Hip Hop - Toleranter als andere Subkulturen?

kamalot

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rap is schon sehr intolerant... n paar samples benutzen heisst nicht, dass man sich gleichzeitig nicht über diese musik-stile lustig machen würde. :O
 

playa $teve

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rap is schon sehr intolerant... n paar samples benutzen heisst nicht, dass man sich gleichzeitig nicht über diese musik-stile lustig machen würde. :O

Das ist schon richtig, was ich aber meinte war: Es gibt ja einige Subkulturen die, sobald man andere Musik hört, nicht mehr zur Szene gehört. So kommt es mir wenigstens bei einigen Richtungen sehr vor!

Und die Resonanz in unserem Non Hip Hop Bereich ist ja hier doch schon sehr groß und hier wird niemand ausgeschlossen nur weil er auch mal eine "Die Ärzte"-LP hört.
 

WHOKNOWSME

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Also Leute, die sich einfach zu irgendeiner Art von Kultur zählen, um einfach dazuzugehören, haben sicherlich meistens wenig Toleranz gegenüber anderen Musikrichtungen und Lebenseinstellungen.
Die haben dann aber auch nix verstanden.
Also Toleranz sollte nix mit der Musik zu tun haben, die man hört, oder mit der Szene, in der man sich bewegt.
Ich hab Metalheads kennengelernt, die eigentlich keinen intoleranten Eindruck machen aber ich hab auch wirklich schon oft irgendwo im Internet engstirnige Menschen erlebt. Grade so 15,16-Jährige, die grade anfangen, sich für Musik zu interessieren und sich zu einer bestimmten Musikrichtung hingezogen fühlen, tendieren dazu, diese als einzig wahre und gute zu definieren.
Aber wie gesagt, das is eben engstirnig und ich denke es gibt genauso viele engstirnige Leute im Bereich Hip Hop wie sonst wo auch.
Die haben dann allerdings nix mit Hip Hop zu tun. Wie sollte das auch möglich sein, wenn einer der Grundgedanken Toleranz lautet? Inwieweit dieser Wert in anderen Kulturen verwurzelt ist, kann ich nicht sagen.
 

playa $teve

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Also Leute, die sich einfach zu irgendeiner Art von Kultur zählen, um einfach dazuzugehören, haben sicherlich meistens wenig Toleranz gegenüber anderen Musikrichtungen und Lebenseinstellungen.
Die haben dann aber auch nix verstanden.
Also Toleranz sollte nix mit der Musik zu tun haben, die man hört, oder mit der Szene, in der man sich bewegt.
Ich hab Metalheads kennengelernt, die eigentlich keinen intoleranten Eindruck machen aber ich hab auch wirklich schon oft irgendwo im Internet engstirnige Menschen erlebt. Grade so 15,16-Jährige, die grade anfangen, sich für Musik zu interessieren und sich zu einer bestimmten Musikrichtung hingezogen fühlen, tendieren dazu, diese als einzig wahre und gute zu definieren.
Aber wie gesagt, das is eben engstirnig und ich denke es gibt genauso viele engstirnige Leute im Bereich Hip Hop wie sonst wo auch.
Die haben dann allerdings nix mit Hip Hop zu tun. Wie sollte das auch möglich sein, wenn einer der Grundgedanken Toleranz lautet? Inwieweit dieser Wert in anderen Kulturen verwurzelt ist, kann ich nicht sagen.

Sehr cooler Beitrag :thumbsup:
 

Fabolous_Back

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Ach die Rollen haben sich einfach vertauscht bzw. die wahren Realkeeper waren schon immer offen gegenüber anderen Musikrichtungen, aber haben intern nicht gerade toleranz bewießen. Die etwas mainstream mäßigen HipHop hörer waren früher weniger tolerant gegenüber anderen Musikrichtungen, dafür sind sie es jetzt. Metal Hörer sind einfach nicht ganz dicht. Sind von vornherein eher gesellschaftsuntauglich in ihrem Benehmen,also die neue Generation die Slipknot Hörer usw. (Black Sabbath Hörer in den 70ern war ein ganz anderer Schlag). Die Metal Hörer sind zum größten Teil auch sehr zurück geblieben in ihrer normalen Entwicklung daher ist ein gesellschaftliches Miteinander auch sehr schwer. Das äußert sich dann auch in ihrem Hass gegenüber den "Hoppern"
Wenn ich unterwegs bin mal in der Stadt shoppen und krieg da manchmal etwas mit dann frage ich mich wer die "Gangsta" sind. Da sehe ich Metal Hörer die beshcimpfen einen Typen in Baggy nennen ihn Opfer(natürlich nur bei deutschen Hemdem mit 40 Kilo an die ed hardy "gangstas" trauen sie sich nicht ran außer sie sidn 12 obwohl sie die genauso verachten),tun alles was sie eigentlich so verachten. Letztendlich Heuchelei,nur fehlt jener Metal Hörerschaft eben der Intellekt dies zu sehen.
 
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Asuka1

Frischling
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Ich erinner mich an ne schöne Geschichte mit KIZ. KIZ war beim Rock am Ring (oder sowas) und haben dort auf dem Dach eines Wohnwagen/Bus gespielt. Die Metal-Fans haben leere Flaschen hoch geworfen. Prinz Pi hat sich dann dazu geäußert und meinte Rap-Hörer wären toleranter und hätten nicht son ab**** geschoben.

Meine persönlichen Erfahrungen sind ähnlich. Die Rap-Hörer, die ich kenne, hören Rap und lassen die Leute ihre andere Musik hören. Aber besonders Metla scheinen auf Kriegsfuß mit dem Hip Hop zu sein. Aber so pauschalisieren kann man das wohl nicht.
 

WHOKNOWSME

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Ich erinner mich an ne schöne Geschichte mit KIZ. KIZ war beim Rock am Ring (oder sowas) und haben dort auf dem Dach eines Wohnwagen/Bus gespielt. Die Metal-Fans haben leere Flaschen hoch geworfen. Prinz Pi hat sich dann dazu geäußert und meinte Rap-Hörer wären toleranter und hätten nicht son ab**** geschoben.

Meine persönlichen Erfahrungen sind ähnlich. Die Rap-Hörer, die ich kenne, hören Rap und lassen die Leute ihre andere Musik hören. Aber besonders Metla scheinen auf Kriegsfuß mit dem Hip Hop zu sein. Aber so pauschalisieren kann man das wohl nicht.

K.I.Z. sind ein schlechtes Beispiel, um dein Argument zu untermauern, da sie bewiesenermaßen viele Fans aus dem Punkrock-Bereich haben. Unter Anderem. Ich persönlich kenn auch Metalheads bzw. hab von welchen gehört, die K.I.Z. feiern. Und mit einer Band anzukommen oder dem was die Band gesagt haben soll is auch nich wirklich sinnvoll.
Der eine macht solche Erfahrungen, der andre solche. Siehste ja, ich kenn Leute, die K.I.Z. feiern und du anscheiened nicht.
Aber wie du gesagt hast, pauschalisieren kann man nicht.
 

bouraque

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ich hab mal iwo vor ein paar jahren von einer studie gelesen die das ergebnis hatte dass leute die hiphop hören am tolerantesten und offensten seien, aber wenn ich mir so meine generation von hiphoppern anschaue von leuten die nur schon wenn man sie ansieht ein "probleme?" rauslassen, fällt mir das schwer zu glauben :oops:
finde schon dass vorallem in der deutschrap szene die aggresivität und vulgärität in den vordergrund gerückt sind :O
 

WHOKNOWSME

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Solche Leute wissen aber nicht, was Hip Hop ist.
Also man muss schon unterscheiden zwischen den wirklichen Hip Hoppern und denen, die glauben, welche zu sein, es aber nicht sind.
Hip Hop steht für Toleranz.
Ich könnte mir vorstellen, dass dieser Wert auch in anderen Subkulturen ein fester Bestandteil ist. Das Problem ist, dass die meisten das nicht wissen.
Die Szene ist voll mit Idioten, also kann man Hip Hop nicht mit der bestehenden Szene gleichsetzen.
 

kamalot

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finde schon dass vorallem in der deutschrap szene die aggresivität und vulgärität in den vordergrund gerückt sind :O

in liedern is das ja auch in ordnung... ich mag auf-die-fresse- und ich-bin-der-beste-tracks, aber wenn die leute im echten leben auch so engstirnig sind, dann gute nacht. :O
 

BASSpirin

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Was habt ihr für Erfahrungen gemacht mit anderen Subkulturen und glaubt ihr das Hip Hop in gewisserweise auch toleranter und vielfältiger ist als andere Genres?
Mir fällt grad so auf, dass die Fragestellung scheinbar einige dazu verleitet, Vorurteile aufzuzählen. Zumindest wenn man mit der jeweiligen Subkultur sonst gar nix am Hut hat, ist es schwer, was zu erzählen, das nicht mit Vorurteilen behaftet ist. Es fallen ja erstmal die negativen Beispiele auf.

Ich kenn außer der Hip-Hop-Szene die Drum 'n' Bass-Szene, die Hardcore(-Techno)-Szene und vlt. n bisschen die Punkszene.

Die Drum n Bass-Szene wie ich sie kenn ist sehr tolerant, was man auch z.B. am Publikum sieht. Kein Dresscode oder sonstiger Bullshit. Hab nicht mit sehr vielen Leuten aus der Sparte zu tun außer meinen Kollege, aber die, mit denen ich auf Party geschnackt hab, waren alle cool drauf.

Hardcore: Nette Leute dabei, aber auch Idioten mit Vorurteilen gegen Hip-Hop (obwohl in jedem zweiten Track DMX, Eminem usw. gesamplet werden und genau diese Leute dann mitschreien:D)

Punk:
Hab sowohl coole, als auch behinderte Leute kennengelernt.
Da wird man dann auch mal wegen eines schwarz-weiß-roten Kragens von einem Man United-Trikot vollgelabert und als Nazi bezeichnet, bis man den Pullover hochzieht, damit die Hunde sich verpissen..
 

inyafacebitch

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toll, da will jemand ne kritische diskussion zum thema intoleranz und pauschalisiert ne fette masse an einzelnen leuten, die halt eine eigenschaft gemeinsam haben (fühlen sich ner subkultur zugehörig, oder feiern einfach nur rap) und anhand dessen wird dann ne andere eigenschaft ebenfalls auf die masse bezogen. welch toller ansatz. Jeder mensch kann intolerant oder eben tolerant sein, völlig unabhägig von dem was er feiert, fard bang hat sowieso nen anderen einfluss auf die leute als tua. Und Hollywood Hank wieder nen anderen als Torch. Also was soll so ne frage.. die diskussion führt sowieso zu nichts..

aber wenn ich mal meinen beitrag leisten darf.. hier mal n nettes beisspiel.. irgendwo haben sich n haufen intoleranter menschen zu ner "anti hiphop"-gruppe zusammengefunden und irgendson volltrottel kommt an und rechtfertigt sich damit, dass gangstarap nicht zur szene gehört:rolleyes: mag ja sein, dass die meisten dieser äußerst bemitleidenswerten menschen einfach nur Massiv und die krassen GanqzZzTaZ.x3' von der BBS wack finden und niemals was von Rap als sprachrohr für politisches zeug oder anderen Inhalten die von "Ich **** deine Mutter du opfa" abweichen, was hörn werden. Aber das gehört trotzdem dazu.. ich will nichtmal sagen, dass ich nicht in gewissen maßen intolerant bin, aber man kann doch mal seinen horizont n biiiischen erweitern, oder nicht ? ;)
 
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ChIrUrG

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da ich auch viel im metal bereich unterwegs bin kann ich aus erfahrung sagen, dass was toleranz angeht hiphop um einiges offener is...
da wird man teilweise mit blicken getötet wenn man kurze haare hat...und wenn man erzählt man hört hauptsächlich rap isses bei den meisten ehh vorbei :D

aber auch im hiphop gibts spinner die so in ihrer szene festgefahren sind...generell diese ganze szenescheißem egal in welcher richtung, is ne kritische sache wenn mans übertreibt
 

WHOKNOWSME

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Also die meisten Rapper sind nich Hip Hop.
Man kann jetz nich sagen, dass z.B. Gangsta-Rap nicht Hip Hop ist, aber die meisten der Gangsta-Rapper und die meisten anderen Rapper sind nicht Hip Hop. Ganz einfach deshalb, weil der Großteil der Szene nich Hip Hop ist. Wobei man natürlich auch tolerant sein kann, ohne Hip Hop zu sein. Aber man kann schon sagen, dass die meisten intolerant sind und dass deswegen auch der Großteil der Szene nich Hip Hop ist.
 

kamalot

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ach, was "hiphop" ist und was nicht is eh schwer (und mMn nicht sonderlich interessant :D).

ist fler hiphop? viele meinen nicht, aber der typ hat sogar gemalt. :O
 

playa $teve

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Ich hatte mal eine nette Diskussion mit dem Gitarristen einer Rockband der behauptete, dass Rapmusik textlich einfach nichts hergibt. Bemängelt wurde das es hauptsächlich nur um Sex, Drogen und Alkohol ginge. 10 Minuten später steht der selbe Typ auf der Bühne und singt von den Stones "Let it Bleed". Ein Song in dem es zu 120% nur ums vögeln geht und da verstehe ich halt nicht wieso sich dieser Mensch nicht eingestehen kann das es in seinem Genre, nicht nur, aber auch sehr häufig um das Zwischenmenschliche geht.
Genauso wie Rapmusik auch nicht nur aus ****en, bumsen und blasen besteht...
 

clientell

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Toleranz ist in gewissem Maße sicher auch eine Frage des alters. Wenn ich für mich zurückblicke war ich mit 15-16 n ziemlicher Musiknazi und hab nix anderes zugelassen als Rap, obwohl ich dazu eigentlich über Metal/HC/Punk gekommen bin. Über die Jahre ist der Horizont dann gewachsen und man ist offen für neues geworden. Die angesprochene Intoleranz bei Metallern habe ich persönlich nur am rande betrachten können, die meißten Headbanger die ich kenn hören nebenbei auch ma Cypress Hill, Limp Bizkit und wasset alles aus dem Crossover so gibt. Das kann aber auch sein dass das bei meiner Generation etwas stärker vertreten ist, schließlich haben Soundtracks wie Judgement Day oder Bands wie RATM auch dazu geführt die Lager zusammenzuführen.
Toleranz von HipHoppern zu anderen Musikrichtungen ist sicher größer als in manch anderen, dafür bedienen sich insbesondere Rapper aber dafür bei allen weiteren recentiments. Angefangen von Homophobie über den vollkommen aus den Bahnen gelaufenen Markenwahn und auch einfach das nicht tollerieren anderer Meinungen und Neigungen(insbesondere hier im Forum was allerdings sicher ein i-net-phänomen ist) aber auch eine zunehmende Fremdenfeindlichkeit sprechen für mich nicht für Toleranz. Davon ab ist HipHop für mich schon lange keine Kultur oder Bewegung mehr, und wenn ich "echter hiphopper" schon lese muss ich in mich reinlachen. Sind das dann so Vögel wie Silo und seine "Fly" die mit 30 immernoch den Groupiefilm fahren? Ich hoffe nicht!
 

WHOKNOWSME

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Toleranz ist in gewissem Maße sicher auch eine Frage des alters. Wenn ich für mich zurückblicke war ich mit 15-16 n ziemlicher Musiknazi und hab nix anderes zugelassen als Rap, obwohl ich dazu eigentlich über Metal/HC/Punk gekommen bin. Über die Jahre ist der Horizont dann gewachsen und man ist offen für neues geworden. Die angesprochene Intoleranz bei Metallern habe ich persönlich nur am rande betrachten können, die meißten Headbanger die ich kenn hören nebenbei auch ma Cypress Hill, Limp Bizkit und wasset alles aus dem Crossover so gibt. Das kann aber auch sein dass das bei meiner Generation etwas stärker vertreten ist, schließlich haben Soundtracks wie Judgement Day oder Bands wie RATM auch dazu geführt die Lager zusammenzuführen.
Toleranz von HipHoppern zu anderen Musikrichtungen ist sicher größer als in manch anderen, dafür bedienen sich insbesondere Rapper aber dafür bei allen weiteren recentiments. Angefangen von Homophobie über den vollkommen aus den Bahnen gelaufenen Markenwahn und auch einfach das nicht tollerieren anderer Meinungen und Neigungen(insbesondere hier im Forum was allerdings sicher ein i-net-phänomen ist) aber auch eine zunehmende Fremdenfeindlichkeit sprechen für mich nicht für Toleranz. Davon ab ist HipHop für mich schon lange keine Kultur oder Bewegung mehr, und wenn ich "echter hiphopper" schon lese muss ich in mich reinlachen. Sind das dann so Vögel wie Silo und seine "Fly" die mit 30 immernoch den Groupiefilm fahren? Ich hoffe nicht!

Ich denke mal mit dem letzten Satz haste mich gemeint.
Ich hab nie was von echtem Hip Hopper gesagt.
Und ich mein ganz sicher keine Leute, die irgendwas fly finden.
Es geht nich darum, wie die Leute quatschen, sondern wie sie denken. Wie sie sich verhalten. Also Toleranz nur mal als Stichwort. Ein Mensch, der wirklich Hip Hop ist, sucht z.B. auch Zusammenhalt. Also sowas sehe ich hier nur oberflächlich, es wird eben zu den Leuten gehalten, die man als am koolsten empfindet. Es wird zu den scheinbar Stärksten gehalten. Sowas is nich Hip Hop. Und sinnloses Gebattle is auch nich Hip Hop.
 

superhater

Altgedient
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HipHop ist mittlerweile so heterogen, dass man Pauschalurteile über solche Einstellungen gar nicht mehr treffen kann. Es gibt noch Subkulturen, die sich selbst als mehr oder weniger HipHop begreifen, z.B. B-Boys, Plattensammler oder Sprüher, wo sich die Toleranz gegenüber anderen einfach dadurch ergibt, dass die Ausrichtung der eigenen Aktivitäten eher international ist und man sich dadurch viel mit Fremden oder Menschen mit anderen Einstellungen und sozialen Hintergründen auseinandersetzt.

Aber dass jetzt Raphörer toleranter als andere Musikhörer oder Subkultur-Leute sind, wage ich zu bezweifeln. Es kommt ja auch darauf an, was man damit bezweckt. Viele junge Leute verstehen ihren Musikgeschmack ja als Abgrenzungskriterium, und ob man da jetzt engstirnig in Bezug auf Rap, Rockabilly, Punk, Techno oder Metal denkt, ist letztendlich egal.

Und mit zunehmendem Alter fällt dieser Wille zur Abgrenzung weg. Die meisten Szenedinosaurier sind weder intolerant noch dogmatisch, egal in welcher musikalisch geprägten Subkultur.
 
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