partys beobachten können.

Und sinnloses Gebattle is auch nich Hip Hop.

Was meinst du mit sinnlosem Gebattle. Battles sind entstanden als Möglichkeit zur gewaltfreien Konfliktlösung!
Und Beef, wenn er nicht gerade über Twitter ausgetragen wird:D, gehört auch schon immer zu HipHop. Competition!
 

superhater

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aber auch eine zunehmende Fremdenfeindlichkeit sprechen für mich nicht für Toleranz.

Fällt mir auch immer wieder auf. Vor allem bei diesen ausschließlichen Deutschrap-Hörer der jüngeren Generation bis 25. Da sind so richtig schlimme Spießer, Kleingeister und Gartenzwergnazis dabei, die sich an jeder Abweichung von der gesellschaftlichen Norm stören.
 

Mandelbrot

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Was habt ihr für Erfahrungen gemacht mit anderen Subkulturen und glaubt ihr das Hip Hop in gewisserweise auch toleranter und vielfältiger ist als andere Genres?

Yo, also ich stimme dir voll zu! HipHop- bzw Rap Hörer sind definitiv toleranter. Man findet sehr selten blindes Haten gegen eine andere Musikrichtung (wie es gegen Rap aber sehr oft stattfindet), im schlechtesten Fall gibt es einfach nur wohlwollendes Desintresse. Das könnte ich schon öfters im Freundeskreis beobachten; aber auch im Internet sieht man das immer wieder besonders auf Plattformen die alle Musikrichtungen abdecken wie laut.de.
Klickt man dort irgendeine Rezension über ein jemanden an der auch außerhalb der Rap-Szene bekannt ist (z.B. Bushido) an, sieht man ruckzuck viele Hater-Kommentar wo schon am Nick oder Avatar klar ist das sie keinen Rap hören- auffällig oft übrigens von irgendwie verlausten, langhaarigen Metal-Freaks (Zufall?)

Wenn man aber umgekehrt die Kommentare zu einem Metal-Album betrachtet so hab ich da echt noch nie Rap-Hörer gesehen die da rumhaten, denen geht es schlicht und ergreifend am Arsch vorbei und mischen sich da nicht ein.

Fällt mir auch immer wieder auf. Vor allem bei diesen ausschließlichen Deutschrap-Hörer der jüngeren Generation bis 25. Da sind so richtig schlimme Spießer, Kleingeister und Gartenzwergnazis dabei, die sich an jeder Abweichung von der gesellschaftlichen Norm stören.

Rap-Hörer =/= Gutmensch :):O
 

BASSpirin

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Aber dass jetzt Raphörer toleranter als andere Musikhörer oder Subkultur-Leute sind, wage ich zu bezweifeln. Es kommt ja auch darauf an, was man damit bezweckt. Viele junge Leute verstehen ihren Musikgeschmack ja als Abgrenzungskriterium, und ob man da jetzt engstirnig in Bezug auf Rap, Rockabilly, Punk, Techno oder Metal denkt, ist letztendlich egal.

Und mit zunehmendem Alter fällt dieser Wille zur Abgrenzung weg. Die meisten Szenedinosaurier sind weder intolerant noch dogmatisch, egal in welcher musikalisch geprägten Subkultur.
Kann man so stehen lassen! Wobei nicht alle jungen Leute intolerant/engstirnig sind.
 

LanZe

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Ach dieses Subkulturen-Ding ist doch sowieso lächerlich.

Der Diskussionsansatz find ich eigentlich gut, aber das Statement sagt schon alles. Szenemenschen sind einfach behindert. Und in jedem möglichen Bereich gibt es Betonköpfe und offene Menschen.

Ich selbst hör zu 95% nur Rap :D :thumbsdown:
 

BASSpirin

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Klickt man dort irgendeine Rezension über ein jemanden an der auch außerhalb der Rap-Szene bekannt ist (z.B. Bushido) an, sieht man ruckzuck viele Hater-Kommentar
Bushidos Musik ist ja auch darauf ausgelegt, zu polarisieren bzw. alle, die seine Musik nicht hören, mit grenzenloser Stumpfheit zu verschrecken..
PR-mäßig das klügste, was man machen kann, weil die Hörer sich ja von der breiten Masse abgrenzen wollen.
Das ist auch warscheinlich der Grund aus dem oft der Eindruck entsteht, dass alle auf Rap rumhacken. - Weil 95% des kommerziell erfolgreichen Rap (mal bewusst, mal unbewusst) einfach dazu einlädt, drauf rumzuhacken.
In dem Fall kann man genau genommen sich noch nicht mal mehr über intoleranz beschweren, denn diese Intoleranz wird ja (teils bewusst) provoziert.

wo schon am Nick oder Avatar klar ist das sie keinen Rap hören- auffällig oft übrigens von irgendwie verlausten, langhaarigen Metal-Freaks (Zufall?)
Sehr tolerant ausgedrückt:D
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

JordiZyankali

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Na ja, muss noch mal was dazu sagen. Man kann es natürlich nicht pauschalieren, aber das Fußvolk/die Konsumenten sind schon recht engstirnige und kleingeistige Menschen. Bei den Machern, also den Künstlern ist man doch schon recht tolerant. Diese Newschool Kiddies sind gar nicht mit den älteren Leuten zu vergleichen, denn sie verstehen weder die Kultur noch etwasvon Respekt/Anerkennung/Toleranz.

Doch, auch die alte Garde war schon immer sehr eigenbrödlersich und überheblich. Ich will kein gemeingültiges Urteil abgeben, aber diese Szene Futzies sind schon richtige Vögel. Vor allem diejenige, die denken, dass sie darüber befinden würden was real ist und was nicht.

Dieser Einwurf von superhater - Nazi bla bla ist extrem lächerlich. Gerade wenn man daran denkt, dass diese sog. Kanackenrapper extrem faschistoides Gedankengut propagieren. Da muss man sich nicht wundern, wenn es Leute git, die solche Kreaturen nicht abfeiern können.

Migranten hatten immer ihren Platz in der Hip Hop Community in D. Nur waren sie nie so dumm wie heute.
 

superhater

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Dieser Einwurf von superhater - Nazi bla bla ist extrem lächerlich. Gerade wenn man daran denkt, dass diese sog. Kanackenrapper extrem faschistoides Gedankengut propagieren.

Genau solche Gartenzwergnazis hören doch diese Mucke. Ich wage mal zu behaupten, dass viele junge Raphörer ihre intolerante, kleingeistige und obrigkeitshörige Haltung anhand solcher Texte gelernt haben. Egal, ob sie sich nun eine Solariumkartoffel wie Kollegah oder einen Gangsterdarsteller wie Bushido als Führungsperson auserkoren haben – das transportierte Weltbild ist in beiden Fällen ein spießiges, reaktionäres und intolerantes, in dem Abweichungen nicht geduldet werden. Da nehmen sich der latent xenophobe Maximilian und der Ehre-Stolz-Gökhan nichts, auch wenn sie vermeintlich auf verschiedenen Seiten stehen.
 

Mandelbrot

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Genau solche Gartenzwergnazis hören doch diese Mucke. Ich wage mal zu behaupten, dass viele junge Raphörer ihre intolerante, kleingeistige und obrigkeitshörige Haltung anhand solcher Texte gelernt haben. Egal, ob sie sich nun eine Solariumkartoffel wie Kollegah oder einen Gangsterdarsteller wie Bushido als Führungsperson auserkoren haben – das transportierte Weltbild ist in beiden Fällen ein spießiges, reaktionäres und intolerantes, in dem Abweichungen nicht geduldet werden. Da nehmen sich der latent xenophobe Maximilian und der Ehre-Stolz-Gökhan nichts, auch wenn sie vermeintlich auf verschiedenen Seiten stehen.

Tja z.B. nen Jan Delay der die RAF verherrlicht ist natürlich viel besser.:rolleyes:
Das ist doch schon intolerant, Kollegah und Co abzulehnen weil sie ein in deinen Augen reaktionäres Weltbild haben.

Superhater, wir zoffen uns sonst nur wegen anderen Kram an, was feierst du so an Mucke insbesondere an (deutschen) Rap:confused:
Würd ich echt mal gerne wissen.:thumbsup:
 

BeatJunkie82

Frischling
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Migranten hatten immer ihren Platz in der Hip Hop Community in D. Nur waren sie nie so dumm wie heute.
...du sprichst mir aus der Seele!!! Ich gehöre mit meinen 28 lenzen wohl auch schon zum alten Eisen (schwachsinn an sich...)...aber ich habe wenigstens mehr von der Entwicklung der "Rap-Musik" der letzten Jahre oder besser Jahrzehnte mitbekommen als die meisten heutigen "rap-fans".....und das Niveau ist sowas von gesunken, das man sich oft nur noch (fremd-)schämen kann! Ich will jetzt nich rumjammern das früher alles besser war....aber die ganze "kultur" oder wie man das ganze heut nennen mag hat sich in eine Richtung entwickelt die mir überhaupt nicht gefällt....und wenn ich mich hier in bestimmten unterforen mal etwas umsehe sehe ich diskussionen wo ich nicht weiss ob ich lachen oder weinen soll!!!
 

superhater

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Tja z.B. nen Jan Delay der die RAF verherrlicht ist natürlich viel besser.:rolleyes:
Das ist doch schon intolerant, Kollegah und Co abzulehnen weil sie ein in deinen Augen reaktionäres Weltbild haben.

Superhater, wir zoffen uns sonst nur wegen anderen Kram an, was feierst du so an Mucke insbesondere an (deutschen) Rap:confused:
Würd ich echt mal gerne wissen.:thumbsup:

Ich lehne die ja nicht ab. Aber ich bin mir bewusst, was für ein Weltbild die vertreten. Würde ich nur Musik hören, deren Macher meine Weltanschauung teilen, dann wäre ich arm dran. :D

(Übrigens ist das nicht "in meinen Augen" ein reaktionäres Weltbild. Sich in heutigen Zeiten so homophob und sozialdarwinistisch zu äußern und solche archaischen Werte hochzuhalten wie Kolle oder Bushido, IST einfach reaktionär. Unabhängig davon, ob das nun der Unterhaltung dient oder ernst gemeint ist.)

Ich feiere alles mögliche, kommt ganz darauf an, wonach ich mich gerade fühle. Das reicht, was aktuellen deutschen Rap angeht, von Massiv und Haftbefehl bis Huss & Hodn oder Audio88 & Yassin. Ich höre aber auch nicht nur Rap.
 

Fabolous_Back

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Na ja, muss noch mal was dazu sagen. Man kann es natürlich nicht pauschalieren, aber das Fußvolk/die Konsumenten sind schon recht engstirnige und kleingeistige Menschen. Bei den Machern, also den Künstlern ist man doch schon recht tolerant. Diese Newschool Kiddies sind gar nicht mit den älteren Leuten zu vergleichen, denn sie verstehen weder die Kultur noch etwasvon Respekt/Anerkennung/Toleranz.

Doch, auch die alte Garde war schon immer sehr eigenbrödlersich und überheblich. Ich will kein gemeingültiges Urteil abgeben, aber diese Szene Futzies sind schon richtige Vögel. Vor allem diejenige, die denken, dass sie darüber befinden würden was real ist und was nicht.

Dieser Einwurf von superhater - Nazi bla bla ist extrem lächerlich. Gerade wenn man daran denkt, dass diese sog. Kanackenrapper extrem faschistoides Gedankengut propagieren. Da muss man sich nicht wundern, wenn es Leute git, die solche Kreaturen nicht abfeiern können.

Migranten hatten immer ihren Platz in der Hip Hop Community in D. Nur waren sie nie so dumm wie heute.

Wie ihr immer wieder auf das Wort Nazi anspringt man...macht hier einen auf verdeckt aber so wie ihr das anstellt da könnt ihr gleich den NPD Schriftzug als Avatar nehmen.
 

clientell

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Ich denke mal mit dem letzten Satz haste mich gemeint.
Ich hab nie was von echtem Hip Hopper gesagt.
Und ich mein ganz sicher keine Leute, die irgendwas fly finden.
Es geht nich darum, wie die Leute quatschen, sondern wie sie denken. Wie sie sich verhalten. Also Toleranz nur mal als Stichwort. Ein Mensch, der wirklich Hip Hop ist, sucht z.B. auch Zusammenhalt. Also sowas sehe ich hier nur oberflächlich, es wird eben zu den Leuten gehalten, die man als am koolsten empfindet. Es wird zu den scheinbar Stärksten gehalten. Sowas is nich Hip Hop. Und sinnloses Gebattle is auch nich Hip Hop.

Meinst Du nicht dass das was Du hier aufzählst einfach menschliche Werte sind die der eine eben mehr, der andere weniger vertritt. Mit einer Subkultur hat das doch nichts zu tun. Zusammenhalt hast Du auch unter Metallern und sonstwo, das hat doch rein gar nichts mit einander zu tun. Irgendwie scheint es als ob Du so ein wenig in der Opferrolle steckst, warum so negativ? Und hey, das hier ist Internet, hat mit dem realen leben nix zu tun, 99% der Vögel die hier einen auf dicke Hose machen sind doch in wirklichkeit ganz kleine Würstchen die den Mund nicht aufbekommen, das darf man alles nicht so bierernst sehen. Ein Mensch der wirklich Hip Hop ist??? Was soll das sein? Jemand der sich nur über seine Zugehörigkeit zu einer Subkultur definiert muss n ziemlich armes Wesen sein. Aber die Diskussion geht hier eh nicht auf, solange junge Leute mit alten Hasen diskutieren, das sind unterschiedliche Erfahrungswerte etc. die so eine Diskussion nicht nach vorne kommen lassen.
 

WHOKNOWSME

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Meinst Du nicht dass das was Du hier aufzählst einfach menschliche Werte sind die der eine eben mehr, der andere weniger vertritt. Mit einer Subkultur hat das doch nichts zu tun. Zusammenhalt hast Du auch unter Metallern und sonstwo, das hat doch rein gar nichts mit einander zu tun. Irgendwie scheint es als ob Du so ein wenig in der Opferrolle steckst, warum so negativ? Und hey, das hier ist Internet, hat mit dem realen leben nix zu tun, 99% der Vögel die hier einen auf dicke Hose machen sind doch in wirklichkeit ganz kleine Würstchen die den Mund nicht aufbekommen, das darf man alles nicht so bierernst sehen. Ein Mensch der wirklich Hip Hop ist??? Was soll das sein? Jemand der sich nur über seine Zugehörigkeit zu einer Subkultur definiert muss n ziemlich armes Wesen sein. Aber die Diskussion geht hier eh nicht auf, solange junge Leute mit alten Hasen diskutieren, das sind unterschiedliche Erfahrungswerte etc. die so eine Diskussion nicht nach vorne kommen lassen.

Die Diskussion bringt nur deshalb nix, weil du dir 1. denkst "eh, die is jünger als ich, was kann die mir schon erzählen? :cool:" und 2. nicht weißt, dass Werte auch in einer Subkultur verankert sein können.
Das Internet ist auch nur ein Spiegel der Gesellschaft, nur zeigt er oftmals eher die Wahrheit, weil viele sich nich mehr verstellen, sondern den Asozialen in sich zeigen können. Es hat ja keine negativen Folgen, wenn man sich im Netz benimmt wie sonst was. Also is es noch viel realer als das, was du unter Realität verstehst. Wobei das nich für alle Menschen gilt, aber grad hier auf mzee siehste ja wie opfermässig die meisten drauf sind.
Also is dein Internetargument keins.
Was daran jetz armselig sein soll, sein Leben nach einer konkreten Lebenseinstellung zu führen, is mir schleierhaft. Es heisst ja nich, dass man dauernd koole Moves machen muss, alle Wände volltaggt und überall mit den Headphones durch die Streets läuft. Sowas mein ich nich.
Naja, ich hab eigentlich nich mehr gesagt als dass intolerante Menschen nicht Hip Hop sind und dass die Fragestellung im Anfangspost deswegen eigentlich anders formuliert sein müsste.
 

Pida

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Oft wird über Hip Hop gesagt wir wären, was andere Musikstile angeht, sehr Intolerant und würden nur unseren Rapfilm fahren mit dicken Ketten, dicken Autos und, vorrausgesetzt man hat das Geld, dicken Titten.

Was habt ihr für Erfahrungen gemacht mit anderen Subkulturen und glaubt ihr das Hip Hop in gewisserweise auch toleranter und vielfältiger ist als andere Genres?

Ich denke mal Hip Hop stösst auf die grösste Intoleranz aller Musikrichtungen. Man schaue sich nur schon die Google Bildergebnisse von Anti Hip Hop an (zum Vergleich: Anti Metal, Anti Techno)...
Klar ist die Aussagekraft eines solchen Vergleichs nicht sehr hoch, aber ich finde es immer wieder erstaunlich, wie extrem intolerant die Menschen doch sind, besonders gegenüber Hip Hop. Da gibt es Leute, die lassen sich alles mögliche einfallen nur um zu haten, obwohl sie nicht die allergeringste Ahnung von davon haben. Man muss Hip Hop ja nicht lieben, man darf es von mir aus auch hassen, aber der Versuch, seinen Hass möglichst weit zu verbreiten und übers Internet auf andere Leute zu übertragen, find ich einfach nur dämlich. Solches Verhalten ist noch naiver und dümmer als das ihrer Klischeebilder eines Hip Hoppers...ich frage mich nur, warum solche Leute das nicht irgendwann selber merken... :/

Klar sind vorpubertäre Hip Hopper meistens auch sehr intolerant, mit dem Alter und der Reife nimmt das jedoch ab. Aus eigener Erfahrung kann ich aber bestätigen, dass Hip Hop Hater oft auch schon in einem fortgeschrittenen Alter sind.
Praktisch alle langjährigen Hip Hopper, die ich kenne, haben ihre Vorurteile bereits auf die Seite gelegt und interessieren sich für verschiedenste Musikrichtungen, ich selber z.B. höre neben Rap noch Jazz, Reggae, Blues, Soul, Hardrock, Bluesrock, etwas House und sogar etwas Metal befindet sich in meiner Mediathek. Und mit der Zeit wird da sicherlich noch mehr hinzukommen.
 

playa $teve

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Die Diskussion bringt nur deshalb nix, weil du dir 1. denkst "eh, die is jünger als ich, was kann die mir schon erzählen? :cool:" und 2. nicht weißt, dass Werte auch in einer Subkultur verankert sein können.
Das Internet ist auch nur ein Spiegel der Gesellschaft, nur zeigt er oftmals eher die Wahrheit, weil viele sich nich mehr verstellen, sondern den Asozialen in sich zeigen können. Es hat ja keine negativen Folgen, wenn man sich im Netz benimmt wie sonst was. Also is es noch viel realer als das, was du unter Realität verstehst. Wobei das nich für alle Menschen gilt, aber grad hier auf mzee siehste ja wie opfermässig die meisten drauf sind.
Also is dein Internetargument keins.
Was daran jetz armselig sein soll, sein Leben nach einer konkreten Lebenseinstellung zu führen, is mir schleierhaft. Es heisst ja nich, dass man dauernd koole Moves machen muss, alle Wände volltaggt und überall mit den Headphones durch die Streets läuft. Sowas mein ich nich.
Naja, ich hab eigentlich nich mehr gesagt als dass intolerante Menschen nicht Hip Hop sind und dass die Fragestellung im Anfangspost deswegen eigentlich anders formuliert sein müsste.


Wie würdest du die Fragestellung denn forumlieren?
Vllt. könnte ich dann meinen Anfangspost überarbeiten und man hätte hier einen zusätzlichen und neuen Diskussionsgrundsatz :)
 
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